Kunst in Köln: Programm MAI/JUNI 2019



KIK Mai/Juni 2019

 
 
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Kunst in Köln
 
 
 

DIE NEUEN AUSSTELLUNGEN DER KÖLNER MUSEEN IM MAI / JUNI 2019

 
artothek

Ani Schulze. 7 Follies

2. Mai bis 22. Juni 2019

In der raumgreifenden Installation 7 Follies der Künstlerin Ani Schulze entfalten sich einzelne Skulpturen und Materialien wie ein Parcours zu einem Gesamtbild, das Fragen zur Stabilität der materiellen sowie virtuellen Welt aufwirft und unsere Verortung in jener umkreist. Die Fließbandkonstruktion erstreckt sich mit einem Gebilde aus Gittern, textilen Formen und Keramiken durch den Raum der artothek. Die Installation akkumuliert Kleinskulpturen verschiedenster Materialien und Techniken, die einen Kreislauf entwerfen. Ani Schulze, geboren 1982, studierte an der Städelschule in Frankfurt am Main, an der Glasgow School of Arts sowie an den Kunstakademien Düsseldorf und Karlsruhe. Ihre Arbeiten waren bereits in einer Reihe von Einzel- und Gruppenschauen unter anderem in der Frankfurter Kunsthalle Schirn, auf dem Kurzfilmfestival Oberhausen, im Kölnischen Kunstverein sowie in der Extra City Kunsthal in Antwerpen zu sehen.

 
Museum Ludwig

Fiona Tan. GAAF

4. Mai bis 11. August 2019

Im Museum Ludwig arbeitet die Fotografin, Videokünstlerin und Filmemacherin Fiona Tan (*1966 in Pekanbaru, Indonesien, lebt in Amsterdam, Niederlande) mit dem Archiv der Agfa-Werbeabteilung, das in Kisten verpackt seit vierzig Jahren im Depot schlummerte. Es handelt sich um schätzungsweise 25.000 Fotografien und Negative aus der Agfa-Werbeabteilung. Diese Fotografien dienten als Fundus für Werbeschriften, Broschüren, Ausstellungen und die Zeitschrift Agfa Photoblätter, mit denen das Unternehmen für seine Produkte warb. Die Motive reichen von Reisefotografien über Mode-, Porträt-, Tier-, Sport- und Landschaftsaufnahmen sowohl in Schwarzweiß als auch in Farbe, entstanden in den 1920er bis 1960er Jahren. Die Aufarbeitung des Archivs steht noch aus.

Fiona Tans Werk kreist um Fragen von Identität und Erinnerung, das Eigene und das Fremde, Dokumentation und Fiktion. Für ihre künstlerischen Strategien der Recherche und Klassifikation spielt oft das Archiv als Zeitkapsel eine zentrale Rolle. Der Titel der Ausstellung GAAF – ein Anagramm von Agfa – heißt im Niederländischen „makellos“. Fiona Tan nimmt sich das bislang unbearbeitete Agfa-Werbearchiv vor und interessiert sich insbesondere für die Farbaufnahmen aus den 1950er und 1960er Jahren. Ihnen ist die Euphorie der Wirtschaftswunderjahre anzusehen: Paare posieren am Strand oder im Schnee, makellos und bunt gestylt. GAAF rückt die bunte, gestellte Welt der bislang im Depot des Museum Ludwig verborgenen Aufnahmen erstmalig ins Blickfeld. Tan ergänzt sie in der Ausstellung um Werke aus der Fotosammlung des Museum Ludwig sowie durch eigene Leihgaben. So bringt sie hoch inszenierte Werbeaufnahmen zusammen mit künstlerisch-dokumentarischen Bildern und Amateuraufnahmen, die in diesem Zusammenhang ein vielleicht authentischeres, in jedem Fall aber weniger geschöntes Bild ihrer Zeit entwerfen.

 
Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK)

Erik Kessels. Archive Land

4. Mai bis 2. Juni 2019

Mit der Ausstellung öffnet der niederländische Künstler Erik Kessels (geb. 1966 in Roermond, Niederlande) die bis dato unveröffentlichte Vorlagensammlung des Museums für Angewandte Kunst Köln. Als eine Art enzyklopädisches Bildarchiv diente sie als Leitfaden der künstlerischen Gestaltungen für die Bildenden und Angewandten Künste. Als überdimensionale Spielkarten verbaut Kessels die (foto)-grafischen Platten als Ruinen zu einer begehbaren Rauminstallation und schafft eine temporäre „Ausgrabungsstätte“. Eine Klanginstallation des britischen Künstlers Robin Rimbaud alias Scanner übersetzt das Archiv in Klang. Die Installation ähnelt einer archetypischen historischen Ruine. Eine Ruine ist ebenso wie ein Archiv oftmals versteckt und schwer zugänglich – ein Relikt aus früheren Zeiten. Das freie Wandern und Assoziieren in und mit den Motiven aus dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert lädt die Besucher zu einer eigenen neuen Wahrnehmung dieser sonst verborgenen Bilderwelt ein.

Die Vorlagensammlung ist Teil der umfangreichen Grafischen Sammlung des MAKK, die mit der Gründung des Museums 1888 aufgebaut wurde. Sie umfasst circa 25.000 Abbildungen vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, das heißt Fotografien, Drucke oder Ausschnitte aus Publikationen von primär kunsthandwerklichen Objekten aller Gattungen, aber auch von historischen Gebäuden, Stadtansichten, Landschaften, Innenräumen, Expeditionen, botanischen Motiven oder Tierdarstellungen und diente als Leitfaden des „guten Geschmacks“.

 
Kölnisches Stadtmuseum

Ronit Porat: Paradiesvogel

4. Mai bis 14. Juli 2019

Im Rahmen des Artist Meets Archive-Residency Programms der Internationalen Photoszene Köln tauchte die israelische Künstlerin Ronit Porat mehrere Wochen in die Graphische Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums ein und begab sich auf eine imaginäre Reise. In ihrem Fokus: Bildpostkarten aus den Jahren 1918 bis 1938, die zu der fast 20.000 Karten umfassenden Postkartensammlung des Hauses gehören. Mit ihrer collageartigen, teilweise dadaistischen Fotomontage-Methode ließ sie neue Erzählungen entstehen und historische Grenzen sichtbar werden. Die meisterhaft bearbeiteten Postkarten zeigen ein neues, wundersames Köln der Zwischenkriegszeit: Ein Köln, das vieles in Frage stellt, was auf den ersten Blick bekannt erscheint.

Die in Tel Aviv lebende Künstlerin Ronit Porat (geboren 1975) beschäftigt sich schon seit Längerem mit Archivmaterialien und weiblichen Biografien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – und mit der Frage: Wie lassen Archive Geschichten entstehen? In ihren Arbeiten arrangiert sie historische Funde mit eigenen Fotografien. Dabei verwebt sie kollektive Geschichte mit ihrer persönlichen und verwischt die Grenzen zwischen damals und heute. Mit Hilfe des aus dem Kontext gerissenen Bildmaterials rüttelt sie an dem Verständnis, wie eine Fotografie zu lesen ist, und eröffnet spannende neue Bedeutungsebenen.

 
Kölnisches Stadtmuseum

You Are Here. Versuche einer fotografischen Standortbestimmung

4. Mai bis 14. Juli 2019

Mit „YOU ARE HERE“ zeigt die Internationale Photoszene Köln im Kölnischen Stadtmuseum den ersten Teil einer Ausstellungsreihe, die Köln als bedeutende Fotostadt neu verortet. Im Zentrum dieses Auftakts steht der künstlerische Nachwuchs. Denn neben den vielen großen Fotografen wie August Sander, Chargesheimer oder Candida Höfer, die in Köln gewirkt haben (oder noch immer wirken), den bedeutenden Fotosammlungen, den international bekannten Galerien und den wissenschaftlichen Institutionen sind es vor allem die vielen hier heute arbeitenden Fotografinnen und Fotografen, die Köln als Fotostadt lebendig machen. „YOU ARE HERE“ gibt einen eindrucksvollen und vielschichtigen Einblick in aktuelle Tendenzen der jungen Kölner Dokumentar-, Porträt- und Konzeptfotografie und stellt diese zur Diskussion. Deutlich spiegelt die Ausstellung zudem die Bedeutung von Fotografie für Gesellschaft, Politik und das Private und die Auswirkungen des Mediums auf unsere Wahrnehmung. Präsentiert werden 13 Kölner Künstlerinnen und Künstler im Alter zwischen Mitte 20 und 40 Jahren: Max Dauven, Vera Drebusch, Juliane Herrmann, Marie Köhler, Ludwig Kuffer, Martin Lamberty, Francesca Magistro, Heide Prange, Morgaine Schäfer, Linn Phyllis Seeger, Lucia Tollens, Snezhana von Büdingen und Felix von der Osten.

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung findet am 10. Mai, ab 18 Uhr statt. Wegen des Photoszene-Festivals ist sie allerdings bereits ab dem 4. Mai für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

 
Rautenstrauch-Joest-Museum

Antje Van Wichelen. Noisy Images

4. Mai bis 16. Juni 2019

Erstmalig zeigt das Rautenstrauch-Joest-Museum seine Fotografische Sammlung im Rahmen eines Köln weiten Ausstellungsprojektes: Auf Einladung der Internationalen Photoszene Köln entwickelte die belgische Künstlerin Antje Van Wichelen als „Artist in Residence“ mit historischen Fotografien aus der Sammlung des Museums eine Ausstellung zum Photoszene-Festival 2019. In ihrer ersten Einzelausstellung fragt die Künstlerin nach den Mechanismen kolonialer Fotografie. Dazu hat sie im Historischen Fotoarchiv des Museums recherchiert. Aus der Beschäftigung mit diesem Material sind Installationen entstanden, die den klassifizierenden Blick überwinden: Van Wichelen überführt das fotografische Dokument in Bewegtbild, setzt die Aufnahmen in direkten Bezug zu den Betrachtenden und fordert diese zu eigener Recherche auf. Sie ermöglicht damit eine völlig neue Sicht auf die Bilder.

Das Historische Fotoarchiv im Rautenstrauch-Joest-Museum beherbergt rund 100.000 fotografische Objekte aus nahezu allen Regionen der Erde. Viele der Bilder stammen aus kolonialen Kontexten. Antje Van Wichelen tauchte tief ein in das Archiv und sichtete tausende Bilder. Sie suchte nach den Klischees und zugrunde liegenden Motiven der Fotografien und hinterfragt in ihren Installationen, wie der „koloniale Blick“ thematisiert, reflektiert und gebrochen werden kann. Antje Van Wichelen lebt und arbeitet in Brüssel. Die Filmemacherin ist Mitglied des Brüsseler Filmlabors „LABO-BXL“ und des Künstlerkollektivs „Greyzone Zebra“, das sich mit der Aufarbeitung von Privatfilmen aus der belgischen Kolonialgeschichte beschäftigt. Die Ausstellung in Köln ist ihre erste Einzelschau.

 
Kunst- und Museumsbibliothek

tunke den finger ins tintenmeer. Ein Maler schreibt. Max Ernst und das Buch

11. Mai bis 30. Juni 2019

Während Max Ernst (1891-1976) als bildender Künstler weltweit auf hohe Anerkennung trifft, ist er als Dichter vor allem im deutschsprachigen Raum weitgehend unbekannt. Die Ausstellung gilt deshalb Ernsts literarischem Schaffen im Medium des gedruckten Buchs. Das kann auch ein als Buch angelegtes Mappenwerk sein oder ein Ausstellungskatalog, einem Sammlungsschwerpunkt der Kunst- und Museumsbibliothek Köln. Die Ausstellung spannt den Bogen von Ernsts ersten im Jahr 1922 gemeinsam mit Paul Éluard veröffentlichten Büchern Répétitions (Wiederholungen) und Les malheurs des immortels (Die Unglücksfälle der Unsterblichen) bis zu seinem letzten Buch Lieux communs (Gemeinplätze) im Jahr 1971. Gezeigt werden die Publikationen des schreibenden Max Ernst in all ihren Variationen, ergänzt durch Dokumente, die ihre Entstehung dokumentieren, Entwurfshandschriften ebenso wie Klischees, die für den Druck verwendet wurden. Einen Höhepunkt bildet der Fund eines Probedrucks aus dem Jahr 1954 von Ernsts erstem deutschsprachigem Buch, den Paramythen, die er nach seiner Rückkehr aus den USA frei aus dem Englischen übertrug. Der Andruck wurde im Januar dieses Jahres bekannt und stellt das derzeit einzige bekannte Exemplar dar.

 
NS-Dokumentationszentrum

Neues Bauen im Rheinland und in Palästina - Erez Israel: Josef Rings und Erich Mendelsohn

17. Mai bis 14. Juli 2019

Die Architekten Josef Rings (1878-1957) und Erich Mendelsohn (1887-1953) stehen beispielhaft für zwei Vertreter der architektonischen Moderne in Deutschland und später im Exil in Palästina. Den Zenit ihres beruflichen Erfolges hatten sie parallel zum sich entfaltenden Bauhaus erreicht. Durch den Machtantritt der Nationalsozialisten waren sie gezwungen, Deutschland Richtung Erez Israel zu verlassen. Dort gelang es den beiden, sich erneut in ihrem Beruf zu etablieren und weiterhin größere Projekte zu verwirklichen.

Die Ausstellung zeigt einige der Bauwerke, die beide Architekten im Deutschen Reich und insbesondere im Rheinland und im Ruhrgebiet geschaffen haben, sowie ihr Wirken in dem damaligen Mandatsgebiet Palästina. Die von Dr. Micha Gross (Tel Aviv) und Dr. Ines Sonder (Potsdam) kuratierte Ausstellung ist ein aktueller Beitrag des NS-Dok zum 100. Jubiläumsjahr des Bauhauses.

 

 
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Wir • Glauben • Kunst. Meisterwerke der Kölner Jesuiten-Sammlung

24. Mai bis 18. August 2019

In diesem Sommer begibt sich das Wallraf auf Spurensuche in eigener Sache. Erstmals in seiner langen Geschichte widmet sich Kölns erstes Museum seiner hervorragenden Jesuiten-Sammlung, die schon in den 1880er Jahren als Dauerleihgabe ans Haus kam. Dort bildet das rund 500 Werke umfassende Konvolut gemeinsam mit der Zeichnungssammlung von Ferdinand Franz Wallraf bis heute den Grundstock für die mehr als 65.000 Blatt große Graphische Sammlung. Anhand von 90 besonders eindrucksvollen Zeichnungen wird die Ausstellung den besonderen Charakter der Jesuiten-Sammlung ergründen. Handelt es sich um eine reine Lehrsammlung? Nach welchen Kriterien sammelte der Orden? Spielten Fragen der Qualität und Kennerschaft die entscheidende Rolle, oder waren eher inhaltliche Gesichtspunkte ausschlaggebend? Und schließlich: Wo kauften die Jesuiten ihre Zeichnungsbestände? Darüber hinaus wird auch der Bildbegriff der Jesuiten thematisiert, da der Orden eine ganz eigene Bildtheologie entwickelt hatte.

 
Museum Ludwig (Fotoräume)

Benjamin Katz. Berlin Havelhöhe, 1960

7. Juni bis 22. September 2019

Anlässlich des 80. Geburtstags von Benjamin Katz (geboren 1939 in Antwerpen, Belgien) wird das Museum Ludwig die bedeutende Fotoreihe Berlin Havelhöhe (1960) präsentieren, welche kürzlich erworben wurde. An Tuberkulose erkrankt, verbrachte Katz anderthalb Jahre im Krankenhaus Havelhöhe in Berlin und fotografierte den Alltag der Patienten, aber auch das Gelände und seine Gebäude, die ursprünglich von der nationalsozialistischen Reichsakademie für Luftwaffe genutzt worden waren. Die Fotografien stellen ein gesellschaftliches, aber auch ein künstlerisches Dokument dar, denn in den Aufnahmen sind Katz’ Anfänge als Fotograf zu entdecken. Berlin Havelhöhe vermittelt auch das Bild des Künstlers als jungen Mann. Gezeigt werden aus der Sammlung 45 Abzüge sowie die gesamte Serie von 318 Aufnahmen, die als kleinformatige Vintageprints auf 30 Blättern montiert sind.

 

 
NS-Dokumentationszentrum

Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit

7. Juni bis 18. August 2019

Albert Speer war in der NS-Zeit als erster Architekt des Reiches verantwortlich für Großprojekte wie das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und die Umgestaltung Berlins. 1946 verurteilten ihn die Alliierten im Nürnberger Prozess zu zwanzig Jahren Haft. Als Speer 1966 aus dem Gefängnis in Berlin-Spandau entlassen wurde, waren über tausend Schaulustige gekommen und dutzende Mikrophone und Kameras aus aller Welt auf ihn gerichtet. Dies war der Beginn seiner „zweiten Karriere“ als scheinbar geläuterter Zeitzeuge des Nationalsozialismus.

Eine Ausstellung des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte München-Berlin.

 
Rautenstrauch-Joest-Museum

Geschenkt! - die Gabe der Diplomatie

7. Juni bis 22. September 2019

Während eines Staatsbesuchs werden traditionell Geschenke ausgetauscht. Doch was wird da eigentlich geschenkt? Das Museum präsentiert rund 30 noch nie gezeigte Staatsgeschenke aus etwa 15 außereuropäischen Ländern wie Togo, Mexiko und Indonesien. Die kunstvollen Schnitzereien, aufwändigen Keramikarbeiten und Repliken bekannter Originale werden als Interventionen in der Dauerausstellung präsentiert. Welche Geschichten erzählen uns diese Objekte über das Herkunftsland, die Schenkenden, die Beschenkten und die Diplomatie im Allgemeinen?

 

museenkoeln - Das Fest

19. Mai, 10 bis 18 Uhr

Die Kölner Museen und andere Kultureinrichtungen laden am Sonntag, 19. Mai, von 10 bis 18 Uhr zum 23. museenkoeln – Das Fest ein, das wie jedes Jahr am Internationalen Museumstag stattfindet. Rund 30 städtische und nicht-städtische Einrichtungen haben für ihre Besucherinnen und Besucher mit rund 170 Veranstaltungen ein buntes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Die Veranstaltungen sind in der Regel kostenlos. Einen vollständigen Überblick gibt das Programmheft. Darin finden sich auch Angaben zur Erreichbarkeit der Institutionen mit dem ÖPNV. Das Programm liegt ab Ende April in den Museen, bei KölnTourismus und an zahlreichen Orten im Stadtgebiet aus. Es kann – ebenfalls ab Ende April - aber auch unter http://www.museenkoeln.de/DasFest abgerufen werden. Als weiteren Service können Interessierte für ihr Smartphone unter www.museenkoeln.de ihr persönliches Programm zusammenstellen.

 

 

KölnTag / Kölnisches Stadtmuseum / MAKK / RGM / Praetorium

KölnTag in den städtischen Museen jeden ersten Donnerstag im Monat: 2. Mai, 6. Juni 2019. Weitere Informationen unter www.museenkoeln.de

Schließungen

Die Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums bleibt geschlossen. Bis 3. Mai ist das Museum komplett geschlossen! Die Sonderausstellungen sind ab 4. Mai geöffnet.

Die Ständigen Sammlungen des Museum für Angewandte Kunst (MAKK) sind wegen Sanierungsarbeiten und Neukonzeption geschlossen. Das Museum ist zu keinem Zeitpunkt komplett geschlossen und bleibt mit Sonderausstellungen und Veranstaltungen geöffnet!

Das Römisch-Germanische Museum am Roncalliplatz ist geschlossen. Die Eröffnung des Interims ist – vorbehaltlich des rechtzeitigen Abschlusses der Sanierung und Einrichtung des Belgischen Hauses, Cäcilienstaße 46, Nähe Neumarkt – im Sommer geplant.

Das Praetorium ist geschlossen!

 

AUSSTELLUNGSÜBERBLICK MAI / JUNI 2019

(inkl. der bereits eröffneten Ausstellungen)

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Sonntag des Lebens, verlängert bis 19. August 2019
Wir • Glauben • Kunst. Meisterwerke der Kölner Jesuiten-Sammlung, 24. Mai bis 18. August 2019

Museum Ludwig

Nil Yalter. Exile Is a Hard Job, bis 2. Juni 2019
Wolfgang-Hahn-Preis 2019: Jac Leirner, bis 21. Juli 2019
Fiona Tan. GAAF, 4. Mai bis 11. August 2019
Benjamin Katz, 7. Juni bis 22. September 2019

Kunst- und Museumsbibliothek

Rekonstruktion des Universums, Zeitgenössische russische Künstlerbücher, bis 5. Mai 2019
tunke den finger ins tintenmeer. Ein Maler schreibt. Max Ernst und das Buch, 11. Mai bis 30. Juni 2019

Rautenstrauch-Joest-Museum

Antje Van Wichelen. Noisy Images, 4. Mai bis 16. Juni 2019
Geschenkt! – die Gabe der Diplomatie, 7. Juni bis 22. September 2019

Museum für Angewandte Kunst Köln

GROSSE OPER – VIEL THEATER? Bühnenbauten im Europäischen Vergleich, bis 30. Juni 2019
2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus, bis 11. August 2019
Erik Kessels. Archive Land, 4. Mai bis 2. Juni 2019

Museum für Ostasiatische Kunst

Alles unter dem Himmel – 40 Jahre MOK am Aachener Weiher, bis 30. Juni 2019

Kölnisches Stadtmuseum

Ronit Porat: Paradiesvogel / You are here, 4. Mai bis 14. Juli 2019

Museum Schnütgen

Der Samson-Meister und seine Zeit. Skulptur der Romanik im Rheinland, verl. bis 30. Juni 2019
Unter der Lupe, bis 30. Juni 2019

NS-Dokumentationszentrum

Volksgerichtshof 1934-1945, Terror durch „Recht“, bis 26. Mai 2019
Neues Bauen im Rheinland und in Palästina, 17. Mai bis 14. Juli 2019
Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit, 7. Juni bis 18. August 2019

Rheinisches Bildarchiv zu Gast bei Kaune Contemporary

Ola Kolehmainen. Coeln. Cathedral of light, bis 2. Juni 2019

artothek

Ani Schulze, 2. Mai bis 22. Juni 2019

Käthe Kollwitz Museum Köln

Anja Niedringhaus – Bilderkriegerin. „Was vom Krieg bleibt, sind die Fotos…“. bis 30. Juni 2019

Die Photographische Sammlung / SK-Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn

Poesie der Pflanze – Photographien von Karl Blossfeldt und Jim Dine, bis 21. Juli 2019
Roselyne Titaud – „Géographies des limites humaines“, bis 21. Juli 2019

Tanzmuseum des deutschen Tanzarchivs Köln / SK Stiftung Kultur

Tanz! Kritik! Von Kritikern, Päpsten und Liebenden, bis 26. Januar 2020

Kolumba

Pas de deux. Römisch-Germanisches Kolumba, bis 19. August 2019

 

AUSSTELLUNGSVORSCHAU JULI / AUGUST 2018

Käthe Kollwitz Museum Köln

Kollwitz im Esszimmer – Leben mit schwerer Kost, 4. Juli bis 29. September 2019

Museum Ludwig

Familienbande. Die Schenkung Schröder, 13. Juli bis 29. September 2019

Kölnisches Stadtmuseum

Köln am Rhein. Von Zeit zu Zeit /
Köln an der Seine. Pavillon auf der Weltausstellung 1937, 24. August bis 15. Dezember 2019

Museum für Angewandte Kunst Köln

manu factum, 31. August bis 13. Oktober 2019

 

 

 


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