Museum Ludwig (Köln): Gerhard Richter – „Neue Bilder“

Museum Ludwig (Köln): Gerhard Richter - "Neue Bilder"





Museum Ludwig Köln





Gerhard Richter. Neue Bilder
09. Februar – 01. Mai 2017

Anlässlich des 85. Geburtstages von Gerhard Richter am 9. Februar 2017 stellt das Museum Ludwig erstmals 26 abstrakte Bilder vor, die alle im letzten Jahr entstanden. Leuchtende Farbigkeit und differenzierte, vielschichtige Kompositionen kennzeichnen die neuen Bilder, die meist auf Leinwand in ganz verschiedenen Formaten gemalt sind. Mit Pinsel, Spachtel, Rakel und Messer bearbeitet der Künstler die in mehreren Schichten aus Ölfarbe aufgebauten Bilder; seine lange Erfahrung – auch in der Einbeziehung des Zufalls in den Entstehungsprozess – führt zu detailreichen und äußerst komplexen Kompositionen. Der Zweifel an der Darstellbarkeit von Realität und die Frage nach der Bedeutung des gemalten Bildes liegen Richters Schaffen zugrunde.
 
Seit über 50 Jahren arbeitet Gerhard Richter an der fulminanten Erneuerung der Malerei. Das weit ausfächernde Œuvre des vielleicht bekanntesten Künstlers unserer Zeit fasziniert durch das Spannungsverhältnis von Figuration und Abstraktion, von Bedeutung und Banalität. Im Werk Gerhard Richters, der am 9. Februar 1932 in Dresden geboren ist und seit 1983 in Köln lebt, dominieren seit den späten 1970er Jahren seine abstrakten Bilder.
 
Parallel werden wegweisende Werke von Gerhard Richter aus der Sammlung des Museum Ludwig präsentiert: Ikonen wie Ema (Akt auf einer Treppe) von 1966 oder 48 Portraits deutscher Geistesgrößen von 1971/72, das abstrakte Bild Krieg von 1981 bis hin zur Glasarbeit 11 Scheiben von 2003 werden unter anderem zu sehen sein. Diese ebenfalls von Gerhard Richter eingerichtete Sammlungspräsentation zeigt zusätzlich viele Editionen, in denen der Maler seine Mittel und seine Fragestellungen nach Bild und Abbild noch einmal erweitert. Die Editionen von Gerhard Richter sind mitunter schon lange in der Sammlung des Museum Ludwig, teilweise sind es jedoch auch Geschenke, die Sammler aus dem Rheinland und der Künstler selbst, anlässlich seines 85. Geburtstags dem Museum übergeben haben.
 
Oberbürgermeisterin Henriette Reker gratuliert dem Künstler und Kölner Ehrenbürger herzlich: „Die Verbundenheit von Gerhard Richter mit dem Museum Ludwig und der Stadt Köln ist ein großes Glück. Sein international so bedeutendes Werk entsteht hier in unserer Stadt. Umso mehr freue ich mich, dass nun auch seine neuen Bilder in Köln erstmalig zu sehen sind.“
 
Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach ergänzt:. „So beschenkt er zu seinem Geburtstag letztendlich uns. Dafür gilt ihm besonderer Dank.“
 
Für Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig, ist die Entscheidung von Gerhard Richter seine neuen Bilder erstmals im Museum Ludwig zu zeigen Anerkennung und Ansporn zugleich: „Dass Gerhard Richter ausgerechnet das Museum Ludwig als Ort der erstmaligen Präsentation seiner neuen Bilder auswählt, belegt einmal mehr das langjährige und intensive Verhältnis des Künstlers zu unserer Institution und spornt uns an, dieses noch zu vertiefen.“
 
Kuratorin: Rita Kersting
 
Die Ausstellung wird freundlicherweise unterstützt durch die Zurich Versicherung.
 
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag der Buchhandlung Walther König mit Abbildungen aller 26 neuen Bilder. Die Textbeiträge stammen von Yilmaz Dziewior und Rita Kersting. 80 Seiten, dt./engl. 24 Euro (18 Euro im Museum)
 
Vorträge zur Ausstellung
Di, 7.2.2017, 19 Uhr
Dr. Julian Heynen:
Unbegreifbar? Undarstellbar? Das Birkenau-Bild von Gerhard Richter
 
Di. 7.3.2017, 19 Uhr
Hubertus Butin:
Gerhard Richters Farbtafelbilder der 1960er- und 70er-Jahre
 
Di. 11.4.2017, 19 Uhr
Prof. Dr. Beate Söntgen
Gerhard Richter. Arbeit am Bild
 
Vorträge im Rahmen der Vortragsreihe KunstBewusst der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig e. V. sowie der Fritz Thyssen Stiftung
Ort: Filmforum, Kino im Museum Ludwig
 
Kontakt

 

 
Anne Niermann / Sonja Hempel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+49 (0)221 - 221 - 23491
niermann@museum-ludwig.de
hempel@museum-ludwig.de
 

 
Bildnachweis:
Gerhard Richter
Abstraktes Bild, 2016
Öl auf Aluminium
© Gerhard Richter 2016 (221116)
Herausgeber:
Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
Tel:+49-221-221-26165
www.museum-ludwig.de
info@museum-ludwig.de
 

 
 

 
 



Museum Ludwig (Köln): Bernard Schultze. Zum 100. Geburtstag


MUSEUM LUDWIG: Bernard Schultze. Zum 100. Geburtstag




Museum Ludwig Köln



Bernard Schultze. Zum 100. Geburtstag
Eröffnung: 29. Mai, 19 Uhr
Ausstellung: 30. Mai �“ 22. November 2015

 
Bernard Schultze (1915-2005) war ein führender Protagonist der gestisch-abstrakten Malerei in Europa. Als er 1952 mit Karl Otto Götz und anderen die Künstlergruppe Quadriga gründete, war dies die Geburtsstunde des Informel in Deutschland. Schon früh bildete Bretons Postulat eines schöpferischen Arbeitens unter dem Diktat des Unbewussten den Leitfaden für Schultzes Schaffen.

 

In der Folge entwickelte er eine ureigene, zugleich vielfach kunstgeschichtlich vernetzte Bildsprache, die ihn als singuläre Persönlichkeit in Malerei und Zeichnung etablierte. Dazu trug auch die Schöpfung seiner Migofs bei, jener phantastisch wuchernden, vage gestalthaften Farbgebilde, die zuweilen seine abstrakt-expressiven, dabei in hohem Maße assoziativen Werke bevölkern. In der beständigen Aufzeichnung malerischer Reaktionsketten schuf er bis zu seinem Tod im April 2005 auf häufig monumentalen Leinwänden ein fulminantes Spätwerk.

Das Museum Ludwig, das über einen Teil des künstlerischen Nachlasses von Bernard Schultze verfügt, widmet dem am 31. Mai 1915 geborenen Künstler eine Hommage zum einhundertsten Geburtstag. In drei Räumen werden Werke aus dem eigenen Sammlungsbestand präsentiert. Neben einer Reihe früher Zeichnungen und Bilder sind vor allem Arbeiten aus den beiden letzten Schaffensdekaden zu sehen. Darüber hinaus erscheint zu diesem Anlass das Werkverzeichnis der Gemälde und Skulpturen von Bernard Schultze im Hirmer Verlag.

Seit 1968 bis zu seinem Tod 2005 hat Bernard Schultze in Köln gelebt und gearbeitet. Über Jahrzehnte war er – gemeinsam mit seiner 1999 verstorbenen Ehefrau, der Künstlerin Ursula – eine feste Größe im kulturellen Leben der Stadt. In zahlreichen nationalen wie internationalen Ausstellungen und Sammlungen waren und sind seine Werke mit den ihnen eigenen, zuweilen sehr überraschenden Formfindungen vertreten.

1994 richtete das Museum Ludwig in der Josef-Haubrich-Kunsthalle in Köln die Ausstellung „Bernard Schultze – Das große Format“ aus, die von der beeindruckenden Kraft im Spätwerk des Künstlers zeugte. In einer weiteren Station dieser Ausstellung wurden die Gemälde im Museum der Schönen Künste in Budapest präsentiert. Dort traten sie in einen lebendigen und spannungsvollen Dialog mit großformatigen Werken der Barockmeister. Im Kölner Wallraf-Richartz-Museum wurden seine Werke Mitte der achtziger Jahre in einer Sonderausstellung gemeinsam mit mittelalterlichen Altären und Tafelbildern gezeigt.

Das Museum Kunstpalast in Düsseldorf zeigt vom 19. April bis 30. August 2015 „Bernard Schultze (1915 – 2005) Werke aus der Sammlung Kemp“.

Das Arp Museum in Remagen präsentiert die Ausstellung „Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind Bernard Schultze zum 100. Geburtstag“ vom 19. Juni 2015 bis 1. Mai 2016.

 
Bildnachweis:
Sammlung Erich Stenger, Montage: Museum Ludwig
Robert Adams, Aus: Our Lives and Our Children, 1981, Silbergelatine, 74-teilig, Je 31,50 x 22,50 cm Museum Ludwig © Robert Adams 
 
 
 

 
 

 
 


Museum Ludwig Köln: Langer Donnerstag Juli – Dez 2014

 
 

Auch im 2. Halbjahr 2014 bietet das Museum Ludwig wieder an jedem ersten Donnerstag im Monat ein abwechslungsreiches Programm. Das Haus ist bis 22 Uhr geöffnet ab 17 Uhr kostet der Eintrit für die ständige Sammlung und alle Sonderausstellungen nur 7 Euro inkl. Programm.
Am 3. Juli gehts los mit "Im Fokus: Fotografie im Museum Ludwig".
 
Langer Donnerstag Juli - Dez 2014

 



 
Langer Donnerstag
Juli - Dez 2014

 
Do, 3. Juli 2014
Im Fokus: Fotografie im Museum Ludwig
Führung/Kurzfilme/Aktion
Mit zwei Ausstellungen nähert sich das Museum dem Thema der Fotografie. Die Ausstellung Das Museum der Fotografie: Eine Revision zeigt die Fotosammlung von Erich Stenger (1878 – 1958), der Fotos nicht als Kunst, sondern als Belege einer Technik verstand. Allerdings träumte er von einer musealen Präsentation seiner Fotos mit Rahmen und Vitrinen. Die Ausstellung untersucht, nach welchen Kriterien gesammelt wurde und wie man heute mit diesen Objekten umgeht.
Die Ausstellung Unbeugsam und ungebändigt: Dokumentarische Fotografie um 1979 schärft den Blick aus einer anderen Perspektive. Sie befragt Fotografien um 1979 hinsichtlich ihrer ästhetischen, ethischen und politischen Bezüge und Qualitäten. Die Jahre um 1979 sind geprägt durch eine Reihe gesellschaftlicher Umbrüche und Krisen, wodurch die dokumentarische Funktion der Fotografie zu einer künstlerisch wichtigen Position wurde.
Kurzführungen durch die Ausstellungen um
18:30, 19:30, 20:30 (Das Museum der Fotografie: Eine Revision)
19:00, 20:00, 21:00 (Unbeugsam und ungebändigt: Dokumentarische Fotografie um 1979)
Um 20 Uhr wird die Photokina in Fernsehberichten des WDR zwischen 1966 und 2012 vorgestellt  (30 min., im Kino, in Zusammenarbeit mit dem WDR)
Im Zeitraum von 18:30-21:00h wird zu jeder halben Stunde der Daguerre-Walzer live gespielt.
Durchgehend findet eine Foto-Aktion mit Unterstützung von Pixum statt.
 
Do, 7. August 2014
Eine andere Leinwand: Künstlerfilme von Léger bis Tillmans
Film
Als in den 1920er Jahren bildende Künstler wie Fernand Léger („Ballet Mécanique“) oder Marcel Duchamp („Anémic Cinema“) das Bewegtbild für sich entdeckten, schrieben sie Filmgeschichte. Ebenso erweiterten Filmemacher wie Alain Resnais („Guernica“) die Möglichkeiten ihres Mediums im Blick auf die Kunst. Ausgehend von den Künstlern in der Sammlung des Museum Ludwig führt Daniel Kothenschulte in seinem moderierten Filmprogramm durch die Geschichte dieser fruchtbaren Wechselwirkung, darunter Werke von und mit Pablo Picasso, Andy Warhol, Bruce Conner und Wolfgang Tillmans.
 
Do, 4. September 2014
ANDREA BÜTTNER
Eröffnung / Videoscreening
Das Unbeachtete ins Licht zu rücken, darin besteht die Kunst von Andrea Büttner. Sie wird sie in einer Ausstellung zeigen, die sie für das Museum Ludwig entwickelt. Schon seit fast zehn Jahren geht die Künstlerin in ihren Videos, Holzschnitten, Fotografien und Objekten religiös und kulturell befrachteten Begriffen wie Armut, Scham und Schönheit nach. Im Museum Ludwig wird sich Büttner mit den Bildern in Immanuel Kants „Kritik der Urteilskraft“ beschäftigen.
Die Installation der Werke im Raum ist für sie ein ebenso wichtiger Akt wie die Herstellung der einzelnen Arbeiten selbst. Büttner, die die Ränder interessanter findet als die Zentren, dem Unscheinbaren zur Erscheinung verhelfen will, betont in ihren Räumen gerne die Ecken und toten Winkel. Wir haben Büttner deshalb den geräumigsten Saal des Hauses für ihre Ausstellung angeboten – denn sie besitzt die Fähigkeit, das Kleine groß und das Große klein werden zu lassen.
Im Kino zeigen wir nur am Eröffnungsabend Andrea Büttners Videofilme Little Sisters: Lunapark Ostia (2012), 42 Min., Minerva (2011), 5:39 Min. und Little Works (2007), 10:42 Min. im Loop.
19 Uhr Eröffnung der Ausstellung
20 Uhr Filme im Kino
 
Do, 2. Oktober 2014
POP AROUND THE CLOCK!
Kurzführung / Workshop / Gespräch / Musik
Schrill, laut, sexy und zugleich aber auch kritisch und subversiv: Mit der Pop Art entsteht Anfang der 1960er Jahre eine Kunstrichtung, die mit dem akademischen Kunstverständnis bricht und das Publikum in zwei Lager spaltet. Von dem einem als trivial beschimpft, löst es beim zweiten fanatische Begeisterung aus. Auch Peter und Irene Ludwig sind fasziniert und kaufen 1969 die Ausstellungssäle der documenta 4 leer, so gelangen Meilensteine der Pop Art von Roy Lichtenstein, Tom Wesselmann, Claes Oldenburg und George Segal in die Sammlung des Museum Ludwig. Die große Show Ludwig goes Pop gibt mit ca. 150 zentralen Werken einen umfassenden Einblick in diese heiß geliebte und heiß diskutierte Kunstströmung.
Ab 18h finden im 30 Minuten Takt Kurzführungen zu ausgewählten Werkkomplexen statt, Treffpunkt: Information
Von 18:30-21:30h findet ein offener Workshop unter dem Motto statt:  "Just What Is It that Makes Today's Homes So Different, So Appealing?" ("Was ist es, das das heutige Zuhause so anders, so anziehend macht?")
Um 19h erfährt man im Kino die Restaurierungsgeschichte zu Woman with Purse von Duane Hanson. Anschließend können Fragen rund um das Thema Restaurierung an Chefrestauratorin Kathrin Kessler gestellt werden.
Ab 19h legt Christian Aberle House & Exotica auf.
 
Do, 6. November 2014
PORTRAIT OF WALLY (2012)
Film/Gespräch
19:00Uhr
Dass die Geschichte von Bildern Fragen von größtem moralischem Gewicht aufwerfen kann, wissen wir spätestens seit dem Fall Gurlitt. PORTRAIT OF WALLY erzählt eine solche Geschichte und zeigt, wie zermürbend der Streit um Raubkunst sein kann.
1912 malte Egon Schiele sein Bildnis Walburga Neuzil. Von 1920 an gehörte es der jüdischen Galeristin Lea Bondi-Jaray, 1939 wurde es ihr von den Nazis abgepresst. Viele Jahre lang stellte sie Rückgabeanträge. Vergeblich.
Eine spektakuläre Wende nahm der Fall 1997, als das Bildnis im New Yorker MoMA als Leihgabe aus Österreich gezeigt und vor Ort als Raubkunst sichergestellt wurde: ein einmaliger Vorgang im länderübergreifenden Ausstellungsbetrieb. Doch erst 2010, 41 Jahre nach Bondi-Jarays Tod, konnten ihre Erben eine außergerichtliche Einigung mit der Leopold Museum Privatstiftung in Wien erzielen.
In Andrew Sheas Dokumentation kommen alle Beteiligten zu Wort, die sich äußern wollten: Erben, Experten, Staatsanwälte, Museumsleute. Der Fall WALLY hat den Umgang mit Raubkunst verändert. Nach Sheas Film versteht man, warum.
Julia Friedrich (Museum Ludwig) führt in das Thema ein und spricht nach dem Film mit dem Provenienzforscher Willi Korte. PORTRAIT OF WALLY hat in Deutschland keinen Verleih gefunden. Der Abend bietet die seltene Gelegenheit, den Film zu sehen.
Regie: Andrew Shea Sprache: Englisch Länge: 90 Min.
 
Do, 4. Dezember 2014
kunst:dialoge bei LUDWIG GOES POP
kunst:dialoge/Lindy Hop-Party
Im letzten Monat des Jahres bietet dieser Lange Donnerstag nochmals ein ganz besonderes Abendprogramm: 
Da es auf dem Feld der Pop Art noch viel Ungeahntes zu entdecken gibt, erwartet das Team der kunst:dialoge die Besucher bis 21:00 Uhr in der Ludwig-Goes-Pop Sonderausstellung. Hier wird Kunst nicht in Führungen erklärt, sondern im spontanen Dialog erörtert und gemeinsam hinterfragt.
Ab 19 Uhr findet im Kinofoyer außerdem eine Lindy Hop- Party statt.
Ein internationaler Profitänzer und Musiker aus Stockholm (Harlem Hot Shots/ Hornsgatan Ramblers) wird dazu Swing-Jazz auflegen.
18:00 - 21:00 Uhr kunst:dialoge bei Ludwig-Goes-Pop
19:30 - 21:30 Lindy Hop- Party im Kinofoyer
 
Der Lange Donnerstag wird gefördert von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West
 
 
 
 
 

 

Museum Ludwig (Köln): Buch zur Oscar Tuazons Ausstellung/Start Konzertreihe KING LUDWIG


 

Am Wochenende vom 21./22. Juni läuten wir den Sommer im Museum Ludwig ein: Am Samstag, 21. Juni stellen wir das Buch zu Oscar Tuazons Ausstellung Alone In An Empty Room in Anwesenheit des Künstlers und mit einem DJ-Set auf der Dachterrasse vor. Gleichzeitig ist dies der Auftakt der Konzertreihe KING LUDWIG, die nun zum dritten Mal auf unserer Dachterrasse stattfindet.
 

 
Book Release: oscar tuazon - live

 



 
Oscar Tuazon: Live
Buchpräsentation
Samstag, 21. Juni, 16 - 20 Uhr

 
In seiner Ausstellung im Museum Ludwig versetzt Oscar Tuazon Elemente eines Privathauses in die Museumsarchitektur. Seine Arbeiten, die sich zwischen Skulptur und Architektur bewegen, durchziehen derzeit alle Ebenen des großen Treppenhauses. Für Tuazon ist der Schaffensprozess und die körperliche Arbeit wesentlicher Bestandteil des Werkes, alle Arbeiten entstehen vor Ort, beeinflusst von den dort vorhandenen Materialien und lokalen Bedingungen. 
Am 21. Juni präsentieren wir das Künstlerbuch, das anlässlich der Ausstellung erscheint.
Von 16 - 20 Uhr spielt ein DJ-Set von KING LUDWIG auf unserer Dachterrasse, um 17 Uhr gibt es außerdem eine Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin Anna Brohm.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei (begrenzte Plätze auf der Dachterrasse, bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Kino-Foyer statt).
 
king ludwig konzerte auf der dachterrasse

 

KING LUDWIG
Konzerte auf der Dachterrasse
Juni - August 2014

 
Die erfolgreiche Konzertreihe mit dem Kölner Nordstadt-Klub King Georg geht in die nächste Runde! Zum dritten Mal präsentieren wir in den Sommermonaten ein fantastisches Musikprogramm auf unserer beeindruckenden Dachterrasse. Neu in diesem Jahr: Das Konzertticket ermöglicht auch zum Eintritt ins Museum am Tag der Veranstaltung. Termine:
CHAIN AND THE GANG
Son­n­tag, 22. Ju­ni
Einlass 15:00 Uhr. Beginn 15:30 Uhr (Film), 17:00 Uhr (Konzert)
Zu Beginn der Veranstaltung präsentiert Chain & The Gang Kopf Ian Svenonius seinen 30 minütigen Film „What is A Band?“ zum ersten mal vor europäischem Publikum (im Kino im Museum Ludwig um 15:30 Uhr)
Calling "Mr. Chain"!  Während man hi­er zu Lande auf der Eu­ro-Trash-Welle ritt und Mis­ter Vain an­rief, fing IAN SVENO­N­IUS in den 90er Jahren an, mit NA­TION OF ULYSS­ES und THE MAKE-UP der Mit­telschicht den läng­sten Fin­ger ein­er Hand ent­ge­gen zu reck­en. Das neue Pro­jekt CHAIN AND THE GANG ste­ht dem in nichts nach. Hi­er wird an den Grund­festen solange gerüt­telt bis das alles - und damit ist der Kap­i­tal­is­mus als solch­er ge­meint - nun endlich zusam­men­bricht. Doch jede Rüt­telei hat auch ein ei­genes Tem­po, ei­nen ei­ge­nen Sound, ei­nen ei­ge­nen Beat. Und hi­er regt er zum Tanzen an.
 
TUNE-YARDS
Son­n­tag, 6. Juli
Einlass 16:00 Uhr, Beginn 17:00 Uhr
TUNE-YARDS – Die Freiheit live erleben – nichts anderes wartet auf uns. Hier wird das Anderssein gefeiert. Weird? Freak? Was für Labels! Die müssen raus... alles freiräumen. Liberation! Um nicht mehr und nicht weniger geht es bei diesen Pop-Bomben, die Tune Yards auf dem Dach zünden werden.
 
MOODOÏD / Finissage Pierre Huyghe
Sonntag, 13.07.2014
Einlass: 16:00, Beginn: 17:00 MoodoÏds Pablo Padovani, Sproß eines mehr als bekannten Jazz-Musikers, spielt einen ganz eigenen Sound: positioniert zwischen Chanson, Tropical Guitar Sounds und klassischem Psych-Pop eröffnet sich dort eine Bühne für seine ganz eigene Show.
 
PAR­QUET COURTS
Di­en­s­tag, 15. Juli
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:30 Uhr
PARQUET COURTS – Hier kommt die Revolution. Nur ohne uns, wir sind beschäftigt, oder so?! PARQUET COURTS sind die neuen Sternchen am „Post-Punk-Himmel“.
 
DAM-FUNK
Di­en­s­tag, 5. August
Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:30 Uhr
DAM-FUNK – G-Funk, P-Funk, Dam-Funk. Damon Riddicks Alter Ego Dam-Funk, bekannt durch seine Veröffentlichungen auf dem LA-Label No.1, Stones Throw, digget genau da, wo die Neunziger sich schon bedient haben. Bootsy Collins erteilt seinen Segen, das hier ist Funk at its best.
 
Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Beginnzeiten wegen der Fussball-WM.
Tickets sind an der Kasse des Museum Ludwig und online erhältlich.
Wir freuen uns über eine Ankündigung dieser Veranstaltungen in Ihrem Medium.

 

 
 


 

 

 
Bildnachweis: Oscar Tuazon, A Prosthesis, 2014,  © Oscar Tuazon, Foto: Michael van den Boogard

Oscar Tuazon, Herausgeber: Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
Telefon:+49-221-221-26165
www.museum-ludwig.de, info@museum-ludwig.de

 
 
 

 
 
 

 
 
 

MUSEUM LUDWIG (Köln): Ausstellung „Kinderbilder nach dem Regenbogen“ (ab 11.6.)


MUSEUM LUDWIG

Kinderbilder nach dem Regenbogen


kinder

Am 11. Juni um 11 Uhr eröffnet im Museum Ludwig eine ganz besondere Ausstellung. Rund 15 Werke von behinderten und nicht behinderten Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren werden für die nächsten zwei Wochen in der Grafischen Vorlage des Museums präsentiert.

Im April waren die Kinder der Kindertageseinrichtung Ginsterpfad 29 in Köln Weidenpesch ins Museum Ludwig gekommen. Sie hörten zunächst eine Geschichte zum Regenbogen und gingen im Anschluss mit der Kunstvermittlerin Karina Castellini auf eine Entdeckungsreise durch die Sammlung des Museum Ludwig zum Thema Farben und Formen.

Inspiriert durch den Rundgang gestalteten die Kinder anschließend mit verschiedenen Techniken und Materialien -wie Gips, Sand, Kämmen und unterschiedlichsten Farben- die Bilder, unter Anleitung einer Erzieherin.



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Museum Ludwig: FOTOGRAFIE mit 2 Ausstellungen ab JUNI im Fokus

Mit zwei Ausstellungen rückt das Museum Ludwig ab Juni 2014 seine reiche Sammlung von Fotografien in den Mittelpunkt.
Die Ausstellungen nähern sich der Sammlung aus zwei zeitlichen Perspektiven: Zum einen die Anfänge der Fotografie, als Erich Stenger dem technischen Medium ein eigenes Museum widmen wollte. Zum anderen die 1970er Jahre, als die Fotografie als Kunst und als theoretisches Objekt entdeckt wurde. Für beide Ausstellungen ist Roland Barthes’ Essay Die helle Kammer Anlass, im 21. Jahrhundert noch einmal das Verhältnis der Fotografie zur Institution (Kunst-)Museum zu befragen.

Das Museum der Fotografie? Eine Revision

Das Museum der Fotografie? Eine Revision
Eröffnung: 27. Juni, 19 Uhr
Ausstellung: 28. Juni – 5. Oktober 2014

Seit Jahrzehnten geistert ein Phantom durch die Podien, Zeitschriften und Feuilletons: das Museum der Fotografie. „Man brauche es“, sagen die Befürworter, „wirklich?“ erwidern die Gegner. Bei Roland Barthes heißt es, die Fotografie werde gebändigt, wenn man sie zeigt, wo und wie man üblicherweise Kunst zeigt: im Museum, im Rahmen, proper im Passepartout. Der Sammler Erich Stenger (1878–1958) betrachtete Fotografien nie als Kunst, sondern als Belege einer Technik, seine Vision ihrer Präsentation war aber eine museale.

Seit den 1920er Jahren plädierte er für ein (Technik-)Museum der Fotografie, für das er sammelte und auch einen Ordnungsplan entwarf. Dem Systematiker Stenger waren Rahmen und Vitrinen liebstes Ausstellungsmobiliar. Heute ist seine umfangreiche Sammlung Teil der Sammlung Agfa und damit ein wichtiger Bestand der Fotografischen Sammlung des Museum Ludwig, eines Kunstmuseums also.

Wie aber in einem Kunstmuseum mit dieser Sammlung umgehen? Unter verschiedenen Aspekten sind Teile seiner Sammlung schon seit dem frühen 20. Jahrhundert zu sehen gewesen. Im Museum Ludwig in den Ausstellungen „Facts“, „Silber und Salz“, „An den süßen Ufern Asiens“ und vielen anderen. Jetzt soll aber Stengers eigene Sammlungsidee in den Fokus gerückt und überdacht werden. Schließlich sind Museen und Archive heute Gegenstand hitziger Debatten und intensiver Selbstreflexion. Sie bilden und regulieren das kulturelle Gedächtnis. Sie nehmen Einfluss auf unsere Sicht der Vergangenheit und Gegenwart, Fotografie im Museum ganz besonders. Als die Sammlung Stenger 2005 zum nationalen Kulturgut erklärt wurde, wurde diese Funktion quasi amtlich. Grund genug, sie einer Inventur zu unterziehen und zu
untersuchen, was nach welchen Kriterien gesammelt wurde und wie man heute in einem Museum mit diesen Objekten umgehen möchte.

Kuratorin: Miriam Halwani

Dr. Miriam Halwani betreut seit Herbst 2013 die Fotografische Sammlung von ihren Anfängen bis 1960. Sie beschäftigte sich in ihrer Dissertation mit der Geschichtsschreibung der Fotografie, ihren Mythen und Vorbildern und dabei auch mit dem Sammler Erich Stenger. Im Berliner Museum für Fotografie kuratierte sie die Schau „Berliner Photographie 1921“, im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin, die Ausstellungen „Lothar Wolleh: Joseph Beuys im Moderna Museet, Stockholm, 1971“ sowie als Co-Kuratorin „Martin Kippenberger: sehr gut | very good“.

Unbeugsam und ungebändigt: Dokumentarische Fotografie um 1979

Unbeugsam und ungebändigt: Dokumentarische Fotografie um 1979
Eröffnung: 27. Juni, 19 Uhr
Ausstellung: 28. Juni – 5. Oktober 2014

Die Austellung präsentiert Fotoserien von 13 Fotografen und Künstlern aus der Sammlung des Museum Ludwig, erweitert um Leihgaben, die exemplarisch die Sammlung ergänzen. Hierunter befinden sich Arbeiten von Richard Adams, Derek Bennett, Joachim Brohm, David Goldblatt, Candida Höfer, Miyako Ishiuchi, Sanja Ivekovic, Ute Klophaus, Karl C. Kugel, Boris Mikhailov, Gabriele und Helmut Nothhelfer, Thomas Ruff und Raghubir Singh.

Mit den Jahren um 1979 verbindet sich die Zeit umfassender gesellschaftlicher Umbrüche und Krisen, die das Dokumentarische zu einer künstlerisch wichtigen Haltung machte. Die Künstler und Fotografen beobachteten und dokumentierten den globalen Wandel über längere Zeiträume in der Regel dort, wo sie lebten. Zum Teil entstanden große Fotokonvolute. Daher steht in der Ausstellung nicht das Einzelbild, sondern die Serie im Mittelpunkt.

Die dokumentarische Haltung ist nicht in den Fotografien allein, sondern auch in ihrem Gebrauch zu entdecken. Fünf Fragen werden daher in der Ausstellung an jede Fotoserie gerichtet: Wer hat die Aufnahmen gemacht, wann und wo, in wessen Auftrag, an wen sind sie adressiert, wo und wie wurden sie erstmals veröffentlicht? Und welche Möglichkeiten der Annäherung an Fotografie können in der Gegenwart bestimmt werden?

Der Titel der Ausstellung geht zurück auf Roland Barthes Schrift Die helle Kammer von 1979. Hier unterschied Barthes zwei Umgangsweisen mit der Fotografie – ihre Zähmung durch ästhetische Kategorien wie Autorschaft, Oeuvre und Genre oder das Zulassen ihrer Verrücktheit, das in dem „Erwachen der unbeugsamen Realität“ in der Fotografie begründet liege. Etwa zwanzig Jahre später zeigten die documenta X und documenta 11 1997 und 2002, dass die zweifache Betrachtung der Fotografie als Kunst und als Abbild der Wirklichkeit sich nicht widersprechen muss. Im Gegenteil – nach Okwui Enwezor ist gerade die Fotografie als Dokument dazu in der Lage, Ästhetik und Ethik in ein neues Verhältnis zueinander zu setzen. Heute – 35 Jahre nach Erscheinen von Barthes’ Essay Die helle Kammer
– zeigt die Ausstellung Unbeugsam und ungebändigt dokumentarische Fotografien, die um 1979 entstanden sind, um sie auf ihre ästhetischen und ethischen, performativen und politischen Bezüge zur „unbeugsamen Realität“ hin zu befragen.

Kuratorin: Barbara Engelbach

Dr. Barbara Engelbach betreut seit 2004 als Kuratorin die Sammlung zeitgenössischer Kunst, eingeschlossen die Fotografie ab 1960. Zur Fotografie kuratierte sie eine Reihe monografischer Ausstellungen u.a. von Ed Ruscha, Anna und Bernhard Blume, Jochen Lempert und Hugo Schmölz. In der Ausstellung What does the jellyfish want? Künstler & Fotografien (2007) arbeitete sie die Fotografien ab 1960 aus der Sammlung auf und publizierte einen Bestandskatalog.

Weitere Informationen

Zu beiden Ausstellungen erscheinen Kataloge.
Bildmaterial und ausführliche Texte finden Sie in unserem Presseservice zum Download:
www.museum-ludwig.de/de/presse

Parallel zeigen wir in Kooperation mit dem Filmforum NRW die Filmreihe Filmblicke auf die Fotografie. Fotografie im Spielfilm von den 1960ern bis heute.
Weitere Informationen

 

Bildnachweis:
Sammlung Erich Stenger, Montage: Museum Ludwig
Robert Adams, Aus: Our Lives and Our Children, 1981, Silbergelatine, 74-teilig, Je 31,50 x 22,50 cm Museum Ludwig © Robert Adams
Herausgeber: Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
Telefon:+49-221-221-26165
www.museum-ludwig.de, info@museum-ludwig.de

24.3.: MUSEUM LUDWIG – Kunst im kontext # 20

MUSEUM LUDWIG

Kunst im kontext # 20

Der Kölner Kunstmarkt nach 1945 und seine Veränderungen bis heute
Rudolf Zwirner im Gespräch mit Jörg Heiser

Montag, 24. März 2014, 19 Uhr

Köln hat in den 1950er Jahren eine florierende Kunstszene. Künstler, Galeristen und Kunstinteressierte treffen sich regelmäßig, diskutieren über Kunst und Kultur und organisieren Ausstellungen.
Rudolf Zwirner kommt 1956 als Volontär in die Galerie „Der Spiegel“, wo er Hein Stünke kennenlernt. Mit ihm gründet er 1966 den „Verein progressiver deutscher Kunsthändler“, um mit der Stadt Köln auf institutioneller Ebene in Verhandlung treten zu können. 1967 findet der erste Kölner Kunstmarkt, die erste Messe für moderne und zeitgenössische Kunst und Vorläufer der heutigen Art Cologne, im Kölner Gürzenich statt. Die Messe übertrifft die Erwartungen der teilnehmenden Galerien bei weitem.

Im Gespräch mit Jörg Heiser wird Rudolf Zwirner einen persönlichen Blick auf die Situation in Köln seit den 1950er Jahren bis zum ersten Kölner Kunstmarkt werfen. Es wird dabei um die Protagonisten des Kunsthandels und um politische Entscheidungen gehen, die den Kunstmarkt nachhaltig beeinflusst haben. Was hat sich bis heute verändert? Wo steht Köln heute im Ranking des internationalen Kunsthandels? Welche Rolle spielt dabei die „neue Generation“ von Künstlern, Galeristen und Sammlern?
Über diese und weitere kritische Fragen, die Kölns Position im Kontext der heutigen Zeit reflektieren, soll an diesem Abend diskutiert werden.

Rudolf Zwirner (*1933 in Berlin) studiert Kunstgeschichte und Rechtswissenschaften in Freiburg im Breisgau. 1956 kommt er nach Köln und ist für ein Jahr Volontär in der Galerie „Der Spiegel“. Es folgen Stationen als Leiter der Modernen Abteilung des Auktionshauses Gerd Rosen in Berlin, ein Studienaufenthalt in Paris und die Mitarbeit als Generalsekretär der II. documenta in Kassel. 1960 gründet er seine eigene Galerie in Essen und schon zwei Jahre später verlegt er diese nach Köln. 1966 ist er Mitbegründer des „Vereins progressiver deutscher Kunsthändler e.V.“. 1967 gründet er zusammen mit Hein Stünke den ersten Kölner Kunstmarkt, den Vorläufer der Art Cologne. Neben seinen Tätigkeiten im Kunsthandel hat er die Ausstellungen „Köln sammelt“ im Museum Ludwig (1988) und Deutschlandbilder“ im Martin-Gropius-Bau Berlin (1997) zusammen mit Eckhart Gillen kuratiert. Im Jahre 1985 ist Rudolf Zwirner Gründungsmitglied der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig e.V., 1993 Gründer und Leiter des Zentralarchivs des internationalen Kunsthandels. Für sein vielfältiges kulturelles Engagement wird er 2000 mit einer Honorarprofessur der HbK Braunschweig und 2006 mit dem Art Cologne Preis geehrt.
Zwirner hat zu diversen Kunst-Themen publiziert, so unter anderem zu „Pop Art in den USA. Entstehung und Wirkung“ (2004), „Deutsche Nachkriegskunst im Kontext des internationalen Kunstgeschehens – Erinnerungen eines Kunsthändlers“ (1997) oder „Ausverkauf der Moderne. Die Entwicklung des Kunsthandels nach 1945, Standpunkte zur Kunst in Deutschland“ (2000). Rudolf Zwirner lebt in Berlin.

Jörg Heiser ( *1968 in Rheydt/Mönchengladbach) ist Co-Chefredakteur des internationalen Kunstmagazins „frieze“, Herausgeber von „frieze d/e“, Gastprofessor an der Kunstuniversität Linz und Lehrbeauftragter an der HFBK Hamburg. Er schreibt für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, sein Buch „Plötzlich diese Übersicht. Was gute zeitgenössische Kunst ausmacht“ erschien 2007 (Ullstein/Claassen). Er kuratierte u.a. die Ausstellung „Romantischer Konzeptualismus“ (Kunsthalle Nürnberg und Bawag Foundation Wien, 2007) und „Hybrid Naples“ (Fondazione Morragreco, 2013). Jörg Heiser lebt in Berlin.

kunst im kontext

Mit „Kunst im Kontext“ lädt die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig zur Auseinandersetzung mit aktuellen Tendenzen ein. Es sprechen Akteure und Experten der internationalen Kunstszene über ausgewählte Themen in Theorie und Praxis der Kunst.
Die Vortragsreihe stellt die Heterogenität des Kunstgeschehens in den Vordergrund und beleuchtet ihre verschiedenen Pole. Dies ganz im Sinne Ernst Gombrichs, der 1950 in der Geschichte der Kunst schrieb, „genaugenommen gibt es „die Kunst“ gar nicht“. Damit wandte er sich gegen die Auffassung, dass es eine universell gültige Kunst gebe. Es existierten nur Künstler und eine Vielzahl von Meinungen, was „die Kunst“ sei. Kunst ist ebenso individuelle Praxis wie Theorie, ebenso Aktion wie Rezeption und letztlich auch immer eine Auffassung. Seine Aufforderung nach Kunstgenuss mit kritischem Geist ist bis heute aktuell.
Die Vortragsreihe „Kunst im Kontext“ findet quartalsweise im Museum Ludwig in Köln statt und richtet sich an die Mitglieder der Gesellschaft für Moderne Kunst sowie weitere Kunstliebhaber.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Dorint Hotel und das Wein- und Sektgut Reverchon.

Ort: Kino im Museum Ludwig

Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung an: gmk@gmk-koeln.de

Weitere Informationen:
Sarah Grieger
Projektleitung Kunst im Kontext
www.gmk-koeln.de
Tel 0221 2581733

MUSEUM LUDWIG (K): ‚Not Yet Titled‘ und ‚Louise Lawler. Adjusted‘ enden am 26. Januar

012014


Am 26. Januar endet die Neupräsentation der Sammlung des Museum Ludwig unter dem Titel Not Yet Titled sowie die Sonderausstellung Louise Lawler. Adjusted. Rund 76.000 Besucher werden dann die Ausstellungen besucht haben.
„Diese aufwendige und teils auch kostenintensive Neupräsentation im ganzen Haus konnten wir nur Dank der großzügigen Unterstützung der RheinEnergie AG stemmen“, so Museumsdirektor Philipp Kaiser. „Eine Arbeit wie die von Barbara Kruger lagerte beispielsweise nur als Daten DVD in unserem Depot und musste komplett neu produziert werden. Zeitgenössische Kunst ist meist Aufführungskunst, es geht nicht nur darum, Bilder an die Wand zu hängen. Das bringt teils hohen Aufwand und auch Kosten mit sich“.
Das Ende der Neupräsentation der Sammlung und der Ausstellung von Louise Lawler bedeutet nicht, dass das Museum nun erneut komplett umgekrempelt wird, aber vor allem grafische Arbeiten, Fotografien und Filme werden aus konservatorischen Gründen ausgetauscht.
„Bereits der Titel der Präsentation Not Yet Titled soll deutlich machen, dass das Museum immer im Fluss ist und dies eine mögliche Sicht auf die Sammlung ist und nicht in Stein gemeißelt. So ist es nur logisch, dass ein Teil der Werke nach dem 26. Januar wieder geht“, so Philipp Kaiser.
Not Yet Titled fand ein durchweg positives Medienecho. Bei den Besuchern stieß die Präsentation auf große Resonanz, polarisierte teils auch. Eine Auswahl an Stimmen haben wir hier zusammengestellt:
Pressestimmen „Philipp Kaiser, der neue Direktor des Museum Ludwig, zeigt seine erste Präsentation der Sammlung. Es ist eine spektakuläre Sicht auf die Welt. (…) Philipp Kaiser hat für diese, seine erste Präsentation der Sammlung eine weite, visuell wie intellektuell anspruchsvolle und immer wieder überraschende Reise ausgearbeitet.“ Christiane Hoffmans, Welt am Sonntag, 24.11.2013
„Die „aufgeräumte“ Sammlungspräsentation mit der umfassenden Einzelausstellung der großen Louise Lawler zu verknüpfen, ist mehr als ein gelungener Schachzug.“
Astrid Wege, Stadtrevue, 28.11.2013
„Hier wurde fast alles umgekrempelt und beileibe nicht zum Schlechten...Kaisers Antrittsschau ist ein Augenöffner.“ Marion Leske, kunstzeitung, 6.12.2013
„Der Reiz der Neupräsentation liegt natürlich auch darin, dass man auf einen Schlag erfährt, was sich ändert, was geht, was bleibt, was die Zukunft bringt. Vielleicht ist es klug, einen Anfang ohne Paukenschlag zu machen, auf die auftrumpfende Geste zu verzichten, die Kaiser ohnehin nicht zu liegen scheint. Der stille Humor des gebürtigen Schweizers zeigt sich immerhin untergründig im Verzicht.“ Julia Voss, FAZ, 10.10.2013
„Der junge Direktor holt in dem Kölner Museum zum anregenden, kreativen Rundumschlag aus.“ Anne Grages, Westdeutsche Zeitung, 10.10.2013
„Mit „Not yet titled“, einer intelligent und mit viel Gefühl völlig veränderten Dauerausstellung über drei Geschosse, die klug Ikonen des Hauses mit Neuerwerbungen verknüpft und viele alte Bekannte im gewandelten Kontext ganz neu erlebbar macht, ist Kaiser ein großer Wurf gelungen.“ Thomas Kliemann, General-Anzeiger, 10.10.2013
„Mit einer Ausstellung von Louise Lawler und der Neupräsentation der Sammlung gibt der Direktor Philipp Kaiser am Museum Ludwig einen gelungenen Einstand.“
Simone Sondermann, Weltkunst, 16.12.2013
„Philipp Kaiser, der neue Direktor des Museum Ludwig glänzt bei seiner Neuhängung der Sammlung und der ersten Soloschau…Wohltuend verzichtet Kaiser auf allzu ausgeprägtes kuratorisches Ego. Die sparsam bemessenen Paukenschläge innerhalb seiner homogenen Premiere gehen auf das Konto der Künstler, wie Barbara Krugers schon 1995 angekaufte, grelle Rieseninstallation über Macht und Missbrauch der Medien.“ Georg Imdahl, Süddeutsche Zeitung, 16.10.2013
„Mit viel Gespür für die Sammlung und mögliche Zusammenhänge hat er sein Haus auf den Kopfgestellt. Als perfekte Ergänzung zur neuen Präsentation erweist sich die Werkschau der US-Künstlerin Louise Lawler. Wie scharfsinnige Störenfriede hat Kaiser ihre Fotos in die Ausstellung implantiert.“ Stefanie Stadel, K-WEST, November 2013
Aus dem Besucherbuch „Wie inspirierend es doch sein kann das Unterste zu oberst zu kehren! Auch wenn das Durchbrechen der alten Sehgewohnheiten einige Stammbesucher anscheinend irritiert – gut so und weiter so“
„Was haben Sie aus unserem Museum gemacht?“
„Dies ist die beste Neuinszenierung des Museums seit seiner Gründung“
„Endlich etwas Neues!“
„Ich finde die Neugestaltung beeindruckend. Schöne Räume, die wirklich mit der Kunst korrespondieren“
„Man ist als Kölner angetan von den Blicken und Sichten, die nun auf die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts geboten werden. Was haben Sie denn noch im Depot?“
„Herrliche Ausstellung! Kaiser ist die Steigerung von König! Dieses Museum lebt.“
„Ich bin gekommen mit großen Erwartungen. Bekommen habe ich eine große Enttäuschung. Bitte nicht weiter so!“
„Glückwunsch! Endlich sehen diese furchtbaren Räume erträglich aus!“
„Besser geht nicht!!!“ Philipp we will miss you. Great show and displays, Chris Dercon, Tate
Zahlen
Bis zum 12. Januar 2014 haben 71.272 Besucher die Neupräsentation Not Yet Titled besucht.
Erwartete Gesamtbesucherzahl: rund 76.000

 

Bildnachweis: Barbara Kruger, Untitled (Ohne Titel), 1994/1995, Siebdruck & Collage, Papier & Metall, Größe variabel, © Barbara Kruger, New York, Foto: Britta Schlier / Rheinisches Bildarchiv, Köln
Herausgeber: Museum Ludwig Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln Telefon:+49-221-221-26165 www.museum-ludwig.de, info@museum-ludwig.de






Stadt Köln restituiert insgesamt elf Zeichnungen des Museums Ludwig an die Erben

Die Stadt Köln restituiert insgesamt elf Zeichnungen an die Erben Alfred Flechtheims und Curt Glasers.

Sie verbleiben nach der Restitution im Museum Ludwig

Die Stadt Köln restituiert aus dem Besitz des Museum Ludwig zwei Konvolute von Zeichnungen an die Erben Alfred Flechtheims und Curt Glasers. Es handelt sich um sechs Zeichnungen von Karl Hofer, Paula Modersohn-Becker, Ernst Barlach, Aristide Maillol und Wilhelm Morgner aus der Sammlung Alfred Flechtheims und fünf Zeichnungen von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Georges Kars aus der Sammlung Curt Glasers.

Beide Konvolute verbleiben nach der Restitution im Museum Ludwig. Die sechs Zeichnungen aus der Sammlung Flechtheim werden als Dauerleihgaben im Museum bleiben. Die fünf Zeichnungen aus der Sammlung Glaser wurden von der Stadt Köln zurückerworben. Die Stadt Köln ist beiden Erbengemeinschaften dankbar dafür, die Zeichnungen in ihrem ursprünglichen Sammlungszusammenhang halten zu können.
„Die Zeichnungen bleiben Teil der Sammlung Haubrich“, so Philipp Kaiser, Direktor des Museum Ludwig. „Mit der Schenkung seiner Sammlung an die Stadt Köln setzte Josef Haubrich 1946 ein Zeichen: Die von den Nazis diffamierte Kunst wurde öffentlich gezeigt, sie bildete den Kanon. Es freut uns, dass die Erben zweier so bedeutender Kunstsammler und -kenner, die als Juden und Verfechter moderner Kunst vom nationalsozialistischen Deutschland verfolgt wurden, entschieden haben, die Zeichnungen im Kontext der Sammlung Haubrich zu belassen.“
Alle elf Zeichnungen sind bis Ende April 2014 im Museum Ludwig ausgestellt.
Eine Liste der Zeichnungen finden Sie als pdf in diesem link.

Alfred Flechtheim war ein bedeutender Kunsthändler und Kunstsammler, der von den Nationalsozialisten als Jude und als prominenter Vertreter der modernen Kunst verfolgt wurde. Als Galerist haben ihn sein Einsatz für den rheinischen Expressionismus, die französische Avantgarde und die deutsche Moderne international bekannt gemacht. Im Frühjahr 1933 musste er den Geschäftsbetrieb seiner Düsseldorfer Galerie einstellen. Alfred Flechtheim emigrierte 1933 über Paris nach London, wo er 1937 im Alter von 59 Jahren starb. Seine Frau Betti Flechtheim nahm sich 1941 angesichts ihrer bevorstehenden Deportation das Leben.
In Düsseldorf eröffnete Alex Vömel, der bisherige Geschäftsführer der „Galerie Alfred Flechtheim GmbH“, bereits Ende März 1933 in den bis dahin von der Galerie Flechtheim genutzten Räumen seine eigene Galerie. Mit den Räumen übernahm er auch einen Teil der Kunstwerke der Privatsammlung Alfred Flechtheims. Dazu gehörten auch die sechs Zeichnungen, die nun an die Erben Flechtheims restituiert werden.
Der Kölner Rechtsanwalt Dr. Josef Haubrich hat die sechs Zeichnungen 1934 in der Galerie Alex Vömel zu einem angemessenen Preis erworben. 1946 gelangten die Blätter mit der Stiftung Haubrich in das Wallraf-Richartz-Museum und hiernach in das 1976 gegründete Museum Ludwig.
Die Entscheidung zur Restitution der Zeichnungen folgte unter Berücksichtigung der Empfehlung der Beratenden Kommission unter Vorsitz von Prof. Dr. Jutta Limbach zum Gemälde „Bildnis der Tilla Durieux“. Die Stadt Köln restituierte es am 30. April 2013 an die Erben Flechtheims. Laut Kommission, „ist mangels konkreter gegenteiliger Beweise davon auszugehen, dass Alfred Flechtheim aufgrund seiner Verfolgungssituation dazu gezwungen war, das streitbefangene Gemälde aufzugeben“. Die sechs Zeichnungen wurden wie das Gemälde 1934 von Alex Vömel gekauft. Die Stadt Köln erkennt den verfolgungsbedingten Verlust an und restituiert nun auch die sechs Zeichnungen. Sie ist den Erben sehr dankbar für die Entscheidung, die Zeichnungen als Dauerleihgaben im Museum Ludwig zu belassen.

Prof. Dr. Curt Glaser, sowohl Mediziner, prominenter Kunsthistoriker, Kunstkritiker, Verfasser bedeutender kunsthistorischer Werke als auch bekannter Kunstsammler, war seit 1909 in Berliner Museen tätig, bis er im Jahr 1924 das Amt des Direktors der Staatlichen Kunstbibliothek Berlin übernahm. Zuvor hatte er sich große Verdienste während seiner Tätigkeit im Berliner Kupferstichkabinett erworben.
Mit Machtantritt der Nationalsozialisten wurde er aufgrund seiner jüdischen Abstammung zum Verfolgten. Bevor im September 1933 seine Zwangspensionierung erfolgte, war er als von den Nationalsozialisten unerwünschter und verfolgter jüdischer Museumsdirektor bereits vor Erlass des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom Amt des Direktors der Kunstbibliothek beurlaubt worden. Mit dem Verlust seiner Anstellung und der Verfolgung durch die Nationalsozialisten hatte Prof. Curt Glaser in Nazi-Deutschland weder eine berufliche noch eine persönliche Zukunft. Im Juni 1933 emigrierte er mit seiner zweiten Ehefrau, ebenfalls Jüdin, über Zwischenstationen in Frankreich, in der Schweiz, in Italien und Kuba letztendlich in die USA, wo er 1943 in Lake Placid, New York, starb.
Bevor er Deutschland verlassen musste, hatte er in zwei Auktionen im Mai 1933 große Teile seiner umfassenden Kunst- und Graphiksammlung, seiner Wohnungseinrichtung sowie seiner Kunstbibliothek bei den Auktionshäusern Internationales Kunst- und Auktionshaus GmbH (09.05.1933) und Max Perl (18./19.05.1933) versteigern lassen müssen – auf letzterer Auktion auch die fünf Papierarbeiten von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Georg Kars, die der Kölner Rechtsanwalt Dr. Josef Haubrich dort erwarb. Mit Haubrichs Stiftung 1946 gelangten die Zeichnungen in die Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums und befinden sich seit 1976 im Museum Ludwig.
Vor diesem historischen Hintergrund wurde seitens des Museums und der Stadt Köln das Restitutionsbegehren der Erbengemeinschaft als berechtigt anerkannt. In einem von Sachverstand, Respekt und Fairness getragenen Verfahren haben sich die Erben von Prof. Dr. Curt Glaser und die Stadt Köln auf die Zahlung einer angemessenen Entschädigung geeinigt. Die Erben haben so dem Wunsch des Museum Ludwig auf einen Verbleib dieser Werke in der Sammlung entsprochen.

Martin Kippenbergers „Sympathische Kommunistin“ an das Museum Ludwig übergeben

Martin Kippenbergers „Sympathische Kommunistin“ an das Museum Ludwig übergeben

Heute ist dem Museum Ludwig das Gemälde „Sympathische Kommunistin“ von Martin Kippenberger von 1983 offiziell übergeben worden. Das kapitale Werk konnte als Teilschenkung durch Dr. Werner Peters und mit großzügiger Unterstützung der Kulturstiftung der Länder sowie der Peter und Irene Ludwig Stiftung für das Museum erworben werden.

kippenberger

Die „Mona Lisa“ der zeitgenössischen Kunst, wie Kuratorin Barbara Engelbach das Werk nannte, ergänzt und fokussiert die Sammlung des Museum Ludwig auf hervorragende Weise. Mit dem Schlüsselwerk kann nun endlich sowohl der künstlerische Gegenpol zum museumseigenen Sammlungsschwerpunkt der 1980er Jahre sichtbar gemacht werden, wie auch die Verbindung zur Kunst des 21. Jahrhunderts sinnfällig hergestellt werden.

Der Sammler und Besitzer des Hotel Chelsea, Dr. Werner Peters hatte Martin Kippenberger, der bei ihm als Dauergast wohnte, das Bild abgekauft. „ Ich bin mir sicher, dass es in Martin Kippenbergs Sinne wäre, das Bild in das Museum Ludwig in Köln zu geben, das lange Zeit sein künstlerischer und sein Lebensmittelpunkt war.“

Das Werk ist zu zwei Dritteln als Teilschenkung in die Kunststiftung des Museum Ludwig eingegangen. Das restliche Drittel wurde von der Kulturstiftung der Länder und der Peter und Irene Ludwig Stiftung und dem Ankaufsetat des Museum Ludwig aufgebracht.

„Als Museum sind wir auch das kulturelle Gedächtnis der Stadt. Insofern sind wir sehr glücklich dass das Werk, das hier im Zentrum des Kunstgeschehens der 80er Jahre entstanden ist, nun Teil unserer Sammlung ist“, so Museumsdirektor Philipp Kaiser.

Die „Sympathische Kommunistin“ wird Teil der Neupräsentation der Sammlung Not Yet Titled. Neu und für immer im Museum Ludwig sein, die am 10. Oktober eröffnet wird.