Kunst in Köln: Programm März/April 2017

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KIK MÄRZ / APRIL 2017

 
 
| museenkoeln  Kunst in Köln
 
 
 
DIE NEUEN AUSSTELLUNGEN DER KÖLNER MUSEEN IM MÄRZ / APRIL 2017
 
artothek
Silke Brösskamp. Wir sind so weit gekommen
2. März bis 15. April 2017

Silke Brösskamp, geb. 1965 in Münster, besetzt Räume. Für das Projekt in der artothek entwickelte sie eine Arbeit, die die spätgotische Architektur außen und das prägende Raumkonzept der 50er Jahre im Inneren aufgreift. Herausgelöste Architekturdetails verbinden sich mit materialisiertem Leerraum und nehmen den gesamten Ort in Besitz, sind zugleich fremder Eindringling und wiedererkennbares Zitat. Für Ihre Arbeit erhält Silke Brösskamp den „Horizont-Raum-Preis“ der Freunde der artothek Köln e. V.

 
Käthe Kollwitz Museum Köln
AUFSTAND! Renaissance, Reformation und Revolte im Werk von Käthe Kollwitz
10. März bis 5. Juni 2017

Zum 150. Geburtstag der Künstlerin steht eines ihrer Schlüsselwerke im Zentrum einer umfassenden Ausstellung: Der graphische Zyklus »Bauernkrieg« (1902–1908) repräsentiert in mehrfacher Hinsicht den Aufbruch in eine neue Zeit. Er vergegenwärtigt nicht nur den Aufstand erniedrigter Bauern von 1524/25, sondern verbildlicht auch die künstlerische Revolte der späten Neuzeit – den Bruch der Moderne mit der akademischen Tradition. Die Schau dokumentiert die spannende Genese der Folge, die Kollwitz in intensiver Auseinandersetzung mit Renaissance-Meistern und Größen der Moderne schuf.

 
Tanzmuseum des deutschen Tanzarchivs Köln
Berliner Sesession und Russisches Ballett: Ernst Oppler
11. März 2017 bis 28. Januar 2018

Anlässlich des 150. Geburtstags des »Tanzmalers« Ernst Oppler (1967–1929) zeigt das Deutsche Tanzarchiv Köln erstmals eine umfassende Retrospektive der Arbeiten mit Tanzbezug aus seinem bedeutenden Nachlassbestand Opplers. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem nie zuvor gezeigten zeichnerischen Werk. Oppler hat nicht wie andere Maler die Tänzer pausierend (»au repos«) oder in einer gehaltenen Pose im Atelier gezeichnet, sondern bei Proben und Aufführungen auf der Bühne, während des Tanzens. Seine Skizzen zeigen Ballett und Tanz in der Authentizität der Bewegung.

 

 
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Die Kunst der Pause. Transparenz und Wiederholung
24. März bis 5. Juni 2017

Butterbrotpapier und einen dünnen Bleistift – mehr braucht es nicht, um ein interessantes Motiv abzupausen. Die älteste Kopiertechnik der Menschheit gehört aber in der zeichnerischen Praxis wohl auch wegen seiner Alltäglichkeit zu den künstlerischen Randerscheinungen. Dennoch und gerade deshalb widmet das Wallraf dem Thema eine Sonderausstellung und rückt das fragile Medium in den Mittelpunkt des Interesses. Anhand von mehr als 20 Exponaten wird die Historie der Pause ergründet und ihre Aufgabenvielfalt im künstlerischen Schaffensprozess dargestellt.

 
Domschatzkammer Köln
Ewald Mataré und der Kölner Dom
31. März bis 20. August 2017

Vor ca. siebzig Jahren schuf der bedeutende rheinische Bildhauer und Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie Ewald Mataré die berühmten Bronzetüren für das südliche Querhausportal des Kölner Domes. Zum Domjubiläum 1948 konnten die beiden mittleren Türen– Papst- und Bischofstür – eingebaut werden, 1953 und 1954 folgten die beiden Seitenportale – Pfingst- und Schöpfungstür. Ausgehend von der Entstehungsgeschichte dieser bedeutenden Bronzearbeiten, an denen auch Matarés Schüler, Joseph Beuys und Gertrud Kortenbach, mitgewirkt haben, werden Werke präsentiert, die im direkten Bezug zu den Türen stehen oder in deren stilistischen Zusammenhang einzuordnen sind sowie Werke die im kirchlichen Kontext entstanden sind bzw. christliche Inhalte zum Thema haben.

 
Die Photographische Sammlung / SK-Stiftung Kultur
Emil Otto Hoppé - Unveiling a Secret / Blick in die Sammlung: Industrie als Motiv
6. April bis 30. Juli 2017

Der Photograph Emil Otto Hoppé (1878–1972) genoss zu Lebzeiten ein hohes Ansehen. 1902 ging der geborene Münchner nach London und etablierte sich dort rasch auf dem Gebiet des Portraits und der Landschaft. Das Thema der Industrie nimmt in seinem Gesamtwerk eine zentrale Rolle ein. Dieser Themenkomplex wird erstmals in der Breite vorgestellt und darüber hinaus werden Hoppés photographische Leistungen nach Jahrzehnten wieder in das Licht der Öffentlichkeit gerückt.

 

Mit Photographien von Bernd und Hilla Becher, Ruth Hallensleben, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Peter Weller und viele mehr Der Industriedarstellung kommt im Bestand der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur vor allem anbindend an das photographische Oeuvre von Bernd und Hilla Becher eine wichtige Bedeutung zu. Die Zeitspanne der Ausstellung umfasst das Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1960er-Jahre.

 
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde
7. April bis 9. Juli 2017

Der Platz sah das Wüten der französischen Revolution, überstand die Wirren zweier Weltkriege, erlebte Massenjubel, Volkstrauer, Staatsfeierlichkeiten und steht damit wie kein zweiter öffentlicher Ort für die bewegte Geschichte einer ganzen Nation: Die Rede ist von der Place de la Concorde. Doch nur wenige wissen, dass es ein junger deutscher Architekt war, der diesen Platz Anfang des 19. Jahrhunderts in ein urbanes Juwel verwandelte. Sein Name war Jakob Ignaz Hittorff. Das Wallraf-Richartz-Museum widmet ihm und seiner Neuerfindung des geschichtsträchtigen Ortes eine große Sonderausstellung.

 
NS-Dokumentationszentrum
Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941-1944
7. April bis 25. Juni 2017

Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Zwischen 1941 und 1944 erschossen Angehörige der SS, der Wehrmacht und deutsche Polizeieinheiten zusammen mit einheimischen Helfern in der Sowjetunion über zwei Millionen Juden, etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten oder töteten sie in sogenannten Gaswagen. Anhand historischer Dokumente und Fotografien beschreibt die Ausstellung die Entwicklung des Massenmords und die Aufarbeitung dieser Verbrechen nach 1945.

 
Museum Ludwig
Wolfgang-Hahn-Preis 2017: Trisha Donnelly
25. April bis 30. Juli 2017

2017 zeichnet die Gesellschaft für Moderne Kunst Trisha Donnelly mit dem Wolfgang-Hahn-Preis aus. Die Jury ehrt damit die 1974 in San Francisco geborene Künstlerin für ihr zukunftsweisendes OEuvre. Donnelly lotet in Video, Zeichnung, Skulptur, Soundinstallation und Performances immer wieder aus, was Kunstwerke heute überhaupt ausmacht.

 
Deutsches Sport & Olympia Museum
EisZeit
28. April bis 28. Mai 2017

 Ein Ausstellungsprojekt des DSOM mit der Stadt Köln, der KEC Kölner Eishockey-Gesellschaft »Die Haie«, dem Institut francais Cologne und dem Eishockey-Weltverband IIHF

Die Eishockey-Weltmeisterschaft im Mai ist eines der Glanzlichter des internationalen Sportjahres 2017. Ihre besondere Bedeutung erwächst auch daraus, dass die Ausrichtung als deutsch-französisches Gemeinschaftsprojekt angelegt ist, mit Spielorten in Köln und Paris. Das Deutsche Sport & Olympia Museum begleitet die WM mit einem facettenreichen Ausstellungskonzept und wird so zur zentralen Anlaufstelle für all jene, die auch an den kulturellen und politischen Implikationen des schnellsten Mannschaftssports der Welt Interesse finden.

 

 
KölnTag

KölnTag in den städtischen Museen jeden ersten Donnerstag im Monat: 2. März, 6. April 2017. Weitere Informationen unter www.museenkoeln.de

 
AUSSTELLUNGSÜBERBLICK MÄRZ / APRIL 2017
(inkl. der bereits eröffneten Ausstellungen)

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Girolamo Troppa (1637-1710), bis 12. März 2017
Die Kunst der Pause. Transparenz und Wiederholung, 24. März bis 5. Juni 2017
Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde, 7. April bis 9. Juli 2017

Museum Ludwig

Gerhard Richter. Neue Bilder, bis 1. Mai 2017
Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus, bis 14. Mai 2017
Wolfgang-Hahn-Preis 2017: Trisha Donnelly, 25. April bis 30. Juli 2017

Römisch-Germanisches Museum

Zerbrechlicher Luxus. Köln – ein Zentrum antiker Glaskunst, bis 26. März 2017

Museum für Angewandte Kunst Köln

FULL House: Design by Stefan Diez, bis 11. Juni 2017

Rautenstrauch-Joest-Museum

Pilgern – Sehnsucht nach Glück?, bis 9. April 2017

Kölnisches Stadtmuseum

Heinz Held: Magie des Banalen, bis 12. März 2017 (kleine Kubus-Ausstellung)
Drunter und Drüber: Der Heumarkt, bis 1. Mai 2017
Bosporus am Rhein, 25. März bis 14. Mai 2017 (kleine Kubus-Ausstellung)

NS-Dokumentationszentrum

Jugend im Gleichschritt!? Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Wirklichkeit, bis 12. März 2017
Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer, 7. April bis 25. Juni 2017

Kunst- und Museumsbibliothek

Thomas Kling. Double Exposure, bis 5. März 2017

artothek

Silke Brösskamp, 2. März bis 15. April 2017
Gerrit Frohne, 28. April bis 24. Juni 2017

Käthe Kollwitz Museum Köln

AUFSTAND! Renaissance, Reformation und Revolte im Werk von Käthe Kollwitz, 10. März bis 5. Juni 2017

Die Photographische Sammlung / SK-Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn

Hans Eijkelboom – Photographische Konzepte, 1970 bis heute, bis 19. März 2017
Blick in die Sammlung: Bernd und Hilla Becher – Fachwerkhäuser des Siegener Industriegebietes, bis 19. März 2017
Emil Otto Hoppé – Unveiling a Secret (Raum 1), 6. April bis 30. Juli 2017
Blick in die Sammlung: Industrie als Motiv, 6. April bis 30. Juli 2017

Tanzmuseum des deutschen Tanzarchivs Köln / SK Stiftung Kultur

Berliner Secession und Russisches Ballett: Ernst Oppler, 11. März 2017 bis 28. Januar 2018

Domschatzkammer Köln

Ewald Mataré und der Kölner Dom, 31. März bis 20. August 2017

Kolumba

Kurt Benning – Burgtreswitzmensch, bis 10. Juli 2017
»Me in a no-time state« – Über das Individuum, bis 14. August 2017

Deutsches Sport & Olympia Museum

EisZeit, 28. April bis 28. Mai 2017

 
AUSSTELLUNGSVORSCHAU MAI / JUNI 2017

NS-Dokumentationszentrum

Russenlager und Zwangsarbeit, 5. Mai bis 25. Juni 2017

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei, 1. Juni 2017 bis 5. Februar 2018
1917 – Erinnerung an Luise Straus-Ernst, 23. Juni bis 10. September 2017

Rautenstrauch-Joest-Museum

Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur, 2. Juni bis 6. August 2017

Museum Ludwig

Hier und Jetzt im Museum Ludwig: Reena Spaulings, 3. Juni bis 27. August 2017
Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 1960er Jahre, 24. Juni bis 24. September 2017

 

Museumsfest am 21. Mai in allen Häusern

 

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