KIT (Düsseldorf): Programm Juni 2018


KIT im Juni 2018


KIT im Juni 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde von KIT,

noch bis zum 3. Juni haben Sie die Gelegenheit die Ausstellung „Meeting the Universe Halfway“ im KIT zu besuchen.

Am 22. Juni eröffnet dann unsere neue Ausstellung „Natalie Häusler. Honey“, zu der wir Sie herzlich einladen möchten. Während der Eröffnung wird es eine Performance der Künstlerin Natalie Häusler geben.

Während des Ausstellungsumbaus steht die Architektur von KIT im Fokus. Begeben Sie sich mit uns auf die architektonische Spurensuche und entdecken Sie bei unseren Architekturführungen die Geschichte des Ausstellungsraumes. Am Samstag, den 9. Juni, findet die Architekturführung „Tunnelblick“ für Kinder (6 - 12 Jahre) und am Samstag, den 16. Juni, von 14 bis 15 Uhr „Underground - Wie die Kunst in den Tunnel kam“ für Erwachsene statt. Um Anmeldung wird gebeten.

In den Ausstellungslaufzeiten freut sich samstags das Team von KIT/meet+talk auf Sie und Ihre Fragen (13 bis 17 Uhr). Und immer sonntags, um 15 Uhr, gehen wir in der öffentlichen Führung gemeinsam durch die Ausstellung.

Viel Vergnügen und einen sonnigen Juni wünscht Ihnen

Ihr KIT-Team


Yeşim Akdeniz
He Called My Name and My Heart Stood Still, 2015
Submission, 2018
Installationsansicht KIT – Kunst im Tunnel
Foto: Ivo Faber

Meeting the Universe Halfway

Noch bis 3. Juni 2018

Mit Yeşim Akdeniz, François Dey, Jen Liu, Kubilay Mert Ural, Ceel Mogami de Haas, Christoph Westermeier, Müge Yilmaz.

Der Ausstellung „Dem Universum auf halbem Weg begegnen“ liegt ein Essay von Karen Barad (*1956) zu Grunde, in dem sich die theoretische Physikerin und feministische Theoretikerin den verschiedensten Themenfeldern der Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften widmet und einen Bericht über die Welt als Ganzes liefert. Karen Barads Rahmenkonzeption ist der agentielle Realismus, in dem es um die Untrennbarkeit von Sein und Wissen geht. Sie stellt damit die wissenschaftlich-disziplinäre Unterscheidung zwischen der Erkenntnistheorie (Epistemologie) und der Lehre vom Sein (Ontologie) in Frage. Barad entwickelt auf wissenschaftlicher Basis eine neue Sprache für die Idee eines Austausches zwischen Objekten unter posthumanistischen Gesichtspunkten. Es wird von der Annahme ausgegangen, dass nicht der Mensch das Maß aller Dinge ist, sondern eine Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet.
Dieser Ansatz hat auf Grund seiner Aktualität längst Einzug in die bildende Kunst gefunden. KIT zeigt sieben zeitgenössische Positionen, die das Verhältnis von Mensch und Objekt neu verhandeln.

Gefördert durch


Natalie Häusler. Honey
Foto: Eric Bell


Natalie Häusler
Sketch for Honey, 2017
Fotomontage

Natalie Häusler. Honey

23. Juni bis 23. September 2018

Eröffnung: Freitag, 22. Juni 2018, 19 Uhr

Bei „Natalie Häusler. Honey“ handelt es sich um die vierte Einzelschau innerhalb des elfjährigen Bestehens des Hauses KIT – Kunst im Tunnel, das mit seiner außergewöhnlichen Raum-Architektur eine Herausforderung wie auch eine besondere Chance für junge KünstlerInnen bietet.
Die intensive Auseinandersetzung mit der Tunnelarchitektur begann für Natalie Häusler (*1983) schon vor einem Jahr. Ihre künstlerische Position beinhaltet genau diesen Arbeitsansatz: Sie konzipiert Räume oder Environments, in denen Objekte und Sprache organisch zusammenkommen. Malerei und das geschriebene Wort bilden hierfür die Ausgangsposition, die zwischen Dichtung und bildender Kunst angesiedelt ist. Im Laufe eines Arbeitsprozesses integriert die Künstlerin dann skulpturale, malerische, funktionale und klangliche Elemente in ihr Konzept.

Für „Honey“ bildet der Roman de la Rose, ein ursprünglich im Mittelalter verfasstes französisches episches Prosagedicht, die Ausgangsbasis. Der Text war zu seiner Zeit sehr populär und hat, durch Christine de Pizans „Épître au Dieu d'Amour“, 1399, („Sendbrief an den Gott der Liebe“), gleichzeitig eine der ersten belegten Formen feministischer Literaturkritik ausgelöst. Die Handlung umfasst einen langen Traum, der sich in einem ummauerten (Lust-)Garten abspielt und durch ausgeklügelte Allegorien in die Kunst der höfischen Liebe einführt, wobei die Rose für die weibliche Sexualität steht.

Im KIT schafft Natalie Häusler in loser Assoziation mit dem mittelalterlichen Originaltext ebenfalls einen verschlossenen Garten, in dem unterschiedliche Bewusstseinszustände verkörpert werden durch Bilder, Objekte und Sound. Diese allegorischen Figuren stehen oft für eine zeitgenössische Umschreibung und Transformation von Texten, die der Künstlerin bei ihren literarischen Recherchen begegnen, verweisen aber gleichzeitig auf Themenfelder wie Naturheilverfahren, den Einklang von Mensch und Natur sowie auch auf Ökologie und Auswirkung der Menschen auf die Umwelt.

Kuratiert von Anna-Lena Rößner

Die Ausstellung wird unterstützt durch

 
 
 
 
 
 

 


Architekturplan KIT
Anschnitt Rheinseite
Atelier Fritschi + Stahl


Foto: Ivo Faber

PROGRAMM:

Samstag, 2., 23. und 30. Juni 2018, 13-17 Uhr: KIT / meet + talk
Das dialogische Vermittlungsprogramm. Kommen Sie mit uns ins Gespräch!

Sonntag, 3. und 24. Juni 2018, 15-16 Uhr: Öffentliche Führung
Öffentliche Führung durch die aktuelle Ausstellung im KIT.

Samstag, 16. Juni 2018, 14-15 Uhr: Underground - Wie die Kunst in den Tunnel kam
Begeben Sie sich mit uns auf die architektonische Spurensuche und entdecken Sie die Geschichte von KIT - Kunst im Tunnel. An jedem 3. Samstag im Monat finden jeweils von 14-15 Uhr Architekturführungen im KIT statt. Um eine Anmeldung wird gebeten unter bildung@kunst-im-tunnel.de oder unter 0211 - 86 39 34 51.

KINDERPROGRAMM:

Samstag, 9. Juni 2018, 13-14.30 Uhr: Tunnelblick
Architekturführungen für Kinder (6-12 Jahre)

KIT – Kunst im Tunnel
Mannesmannufer 1b
40213 Düsseldorf
 
kit@kunsthalle-duesseldorf.de
www.kunst-im-tunnel.de
 
KIT — Kunst im Tunnel wird gefördert durch

Partner KIT

Im Rahmen des Baker Tilly Künstler-Stipendiums

KIT bei facebook

Öffnungszeiten
Di – So, Feiertage 11–18 Uhr
 
Anfahrt
Öffentliche Verkehrsmittel:
Straßenbahnen: 706, 708, 709
Haltestelle: Landtag/Kniebrücke
 
Eintritt
Erwachsene: 4 EUR
Ermäßigt: 3 EUR
Gruppen (ab 10 Personen): 3 EUR
Schwerbehinderte: frei
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: frei
 
Kombiticket KIT – Kunst im Tunnel und Kunsthalle Düsseldorf: 8 EUR/ermäßigt 5 EUR

 
Am 2. Sonntag im Monat: Familientag, Eintritt frei


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