Cologne Fine Art 2016 – Ein Besuch in Köln lohnt sich!


Cologne Fine Art 2016 – Ein Besuch in Köln lohnt sich!

Von Meike Lotz



Ob Liebhaber alter Kunst, Verehrer außergewöhnlichen Designs oder Freund der zeitgenössischen Kunst. Für Jeden ist etwas dabei an diesem Wochenenden auf den Kunstmessen, der Cologne Fine Art und COFA Contemporary in Köln.

Stand: Hallendurchblick, Halle 11.1

Stand: Hallendurchblick, Halle 11.1

Mit erstklassigem Angebot präsentieren rund 150 Galerien und Kunsthändler Alte Kunst, Antiquitäten, Kunsthandwerk, Meisterwerke der Klassischen Moderne sowie Kunst der Nachkriegszeit. Die Vielfalt des Ausgestellten eröffnet dem Besucher eine spannungsreiche Gegenüberstellung unterschiedlicher Stile und Epochen. Hier einen Überblick zu geben, scheint unmöglich, daher Blicken wir von kunstduesseldorf.de zwar nach Köln, hauptsächlich aber auf die Düsseldorfer Kunstszene und was die so aufzubieten hat – ist einiges!
Die Galerie Ralph Gierhards, gegründet 1977, und heute auf Königsallee 44 in Düsseldorf zu finden, zeigt beispielweise eine „Scagliola Platte“ um 1750 (Italien). Die wunderschöne rechteckige Tischplatte mit vielen verschiedenen eingesetzten, nachgebildeten Marmorsteinen, wie Lapislazuli, Giallo, Porphyr, demonstriert in ihrer Mitte einen exotischen, zart-wirkenden Vogel auf einem Zweig mit Blumen.

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Spazieren wir weiter zum Stand der Galerie Basedau Fine Arts (Hamburg), entdecken wir ein reiches Angebot verschiedener Flanier- und Spazierstöcke vom 17. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Einst Macht- und Statussymbol sowie modisches Accessoire, kann an ihnen vieles über die damalige Zeit sowie über ihren Träger gedeutet und abgelesen werden. Ein Spazierstock regt besonders zum Denken an, sein Griff an der Vorderseite zeigt einen Totenkopf, an der Rückseite blickt man in das Antlitz eines bärtigen Mannes, der an Christus erinnert. Leben und Tod – vereint? und wir fragen uns, wer ihn wohl besessen hat? Dies bleibt ungewiss…

Stock mit Totenkopf. Courtesy: Basedau Feine alte Spazierstöcke, Hamburg

Stock mit Totenkopf. Courtesy: Basedau Feine alte Spazierstöcke, Hamburg

Treffsicher – zumindest im modischen Fragen, geht es weiter bei Monika Gottlieb. Die Düsseldorferin sammelt seit Jahren Kreationen der Haute Couture. Schwerpunkt ihrer umfassenden Sammlung, sind die 50er- und 70er-Jahre. Für Modebewusste ist der Besuch an diesem Stand Pflicht, wer dann noch das Glück hat Monika Gottlieb anzutreffen, erfährt spannende und glamouröse Geschichten der Mode und ihrer prominenten Trägerinnen.

Monica Gottlieb

Monica Gottlieb

Design Parcours, Halle 11.1

Design Parcours, Halle 11.1

Nach einem Design Parcours mit ausgewählten Möbelstücken von Ludwig Mies van der Rohe, bei dem der Barcelona Sessel von 1954/55 aus der frühen Nachproduktion von Waldemar Stiegler im Fokus steht und der weltweit erstmaligen Vorstellung eines der ersten Prototypen dieses beliebten Designmodels des bedeutenden Architekten der Modernen,



Karin Kneffel, Preisträgerin Cologne Fine Art Preis 2016. Fotograf: Sven Vogel, Köln

Karin Kneffel, Preisträgerin Cologne Fine Art Preis 2016. Fotograf: Sven Vogel, Köln


darf natürlich der Blick in die Sonderschau der diesjährigen Preisträgerin Karin Kneffel nicht fehlen. Die Künstlerin studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Johannes Brus, Norbert Tadeusz und Gerhard Richter. Porträtierte sie in ihren frühen Arbeiten Tiere – und konfrontierte uns mit unserer menschlichen Eitelkeit, führt sie uns nun mit unterschiedlichen Perspektiven, Aufhebungen der Gravitation oder der Spiegelung von Räumen zu einer neuen Sicht auf die Malerei selbst.



Absolut sehenswert ist auch die Ausstellung „Fels und Feder“ der Werkhallen Obermann/Burkhard (Remagen) – hier begegnen sich zwei Künstler, die gerade durch ihre Gegensätzlichkeit einander anziehen. Der Bildhauer Abraham David Christian spielt mit unserer Wahrnehmung und vermittelt uns in vielen seiner Formen eine Stabilität, die möglicherweise gar nicht existiert. Massiv, bodenständig und präsent wirken seine „Türme der Weisheit“, ihnen entgegengesetzt wirken die sanften Linien auf Julian Khols Bildern, wie scheue Naturwesen, deren Anwesenheit gerade nur so viel preisgibt, dass sie gerade noch da sind. Die wenigen Striche und Formen auf Khols Leinwand überraschen in ihrer Komplexität und gehen gerade mit ihrer sensiblen Sprache mit den monumentalen Skulpturen von Christian in ein Zwiegespräch und eröffnen spannungsgeladene Zwischenräume.

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Eine Otto Piene Schau gibt es bei der Galerie Ludorff zu sehen. Der Zero-Künstler ist einer der großen Avantgardisten der deutschen Nachkriegskunst. Themen wie Licht, Raum, Bewegung und Farbe stehen dabei im Fokus seiner künstlerischen Tätigkeit. Das Licht ist dabei ein Material der Kunst des 20. Jahrhunderts. Piene und die Zero-Künstler nutzten das Licht, um Zeit und Raum zu entgrenzen. Als extreme Auseinandersetzung mit Licht setzte Otto Piene Feuer auf seinen Leinwandbildern in Verbindung mit Farbe ein. Diese charakteristischen Feuerbilder und Gouachen sind hier zu sehen.

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Dieses große Gemälde von Helmut Kolle zeigt den „Pfeife rauchender Spahi“ von 1925. Der früh verstorbene Maler war zu Lebzeiten der erfolgreichste deutsche Künstler in Paris. Heute sind seine Werke in anspruchsvollsten Privatsammlungen, Galerien und Museen wie dem Städel Museum Frankfurt, der Pinakothek München und dem Ludwig Museum in Köln zu finden. Ein kürzlich erschienener Artikel auf art magazin erzählt über Helmut Kolle. Angeboten wird das hochkarätige Werk von der Galerie Vömel aus Düsseldorf. Neben weiteren Kolle Gemälde und Zeichnungen, sind dort u.a. Werke von Werner Gilles, Gerhard Marcks, Norbert Tadeusz sowie kinetischen Objekte des Düsseldorfer Bildhauers Jörg Wiele zu sehen. Wer es nicht bis Köln schafft, in der Galerie Vömel in der Altstadt ist eine umfassende Ausstellung des Künstlers bis Ende Januar 2017 zu sehen.

Schöne Arbeiten der wegweisenden Künstler des 20. Jahrhunderts wie Max Ernst, Alexej von Jawlensky, Paul Klee werden von der Galerie von Vertes (Zürich) gezeigt.
Wer nun die etablierte untere Etage verlässt, kommt bei einem Aufgang zur COFA Contemporary zum „NOTEINGANG“ der Künstlerin Julia Benz. Die begehbare Rauminstallation konfrontiert den Betrachter mit der Malerei der in Berlin lebenden und arbeitenden Künstlerin – Betreten erlaubt, unbedingt ausprobieren!

Die Setareh Gallery zeigt u.a. Arbeiten der gefragten Düsseldorfer Künstlerin Vivian Greven, Beck und Eggeling konfrontieren Skulpturen von Gerhard Demetz mit Leinwänden des jungen griechischen Malers Nikos Aslanidis und Kunst & Denker Contemporary zeigt Tim Berresheim. Hier benötigt man zum Betrachten der Arbeiten eine 3D-Brille, denn Berresheim hat seine Bilder „Heard but never seen“ gleich zweifach herstellen lassen. Eine Version für 3D-Brillen und eine ohne. Doch stellt der Künstler hiermit nicht die Frage nach dem Wahren, als mehr nach dem Möglichen. Berresheim schafft mit seinen Computerbildern einen neuen künstlerischen Zugang zur Virtuellen Welt und nutzt dabei die neusten Computertechnologien z.B. eine Skulptur geprintet auf einem 3D-Drucker.

Meint man auf der COFA Contemporary 2016 nur junge neue Galerien zu finden, so irrt man, die Galerie Ludorff hat hier einen zweiten Stand, zu sehen u.a. Arbeiten von Katharina Frisch, Hiroshi Sugimoto, Karin Kneffel und Christian Awe.
Van Horn zeigt Jens Ullrich, der Collagen aus Sportfotografien, gefunden in heutigen Tageszeitungen und Abbildungen von Skulpturen aus der NS-Zeit macht. Dabei übersteigt der Künstler mit seinen Arbeiten „Flieger“ das übliche Collage-Format. Sie sind lebensgroß und wurden in ihren einzelnen Papierstücken direkt auf die Leinwand geklebt. Ziemlich beeindruckend!
So – und wer nun erstmal keine Kunst mehr sehen mag, der nehme sich ein Beispiel an diesen zwei Herren:

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Mark Jenkins, Infinity Head, 2016




contemporary art ruhr (C.A.R.) 2016 (ab 28.10.2016)


contemporary art ruhr (C.A.R.) 2016, die innovative Kunstmesse



Ein pulsierendes Kunst-Wochenende erwartet die Besucher der 10. Ausgabe der Kunstmesse contemporary art ruhr (C.A.R.), 28.-30.10.2016, in fünf Hallen, 5, 6, 8, 12, 35 (SANAA-Gebäude) auf über 6000 Quadratmetern UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen: Galerien, Kunstprojekte und Künstler aus der Region, Deutschland und aus Südkorea, Rumänien, erstmalig aus Vietnam, sowie aus Spanien, Italien oder Österreich, präsentieren zeitgenössische Kunst aller Disziplinen – ob Malerei, Skulptur, Zeichnung und Grafik, Fotografie, Installationen sowie Video- und Performancekunst.

Foto: Matthias Duschner, Stiftung Zollverein

Foto: Matthias Duschner, Stiftung Zollverein

Die C.A.R. wendet sich dabei an ein junges, kunstinteressiertes Publikum genauso wie an den bereits erfahrenen Kunstammler. Neu: der C.A.R. Super Saturday! Am 29.10., zwischen 13 Uhr und 17 Uhr, haben Besucher erstmalig die Gelegenheit, speziell für diesen Tag geschaffene Angebote wahrzunehmen: von einzigartigen Editionen und Unikaten, einmaligen Preisen bis hin zu besonderen Kunstaktionen, unter anderem mit Thomas Baumgärtel, dem Bananensprayer (ab 15 Uhr), oder im Künstlergespräch mit Horst Kistner – die Ausnahmeerscheinung der deutschen Fotokunst, SANAA-Gebäude.

Foto: Matthias Duschner, Stiftung Zollverein

Foto: Matthias Duschner, Stiftung Zollverein





C.A.R. // Die innovative Kunstmesse
28.-30.10.2016, UNESCO-Welterbe Zollverein, Gebäude A5, A6, A8, A12, A35 (SANAA-Gebäude), Gelsenkirchener Straße 181 & 209, 45309 Essen
Fr, 28.10., Eröffnung, 20 Uhr, Sa, 29.10., 12-20 Uhr, So, 30.10., 11-19 Uhr
Eintritt je Veranstaltungstag (von Freitag bis Sonntag): je 12,- €, erm. 10,-€

Veranstalter Kontakt: Tel.: +201.5646.500
Termine 2017: 2. bis 4. Juni, Medienkunstmesse & Foto-Special // 27. bis 29. Oktober, die innovative Kunstmesse

www.contemporaryartruhr.de, mail@contemporaryartruhr.de

Die C.A.R. auf Facebook



C.A.R., Medienkunstmesse, 3. bis 5. Juni 2016, Zeche Zollverein Essen

C.A.R., Medienkunstmesse, 3. bis 5. Juni 2016, Zeche Zollverein Essen



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Kunst, die aus dem Rahmen fällt: Zum zehnten Mal zeigt die contemporary art ruhr (C.A.R.) aktuelle Positionen jenseits der klassischen Kunstsparten, 3. bis 5. Juni 2016, SANAA-Gebäude, Welterbe Zollverein, Essen.

Die C.A.R., die seit 2006 mit zwei Veranstaltungen jährlich auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen stattfindet, der experimentellen Medienkunstmesse im Sommer und der innovativen Kunstmesse für alle Sparten der zeitgenössischen Kunst im Herbst, hat sich von anfänglich einer Veranstaltung in einer Halle zur größten Kunstmesse in der Region entwickelt. Zum zehnten Mal präsentiert die Medienkunstmesse der C.A.R. vom Newcomer bis zum etablierten Künstler ein pulsierendes Programm.

Um Medienkunst einen eigenen Rahmen der Präsentation zu ermöglichen, stellt die C.A.R. jährlich im Sommer als erste Medienkunstmesse Deutschlands die spannendsten Arbeiten und Kunstprojekte mit einem eigenen Veranstaltungsformat vor. Arbeiten aus den Bereichen Video, Installation, Performancekunst, Klang- und Lichtkunst sowie mit dem Schwerpunkt Fotografie sind im Rahmen der kuratierten Ausstellung und innovativen Verkaufsmesse zu sehen.

"Fisher´s Wife": Galerie Ricarda Fox: Horst Kistner, Fisher´s Wife, Giclée–Pigmentdruck auf HahnemühleMatt FineArtUltra Smooth. Druck mit lichtechten Pigmenten auf Papier höchster Qualität. 55cm/85cm(Passepartout90cm/130cm) Aufl. 10

"Fisher´s Wife":
Galerie Ricarda Fox: Horst Kistner, Fisher´s Wife, Giclée–Pigmentdruck auf HahnemühleMatt FineArtUltra Smooth. Druck mit lichtechten Pigmenten auf Papier höchster Qualität. 55cm/85cm(Passepartout90cm/130cm) Aufl. 10

Veranstaltungsort der Medienkunstmesse ist zum vierten Mal das SANAA-Gebäude, ein futuristischer Kubus des Architekturbüros SANAA aus Japan (Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa). Seit seiner Errichtung gilt das 34 Meter hohe Gebäude mit einer Grundfläche von 35 mal 35 Metern als architektonisches Meisterwerk. In diesem spektakulären Rahmen mit seiner mimimalistischen Ausstellungsästhetik erscheint die Sommer-Ausgabe der C.A.R. in einem besonderen Licht.

"sanaa.png": C.A.R. SANAA-Gebäude, Foto: Matthias Duschner, Stiftung Zollverein

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C.A.R. SANAA-Gebäude, Foto: Matthias Duschner, Stiftung Zollverein

Innovative Galerien für zeitgenössische Medienkunst und Fotografie, Kunstprojekte, Kunsthochschulen und ausgewählte C.A.R. Talente nehmen teil. Der Länderschwerpunkt mit zeitgenössischer Kunst aus Rumänien wird aufgrund des großen Erfolges auch in diesem Jahr fortgesetzt und erweitert. Zum ersten Mal wird der „International C.A.R. art arward for Romanian artists“ vergeben. Parallel finden Sonderausstellungen, Performances sowie die C.A.R. Video-Lounge im Auditorium des SANAA-Gebäudes, präsentiert von Directors Lounge aus Berlin, statt.

C.A.R. präsentiert vom Newcomer bis zum etablierten Künstler einen pulsierenden Kunstmarkt mit seinen vielen Facetten. Die C.A.R. kooperiert eng mit Kunsthochschulen und stellt Jahr für Jahr ausgewählte Talentschmieden vor.

Inzwischen hat sich die C.A.R. auch zu einer Talentschau entwickelt, die Jahr für Jahr neue Talente entdeckt, und die besten Arbeiten im Bereich „C.A.R. Talente“ präsentiert.

Die Studieninformationsveranstaltung der Folkwang Universität der Künste mit dem Titel „Folkwang*inside“ (SANAA-Gebäude, 2. OG) ist konzipiert als eine Veranstaltung gleichermaßen für Eltern, Studieninteressierte und Schüler, um sich über das Studienangebot zu informieren und sich begeistern zu lassen. Parallel zu dem Programm sind Studierende anwesend, die über ihre ausgestellten Arbeiten und Entstehungsprozesse sprechen.

Über C.A.R.

Ziel der C.A.R. ist, in der Region mit mehr als 5,3 Millionen Einwohnern einen ruhrgebietseigenen Kunstmarkt zu entwickeln. Das Konzept der C.A.R. ist fair: mit gleichen Einstiegsbedingungen für die Teilnehmer. Minimalistisch: mit einem offenen und puristischen Erscheinungsbild. Pulsierend: mit immer wieder neuen Einblicken in aktuelle Strömungen der zeitgenössischen Kunst.

C.A.R. versteht sich dabei seit ihrem Bestehen als Messe für Entdecker, die neue Positionen in kommunikativer Atmosphäre vorstellt: Mit einer offenen Ausstellungssituation ohne klassische Messe-Kojen rücken Kunst und Kommunikation in den Mittelpunkt, Kommunikationsbarrieren zwischen Teilnehmern und Besuchern werden vermieden.

contemporary art ruhr (C.A.R.) 2016, 3. bis 5. Juni 2016, Welterbe Zollverein, SANAA-Gebäude (A35)

Öffnungszeiten

Freitag: 3. Juni 2016, Offizielle Eröffnung & Vernissage: 20:00 Uhr

Messetage:

Samstag: 4. Juni 2016, 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Sonntag: 5. Juni 2016, 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: UNESCO-Welterbe Zollverein, Areal A [Schacht XII], SANAA-Gebäude [A35], Gelsenkirchener Straße 209, 45309 Essen

Eintritt je Veranstaltungstag (von Freitag bis Sonntag): je 8,- €, erm. 6-€

Literarische Führungen: Frank Schablewski, 0211 795 21 12 & 0178 292 33 98

Veranstalter Kontakt: Tel.: ++49.201.5646.500; galerie/agentur 162, Projektbüro Veranstalter: Silvia Sonnenschmidt & Thomas Volkmann, Bissenkamp 8, D-45257 Essen.

www.contemporaryartruhr.de, mail@contemporaryartruhr.de

http://www.facebook.com/contemporaryartruhr

contemporary art ruhr (C.A.R.) in Essen (30.10.-1.11.2015)


contemporary art ruhr (C.A.R.)



30.10. bis 1.11.2015, Welterbe Zollverein, Essen



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contemporary art ruhr (C.A.R.) 2015, die innovative Kunstmesse, 30.10. bis 1.11.2015, Welterbe Zollverein, Essen

Im neunten Jahr der C.A.R. erwartet die Besucher der größten Kunstmesse der Ruhr-Region ein pulsierendes Programm der Sonderklasse: Galerien, Künstler und Kunstprojekte aus der Region, aus ganz Deutschland und aus aller Welt, aus Südkorea, Rumänien, Schweden, Italien, den Niederlanden oder Belgien, präsentieren vom 30.10.-1.11., in fünf Hallen 5, 6, 8, 12 und 35 (SANAA-Gebäude) auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen zeitgenössische Kunst aller Disziplinen – ob Malerei, Skulptur, Fotografie, Installationen oder Video- und Performancekunst.



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Die innovative Kunstmesse und Verkaufsschau wendet sich an ein junges, kunstinteressiertes Publikum genauso wie an den angehenden oder bereits erfahrenen Kunstammler und präsentiert Kunst, die überraschend, unverwechselbar und auch bezahlbar ist. C.A.R. stellt vom Newcomer bis zum etablierten Künstler einen pulsierenden Kunstmarkt mit seinen vielen Facetten vor. Zahlreiche Neuzugänge aus dem In-und Ausland und auch die hiesige Galerie-Szene präsentieren sich in Essen. Sieben Sonderausstellungen, Länder-Specials und ein geballtes Rahmenprogramm sind zu erleben.

www.contemporaryartruhr.de, mail@contemporaryartruhr.de
http://www.facebook.com/contemporaryartruhr

contemporary art ruhr (C.A.R.) 2015, 30. Oktober bis 1. November 2015, die innovative Kunstmesse, Welterbe Zollverein, Areal A, Gebäude A 5, A 6, A 8, A 12, sowie A 35 (SANAA-Gebäude)

Öffnungszeiten
Freitag: 30. Oktober, Offizielle Eröffnung & Vernissage: 20:00 Uhr (Karten zur Eröffnung an den Kassen erhältlich)
Messetage:
Samstag: 31. Oktober 2015, 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Sonntag: 1. November 2015, 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen

Eintritt je Veranstaltungstag (von Freitag bis Sonntag): je 12,- €, erm. 10,-€

Literarische Führungen: Frank Schablewski, 0211 795 21 12 & 0178 292 33 98




UNESCO-Welterbe Zollverein Geländeplan



4. Revierkunst.com – Dortmund – Beginn der Bewerbungsphase


4. Revierkunst.com - Dortmund - ehemaliges Museum am Ostwall - Beginn der Bewerbungsphase


An zwei Wochenenden im November 2015 präsentiert die Revierkunst ausgewählte Arbeiten von herausragenden Künstlern aus dem Ruhrgebiet.

Standort für die Revierkunst 2015 ist diesmal die Stadt Dortmund. Im spannenden und stimmungsvollen Ambiente des ehemaligen Museums am Ostwall treffen Künstler, Sammler, Galeristen und kunstinteressiertes Publikum aufeinander.

Die Revierkunst ist sowohl als künstlerischer Treffpunkt, als auch als Verkaufsplattform konzipiert. Es wird keine Verkaufsprovision erhoben. Die ausgewählten Künstler zahlen einen unterstützenden Ausstellungsbeitrag von 150 Euro. Für die Künstler entstehen keine weiteren Nebenkosten. Studenten zahlen 50 Euro. Für die Anreise und Material für die Aufhängung ist jeder Künstler eigenverantwortlich. Einzelheiten stehen in den Vertragsbedingungen.

Die Künstler vermarkten sich mit unserer Unterstützung auf der Ausstellung selbst. Die Revierkunst hat das Ziel, viele Kunstszenen aus dem Ruhrgebiet unter einem Dach zu vereinen - sich kennenzulernen und ein breites Publikum zu erreichen. Für viele Künstler hat sich die Teilnahme an der Revierkunst schon als Sprungbrett erwiesen.

Die Revierkunst nimmt auch eine begrenzte Anzahl von Gastkünstlern außerhalb des Revieres auf. Durch dieses Konzept soll eine zusätzliche Vernetzung für die Künstler entstehen. In einigen Jahren ist geplant, die Revierkunst auch außerhalb ihrer Grenzen zu präsentieren!

Die Revierkunst wird dieses Jahr von der Stadt Dortmund unterstützt. Alle teilnehmenden Künstler bewerben sich für den Revierkunstpreis! Der Revierkunstpreis ist mit einem Preisgeld dotiert.

Die Bewerbungsmodalitäten könnt Ihr auf der Homepage unter www.revierkunst.com entnehmen.
Die Bewerbungszeit läuft vom 4. 4. bis zum 7.7. 2015.

Glück auf!

Sonja Henseler
(Gründerin und Organisatorin der Revierkunst)

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Die 4. Revierkunst findet im ehemaligen Museum am Ostwall in Dortmund statt.

Besuchertag 1: Samstag, 7.11.2015, 11.00 - 21.00 Uhr
Besuchertag 2: Sonntag, 8.11.2015, 10.00 - 17.00 Uhr
Verleihung des Revierkunstpreises Sonntag, 8.11.2015, ca.17.00 Uhr
Besuchertag 3: Sonntag, 15.11.2015, 10.00 - 17.00 Uhr

Durch die Unterstützung der Stadt Dortmund ist dieses Jahr der Eintritt frei!

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Museum am Ostwall
44122 Dortmund
Ostwall 7

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www.revierkunst.com
info@revierkunst.com
Sonja Henseler
Tel. 0175 62 313 62



KUNSTMESSE contemporary art ruhr (C.A.R.) 2014 (24.-26.10.)


contemporary art ruhr (C.A.R.) 2014 -

die innovative Kunstmesse, 24. bis 26. Oktober 2014, Welterbe Zollverein



C.A.R. Matthias Duschner, Stiftung Zollverein

C.A.R. Matthias Duschner, Stiftung Zollverein



Mit Exponaten von über 300 Künstlern aus aller Welt, sieben Sonderausstellungen, zahlreichen Galerie-Neuzugängen, mit C.A.R.-Talenten und Förderprogrammen für Künstler lädt die C.A.R. als größte Kunstmesse der Region mit einem hochkarätigen Programm auf rund 6000 qm Ausstellungsfläche vom 24.-26. Oktober 2014 auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in die Hallen 5, 12 und in das preisgekrönte SANAA-Gebäude auf drei Ebenen ein. Von riesigen Skulpturen und Installationen, Malerei, Performances bis hin zu Fotografie und Videokunst ist das gesamte Spektrum zeitgenössischer Kunst bei der C.A.R. zu sehen. Mit dem neuen Projekt CAMP vernetzt die C.A.R. den Kunstmarkt mit der Kreativwirtschaft und der Wirtschaft.

Die innovative Kunstmesse und Verkaufsschau präsentiert seit 2006 vom Newcomer bis zur etablierten Galeristen einen pulsierenden Kunstmarkt und bringt mit neuen Themen-Schwerpunkten und Projekten Jahr für Jahr frischen Wind in die Kunstszene. Der Länderschwerpunkt mit zeitgenössischer Kunst aus Rumänien wird mit einer Auswahl der interessantesten Galerien und mit Werken von über 40 Künstlern fortgesetzt. Zeitgenössische Kunst aus Seoul/ Südkorea gehört seit 2011 zum Programm der C.A.R. und ist dieses Jahr mit sechs Galerien vertreten.

Ziel der C.A.R. ist, in der Region mit mehr als 5,3 Millionen Einwohnern einen ruhrgebietseigenen Kunstmarkt zu entwickeln. Fair: mit gleichen Einstiegsmöglichkeiten für die Teilnehmer. Minimalistisch: mit einem offenen und puristischen Erscheinungsbild. Pulsierend: mit immer wieder neuen Einblicken in aktuelle Strömungen der zeitgenössischen Kunst. C.A.R. ist die einzige Kunstmesse, die zeitgenössische Kunst jährlich in mehreren Hallen auf einem Weltkulturerbe präsentiert. Mit einer offenen Ausstellungssituation ohne Messe-Kojen rücken Kunst und Kommunikation in den Mittelpunkt, Hemmschwellen zwischen Teilnehmern und Besuchern werden vermieden.

Messetermine 2014
contemporary art ruhr (C.A.R.) 2014, 24. bis 26. Oktober 2014, die innovative Kunstmesse, Welterbe Zollverein, Areal A, Gebäude A 5, A 12, sowie A 35 (SANAA-Gebäude)
Öffnungszeiten
Freitag: 24.10.2104, Offizielle Eröffnung & Vernissage: 20:00 Uhr (Karten zur Eröffnung an den Kassen erhältlich)
Messetage:
Samstag: 25.10.2014, 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Sonntag: 26.10.2014, 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Welterbe Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181, 45309 Essen
Eintritt je Veranstaltungstag (von Freitag bis Sonntag): je 12,- €, erm. 10,-€
Literarische Führungen: Frank Schablewski, 0211 795 21 12 & 0178 292 33 98

Ausblick: C.A.R. Termine 2015
Medienkunstmesse & Foto-Special
29. bis 31. Mai
Die innovative Kunstmesse
30. Oktober bis 1. November
www.contemporaryartruhr.de
mail@contemporaryartruhr.de
http://www.facebook.com/contemporaryartruhr

Veranstalter Kontakt: Tel.: +201.5646.500; Fax: +201.5646.499; mobil: 0160.9626.9437, mail@contemporaryartruhr.de, www.contemporaryartruhr.de. galerie/agentur 162, Projektbüro Veranstalter: Silvia Sonnenschmidt & Thomas Volkmann, Bissenkamp 6, 45257 Essen



Kunstmesse „VIENNAFAIR The New Contemporary“ (2 – 5 Okt 2014)


VIENNAFAIR The New Contemporary
INSPIRATION UND PARTIZIPATION

Wien ist heute mehr denn je ein Zentrum des gesellschaftlichen und kulturellen Austauschs. Nicht nur als historischer Anknüpfungspunkt der Regionen Ost- und Südosteuropas an die westliche Hemisphäre spielt Wien eine zentrale Rolle als Ort der Kulturvermittlung, auch die Kulturszenen des Westens und insbesondere der Europäischen Union haben Wien als kulturelles und inspiratives Zentrum Mitteleuropas zu schätzen gelernt.

Mit ihrem Konzept, den Austausch zwischen den unterschiedlichen Kunstszenen zu fördern und vor allem auch KunstsammlerInnen stärker in das Programm zu integrieren, hat die VIENNAFAIR The New Contemporary maßgeblich dazu beigetragen, die österreichischen Galerien und speziell Wien im internationalen Kunstmarkt nachhaltig zu verankern.

Die international aktive österreichische Galerienszene illustriert dies auch mit ihrer fast geschlossenen Teilnahme an der VIENNAFAIR The New Contemporary. Die Liste geht von dem auf Editionen spezialisierten Artelier Contemporary (Graz) über die renommierten Wiener Galerien Kerstin Engholm, Ernst Hilger, Georg Kargl Fine Arts, Christine König Galerie, Galerie Krinzinger, Galerie Knoll, Meyer Kainer, Galerie nächst St. Stephan - Rosemarie Schwarzwälder bis hin zu Mario Mauroner Contemporary Art (Salzburg/Wien), Galerie Nikolaus Ruzicska (Salzburg) sowie der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman (Innsbruck/Wien). Aus der jüngeren Generation sind Viktor Bucher, Andreas Huber, Emanuel Layr und Michaela Stock vertreten.

Bei den internationalen Galerien stellt wie immer Deutschland die meisten Teilnehmer. Darunter die Berliner Galerien AANDO FINE ART, Crone, Volker Diehl, KOW, Michael Schultz und ŻAK | BRANICKA sowie Andreas Binder und MaxWeberSixFriedrich aus München. Carbon12 aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, The Agency (Großbritannien), Taik Persons (Finnland), Galerie Geukens & De Vil und Guy Pieters Gallery (Belgien), die Flatland Gallery aus den Niederlanden, Shirin Gallery (Iran) & Mark Hachem Gallery (Frankreich/Libanon), Steve Turner (USA) und H.A.N. aus Südkorea sind weitere internationale Teilnehmer.

Die meisten Teilnehmer aus Osteuropa stellt dieses Jahr Rumänien, das Schwerpunktland des von der OMV unterstützten Projekts DIALOG: NEW ENERGIES ist. Aus Russland kommen unter anderem die Regina Gallery, Gallery Marina Gisich und Triumph Gallery. Ungarn ist mit sechs Galerien vertreten, darunter die Kisterem, acb Galeria und Ani Molnár. Aus Polen kommen Czułość, die letztjährigen Preisträger des Emerging Gallery Prize der Wirtschaftskammer Wien, die langjährigen Teilnehmer lokal_30 und die junge Monopol Gallery. Drdova Gallery und SVIT (Tschechien), Temnikova & Kasela (Estland), Alma aus Lettland, Vartai aus Litauen und die Galerija Skuc (Slowenien) sind weitere Teilnehmer des osteuropäischen Galerienfeldes.



Österreichische und internationale Kunstinstitutionen auf der VIENNAFAIR The New
Contemporary

Auch diesmal wieder präsentieren sich österreichische und internationale Kunstinstitutionen mit ihren Programmen auf der VIENNAFAIR The New Contemporary. Österreich: ]a[ akademie der bildenden künste wien, Universität für angewandte Kunst Wien, Blockfrei - Independent Art From Serbia (Wien), Grazer Kunstverein, Kunsthalle Wien, Kontakt. Art Collect, (Wien), mumok Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Red Carpet Art Award (Wien). Deutschland: Kunstmeile Hamburg. Russland: Jewish Museum And Tolerance Center (Moskau), National Centre for Contemporary Arts (Moskau) und Voronezh Center For Contemporary Art (Voronezh).

„Der internationale Austausch der Galerien, aber auch die Interaktion mit den KünstlerInnen und Kunstinstitutionen in Wien sind uns ein zentrales Anliegen. Es freut mich sehr, dass wir auch zum zehnjährigen Jubiläum der VIENNAFAIR The New Contemporary ein umfangreiches Begleitprogramm und eine konzentrierte Auswahl nationaler wie internationaler Galerien präsentieren können“, so Christina Steinbrecher-Pfandt, Künstlerische Leiterin der VIENNAFAIR The New Contemporary, zur diesjährigen Ausgabe der internationalen Kunstmesse.



Sonderausstellungen mit junger internationaler Kunst und Kunstinstitutionen aus
Österreich und Osteuropa



OMV Special Project: DIALOG: NEW ENERGIES

Bereits seit dem Jahr 2011 unterstützt die OMV Sonderpräsentationen auf der VIENNAFAIR The New Contemporary. Im Fokus stehen heuer im Rahmen des OMV Special Project DIALOG: NEW ENERGIES mehr als 30 spannende Positionen zeitgenössischer Kunst aus Rumänien – präsentiert von den fünf Galerien, Anaid Art Gallery, Anca Poterasu Gallery, Jecza Gallery, Galeria Plan B, und Zorzini Gallery, und zwei Non-Profit-Spaces, ALERT studio und ATELIER 030202.

Die rumänische zeitgenössische Kunst wird als ein besonderes Phänomen betrachtet und hat in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gewonnen. Kuratiert wird DIALOG: NEW ENERGIES von der bekannten rumänischen Kunstexpertin Andreiana Mihail. Im Zentrum der Präsentation steht Rumäniens kulturgeschichtliche Entwicklung der letzten 50 Jahre. Zum ersten Mal wird ein kuratorisches Konzept realisiert, das in einer erklärenden Chronik die bedeutendsten Kunstcommunities zeitgenössischer Kunst in Rumänien verdeutlicht. Vertreten sind klassische Positionen von Künstlerinnen und Künstlern, die während des Kommunismus keine Ausstellungsmöglichkeiten hatten, jetzt aber als besonders aufstrebend gelten, sowie von jungen Kunstschaffenden, die unabhängig von der soziopolitischen Perspektive ihre persönliche Geschichte erzählen. Übernahme und Adaption, die beiden vielleicht signifikantesten existenziellen Haltungen in der neueren rumänischen Geschichte, werden in einem ausgewogenen Verhältnis von kommerziellem Rahmen und einem klaren, schlüssigen Konzept präsentiert.

Mit DIALOG: NEW ENERGIES möchte die OMV einen Beitrag zum kulturellen Dialog im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst leisten. Rumänien zählt neben Österreich und der Türkei zu den Kernmärkten des integrierten, internationalen Öl- und Gasunternehmens. Seit zehn Jahren ist die OMV Mehrheitseigentümerin von OMV Petrom, dem größten Öl- und Gasproduzenten in Südosteuropa mit Sitz in Bukarest.



ZONE1 zeigt spannende Einzelpräsentationen

Eine besondere Möglichkeit, das Werk von jungen KünstlerInnen besser kennenzulernen, bietet heuer wieder die ZONE1. Das Bundeskanzleramt Österreich unterstützt dabei auch dieses Jahr die teilnehmenden jungen KünstlerInnen aus Österreich. Zu sehen sind: Asgar/Gabriel (Galerie Ernst Hilger / Hilger NEXT, Wien), Alfredo Barsuglia (Projektraum Viktor Bucher, Wien), Cäcilia Brown (Gabriele Senn Galerie, Wien), Julia Haller (Galerie Meyer Kainer, Wien), Benjamin Hirte (Galerie Emanuel Layr, Wien), Markus Hofer (Mario Mauroner Contemporary Art, Salzburg/Wien), Claudia Larcher (Galerie Lisi Hämmerle, Bregenz), Tina Lechner (Galerie Hubert Winter, Wien), Robert Muntean (Charim Galerie, Wien), Misha Stroj (Kerstin Engholm Gallery, Wien), Lukas Troberg (Galerie Michaela Stock, Wien) und jeweils einen Tag lang Zenita Komad, Rosmarie Lukasser, Bernd Oppl, Linus Riepler und Anja Ronacher (Galerie Krinzinger, Wien).



VIENNA Focus

Mit der Sonderausstellung VIENNA Focus erweitert die VIENNAFAIR The New Contemporary ihren Blick nach Südosteuropa und präsentiert Kunstinstitutionen und künstlerische Positionen aus Aserbaidschan. Partner in dieser Initiative ist die im Jahr 2011 von Aida Mahmudova gegründete YARAT Foundation, die eine führende Rolle in der Förderung eines Verständnisses für zeitgenössische Kunst in Aserbaidschan einnimmt. YARAT unterstützt damit den Dialog zwischen lokalen und internationalen künstlerischen Netzwerken sowie Kunstinstitutionen, Galerien und Museen.



VIENNA Talks – Die Plattform für KunstsammlerInnen

Ganz besondere Aufmerksamkeit widmet die VIENNAFAIR The New Contemporary dieses Jahr den jungen KunstsammlerInnen. Bereits im Vorfeld wurden im Rahmen von mehreren internationalen Treffen erste Netzwerke geknüpft, die auf der Kunstmesse beim „Young Collectors Talk“ präsentiert werden. Damit schafft die VIENNAFAIR The New Contemporary für die teilnehmenden Galerien neue Zugänge zu einer jungen und interessierten SammlerInnenschaft. Nach dem großen Erfolg im Jahr 2013 bietet auch dieses Jahr das SammlerInnenforum „20 four 7 – Collecting The New Contemporary“ Interessierten einen Einblick in die Sammlungsstrategien und die Passion großer internationaler KunstsammlerInnen. Begleitend zur VIENNAFAIR The New Contemporary gibt es darüber hinaus täglich auf der Messe ein Diskussionsprogramm, das die Themen der Sonderpräsentationen weiter vertieft und Ausblicke auf internationale Entwicklungen in der Kunstwelt präsentiert. Kunstinteressierte können so ihr Wissen über zeitgenössische Kunstströmungen vertiefen und neue künstlerische Praktiken und Positionen näher kennenlernen.



VIENNAFAIR The New Contemporary bietet ein Netzwerk für KuratorInnen

Zur Stärkung der Verbindung mit der Wiener Galerienszene präsentiert departure – Die Kreativagentur der Stadt Wien das Projekt „curated by_vienna 2014“ in einem eigenen Stand auf der VIENNAFAIR The New Contemporary. Darüber hinaus unterstützt die Kunstmesse mit dem neu geschaffenen Bereich REFLECTIONS den Austausch zwischen Galerien und internationalen KuratorInnen. Galerien sind eingeladen, gemeinsam mit KuratorInnen spezielle Präsentationen zu entwickeln und diese – ebenfalls zu speziellen Konditionen – auf der VIENNAFAIR The New Contemporary zu zeigen.



Diesmal drei Preise für die beste Standgestaltung!

Zum neunten Mal unterstützt die Wirtschaftskammer Wien den Kunst- und Galerienstandort Wien durch ihre Kooperation mit der VIENNAFAIR The New Contemporary. Der neue Präsident der Wirtschaftskammer Wien, DI Walter Ruck, hat sich entschieden, den bereits gut positionierten und mit je 5000 Euro dotierten Emerging und Established Gallery Prize für junge und etablierte Galerien weiterhin fortzuführen. Der Preis wird heuer zum ersten Mal nur an Wiener Galerien vergeben, mit dem Ziel, die Leistungen der Wiener Galerien, die Mitgliedsbetriebe der Wirtschafskammer Wien sind, zu würdigen. Zusätzlich wird der International Gallery Prize im Wert von 5000 Euro ausgelobt, den sowohl Galerien aus Österreich als auch Galerien aus anderen teilnehmenden Ländern erhalten können.



VIENNAFAIR The New Contemporary – Aktive Teilnahme für alle Kunstinteressierten

Neben den Programmen für RepräsentantInnen aus dem Kunstbetrieb, KünstlerInnen und KunstsammlerInnen präsentiert sich die VIENNAFAIR The New Contemporary wieder als Kunstmesse, die einen niederschwelligen und lustvollen Zugang zur zeitgenössischen Kunst schafft.

Im Rahmen von VIENNA Gold findet auch heuer wieder ein generationsübergreifender Dialog zu zeitgenössischer Kunst statt. Begleitend zu den Einzelpräsentationen in der ZONE1 treffen sich bei VIENNA Gold die Generationen – junge österreichische KünstlerInnen und SeniorInnen – zum Dialog und Austausch über ihre Sichtweisen der zeitgenössischen Kunst. Führungen mit KünstlerInnen finden täglich (2.10., 3.10., 4.10. und am 5.10., jeweils um 14 Uhr) statt. Auch in diesem Jahr bietet VIENNA Studio StudentInnen die Möglichkeit, die Messe im Rahmen von Führungen zu entdecken, und das bei freiem Eintritt täglich ab 15 Uhr.

Im Rahmen von VIENNA Family, einem offenen Malatelier, bietet die VIENNAFAIR The New Contemporary Kunstvermittlung für Kunstbegeisterte aller Altersgruppen. Am Wochenende (4.10 und 5.10., jeweils von 11 bis 18 Uhr) können Erwachsene und Kinder ab zwei Jahren am Kunstvermittlungsstand der VIENNA Family ihre Kreativität entdecken und Techniken selbst ausprobieren, um Farbe, Form und Bewegung auf Papier zu bringen. Der Einstieg ist jederzeit möglich.



VIENNAFAIR The New Contemporary
Vienna International Art Fair
2. – 5. Oktober 2014
Messe Wien, Österreich
Halle A, Messeplatz 1, 1020 Wien

ÖFFNUNGSZEITEN
Donnerstag, 2. Oktober 2014: 11:00 – 19:00 Uhr
Freitag, 3. Oktober 2014: 11:00 – 20:00 Uhr
Samstag, 4. Oktober 2014: 11:00 – 19:00 Uhr
Sonntag, 5. Oktober 2014: 11:00 – 18:00 Uhr

EINTRITT
€ 12,50 Tageskarte für Erwachsene
€ 09,00 Tagesticket / Vorverkauf und Onlinebuchung
€ 09,00 Tagesticket für KundInnen der Erste Bank
€ 09,00 After-Work-Ticket (Donnerstag/Freitag ab 16 Uhr)
€ 09,00 Ticket für SeniorInnen bei Vorweisen eines gültigen Ausweises
€ 29,00 4-Tagesticket
Freier Eintritt für Kinder unter 14 Jahren und Studierende ab 15 Uhr bei
Vorweisen eines gültigen Studentenausweises.

INFORMATION

www.viennafair.at
www.thenewcontemporary.com
www.facebook.com/viennafair



Ausschreibung: Künstlerfotomesse Kunstbox 2015 Dortmund

BEWERBUNG

Ausschreibung Dortmund: Künstlerfotomesse Kunstbox 2015

Bis zum 15. November 2014 können Sie sich als Künstler für die kommende Kunstbox 2015 : Fotografie bewerben. Es gilt das Datum des Poststempels.

Die Unterlagen zur Bewerbung stehen hier zur Verfügung:
kunstbox-Anmeldung_2015.pdf

Das kunsttechnische Feld wechselt von Messe zu Messe.
Für 2015 ist ausschließlich künstlerische Fotografie zugelassen.

Die Kunstbox bietet 34 Künstlern je eine Box zur Präsentation ihrer Arbeiten. Zur Bewerbung aufgerufen sind professionell arbeitende Künstler mit abgeschlossenem Studium und Studierende, die kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung an einer Kunsthochschule stehen. Als Beleg für professionelles Arbeiten ist in der Regel die durchlaufene Ausbildung anzugeben. Darüber hinaus können Stipendien, Preise, ein Ausstellungsverzeichnis und Arbeitsfotos als Beleg professioneller Arbeit dienen.

AUSWAHLVERFAHREN UND FÖRDERBOX

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Jury entscheidet über die Teilnahme.

Petra Steinhardt, Kuratorin für Fotografie am Folkwangmuseum Essen
Aenne Langhorst, Künstlerin aus Hannover
Boris Lindner, Galerie Lindner, Essen
Frank Vits, Sammler aus Düsseldorf
Carl-Ernst Giesting, Vorstandsvorsitzender RWE Vertrieb AG

Die Juroren haben die Aufgabe, 32 zahlende Teilnehmer der Messe auszuwählen. Zusätzlich wählt die Jury aus den eingegangenen Bewerbungen zwei Teilnehmer für eine Förderbox aus. Die Förderung besteht aus dem Erlass der Teilnahmegebühr. Für eine Förderung infrage kommen Studierende, junge Künstler, deren Abschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt oder junge Autodidakten. Eine Bewerbung ausschließlich für eine geförderte Teilnahme ist nicht möglich.

BESTBOX UND PUBLIKUMSPREIS

Die Jury tritt an den Messetagen noch einmal an und wählt unter den Ausstellern den Künstler mit dem überzeugendsten Gesamtauftritt. Dieser wir mit der BestBox ausgezeichnet. Der Preis ist mit 500 € dotiert und beinhaltet die Aus- richtung einer Einzelausstellung in der Galerie im Foyer des RWE-Towers in Dortmund.

Außerdem gibt es einen Publikumspreis zu gewinnen, der in diesem Jahr vom Solarfonds Dortmund e. V. unterstützt wird. Unter dem Titel: “Abgelichtet – Energie ist erneuerbar!” sind alle jurierten Künstler aufgefordert, eine Edition mit einer Auflage von mindestens 100 Exemplaren zu diesem Thema im Postkartenformat zu erstellen. Diese Edition wird von uns auf einer gesonderten Ausstellungsfläche zu einem Einheitspreis von 2 Euro während der Messe verkauft.
Die Abgabe einer solchen Edition ist Teilnahmevoraus-setzung. Das Publikum wird aufgefordert, maximal eine Arbeit je Künstler zu erwerben und sich diese am Stand des Künstlers signieren zu lassen. Der Erlös dieser Aktion wird unter allen teilnehmenden Künstlern gleichmäßig aufgeteilt. Derjenige mit den meisten Verkäufen bekommt den Publikums- preis der Kunstbox 2015.

DIE BOX

Eine Box besteht aus zwei über Eck angeordneten Flächen, in den Maßen 1m x 2m und 2m x 2m. Somit steht jedem Künstler zur Präsentation insgesamt eine Wandfläche von ca. 6 qm (abzüglich der Sockelhöhe von ca. 30 cm) und eine Boden-fläche von 2 qm als AUSSCHLIESSLICHE Präsentationsfläche zur freien Verfügung. Eventuell kann nach Absprache mit dem Kunstbox-Team eine zusätzliche Wandfläche (die Rückwand der benachbarten Box) für die Präsentation einer weiteren Arbeit genutzt werden.

KOSTEN

Die Teilnahmegebühr beträgt 100 Euro für die gesamte Messe. Der Veranstalter erhebt keinen Anspruch auf eine Verkaufsprämie der verkauften Exponate. Zwei geförderte Teilnehmer dürfen kostenlos je eine Box beziehen.

KOMMUNIKATION

Die Kommunikation mit dem Veranstalter erfolgt in der Regel per E-Mail. Von Telefonaten bitten wir abzusehen.

Kontakt: info@kunstbox.net

Art Basel (19.-22.6.2014) – das Format „Unlimited“ zeigt Kunst in EXTRA LARGE

Art Basel 2014

Unlimited: Präsentiert 78 ambitionierte Kunstwerke im Grossformat

 Art Basel in Basel 2013 General Impressions MCH Messe Schweiz (Basel) AG


Art Basel in Basel 2013
General Impressions
MCH Messe Schweiz (Basel) AG

Unlimited, Art Basels einzigartige Ausstellungsplattform für Kunstwerke, die den Rahmen des traditionellen Messestands sprengen, wird dieses Jahr 78 Projekte präsentieren, die von den teilnehmenden Galerien ausgestellt werden. Der Sektor wird das dritte Jahr in Folge von dem in New York lebenden Kurator Gianni Jetzer kuratiert und Werken von etablierten Künstlern präsentieren, darunter Carl Andre, Anthony Caro, Richard Long, Ana Mendieta, Bruce Nauman, Michelangelo Pistoletto, Rosemarie Trockel, Doug Wheeler, Yang Fudong und Zhang Huan. Diese Arbeiten werden neben Werken jüngerer Talente wie Andrew Dadson, Sam Falls, João Maria Gusmão + Pedro Paiva, Gavin Kenyon, Alex Prager, Laure Prouvost, Troika und Daniel Turner präsentiert.

Unlimited bietet Galerien die Gelegenheit, grossformatige Skulpturen, Videoprojektionen, Installationen, Wandgemälde, Fotoserien und Performance-Kunst zu präsentieren, die nicht innerhalb der Begrenztheit eines Kunstmessestandes gezeigt werden können. Unlimited wurde im Jahr 2000 an der Art Basel eingeführt und ist heute ein Kernelement der Messe. Der Sektor wird den gesamten Ausstellungsraum der Halle 1 belegen, während Statements, der Sektor für junge Galerien, dieses Jahr in der Halle 2 präsentiert wird.

Highlights von Unlimited umfassen Carl Andres von der Konrad Fischer Galerie (Düsseldorf) vorgestellte Bodenarbeit ‘Steel Peneplain’ (1982), die aus 300 Stahlplatten besteht und eigens für die Documenta 7 in Kassel im Jahr 1982 geschaffen wurde. Hanne Darbovens historisch bedeutsames Werk ‘Kinder Dieser Welt / Children of the World’ (1990-1996) wurde nach dem Fall der Berliner Mauer entwickelt. Das von der Konrad Fischer Galerie (Düsseldorf) und Sprüth Magers Berlin London (Berlin, London) präsentierte Werk wurde erst einmal, nämlich 1997 in Stuttgart, ausgestellt. Tucci Russo Studio per l'Arte Contemporanea (Turin) wird ‘Matrice di linfa’ (2008) präsentieren, ein Teil von Giuseppe Penones Baumserie, bei der das Mittelstück einer Tanne entfernt wurde. Annely Juda Fine Art (London), Mitchell-Innes & Nash (New York) und Galerie Daniel Templon (Paris) werden eine von Anthony Caros letzten Skulpturen, ‘River Run’ (2013), zeigen.

‘Untitled (Pallet 9, Pomona)’ (2013) von Sam Falls, präsentiert von Galerie Eva Presenhuber (Zürich), untersucht das Kollabieren von Fotografie, Malerei und Bildhauerei, indem er einen orangen Stoff dem Einfluss der Sonne ausliefert. Maccarone (New York) und Susanne Vielmetter Los Angeles Projects (Los Angeles) präsentieren Rodney McMillians ‘From Asterisks in Dockery’ (2012), die Beschlagnahmung einer Kapelle vom Boden zur Decke in rotem Vinyl. Blum & Poe (Los Angeles), Simon Lee Gallery (London, Hong Kong) und Metro Pictures (New York) präsentieren Jim Shaws grossformatige Arbeit in Acryl auf Musselin ‘Capitol Viscera Appliances mural’ (2011). Galleria Continua (San Gimignano) wird ‘Tayouwood’ (2014) zeigen, eine standortspezifische Videoinstallation von Pascale Marthine Tayou, die seine eigene persönlich kuratierte Welt zeigt. Kukje Gallery / Tina Kim Gallery wird Haegue Yangs umfangreiche Installation ‘Accommodating the Epic Dispersion – On Non-cathartic Volume of Dispersion’ (2012) zeigen, während Long March Space (Peking) Xu Zhens bisher ehrgeizigste skulpturale Installation ‘Eternity…’ (2013/14) präsentieren wird.

Ein von Hatje Cantz in limitierter Auflage herausgegebener Katalog ergänzt die Ausstellung und beinhaltet Beschreibungstexte und Bilder zu jedem Kunstwerk. Der Katalog wird sowohl auf der Messe wie auch in ausgewählten Buchläden erhältlich sein. Preis: CHF 40.

Die Projekte der folgenden Künstler, die vom Auswahlkomitee für die Messe ausgesucht wurden, werden an der Unlimited präsentiert:

Rita Ackermann | Hauser & Wirth
Richard Aldrich | Bortolami
Harold Ancart | Xavier Hufkens
Carl Andre | Konrad Fischer Galerie
John Bock | Sadie Coles HQ, Anton Kern Gallery, Gió Marconi, Regen Projects, Sprüth Magers Berlin London
Ian Breakwell | Anthony Reynolds Gallery
Anthony Caro | Annely Juda Fine Art, Mitchell-Innes & Nash, Galerie Daniel Templon
Alice Channer | The Approach
Andrew Dadson | David Kordansky Gallery, Galleria Franco Noero, RaebervonStenglin
Hanne Darboven | Konrad Fischer Galerie, Sprüth Magers Berlin London
Jos de Gruyter & Harald Thys | Galerie Isabella Bortolozzi, Galerie Micheline Szwajcer
Tacita Dean | Niels Borch Jensen Gallery and Editions
Philippe Decrauzat | Mehdi Chouakri
Edith Dekyndt | Galerie Greta Meert
Matias Faldbakken | Galerie Eva Presenhuber, Standard (Oslo)
Sam Falls | Galerie Eva Presenhuber
Harun Farocki | Galerie Thaddaeus Ropac
Tony Feher | Anthony Meier Fine Arts, Sikkema Jenkins & Co.
Hamish Fulton | Maureen Paley, Galleri Riis, Galerie Tschudi
Ryan Gander | gb agency, Lisson Gallery
Ron Gorchov | Cheim & Read
João Maria Gusmão + Pedro Paiva | Fortes Vilaça, Sies + Höke, ZERO...
Sabine Hornig | Cristina Guerra Contemporary Art
Thomas Houseago | Hauser & Wirth
Alex Hubbard | Maccarone, Galerie Eva Presenhuber
Bethan Huws | Galerie Tschudi
Ann Veronica Janssens | Alfonso Artiaco, kamel mennour, Galerie Micheline Szwajcer
Gavin Kenyon | Blum & Poe, Ramiken Crucible, ZERO...
David Lamelas | Maccarone, Jan Mot, Sprüth Magers Berlin London
Lee Ufan | Kukje Gallery / Tina Kim Gallery
Julio Le Parc | Bugada & Cargnel
William Leavitt | Greene Naftali Gallery
Richard Long | Lisson Gallery
Christina Mackie | Herald St, Catriona Jeffries, Supportico Lopez
Christian Marclay | Paula Cooper Gallery
Nick Mauss | 303 Gallery
Rodney McMillian | Maccarone, Susanne Vielmetter Los Angeles Projects
Ana Mendieta | Galleria Raffaella Cortese, Alison Jacques Gallery, Galerie Lelong
Mario Merz | Kewenig
Yasumasa Morimura | Luhring Augustine
Claudio Moser | Nicolas Krupp, Skopia P.-H. Jaccaud
Melvin Moti | Meyer Riegger
David Nash | Annely Juda Fine Art, Kukje Gallery / Tina Kim Gallery, Galerie Lelong
Bruce Nauman | Hauser & Wirth, David Zwirner
Carsten Nicolai | Galerie Eigen + Art
Richard Nonas | Fergus McCaffrey
Saskia Olde Wolbers | Maureen Paley
Trevor Paglen | Metro Pictures, Galerie Thomas Zander
Giuseppe Penone | Tucci Russo Studio per l'Arte Contemporanea
Jack Pierson | Christian Stein
Michelangelo Pistoletto | Simon Lee Gallery, Luhring Augustine, Christian Stein
Alex Prager | Lehmann Maupin
Laure Prouvost | MOT International
Sterling Ruby | Xavier Hufkens, Sprüth Magers Berlin London
Markus Schinwald | Yvon Lambert, Gió Marconi
Jim Shaw | Blum & Poe, Simon Lee Gallery, Metro Pictures
Sudarshan Shetty | Galerie Krinzinger, GallerySKE, Galerie Daniel Templon
Wiebke Siem | Johnen Galerie
Andreas Slominski | Jablonka Galerie
Mikhael Subotzky | Goodman Gallery
Shooshie Sulaiman | Tomio Koyama Gallery
Pascale Marthine Tayou | Galleria Continua
Rirkrit Tiravanija | Gavin Brown's enterprise
Rosemarie Trockel | Gladstone Gallery, Sprüth Magers Berlin London
Troika | Galería OMR
Daniel Turner | team (gallery, inc)
Andra Ursuta | Massimo De Carlo, Ramiken Crucible
Guido van der Werve | Marc Foxx Gallery, Luhring Augustine
Kara Walker | Victoria Miro
Doug Wheeler | David Zwirner
Cathy Wilkes | Xavier Hufkens, The Modern Institute
Ming Wong | carlier gebauer, Vitamin Creative Space
Xu Zhen | Long March Space
Yang Fudong | Marian Goodman Gallery, ShanghART
Haegue Yang | Kukje Gallery / Tina Kim Gallery
Zhan Wang | Long March Space
Zhang Huan | White Cube
Heimo Zobernig | Galería Juana de Aizpuru
Weitere Informationen finden sie unter artbasel.com/basel/unlimited

Über Art Basel

Art Basel in Basel 2012 Outsideview MCH Messe Schweiz (Basel) AG

Art Basel in Basel 2012
Outsideview
MCH Messe Schweiz (Basel) AG

Art Basel veranstaltet die weltweit wichtigsten Kunstmessen für moderne und zeitgenössische Kunst in Basel, Miami Beach und Hongkong. Die jeweilige Gastgeberstadt und -region bestimmen den einzigartigen Charakter der einzelnen Kunstmessen, der sich in den teilnehmenden Galerien, den präsentierten Werken und dem Inhalt der gemeinsam mit örtlichen Institutionen erstellten Begleitprogramme widerspiegelt. Neben den aufwändig gestalteten Ständen führender Galerien aus aller Welt lenken die spezifischen Ausstellungssektoren der Kunstmesse die Aufmerksamkeit auf die neusten Entwicklungen der visuellen Künste und vermitteln den Besuchern neue Ideen, Inspiration und Kontakte aus der Kunstwelt.

ArtCologne – der Superlativ regiert in Köln – ein Rückblick

ArtCologne - der Superlativ regiert in Köln – ein Rückblick

von Marianne Hoffmann

Gestern um 18 Uhr schlossen sich die Pforten der Halle 11, und bis der letzte Karton gepackt war, hielt die gute Stimmung unter den Galeristen und Galeristinnen an. 55.000 Besucher “round about “ zogen durch die zwei Stockwerke der zum erstenmal strahlend hellen Hallen und ließen sich von der Vielfalt der Angebote überzeugen. Kunst für jeden Geldbeutel von 100 Euro bis 9,4 Millionen, und bei diesem Betrag leistete man sich den Luxus, auch nur ein Bild zeigen zu können. So jedenfalls zelebrierte die GalerieThomas aus München das Werk von Franz Marc “Die Angst des Hasen” und beging damit ihren 50. Galerie-Geburtstag. Allerdings sollte man mit der Bewertung, dass ein Werk absolut marktfrisch auf einer Messe erscheint, vorsichtig sein, zumal die Galerie es erst im März auf der TEFAF ausgestellt hatte. Es bedeutet schließlich auch, dass das Werk, das von von einer internationalen Sammlung ebenso angefragt war wie von einem europäischen Museum, so der Galerist, eben immer noch zu haben war. Und mal ehrlich: 9,4 Millionen wollen aufgebracht sein, egal, wer dahinter steckt.

Von der Qualität der Messe überzeugte sich auch am Tag der Vernissage Monika Grüters, die neue Kulturstaatsministerin , von Hause aus studierte Kunsthistorikerin, die auch die Einkaufskommission der Bundesregierung traf und sicherlich über die eine oder andere Entdeckung diskutierte. Ob sie Empfehlungen aussprach , darüber gibt es keine Auskunft. Sie überzeugte sich von der Qualität der New Positions auf der Art Cologne, da dieses Programm über den Verband Deutscher Galerien durch das Kulturstaatsministerium gefördert wurde.

Empfehlungen jedoch bekamen die Freunde der Art Cologne, die mit einem Etat von 95.000 Euro im Hintergrund über die Messe gingen. Sie waren im Auftrag sowohl des Schnüttgen Museums, dem Wallraf-Richartz Museum, dem Stadtmuseum und dem Museum für angewandte Kunst unterwegs. Kunstwerke, die die einzelnen Sammlungen ergänzen, wurden erworben. Dies ist eine wahre Kölner Besonderheit. Und obendrein bleibt das Geld in deutschen Galerien.

Eine Idee Daniel Hugs, des Messechefs der Art Cologne, war es, die NADA zur Art Cologne zu holen . Die NADA, bereits erfolgreich als Kontermesse zur Miami Art Basel und dann in New York als Parallelveranstaltung zur Frieze, ersetzte die in Köln erfolgreiche Open Space Initiative von Kathrin Luz. Doch die NADA wurde nicht so angenommen wie erwartet. Deshalb entwickelte man folgerichtig für 2014 ein überarbeitetes Konzept und nannte es flink “Collaborations”, womit es dazu verführen sollte, dass man innerhalb der Ausstellungsfläche der Art Cologne entweder Gruppenausstellungen oder eine von zwei Galerien kuratierte Ausstellung präsentierte. Doch diese Idee ist so alt wie der Geldmangel, der immer wieder bei jungen Galerien vorhanden ist, die sich dann eben mit einer zweiten Galerie zusammen- finden. Entsprechend verteilen sich Kosten und Risiko. Ob es angenommen wurde? Sicherlich genauso wie die ganze Messe. Es ist die Idee die zählt, der Anreiz Neues zu entdecken..

Für die Datumsveränderung mit etwas mehr als einer Woche vor der Art Brussel und in diesem Jahr besonders gut geteilt durch die Osterfeiertage, hatte Daniel Hug sicherlich einen guten Riecher. Dem Ruf der Messe folgten nun zum ersten Mal Galerien, die den Spagat zwischen Brüssel und Köln gewagt hatten, wie zum Beispiel die Galerie Meert aus Brüssel. Sie gehörte zu den Neuzugängen, die der Marktchef in seiner Eröffnungsrede anpries, ebenso wie die berühmten Rückkehrer Gisela Captain Köln, Helga de Alvear Madrid, Eigen+ Art Berlin/Leipzig, Konrad Fischer Düsseldorf/Berlin, Karsten Greve, einst selbst Messechef der Art Cologne. Somit blickt die Messe zurück auf die Teilnahme von Ropac, Meyer, Annely Juda Fine Art, Michael Werner und David Zwirner. Das liest sich wie das “who is who in the Art scene” und hatte sicherlich den Effekt, dass die Messe zum Publikumsmagnet wurde. Das Fazit bei Eigen+Art war schon zum ersten Wochenende eine komplette Umhängung der Koje, und die Galerie Wentrup aus Berlin musste bereits zur Messehalbzeit die Koje umgestalten, da von jedem ausgestellten Künstler Arbeiten verkauft wurden. Dorothea van der Koelen aus Mainz, die in diesem Jahr mit einem Konzeptkünstler aus den Vereinigten Arabischen Emiraten aufwartete , verkaufte zwölf subtile Papierarbeiten der Biennale-Teilnehmerin Lore Bert. Durch Lore Bert wurde die ehrwürdige Marciana Bibliothek an Venedigs Markusplatz zum Ausstellungsort der “Eventi Colleterali” der Biennale. Dieser Ruf und die ungewöhnliche Installation der 5 platonischen Körper klangen wohl noch bis Köln nach. Für Gerhard Richter wurden über eine Million Euro auf der Messe bei der Galerie von Vertes aus Zürich gelassen. Die Galerie Levy verkaufte quer durch das Galerienprogramm von 1500 bis 12.000 Euro, und ein junger Kölner Sammler freut sich jetzt an seinem ersten Kunstkauf, einem Werk von Sven Kroner, bei der Galerie Fons Welters aus Amsterdam für immerhin fast 7000 Euro. Es zeigt Malerei in klassischer Manier, den Rhein mit Schiff. Und somit hat der junge Mann seinem Gefühl für die Kunst vertraut. Warum gerade das? “Es hat mich am meisten angesprochen”, sagt er, und das bei unzähligen Kunstwerken von höchster Qualität. Da bleibt nur zu sagen: so geht Kunst und das vor allem auf der Art Cologne.