Kunstakademie Düsseldorf: Professuren für zwei renommierte Künstler


Kunstakademie Düsseldorf: Neubesetzung zweier Professuren mit renommierten internationalen Künstlern



Zum Sommersemester 2018 wurden folgende Professuren neu besetzt:

Ellen Gallagher

Die international renommierte Künstlerin Ellen Gallagher wurde auf eine Professur für Malerei berufen. Sie wurde 1965 in Providence / Rhode Island in den USA geboren. Ellen Gallagher schloss ihr Studium der Freien Kunst an der School of the Museum of Fine Arts, Boston, Massachusetts, im Jahr 1992 ab und studierte danach an der Skowhegan School of Painting and Sculpture in Maine. Ellen Gallagher arbeitet in ihrem Werk in einer Bildsprache zwischen Figuration und Abstraktion, die Elemente und Motive aus Mythen, Natur sowie der afro-amerikanischen Geschichte und Kunst vereint. Sie verwendet in ihrem vielschichtigen Werk Darstellungen aus unterschiedlichen Medien wie Film, Reklamebilder aus Lifestyle-Magazinen und Comics, die sie aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang löst und grotesk verfremdet. Ihr Werk wurde international in Einzelausstellungen gezeigt, u.a. 2005 im Whitney Museum New York, 2013 in der Tate Modern in London und 2014 im Haus der Kunst München. In den Jahren 2003 und 2015 stellte Ellen Gallagher auf der Biennale in Venedig aus.

Thomas Scheibitz

Auf eine Professur für Malerei wurde Thomas Scheibitz berufen. Der 1968 in Radeberg bei Dresden geborene Künstler gehört zu den international vielbeachteten Künstlern seiner Generation. Er studierte Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden von 1991 bis 1996. Sein Werk bewegt sich in den Bereichen von Malerei und Skulptur, in denen er die zentralen Fragen nach dem Verhältnis zwischen Abbildung und Abstraktion auslotet. Seine perspektivisch zersplitterten Kompositionen von expressionistischer Malerei und aus Holz oder MDF konstruierten bemalten skulpturalen Körpern im Raum gehen ein dynamisches Wechselspiel ein. Als Anregung für seine Gemälde und Skulpturen nutzt Thomas Scheibitz ein großes Bildarchiv, das an Aby Warburgs Mnemosyne-Atlas erinnert. Bereits in seinen ersten Ausstellungen Ende der 90er Jahre zeigte er einen unverwechselbaren Stil. Im Jahr 2005 stellte Thomas Scheibitz im deutschen Pavillon der Biennale in Venedig zusammen mit Tino Sehgal aus. Das Kunstmuseum Bonn präsentiert Scheibitz‘ Werk in der Ausstellung „Masterplan\kino“, die bis zum 29.4.2018 zu sehen ist und im Anschluss an das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen gehen wird.





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