Duesseldorf Photo Weekend 2017 (3. – 5.02.2017)

Duesseldorf Photo Weekend 2017

3. – 5. Februar 2017

Zur sechsten Edition des Duesseldorf Photo Weekend, 3. – 5. Februar 2017, präsentieren mehr als 70 Galerien, Museen, Institutionen und Off-Räume ein vielseitiges Programm zum Medium der Fotografie. Die Bandbreite der Ausstellungen reicht von der klassischen Fotografie bis hin zu aktuellen Tendenzen mit den Neuen Medien. Nach dem großen Erfolg der letzten Jahre ist das Duesseldorf Photo Weekend zu einem beliebten Bestandteil der Kunst- und Kulturszene Düsseldorfs geworden und erfährt auch international große Wertschätzung. Viele der Ausstellungen sind nach dem Eröffnungswochenende noch mehrere Wochen in den Galerien und Instituten zu sehen.

ASPHALT Festival Düsseldorf (8.-17. Juli 2016)

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ASPHALT Festival
Sommerfestival der Künste
8.-17. Juli 2016 in Düsseldorf



Das 4. ASPHALT Festival verzaubert vergessene und leicht zu übersehende Räume von Düsseldorf. Es zeigt Theater, Tanz, Musik, Literatur, Fotografie und Installationen an außergewöhnlichen Orten und belebt Plätze und Gebäude durch Kunst und Kultur.

ASPHALT 2016 steht unter dem Motto „Niemandsland in Deiner Stadt“ und rückt diese Niemandsländer ins Scheinwerferlicht. Das Weltkunstzimmer – eine ehemalige Backfabrik – und die Alten Farbwerke in Flingern-Süd, ein stillgelegter Bahntunnel am Wehrhahn oder die Museen K21 und NRW-Forum werden zur Bühne und zum Schauplatz für Interventionen herausragender nationaler und internationaler Künstler und Ensembles.

ASPHALT tanzt! Niemandsländer – Valentina Moar 1 © Foto Werner Kmetitsch

ASPHALT tanzt! Niemandsländer – Valentina Moar 1 © Foto Werner Kmetitsch

Zum ersten Mal wirkt ASPHALT auch über die Stadtgrenzen hinaus in Köln und Bonn. Zwei Uraufführungen von Drama Köln und des Theaters Marabu werden sowohl beim Festival in Düsseldorf als auch in ihren Heimatstädten zu sehen sein. Highlights aus dem Programm sind u. a. ein Gastspiel des Gorki Theaters aus Berlin, das zwei preisgekrönte Stücke von Sibylle Berg zeigt, eine theatrale Stadtführung in den Untergrund, vorbei an architektonischen Glanzstücken und Schattenseiten von Düsseldorf, Performances im öffentlichen Raum, die die Rollen von Künstlern, Zuschauern und Passanten infrage stellen, zeitgenössische Choreografien von Tänzerinnen und Tänzern aus Belgien, Italien, Korea und Spanien oder ein Jazzkonzert des Duos Markus Stockhausen/Florian Weber. Zudem sind über den gesamten Festivalzeitraum im Weltkunstzimmer täglich ab 18 Uhr drei Ausstellungen kostenlos zu besichtigen: Der Düsseldorfer Fotograf Laurenz Berges, Meisterschüler und einer der letzten Absolventen der berühmten Becher-Klasse an der Kunstakademie, dessen Werk bereits u. a. im Pariser Musée de L’Art Modern de la ville de Paris und im New Yorker MOMA präsentiert wurden, zeigt seine neuesten Arbeiten. Das Künstlerkollektiv Ewert Nitschke aus Bochum geht einen Dialog mit Regierenden und politischen Entscheidungsträgern ein, indem es per Post „Absagen an die Festung Europa“ verschickt – eine Reaktion auf die zunehmend errichteten hohen Zäune in Europa, die die Flüchtlingsströme abwehren sollen. Außerdem sind Installationen der Bildhauer und Kunstakademie-Absolventen Andreas Fischer und Lorenzo Pompa zu sehen, die sich mit dem Festivalthema „Niemandsländer“ auseinandersetzen.

Banda Senderos 2 © Foto Ravi Sejk

Banda Senderos 2 © Foto Ravi Sejk

An zwei Samstagabenden legen Memo Torfilli aka DJ Monsieur Discotheque und Mayo Velvo aka DJ ledivo auf und verbreiten Partystimmung. Für entspannte Pausen zwischen den Veranstaltungen wird wie in den Vorjahren im lauschigen Hinterhof des Weltkunstzimmers wieder der Festival-Biergarten „ASPHALT Paradies“ installiert

ASPHALT 2016 präsentiert ein pulsierendes Programm – mitten im Sommer, mitten in der Stadt.

Tickets unter 0211. 73 10 56 81

FESTIVALKALENDER


Weitere Informationen zum Festival und zum Kartenkauf unter www.asphalt-festival.de





MUSEUM KUNSTPALAST: Ausstellung Erika Kiffl – Fotografie (ab 7.8.2015)


Erika Kiffl - Fotografie. Von Ai Weiwei bis Gerhard Richter

Kuratorin: Anne Rodler



07.08. – 18.10.2015




Mit etwa 100 Fotografien widmet das Museum Kunstpalast der bedeutenden Chronistin der Düsseldorfer Kunstszene seit den 1960er Jahren, der Fotografin Erika Kiffl (*1939 in Karlsbad, heute Tschechien), eine Einzelausstellung. Erika Kiffl kam im jugendlichen Alter nach Düsseldorf, studierte Grafik in Krefeld sowie Gebrauchsgrafik an der hiesigen Kunstakademie und entschied sich nach verschiedenen Tätigkeiten in der Werbe- und Modebranche für die freie Fotografie.

Nach der Flucht aus der Tschechoslowakei im Jahr 1946 verbrachte Erika Kiffl ihre Kindheit bis 1951 in Österreich. In den Jahren 1979 und 1980 kehrte sie hierher zurück und besuchte u.a. die Künstler Arnulf Rainer und Hermann Nitsch in ihren Ateliers. Zahlreiche Reisen führten die engagierte Fotografin zudem nach Polen zur Zeit der Solidarność-Bewegung. Ihre Aufnahmen der Vorbereitungen zu den „Dialog“-Ausstellungen 1989 in Düsseldorf und 1990 in Warschau vermitteln einen Eindruck des engen Austausches, der zwischen deutschen und polnischen Künstler stattgefunden hat.

„Erika Kiffl geht mit ihrer Kamera an die Entstehungsorte der Kunst. Sie selbst bezeichnet ihr fotografisches Arbeiten als „work in process“, „als das Aufspüren und Festhalten des kreativen Moments“. (Anne Rodler, Kuratorin). Ihre Künstlerfotos zeigen stets die Einheit von Ort, Person und Ereignis in der Kunstszene. Sie hat die Aktivitäten der Kunstakademie ebenso begleitet wie Ausstellungen des Kunstpalasts. Künstler wie Gotthard Graubner, Gerhard Hoehme, Gerhard Richter, Ulrike Rosenbach und Günther Uecker hat sie in ihren Ateliers fotografiert, lange bevor sie berühmt wurden.

Erika Kiffl Gerhard Richter in seinem Atelier Fürstenwall, Düsseldorf, 1967 Farbfotografie auf Aludibond, 50 x 50 cm  Stiftung Museum Kunstpalast, AFORK, Düsseldorf  © Erika Kiffl, 2015  © Gerhard Richter, 2015

Erika Kiffl
Gerhard Richter in seinem Atelier
Fürstenwall, Düsseldorf, 1967
Farbfotografie auf Aludibond, 50 x 50 cm
Stiftung Museum Kunstpalast, AFORK, Düsseldorf
© Erika Kiffl, 2015
© Gerhard Richter, 2015



1995 schuf Erika Kiffl in China eine umfangreiche Serie von Fotos junger Künstlern, die zu dem geplanten, aber nicht realisierten Kulturfestival „China Heute“ in München 1996 eingeladen waren. (Da in einem begleitenden Veranstaltungsprogramm chinesische Regimekritiker zu Wort kommen sollten, wurden 180 Künstlern, die auf dem Festival einen Querschnitt durch die junge, zeitgenössische Künstlerszene darstellen sollten, die Ausreise nicht gestattet.) Kiffls Aufnahmen aus den Ateliers von Ai Weiwei, Zeng Fanzhi, Jiang Jie sind bedeutende Zeugnisse von Kulturdialog, der von chinesischer Seite abgebrochen wurde.

Erika Kiffl Ai Weiwei, Peking 1995 Museum Kunstpalast, AFORK, Düsseldorf © Erika Kiffl 2014

Erika Kiffl Ai Weiwei, Peking 1995 Museum Kunstpalast, AFORK, Düsseldorf © Erika Kiffl 2014


„Die Arbeiten von Erika Kiffl sind gewollt Kunstdokumentationen im doppelten Sinne: Sie sind Dokumentationen von Kunst, aber auch Dokumentation, die Kunst ist. Diese Bilder sind Denkanstöße, zum Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit, von Mensch, Kunst, Raum, Inszenierung beispielsweise. Gleichzeitig helfen sie dem Unbeteiligten, überhaupt einen Einblick in das Leben zu erhalten, das mit der Kunst untrennbar verbunden ist.“ (Beat Wismer, Generaldirektor Museum Kunstpalast)

Erika Kiffl
Gotthard Graubner im Kunstpalast, Düsseldorf
1977
Silbergelatine auf Barytpapier, 29,1 x 29,1 cm
Museum Kunstpalast, AFORK, Düsseldorf
© Erika Kiffl, 2015
© VG Bild-Kunst, Bonn, 2015



Die Ausstellung gibt mit ca. 100 Fotografien einen Überblick über Kiffls künstlerisches Lebenswerk seit 1964. Alle Fotos gehören zum Archiv künstlerischer Fotografie der rheinischen Kunstszene (AFORK), das im Museum Kunstpalast beheimatet ist.

Erika Kiffl ist eine der Initiatoren dieses 2003 gegründeten und von der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Kunststiftung NRW maßgeblich unterstützten Archivs. Inzwischen ist das AFORK zu einer gefragten Anlaufstelle für Forscher und Interessierte, die sich mit der rheinischen Kunstszene beschäftigen, geworden. Ca. 1000 Fotografien werden von Erika Kiffl in diesem einzigartigen Archiv aufbewahrt und finden so auch Eingang in das Bildgedächtnis derer, die den Kunstkontext nicht selbst miterleben konnten.



Eröffnung:
Donnerstag, 6.8.2015, 19 Uhr

Öffnungszeiten:
Di – So und feiertags 11 – 18 Uhr, Do 11 – 21 Uhr, Mo geschlossen

Tickets:
5 €, erm. 4 €

Kuratorenführung:
Do, 27.8.2015, 18 Uhr

Öffentliche Führungen:
So, 6.9. und 27.9.2015, jeweils um 15 Uhr

Konzert im Rahmen der Blauen Stunde
Duo SeidenStrasse
Do, 17.9.2015, 19 Uhr

Kurzführung
Zum Kunstwerk des Monats
Mi, 7.10.2015 + Do, 8.10.2015, jeweils 12.30 Uhr
Gebühr: 3 €

Katalog
Erika Kiffl. Fotografie 1964 - 2014 / hrsg. von Daniel Marzona. Distanz Verlag Berlin 2014. 208 Seiten. Mit Beiträgen von Ingrid Bachér, Renate Buschmann, Dietmar Elger, Robert Fleck, Gregor Jansen, Hans-Georg Lohe, Jutta Mattern, Ulrike Merten, Vanessa Sondermann, Raimund Stecker, Stephan von Wiese, Beat Wismer. Preis: 34,90 €





MUSEUM KUNSTPALAST 2015 – Wim Wenders. Landschaften. Photographien – ab 18.4.


KUNST-HIGHLIGHTS 2015

MUSEUM KUNSTPALAST

Wim Wenders. Landschaften. Photographien.
4 REAL & TRUE 2



Sa, 18.4.2015 – So, 16.8.2015

Wenn man viel unterwegs ist, schreibt Wim Wenders, wenn man gern umherstreift, um sich zu verlieren, kann man an den merkwürdigsten Orten landen. Es muss wohl eine Art eingebauter Radar sein, der mich oft in Gegenden führt, die entweder sonderbar ruhig oder auf eine ruhige Art sonderbar sind.

Wim Wenders (*1945 in Düsseldorf) ist vor allem durch Filme bekannt geworden wie Der Himmel über Berlin, Pina oder jüngst Das Salz der Erde, ein Porträt des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado. Doch der Filmemacher bekennt: Die photographische Arbeit ist die andere Hälfte meines Lebens. Bereits seit Jahrzehnten entsteht ein von Wenders filmischen Arbeiten unabhängiges fotografisches Werk: Aufnahmen von einsamen, manchmal skurril wirkenden Orten und Landschaften, von „Schau-Plätzen“ mit eigenen Geschichten.

Anlässlich des 70. Geburtstages des Künstlers im Jahr 2015 zeigt das Museum Kunstpalast in Kooperation mit Wenders Images und der Wim Wenders Stiftung eine Auswahl von mehr als 60 großformatigen Fotografien, die stets analog, ohne Kunstlicht, ohne Stativ entstanden sind. Das Spektrum reicht von den frühen Schwarz-Weiß-Fotografien über die monumentalen Landschaftspanoramen bis hin zu erst im letzten Jahr entstandenen Fotografien.



Wim Wenders, Joshua and John (behind), Odessa, Texas, 1983, Lightjet Print, 125 x 170 cm, © Wim WendersWim Wenders, Joshua and John (behind), Odessa, Texas, 1983, Lightjet Print, 125 x 170 cm, © Wim Wenders

Wim Wenders, Joshua and John (behind), Odessa, Texas, 1983, Lightjet Print, 125 x 170 cm, © Wim WendersWim Wenders, Joshua and John (behind), Odessa, Texas, 1983, Lightjet Print, 125 x 170 cm, © Wim Wenders



Für seine fotografische Arbeit bevorzugt Wenders seit jeher die Schreibweise „Photographien“, es ist ihm ein ehrwürdiger Begriff, der das geglückte Zusammenspiel von Licht (phos) und Malen (graphein) betont und die Möglichkeit, mit einem Foto einen einzigartigen Moment in der Zeit einzufangen.



Wim Wenders, Open Air Screen, Palermo, 2007, C-print, 178 x 205 cm, ©Wim Wenders

Wim Wenders, Open Air Screen, Palermo, 2007, C-print, 178 x 205 cm, ©Wim Wenders



Wenders begann mit Schwarz-Weiß Fotografien, wechselte jedoch später zur Farbfotografie. Hier verband sich sein fotografisches Interesse mit der Leidenschaft für Malerei. Wenders, der sich zunächst bei der Kunstakademie Düsseldorf um ein Studium beworben hatte und schließlich 1967 an der gerade gegründeten Hochschule für Fernsehen und Film in München sein Studium begann, entdeckte die Bedeutung der Farben für seine Arbeit: so begann er ein Bild erst wegen der Farben zu „sehen“ und den Bildausschnitt nach den Farben festzulegen.

Was ich mit Macht werden wollte, war Maler.
Und wenn mich Bilder wirklich beeindruckt und beeinflusst haben,
dann waren das Vermeer und Rembrandt,
holländische Landschaftsmaler,
später Klee und Kandinsky und Beckmann,
noch später Edward Hopper und andere.
Als der Filmemacher, der ich dann auf Umwegen geworden bin
.






Renate Graf – Ausstellung „Traces“, Palma de Mallorca


Renate Graf - Traces / 16.1.15 / 20 h / Casal Solleric, Palma de Mallorca



SAVE THE DATE


Einladung zur Ausstellungseröffnung / Invitation to the opening



TRACES

BLICKE AUF FLÜCHTIGE SPUREN
Fotografien von / Photographies by Renate Graf

Freitag, 16. Januar 2015, 20 h / Friday, January 16, 2015, 8 pm
Casal Solleric, Passeig del Born, 27, Palma de Mallorca





 Abb.: Renate Graf, Fiesta di San Sebastian, Sicily, 2010, © Renate Graf


Abb.: Renate Graf, Fiesta di San Sebastian, Sicily, 2010, © Renate Graf







Es sprechen / Speakers

Pilar Ribal
Direktorin / Director Fundació Palma Espai d‘Art

Walter Smerling
Vorsitzender / Chairman Stiftung für Kunst und Kultur e.V.

Dieter Ronte
Kurator / Comisario

Fernando Gilet
Stellvertretender Bürgermeister für Kultur und Sport / Deputy Mayor for Culture and Sports of Palma de Mallorca

José Ramón Bauzá
Regierungspräsident der Balearen / President of the Government of the Balearic Islands




– Die Künstlerin ist anwesend / In the presence of the artist –



Eine Ausstellung der / An exhibition of the Stiftung für Kunst und Kultur e.V.

In Kooperation mit / In cooperation with

Casal Solleric, Fundació Palma Espai d’Art
Ajuntament de Palma
Fundación Banco Santander



Laufzeit / Duration: 17.1. – 15.3.2015



MUSEUM KUNSTPALAST 2015 – Wim Wenders. Landschaften. Photographien.


KUNST-HIGHLIGHTS 2015

MUSEUM KUNSTPALAST

Wim Wenders. Landschaften. Photographien.
4 REAL & TRUE 2



Sa, 18.4.2015 – So, 16.8.2015

Wenn man viel unterwegs ist, schreibt Wim Wenders, wenn man gern umherstreift, um sich zu verlieren, kann man an den merkwürdigsten Orten landen. Es muss wohl eine Art eingebauter Radar sein, der mich oft in Gegenden führt, die entweder sonderbar ruhig oder auf eine ruhige Art sonderbar sind.

Wim Wenders (*1945 in Düsseldorf) ist vor allem durch Filme bekannt geworden wie Der Himmel über Berlin, Pina oder jüngst Das Salz der Erde, ein Porträt des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado. Doch der Filmemacher bekennt: Die photographische Arbeit ist die andere Hälfte meines Lebens. Bereits seit Jahrzehnten entsteht ein von Wenders filmischen Arbeiten unabhängiges fotografisches Werk: Aufnahmen von einsamen, manchmal skurril wirkenden Orten und Landschaften, von „Schau-Plätzen“ mit eigenen Geschichten.

Anlässlich des 70. Geburtstages des Künstlers im Jahr 2015 zeigt das Museum Kunstpalast in Kooperation mit Wenders Images und der Wim Wenders Stiftung eine Auswahl von mehr als 60 großformatigen Fotografien, die stets analog, ohne Kunstlicht, ohne Stativ entstanden sind. Das Spektrum reicht von den frühen Schwarz-Weiß-Fotografien über die monumentalen Landschaftspanoramen bis hin zu erst im letzten Jahr entstandenen Fotografien.



Wim Wenders, Joshua and John (behind), Odessa, Texas, 1983, Lightjet Print, 125 x 170 cm, © Wim WendersWim Wenders, Joshua and John (behind), Odessa, Texas, 1983, Lightjet Print, 125 x 170 cm, © Wim Wenders

Wim Wenders, Joshua and John (behind), Odessa, Texas, 1983, Lightjet Print, 125 x 170 cm, © Wim WendersWim Wenders, Joshua and John (behind), Odessa, Texas, 1983, Lightjet Print, 125 x 170 cm, © Wim Wenders



Für seine fotografische Arbeit bevorzugt Wenders seit jeher die Schreibweise „Photographien“, es ist ihm ein ehrwürdiger Begriff, der das geglückte Zusammenspiel von Licht (phos) und Malen (graphein) betont und die Möglichkeit, mit einem Foto einen einzigartigen Moment in der Zeit einzufangen.



Wim Wenders, Open Air Screen, Palermo, 2007, C-print, 178 x 205 cm, ©Wim Wenders

Wim Wenders, Open Air Screen, Palermo, 2007, C-print, 178 x 205 cm, ©Wim Wenders



Wenders begann mit Schwarz-Weiß Fotografien, wechselte jedoch später zur Farbfotografie. Hier verband sich sein fotografisches Interesse mit der Leidenschaft für Malerei. Wenders, der sich zunächst bei der Kunstakademie Düsseldorf um ein Studium beworben hatte und schließlich 1967 an der gerade gegründeten Hochschule für Fernsehen und Film in München sein Studium begann, entdeckte die Bedeutung der Farben für seine Arbeit: so begann er ein Bild erst wegen der Farben zu „sehen“ und den Bildausschnitt nach den Farben festzulegen.

Was ich mit Macht werden wollte, war Maler.
Und wenn mich Bilder wirklich beeindruckt und beeinflusst haben,
dann waren das Vermeer und Rembrandt,
holländische Landschaftsmaler,
später Klee und Kandinsky und Beckmann,
noch später Edward Hopper und andere.
Als der Filmemacher, der ich dann auf Umwegen geworden bin
.


Trailer zum Aufbau der Ausstellung





KUNSTHALLE Düsseldorf – Ausstellung: Thomas Ruff – “Lichten“


KUNSTHALLE Düsseldorf

Thomas Ruff - “Lichten“

20. September 2014 – 11. Januar 2015

Die Kunsthalle Düsseldorf präsentiert eine Ausstellung mit Arbeiten des deutschen Fotografen Thomas Ruff (* 1958 in Zell am Harmersbach), der zu den zentralen Figuren der Düsseldorfer Fotoschule zählt. „Lichten“ vereint Arbeiten der vergangenen 35 Jahre aus fünf Werkgruppen des Künstlers, die von den späten 1970er Jahren bis heute, von semidokumentarischen Ansätzen bis zu postdigitalen Strategien und vom Umgang mit natürlichem bis zu virtuellem Licht reichen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zwei neuere Werkgruppen Ruffs: „ phg “ (Fotogramme, ab 2012), eine virtuelle Simulation des klassischen Genres des Fotogramms, sowie „ Negative “ (ab 2014), in denen Ruff auf die Ursprünge der Fotografie im 19. Jahrhundert zurückgreift. Daneben werden Arbeiten aus den Serien „ Sterne “ (1989-1992), „ Nächte “ (1992-1996) sowie aus Ruffs frühester Serie „ Interieurs “ (1979-1983) zu sehen sein. Technische Überlegungen, übersetzt in Aufnahmen nächtlicher Sternenhimmel, Infrarotaufnahmen von Stadträndern und häusliche Stillleben, liefern eine politische und gesellschaftliche Sichtweise auf die Funktion von Bildern. In ihrer historischen Spannweite überschreitet diese Ausstellung angesichts der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten zeitgenössischer Bildproduktion die Grenzen der analogen Fotografie.

Statt unsere alltägliche Wirklichkeit zu fotografieren, konzentriert sich Ruff auf das Abbilden der fotografischen Wirklichkeit. Seine Arbeitsweise basiert auf der Methode sogenannter „Forscher-Künstler “. In jeder seiner Serien nutzt Ruff das Medium Fotografie als Instrument einer systematischen Analyse, mit deren Hilfe gesellschaftliche, politische und ästhetische Aspekte der Bildproduktion und damit auch die Geschichte der Moderne untersucht werden. Die längst nicht endgültig geklärte Frage nach dem Wesen des Lichts wird im Sinne eines Leitmotivs der Ausstellung konkretisiert. In jeder Serie übernimmt das Licht eine andere Aufgabe im Hinblick auf die dezent-dokumentarische Beleuchtung heimischer Wohnkultur im Deutschland der Nachkriegszeit (Interieurs) , das Verhältnis von Raum und Zeit ( Sterne) beziehungsweise künstlich geschaffene Artefakte (Fotogramme) .

Eine von Ruffs „phg“-Serien wurde in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich in Nordrhein-Westfalen produziert. Da die Superrechner des Instituts bei dieser Aufgabe an ihre Leistungsgrenzen stießen, lassen sich Ruffs Arbeiten auch als indirekte Technikporträts deuten. Darüber hinaus steht diese Kooperation zwischen einem Künstler, einem Museum und einer Forschungsanstalt für ein neues Modell des Zusammenwirkens von Kunst und Wissenschaft.


Zur Ausstellung

Den Schwerpunkt der Ausstellung bildet eine neue „phg“-Serie (2012 bis heute). Diese Werkgruppe stellt eine radikale Erweiterung seines Werks dar, denn zum ersten Mal widmet sich Ruff hier der Simulation eines historischen fotografischen Genres samt der mit ihm verbundenen ästhetischen und kulturellen Konnotationen: der „kameralosen“ Technik des Fotogramms, das gemeinhin mit den 1920er Jahren und dem damals herrschenden Fortschrittsgeist assoziiert wird. Seine historischen Vorgänger, etwa Man Ray und László Moholy-Nagy, legten damals unterschiedliche Objekte direkt auf lichtempfindliches Fotopapier, wodurch dieses belichtet wurde an den Stellen, an denen die Objekte das Papier berührten, weiße beziehungsweise graue Silhouetten entstanden. Derartige Fotogramme wiesen unvorhergesehene Lichteffekte auf und bildeten im fertigen Fotoabzug auch das Element des Zufalls ab. Dieses Verfahren barg die revolutionäre, ja surreale Verheißung einer (verglichen mit einer mittels einer Kamera aufgenommenen Fotografie) unmittelbareren Wiedergabe von Licht – einschließlich der Aussicht darauf, den „Geist in der Maschine“ einzufangen. In seinen ersten Fotogrammen zitiert Ruff in unmittelbarer Weise einige seiner historischen Vorläufer; beispielsweise verweist die Arbeit „r.phg.05_I“ (2013) auf die „Photogenics“-Serie

THOMAS RUFF r.phg.02_I, 2014 From the series: Fotogramme – Fotogrammen – Photogrammes – Photograms  C-print © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

THOMAS RUFF
r.phg.02_I, 2014
From the series: Fotogramme – Fotogrammen – Photogrammes – Photograms
C-print
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014

(1946–1955) der Fotografin Lotte Jacobi. Dies deutet nicht nur auf Ruffs Respekt gegenüber seinen Vorgängern hin, sondern auch auf seine Absicht, die neue Serie innerhalb einer umfangreicheren Tradition des Fotogramms zu verorten – möglicherweise
Ansicht Computerhalle im Forschungszentrum Jülich (Foto: Marianne Hoffmann)

Ansicht Computerhalle im Forschungszentrum Jülich (Foto: Marianne Hoffmann)

auch deshalb, weil beide unter technischen Gesichtspunkten nichts miteinander verbindet. Ruffs virtuelle Interpretation klassischer Fotogramme suggeriert eine gleichermaßen radikale Methode der Lichtsimulation auf Grundlage optischer Berechnungen. Einfache Objekte wie Linsen, Stäbe, Spiralen, Papierstreifen oder Kugeln werden dreidimensional gerendert und in einer virtuellen Dunkelkammer auf beziehungsweise über (ebenfalls virtuelles) digitales Fotopapier platziert. Anschließend kommt zur Belichtung der jeweiligen Objekte anstatt natürlichem Licht programmiertes Licht zum Einsatz. Die hierzu notwendigen immensen Datenmengen bewirken, dass sich der Prozess des Renderns vom Künstler kaum noch steuern lässt, so dass die resultierenden Fotoarbeiten in einigen Bereichen Zufallseffekte wie visuelles Rauschen, Körnigkeiten oder Unschärfen aufweisen – visuelle
Norbert Attig, einer der IT Spezialisten des Jülicher Forschungszentrums.

Norbert Attig, einer der IT Spezialisten des Jülicher Forschungszentrums.

lPhänomene, die eng mit dem analogen Bild assoziiert werden und sich in dieser neuen virtuellen Umgebung als Beschränkungen eines ausschließlich digitalen Prozesses offenbaren. Zudem manipuliert Ruff das Bild, indem er beispielsweise mit verschiedenen Lichtverhältnissen, Transparenz, Solarisation und computergenerierten Oberflächen (Papier, Glas, Chrom) und Farbe experimentiert, was bei traditionellen Fotogrammen nicht möglich war. Indem Ruff bei der Simulation eines historischen fotografischen Genres die bisherigen Grenzen des technisch Machbaren sprengt, iefert er einen Kommentar zum einstigen Aufkommen und heutigen Niedergang moderner Utopien und den damit verbundenen Vorstellungen hinsichtlich eines unbegrenzten Fortschritts. In gleicher Weise verweist Ruff damit auf unsere heutige Instagram-Ästhetik, jene ständige Erzeugung einer sofortigen Patina für die unmittelbare Vergangenheit.


Interieurs

Thomas Ruffs früheste Serie, „Interieurs“ (1979-1983), zeigt auf die denkbar einfachste und distanzierteste Art einen einzelnen Ausschnitt eines Raumes. Der natürliche Lichteinfall ist indirekt – Fenster erscheinen in einem Spiegel oder lassen sich hinter geschlossenen Vorhängen erahnen. Das Licht wirkt wie durch die Linse einer Camera obscura gesehen und erhellt mittels ausgeprägter psychologischer Konnotationen im Nachkriegsdeutschland gültige Lebensentwürfe und Vorstellungen von Gemütlichkeit. Daneben liegt ein besonderer Fokus auf den glatten, zweidimensionalen Oberflächen wie Tapeten, Teppichen und Spiegeln, womit wiederum jene Funktion der Fotografie hervorgehoben wird, die darin besteht, eine Wirklichkeit zweiter Ordnung – nämlich die Wirklichkeit hinter der Kamera – wiederzugeben. Durch den Einsatz von Farbe in der Fotokunst anstelle der zur Entstehungszeit der Serie gebräuchlichen Schwarzweißtechnik distanziert sich Ruff in derselben Weise von seinen Lehrern und den Dogmen der dokumentarischen Fotografie wie beispielsweise die Amerikaner William Eggleston und Stephen Shore.

THOMAS RUFF Interieur 1D, 1982 From the series: Interieurs – Interieurs – Intérieurs – Interiors C-print © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

THOMAS RUFF
Interieur 1D, 1982
From the series: Interieurs – Interieurs – Intérieurs – Interiors
C-print
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014


Nächte

Mit der Präsentation einer weiteren zentralen Serie mit dem Titel „Nächte“ (1992-1996) streift die vorliegende Ausstellung die aktuelle politische Debatte rund um das Thema Überwachungstechnologie. Die hier versammelten Fotos wurden bei Nacht mit Hilfe einer Kamera mit Restlichtverstärker aufgenommen und zeigen nächtliche Vorortszenarien. Für diese Arbeiten nutzte Ruff das virtuelle Vokabular mit hoher Brennweite aufgenommener Nachtsicht-Überwachungsfotos, wobei der Restlichtverstärker jenes für die Serie charakteristische grüne Leuchten erzeugt. Dieses Verfahren fand insbesondere während des Zweiten Golfkriegs als Mittel der Zielerkennung Verwendung. Mit Hilfe vergleichbarer Nachtsichtgeräte, welche die vorhandenen Lichtelektronen verstärken, vermag das menschliche Auge auch Objekte in völliger Dunkelheit auszumachen. Die Aufnahmen offenbaren somit, was dem Auge unter normalen Umständen verborgen bliebe. Ruff schildert urbane Räume, deren Wesen sich aufgrund einer unmittelbar nach dem Golfkrieg entwickelten Bildsprache ins Gegenteil umkehrt: Die (scheinbare) Normalität wird zum mutmaßlichen Schauplatz des Grauens. Die „Nächte“-Serie entstand Mitte der 1990er Jahre, also kurz vor dem Siegeszug des Internets, das in der Folgezeit völlig neue Formen medialer Überwachung ermöglichen sollte. „Nächte“ war die letzte Serie Ruffs, für die er natürliches Licht nutzte, bevor er sich ganz der digitalen Bildbearbeitung widmete und seinen Platz hinter der Kamera zeitweilig verließ.

THOMAS RUFF Nacht 4 III, 1992 From the series: Nächte – Nachten – Nuits - Nights C-print © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

THOMAS RUFF
Nacht 4 III, 1992
From the series: Nächte – Nachten – Nuits - Nights
C-print
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014


Sterne

In der „Sterne“-Werkgruppe (1989-1992) trifft Ruffs Interesse für Astronomie auf seine Vorliebe für Archive beziehungsweise das künstlerische Verfahren der Appropriation – die Wiederverwendung bereits bestehenden Bildmaterials. Seine Aufnahmen nächtlicher Sternenhimmel basieren auf mit einem Spezial-Teleskopobjektiv aufgenommenen Archivfotos, die Ruff vom European Southern Observatory in Chile erwarb. Aus den 29 x 29 cm großen Negativen wählte er anschließend nach einem von ihm selbst entwickelten Klassifizierungssystem bestimmte Bildausschnitte aus, vergrößerte diese auf ein festgelegtes Format und verwendete die entsprechenden Sternkoordinaten als Bildtitel. In den Sternenbildern kommt es zur Verbindung eines vorgeblich wissenschaftlich-objektiven Verfahrens und einer ästhetisch-subjektiven Vorgehensweise. Die Sterne befinden sich entweder im Vorder- oder Hintergrund, oder der Fokus liegt auf interstellaren Objekten beziehungsweise auf der Milchstraße. Es ist offensichtlich, worum es sich bei den weißen Punkten auf schwarzem Grund handelt, doch was auf diesen Bildern tatsächlich zu sehen ist, ist lediglich das Licht von Sternen, von denen einige vermutlich längst erloschen sind – wenn auch ihr Licht zum Zeitpunkt der Aufnahme auf das Objektiv der Kamera traf. Im Grunde genommen bilden diese Arbeiten Licht und Zeit, d. h. die Grundlagen der Fotografie, ab. Somit führt Ruff die Strategie der künstlerischen Aneignung existierender Bilder, wie wir sie von Künstlern wie Marcel Duchamp, Sherrie Levine and Andy Warhol kennen, auf einen medialen Nullpunkt zurück.

THOMAS RUFF 16h 30m/-50°, 1989 From the series: Sterne – Sterren –   Étoiles - Stars C-print © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

THOMAS RUFF
16h 30m/-50°, 1989
From the series: Sterne – Sterren – Étoiles - Stars
C-print
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014


Negative

In einer weiteren Fotoserie mit dem Titel „Negative“ (ab 2014) greift Ruff schließlich auf die historischen Ursprünge des Mediums Fotografie zurück. Ähnlich wie in seinen Fotogrammen nutzt Ruff diese Technik zur Transformation bereits bestehender Arbeiten, in dem er mit Hilfe von Licht Schatten erzeugt, wobei er hier als Ausgangsmaterial sepiafarbene Fotografien, insbesondere aus der Zeit Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts verwendet. Am Computer invertiert Ruff die Farben dieser Fotografien, was ihnen das Aussehen von „Cyanotypien“ verleiht, einem im Englischen auch unter der Bezeichnung „Blueprint“ bekannten fotografischen Verfahren, das in der Hauptsache für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt wurde. Die Cyanotypie entstand als Antwort auf die Daguerrotypie und die Talbotypie in einer Phase, als das Reproduktionsverfahren der Fotografie auch außerhalb der Bildenden Kunst seinen Siegeszug antrat: damals erreichte die Zirkulation von Bildern, die neue Einblicke nicht nur in die eigene Wirklichkeit, sondern auch in die Wirklichkeit „des Anderen“ erlaubten, ungeahnte Ausmaße, was Schnelligkeit und Verbreitung betraf. Die Blaufärbung sämtlicher Motive lässt sich auch als Kommentar im Hinblick darauf lesen, dass das damals neue Medium Fotografie letztlich zu einer Nivellierung der Wahrnehmung von Wirklichkeit führte. Ruff präsentiert durch seine Motivwahl verschiedene Gebiete, auf denen sich die Fotografie als effizient erwies: die repräsentative Fotografie der Kolonialzeit sowie die Bereiche Kunst und Kunstgeschichte. In fotografischen Darstellungen von Malerateliers aus der Mitte des 19. Jahrhunderts geht Ruff noch einen Schritt weiter, indem er Veränderungen bezüglich der Rolle des Künstlers und der Bedeutung des Medium seit jener Zeit hinterfragt: Nach Einführung der Fotografie wurde die Malerei nunmehr als etwas wahrgenommen, das man „ansieht“, nicht mehr als ein Rahmen, durch den man „hindurchsieht“.

THOMAS RUFF neg◊india_07, 2014 From the series: Negatives – Negatieven – Négatifs - Negatives Chromogenic print © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

THOMAS RUFF
neg◊india_07, 2014
From the series: Negatives – Negatieven – Négatifs - Negatives
Chromogenic print
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014


Über Thomas Ruff

Thomas Ruff lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sein Werk war in zahlreichen Einzelausstellungen führender internationaler Institutionen zu sehen, zuletzt im Haus der Kunst in München, das 2012 eine umfangreiche Gesamtschau des Künstlers zeigte. Seine jüngsten Einzelausstellungen fanden beispielsweise im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster, im spanischen Centro de Arte Contemporáneo de Málaga (beide 2011), im Castello di Rivoli, Turin, im Museum für Neue Kunst, Freiburg, in der Kunsthalle Wien (alle 2009), in der Műcsarnok Kunsthalle, Budapest (2008), im Stockholmer Moderna Museet sowie im Sprengel Museum in Hannover statt (beide 2007). Thomas Ruffs Arbeiten sind unter anderem in den ständigen Sammlungen folgender internationaler Museen vertreten: Art Institute of Chicago, Dallas Museum of Art, Essl Museum in Klosterneuburg bei Wien, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin, Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington, D.C., Metropolitan Museum of Art, New York, Moderna Museet, Stockholm, National Gallery of Victoria, Melbourne, Nationalmuseum für Fotografie, Kopenhagen, Solomon R. Guggenheim Museum, New York, Stedelijk Museum voor Actuele Kunst (S.M.A.K.), Gent.

Ruff zählt zu den Hauptvertretern der Düsseldorfer Fotoschule, die heute als Synonym künstlerischer Innovation gilt. Sie entstand Mitte der 1970er Jahre an der Düsseldorfer Kunstakademie unter Leitung von Bernd und Hilla Becher, die mit ihren vergleichenden Fotoserien von Industriebauwerken bekannt wurden. Obgleich die Ursprünge von Ruffs Werk im objektiven, ja geradezu klinisch-distanzierten fotografischen Ansatz jener Schule liegen – einschließlich der Generierung typologischer Gruppen –, würdigt er durchaus die dem Medium Fotografie inhärente Subjektivität. Ruff ist insbesondere für seine inszenierten, generischen Porträtserien bekannt – für die er erste kritische Anerkennung erntete – und hat daneben ein breites Spektrum an Themen und Techniken erforscht, die von analogen und digitalen Fotos sowie computergenerierten Bildwelten bis hin zu Bildmaterial wissenschaftlich er Sammlungen und Abbildungen aus Zeitungen, Zeitschriften und dem Internet reichen, die er nachträglich manipuliert. Statt den Fokus allerdings auf visuelle fotografische Gewissheiten zu legen, beschäftigt sich Ruff, um Douglas Fogle zu zitieren, mit „der Schattenwelt der dunklen Materie der Fotografie, wo das Aufeinanderprallen von Objektivität und Subjektivität eine komplexe Explosion fotografischen Ausdrucks erzeugt“.

Zur Ausstellung legt Thomas Ruff exklusiv eine Edition vor, deren Verkaufserlös der Kunsthalle Düsseldorf zu Gute kommt. Motiv und Preis werden im September bekannt gegeben.





Kunsthalle Düsseldorf
Grabbeplatz 4
D-40213 Düsseldorf
Tel. +49 (0)211 8996243
Fax +49 (0)211 8929168
mail@kunsthalle-duesseldorf.de
www.kunsthalle-duesseldorf.de



Hinweis: Zu dieser Ausstellung haben wir auch eine Rezension von Marianne Hoffmann veröffentlicht. Bitte lesen Sie hier.





Ausstellungsrezension: Thomas Ruff “Lichten” in der KUNSTHALLE Düsseldorf

KUNST|DÜSSELDORF - SERIE Ausstellungsrezensionen

KUNSTHALLE Düsseldorf -
Thomas Ruff "Lichten"


“Lichten” - Thomas Ruff zeigt Werke aus 35 Jahren

Von Marianne Hoffmann


Das Wort Fotografie ist ein Kunstwort griechischen Ursprungs und bedeutet “mit Licht malen”.

So ist zum Beispiel der Begriff Lichtbild nicht von ungefähr entstanden. Dieser Begriff hat allerdings schon so viel Staub angesetzt wie beispielsweise das daraus abgeleitete Wort Lichtspielhaus, das heute niemand mehr mit Kino verbinden würde. So ist es doch ein wenig ungewöhnlich, dass diese Ausstellung „Lichten“ heißt, denn sowohl im Niederländischen, als auch im Deutschen wird dieser Begriff unterschiedlich gebraucht. Erhellen, Helligkeit und enthüllen sind nur einige Assoziationen. Spektakulär an dieser Ausstellung ist allerdings, dass Thomas Ruff zwei komplett neue Werkgruppen aus 2014 zeigt und dabei für seine Fotogramme das Supercomputing Center in Jülich mit ins Boot holte. Denn , so stellte er sich bald die Frage :Was macht man, wenn die 6 Pc’s und 3 Mac’s zu Hause nicht ausreichen, um die jüngsten Ideen umzusetzen?

Für seine Neuinterpretationen alter Künstlerversuche aus den 20er Jahren von Man Ray und Moholy Nagy: die Fotogramme. Man Ray und Moholy-Nagy versuchten Bilder ohne Kamera in der Dunkelkammer entstehen zu lassen, indem sie Gegenstände auf lichtempfindlichem Papier arrangierten und belichteten. Die Abbildungen, zum Vorschein kamen, waren schwach erkennbar, dafür umso geheimnisvoller. Thomas Ruff wollte diese Technik ins 21. Jahrhundert überführen. Mit seinem hauseigenen Computing-Center hätte er für ein Bild mindestens ein halbes Jahr gebraucht. Und das Ergebnis wäre keine hundertprozentige Auflösung geworden, schon gar nicht in Farbe, so wie Ruff es geplant hatte.

Durch ein Gespräch mit Norbert Fleck, dem ehemaligen Intendanten der Bundeskunsthalle Bonn, wurde er auf die Idee gebracht, sich um Rechenzeit im Forschungszentrum Jülich zu bewerben. Dort stehen Deutschlands Supergehirne, seit

Ansicht Computerhalle im Forschungszentrum Jülich (Foto: Marianne Hoffmann)

Ansicht Computerhalle im Forschungszentrum Jülich (Foto: Marianne Hoffmann)

2013 auch der Supercomputer „Jucqueen“, der so schnell ist wie etwa 100.000 PCs. Aber dieser Computer sollte es für Thomas Ruff nicht sein.“ Juropa“ (Jülich Research on Petaflop Architectures) so die Abkürzung für einen Computer, der über 52 Terabytes verfügt, war für dieses Experiment geeignet. In Jülich steht er in einer gigantischen Halle mit den anderen Gehirnriesen. Und alle die dort stehen erzeugen immensen Lärm, da sie ständig heruntergekühlt werden müssen. Wenn man diese Halle betritt, sieht man keinen Monitor, keine Tastatur, keinen Menschen. Höchstens einmal einen Techniker, der irgendwelche Platten wechselt. Normalerweise nutzen Physiker, Chemiker oder Biologen die Anlage und lassen dort komplizierte Formeln errechnen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Computerzentrums, hat ein Künstler sich an Jülich gewandt. Und da für „Juropa“ eine gründliche Aufrüstung und
Norbert Attig, einer der IT Spezialisten des Jülicher Forschungszentrums (Foto: Marianne Hoffmann).

Norbert Attig, einer der IT Spezialisten des Jülicher Forschungszentrums.

Überprüfung anstand, sah man in der Bildberechnung für Ruff eine ungewöhnliche Herausforderung. Bei Ruffs neuartigen und abstrakten Fotogrammen, die weg sollten vom schwarz-weiß, der Dunkelkammer und dem Fotopapier, fielen große Datenmengen an. Der Künstler verwendete im Schnitt drei virtuelle Lichtquellen pro Fotogramm, bei einer Bildgröße von 2,20 Meter mal 1,80 Meter entsteht so ein Datenvolumen von 18 Terabyte. Im Cmputer wird virtuelles Licht auf virtuele Gegenstände, die auf virtuellem Papier liegen projeziert.

„Diese virtuelle Dunkelkammer,“ so Thomas Ruff, „hat für mich drei Vorteile: die Bilder sind nicht auf die Größe des Fotopapiers beschränkt, am Computer kann ich schnell und einfach Gegenstände sowie Lichtquellen verändern, und es entstehen im Gegensatz zur analogen Welt farbige Fotogramme.“ 20 Bilder mit einer Auflösung von bis zu 23.500 mal 17.600 Pixeln sind in Jülich errechnet worden und das Ergebnis sah man zum ersten Mal im S.M.A.K in Gent und nun in Düsseldorf.

Neben den Super-Fotogrammen zeigt die Düsseldorfer-Ausstellung eine Auswahl früher Werke und eine zweite neue Serie von “Negative” n. In dieser Serie hat Ruff Sepia farbene alte Positivabzüge von Künstlerateliers, Akte, prunkvolle Mharadschas der Kolonialzeit in Negative umgewandelt. So entstand am Computer in kaltem blauen Licht, das was Hell war wird Dunkel, was Dunkel war wird hell.

THOMAS RUFF neg◊india_07, 2014 From the series: Negatives – Negatieven – Négatifs - Negatives Chromogenic print © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

THOMAS RUFF
neg◊india_07, 2014
From the series: Negatives – Negatieven – Négatifs - Negatives
Chromogenic print
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Der Meisterschüler von Bernd und Hilla Becher hat in seinen Anfängen noch die Prägung durch seine Lehrer in sein Werk eingebracht. Auch wenn er im Gegensatz zu seinen Lehrern schon farbig arbeitete. Mit analoger Tecnik und ohne künstliches Licht. Sein häusliches Umfeld im Schwarzwald, wo Ruff geboren ist, hat er in einer Serie verarbeitet, die den Wohnstil der 50er beleuchtete und in seiner Reduzierung auf das Wesen eines Raumes hindeutete. Nachdem die meisten Wohnungen seiner Verwandten und Bekannten in den 80ern renoviert wurden, stellte er diese Serie 1983 ein.

THOMAS RUFF Interieur 1D, 1982 From the series: Interieurs – Interieurs – Intérieurs – Interiors C-print © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

THOMAS RUFF
Interieur 1D, 1982
From the series: Interieurs – Interieurs – Intérieurs – Interiors
C-print
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Ruff der eigentlich Astronom werden wolllte kam in den Besitz von Archivfotos des European Southern Observatory in Chile . Er vergrößerte Bildausschnitte und erschuf Sternenwelten, vor dunklem Hintergrund. Manche der dort abgebildeten Sterne sind verschwunden. Es war das erste Mal, das Ruff nicht selbst zur Kamera gegriffen hat, sondern aus der Bearbeitung heraus neue Kunstwelten schuf.

THOMAS RUFF 16h 30m/-50°, 1989 From the series: Sterne – Sterren –   Étoiles - Stars C-print © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

THOMAS RUFF
16h 30m/-50°, 1989
From the series: Sterne – Sterren – Étoiles - Stars
C-print
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Und immer weder war er ein getriebener in Sachen Technik In Zeiten des Golfkrieges flimmerten grünliche, kaum zu entziffernde Bildwelten über unsere TV-Geräte. Den Effekt des sogenannten Restlichtverstärker nahm Ruff auf und zog nachts durch die menschenleeren Straßen Düsseldorfs und Umgebung. Das diffuse Grün, die undefinierten Gebäude und Landschaften verbreiten Kriegsangst, obwohl nirgendwo ein Kriegsgerät zu sehen ist. Schön sind diese Arbeiten nicht, aber schön unheimlich.

THOMAS RUFF Nacht 4 III, 1992 From the series: Nächte – Nachten – Nuits - Nights C-print © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

THOMAS RUFF
Nacht 4 III, 1992
From the series: Nächte – Nachten – Nuits - Nights
C-print
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Und nun “phg” , der Computer macht farbige Fotogramme möglich. Seit 2012 arbeitet Ruff an diesem Projekt. Bildwelten, die aussehen als hätte man abstrakte Kaleidoskope abgebildet oder aber Ausschnitte aus Kathedralenfenster . Der Fotograf und der 40 Millionen teure Rechner aus Jülich und PC-Fachleute, die selbst nicht wussten, wie das Ergebnis ausieht. Erst im S.M.A.K in Gent, wo die Ausstellung zuerst zu sehen war, konnten sie einen Blick auf das Endergebnis werfen und waren berührt.

THOMAS RUFF r.phg.02_I, 2014 From the series: Fotogramme – Fotogrammen – Photogrammes – Photograms  C-print © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

THOMAS RUFF
r.phg.02_I, 2014
From the series: Fotogramme – Fotogrammen – Photogrammes – Photograms
C-print
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014



Was ist Ruff nun eigentlich? Fotograf, Maler? Fragt man ihn selbst, so hat er eine einfache Antwort: “Ich bin Künstler.” Recht hat er.



Ausschreibung: Künstlerfotomesse Kunstbox 2015 Dortmund

BEWERBUNG

Ausschreibung Dortmund: Künstlerfotomesse Kunstbox 2015

Bis zum 15. November 2014 können Sie sich als Künstler für die kommende Kunstbox 2015 : Fotografie bewerben. Es gilt das Datum des Poststempels.

Die Unterlagen zur Bewerbung stehen hier zur Verfügung:
kunstbox-Anmeldung_2015.pdf

Das kunsttechnische Feld wechselt von Messe zu Messe.
Für 2015 ist ausschließlich künstlerische Fotografie zugelassen.

Die Kunstbox bietet 34 Künstlern je eine Box zur Präsentation ihrer Arbeiten. Zur Bewerbung aufgerufen sind professionell arbeitende Künstler mit abgeschlossenem Studium und Studierende, die kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung an einer Kunsthochschule stehen. Als Beleg für professionelles Arbeiten ist in der Regel die durchlaufene Ausbildung anzugeben. Darüber hinaus können Stipendien, Preise, ein Ausstellungsverzeichnis und Arbeitsfotos als Beleg professioneller Arbeit dienen.

AUSWAHLVERFAHREN UND FÖRDERBOX

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Jury entscheidet über die Teilnahme.

Petra Steinhardt, Kuratorin für Fotografie am Folkwangmuseum Essen
Aenne Langhorst, Künstlerin aus Hannover
Boris Lindner, Galerie Lindner, Essen
Frank Vits, Sammler aus Düsseldorf
Carl-Ernst Giesting, Vorstandsvorsitzender RWE Vertrieb AG

Die Juroren haben die Aufgabe, 32 zahlende Teilnehmer der Messe auszuwählen. Zusätzlich wählt die Jury aus den eingegangenen Bewerbungen zwei Teilnehmer für eine Förderbox aus. Die Förderung besteht aus dem Erlass der Teilnahmegebühr. Für eine Förderung infrage kommen Studierende, junge Künstler, deren Abschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt oder junge Autodidakten. Eine Bewerbung ausschließlich für eine geförderte Teilnahme ist nicht möglich.

BESTBOX UND PUBLIKUMSPREIS

Die Jury tritt an den Messetagen noch einmal an und wählt unter den Ausstellern den Künstler mit dem überzeugendsten Gesamtauftritt. Dieser wir mit der BestBox ausgezeichnet. Der Preis ist mit 500 € dotiert und beinhaltet die Aus- richtung einer Einzelausstellung in der Galerie im Foyer des RWE-Towers in Dortmund.

Außerdem gibt es einen Publikumspreis zu gewinnen, der in diesem Jahr vom Solarfonds Dortmund e. V. unterstützt wird. Unter dem Titel: “Abgelichtet – Energie ist erneuerbar!” sind alle jurierten Künstler aufgefordert, eine Edition mit einer Auflage von mindestens 100 Exemplaren zu diesem Thema im Postkartenformat zu erstellen. Diese Edition wird von uns auf einer gesonderten Ausstellungsfläche zu einem Einheitspreis von 2 Euro während der Messe verkauft.
Die Abgabe einer solchen Edition ist Teilnahmevoraus-setzung. Das Publikum wird aufgefordert, maximal eine Arbeit je Künstler zu erwerben und sich diese am Stand des Künstlers signieren zu lassen. Der Erlös dieser Aktion wird unter allen teilnehmenden Künstlern gleichmäßig aufgeteilt. Derjenige mit den meisten Verkäufen bekommt den Publikums- preis der Kunstbox 2015.

DIE BOX

Eine Box besteht aus zwei über Eck angeordneten Flächen, in den Maßen 1m x 2m und 2m x 2m. Somit steht jedem Künstler zur Präsentation insgesamt eine Wandfläche von ca. 6 qm (abzüglich der Sockelhöhe von ca. 30 cm) und eine Boden-fläche von 2 qm als AUSSCHLIESSLICHE Präsentationsfläche zur freien Verfügung. Eventuell kann nach Absprache mit dem Kunstbox-Team eine zusätzliche Wandfläche (die Rückwand der benachbarten Box) für die Präsentation einer weiteren Arbeit genutzt werden.

KOSTEN

Die Teilnahmegebühr beträgt 100 Euro für die gesamte Messe. Der Veranstalter erhebt keinen Anspruch auf eine Verkaufsprämie der verkauften Exponate. Zwei geförderte Teilnehmer dürfen kostenlos je eine Box beziehen.

KOMMUNIKATION

Die Kommunikation mit dem Veranstalter erfolgt in der Regel per E-Mail. Von Telefonaten bitten wir abzusehen.

Kontakt: info@kunstbox.net

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen: Fotowettbewerb „UNRETOUCHED! Portraits in Aktion“


LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Fotowettbewerb „UNRETOUCHED! Portraits in Aktion“ für junge Mädchen und Frauen zur Ausstellung EVE ARNOLD (1912-2012)

Im Rahmen der Ausstellung EVE ARNOLD (1912-2012) Eine Hommage an die große Magnum-Fotografin vom 25. Mai bis 7. September 2014 richtet die LUDWIGGALERIE in Kooperation mit dem ZONTA Club Oberhausen einen Fotowettbewerb aus, der sich gezielt an junge Nachwuchsfotografinnen richtet. Der Wettbewerb UNRETOUCHED! Portraits in Aktion soll junge Frauen zwischen 15 und 25 Jahren dazu motivieren, sich mit dem Œuvre Eve Arnolds und ihrer Portraitfotografie zu beschäftigen.

Die Wettbewerbsbeiträge, Fotografien gedruckter Form, sollten mindestens die Größe 20 x 30 cm haben. Im Anschluss an den Wettbewerb findet eine Ausstellung mit den Gewinnerbeiträgen und weiteren ausgesuchten Arbeiten statt. Besonders herausragende künstlerische Leistungen werden mit Geldpreisen honoriert. Die Jury vergibt in den Altersgruppen 15 bis 19 Jahre und 20 bis 25 Jahre je einen 1. Preis, dotiert mit 250€, einen 2. Preis, dotiert mit 150 €, und einen 3. Preis, dotiert mit 100€.

Die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen nimmt die eingereichten Wettbewerbsbeiträge entgegen.



Annahmeschluss ist der 15. August 2014. Die Verleihung der Preise findet am 23. August 2014 um 15:00 Uhr statt.

Weitere Informationen zum Fotowettbewerb UNRETOUCHED! Portraits in Aktion unter http://www.ludwiggalerie.de/ im Bereich Pädagogik/Fotowettbewerb
oder auf http://www.facebook.com/LUDWIGGALERIE.

Fragen zum Wettbewerb beantworten Julia Austermann oder Lina Kerzmann unter 0208/41249-15 oder via E-Mail an julia.austermann@oberhausen.de.