Salon des Amateurs// Ausstellungseröffnung 191°S am 31.07. // Alexander Gegia

Salon des Amateurs

Ausstellungseröffnung 191°S am 31.07. // Alexander Gegia

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Eröffnung
Donnerstag, 31. Juli 2014
ab 21 Uhr mit Musik von Toulouse Low Trax

Der Düsseldorfer Maler Alexander Gegia stammt gebürtig aus Georgien,
studierte bis 2004 an der Kunstakademie in Tifl is und trat 2006 sein
Studium der Malerei an der Düsseldorfer Kunstakademie unter Jörg
Immendorff, Markus Lüpertz und Andreas Schulze an.
2012 absolvierte er als Meisterschüler von Andreas Schulze.
Gegias figurative Kompositionen fokussieren das Bildsujet zunächst
wirklichkeitsnah aus atypischer Perspektive und ferner verzerren sie
die Wahrnehmung des Abbildhaften durch die bildfläche- und
figurumgreifenden ornamentalen Hintergründe. Auffallend ist die
Verwendung einer satten, klaren Farbgebung mit scharfer Detailgenauigkeit.
Neben seinen fotorealistisch wirkenden Arbeiten umfasst
sein OEuvre abstrakte Malereien – Experimente mit farblichen und
haptischen Texturzwischenräumen.
Flyer

Quadriennale Düsseldorf 2014 – Interview mit Geschäftsführerin Angela Eckert-Schweizer


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Quadriennale Düsseldorf 2014

Interview mit Angela Eckert-Schweizer, Geschäftsführerin Quadriennale GmbH

2006 fand die Quadriennale acht Monate lang über das Frühjahr und den Sommer hinweg statt; 2010 waren es vier Monate im Herbst und 2014 werden es vier Monate im Sommer sein. Wovon machen Sie die Termine der Quadriennale abhängig?

Die erste Quadriennale im Jahr 2006 war dezentral angelegt; die Ausstellungen eröffneten gestaffelt. Bei der Quadriennale 2010 wurde der Zeitraum gestrafft und auf ca. vier Monate begrenzt, um den Festivalgedanken deutlicher hervortreten zu lassen. Eine längere Laufzeit ist auch im Hinblick auf die Leihgaben, die zur Quadriennale ausgeliehen werden, nicht durchführbar. Viele hochkarätige Leihgaben sind nicht länger als vier Monate zu haben, das ist schon eine lange Zeit für die ausleihenden Häuser. Wir haben uns 2014 ausdrücklich für eine Verlegung der Quadriennale in das Frühjahr/den Sommer hinein entschieden. Die Quadriennale soll im Stadtbild sichtbar und mit einem breit gefächerten Begleitprogramm im Außenraum erlebbar werden. Dies ist in den warmen Monaten besser zu realisieren.

Wie planen Sie, das Sommerloch überbrücken?

Wir haben kein Sommerloch! Da wir inzwischen 13 Ausstellungshäuser sowie weitere Projektpartner und auch die Off-Szene mit dabei haben, ist es für Besucher über den gesamten Zeitraum hinweg interessant, die Kunst- und Kulturstadt Düsseldorf zu besuchen.

Welches sind die Highlights der diesjährigen Quadriennale?

Natürlich stehen die Ausstellungen im Mittelpunkt der Quadriennale Düsseldorf. Mit den langen Nächten zur Quadriennale und einem weit gefächerten Begleitprogramm schaffen wir es darüber hinaus immer wieder neue Anreize zum Besuch der Quadriennale Düsseldorf zu schaffen.

Werden Galerien und Off-Spaces mit einbezogen?

Die Galerien werden sich mit einem langen Galerien-Abend am 05.04.2014 an der Quadriennale Düsseldorf beteiligen. Zudem sind wir eine Kooperation mit der Art.Cologne eingegangen, die u.a. eine gemeinsame Pressereise für Journalisten aus den Benelux Ländern sowie Themenführungen zu den Quadriennale-Ausstellungen für Besucher der Art.Cologne umfasst. Die Off-Szene wird sich mit einem eigenen Projekt beteiligen. Das Konzept hierzu wurde von Karl-Heinz Rummenige entwickelt. Ca. 20 Off-Räume werden gemeinsam ab dem 24.05.2014 in einem ehemaligen Baumarkt an der Oberbilker Allee die jüngsten Kunst- Positionen präsentieren.

Das Budget für die letzten beiden Quadriennalen betrug 5 Millionen Euro. Arbeiten Sie 2014 mit demselben Betrag? Wohin fließen die Gelder?

Das Budget der Quadriennale 2014 beträgt 4,2 Millionen Euro und entspricht damit dem Budget der letzten Quadriennale. Das Budget umfasst Zuschüsse zu den Ausstellungen und die Programmkosten sowie die Aufwendungen für die Kommunikation und die betrieblichen Aufwendungen der Quadriennale GmbH über einen Zeitraum von vier Jahren.

Wird die Quadriennale außerdem noch gefördert? Gibt es Sponsoren?

Der Etat von 4,2 Millionen Euro kommt ausschließlich von der Stadt Düsseldorf. Die Häuser selbst haben ihre eigenen Sponsoren, die ihre Ausstellungen finanziell unterstützen. Sponsor der Eröffnungsnacht der Quadriennale Düsseldorf 2014 ist die Stadtwerke Düsseldorf AG. Darüber hinaus sind wir Medien-Kooperationen eingegangen, und wir arbeiten eng mit den kulturtouristischen Partnern Düsseldorf Tourismus und NRW-Tourismus zusammen, die das Festival international bewerben.

Der Programmleiter Wolfgang Ullrich hat im September 2013 überraschend sein Amt niedergelegt. Woran lag dies, Ihrer Ansicht nach? Welche seiner Aufgaben können nun nicht mehr erfüllt werden?

Prof. Ullrich hat im Sommer vergangenen Jahres aus persönlichen Gründen sein Amt abgegeben. Zu diesem Zeitpunkt war das Konzept für die Quadriennale Düsseldorf 2014, das Herr Ullrich gemeinsam mit den Kuratoren und Kuratorinnen der Ausstellungen entwickelt, abgeschlossen. Die Museumsdirektionen haben in der Nachfolge seinen konzeptionellen Ansatz wunderbar gemeinsam umgesetzt.

Welche Vermarktungsstrategien werden durchgeführt / sind geplant?

Die Quadriennale Düsseldorf versteht sich als ein urbanes Festival, das den städtischen Raum berücksichtigt und das Außen als notwendige Ergänzung zum geschlossenen musealen Raum nutzt. Wir legen daher besonderen Wert auf ein umfangreiches Begleitprogramm zur Quadriennale, das im Stadtraum sichtbar wird. Künstlerische Interventionen im Stadtraum wie Urban Gardening, Urban Branding, Expeditions-Teams, drei lange Kunstnächste und ein umfangreiches Festival- und Vermittlungsprogramm unter dem Leitthema "Über das Morgen hinaus", umgesetzt mit vielen Partnern, legen Zugänge zu den Ausstellungsthemen für alle Altersgruppen.

Was gab 2008 den Anstoß für die Gründung der Quadriennale GmbH? Welche Aufgaben hat sie seitdem erfüllt? Welchen Tätigkeiten geht die Quadriennale GmbH in den drei Jahren, in denen die Quadriennale nicht stattfindet, nach?

Die Quadriennale GmbH wurde Ende 2008 gegründet, weil zur Vorbereitung und Durchführung eines derart komplexen und umfangreichen Festivals eine schlanke Organisationsform mit kurzen Entscheidungswegen sinnvoll ist. Ein so großes Kunstfestival wie die Quadriennale benötigt für die Konzeption und Umsetzung einen mehrjährigen Vorlauf. Darüber hinaus ist die Quadriennale GmbH für die Vermarktung von „Art in Düsseldorf“ zuständig.

Haben sich Ihre Vorstellungen von der Quadriennale seit den ersten beiden Quadriennalen verändert?

Die Besonderheit der Quadriennale Düsseldorf ist, dass die führenden Museen und Ausstellungshäuser auf ein starkes, gemeinsames Leitthema einzahlen und die Besucher damit die einzigartige Möglichkeit haben, ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben. Diese Stärke betonen wir stärker als bei den zurückliegenden Quadriennalen. Darüber hinaus ist es wichtig, die Stadt stärker mit einzubeziehen und die Menschen für die Kunst in Düsseldorf und die vielfältigen Angebote zu begeistern. Wir erleben bereits jetzt, dass dies die innere Haltung verändert. Beteiligung schafft Begeisterung und Identifikation. Davon wird Düsseldorf langfristig profitieren.

Wie stellen Sie sich die Zukunft der Quadriennale vor? Werden Sie in der Zukunft mit der derzeitigen Vorgehensweise zufrieden sein?

Ich wünsche mir, dass wir mit der Quadriennale Düsseldorf auf eindrucksvolle Weise deutlich machen, wie reich das kulturelle Angebot in Düsseldorf ist und welche Bedeutung Kunst und Kultur für die Stadt und ihre Lebensqualität und Attraktivität haben. Und ja, ich persönlich glaube, dass wir mit der Quadriennale Düsseldorf 2014 dem „Fest der bildenden Kunst“ ein Profil gegeben haben, das ihm dauerhaft einen festen Platz im nationalen und internationalen Kulturkalender ermöglicht.



Die Quadriennale Düsseldorf ist ein Festival der Bildenden Kunst, das seit 2006 alle vier Jahre über mehrere Monate in Düsseldorf stattfindet. Verantwortet wird es seit 2008 von der Quadriennale GmbH, deren alleinige Gesellschafterin die Landeshauptstadt Düsseldorf ist. Die Geschäftsführung der Quadriennale GmbH liegt bei Hans-Georg Lohe und Angela Eckert-Schweizer. Unter einem gemeinsam entwickelten Leitthema konzipieren die renommierten Kunstmuseen, Ausstellungshäuser und Galerien der Stadt einzigartige Werkschauen, Präsentationen und ein umfangreiches Begleitprogramm. Partner aus anderen Sparten werden eingeladen, sich an dem Festival zu beteiligen. Die erste Quadriennale fand 2006 unter dem Thema „Der Körper in der Kunst“ statt (Besucherzahlen: 380.000); 2010 folgte „Kunstgegenwärtig“ (Besucherzahlen:250.000). Das Leitthema der Quadriennale 2014 lautet Über das Morgen hinaus, für dessen Umsetzung ein Budget von über vier Millionen Euro von der Landeshauptstadt Düsseldorf zur Verfügung gestellt wird. www.quadriennale-duesseldorf.de<




Kunstraum-unten zeigt Zeichnungen und Aquarelle von Yun Nam

Menschenbilder und Menschlichkeit contra Maschine stehen für die 1991 geborene Yun Nam im Vordergrund ihrer Ausstellung in Bochum im "Kunstraum-unten", die am Freitag, 10.Januar 2014 um 19:00 Uhr eröffnet wird und bis zum 14.Februar gezeigt wird.
Die junge Künstlerin verbrachte ihre ersten Lebensjahre in Osnabrück, durchlief einen Großteil ihrer Ausbildung in den bildenden Künsten aber in ihrer südkoreanischen Heimat. Seit 2009 ist sie Studentin an der Kunsthochschule Kassel.
Yun Nams handwerkliche Fähigkeiten stehen außer Diskussion. Die gezeigten Arbeiten aus verschiedenen Tusche- und Aquarellserien der letzten Jahre zeugen von ihrem hohen Können, das sich besonders durch eine ausgesprochen feine Arbeitsweise und technische Genauigkeit auszeichnet.
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Trotzdem mag sich nicht jeder den Szenerien stellen, die die Künstlerin ausbreitet. Ihre Motive haben es in sich. Wer sich den Bildern der südkoreanischen Künstlerin Yun Nam nähert, braucht oft starke Nerven. Ihre Motive sperren sich gegen voreilige Vereinnahmungen und bleiben auch einem gutwilligen Publikum gegenüber manchmal spröde und abweisend. Bisweilen erfordert es sogar Überwindung, nach dem ersten flüchtigen Blick einen zweiten folgen zu lassen. Dies gilt für die Schwarzweiß-Zeichnungen, die mit raffiniertem Strich seltsam deformierte und in Verwandlungsprozessen befindliche Figuren zeigen. Verdreht und verknotet, fügen sich die Abgebildeten zu neuen Konstellationen, wachsen zusammen oder durchdringen einander.
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Auf anderen Bildern der Künstlerin Yun Nam sind seltsame Prozesse um Transformation und Verwandlung im Gang, deren Anfang unbestimmbar und deren Ausgang unvorhersehbar ist. Die Künstlerin versteht es, ihre Inhalte stets aufs neue in eine phantastische und damit zeitlose Form zu überführen, da sich ihre Realitätsvorstellung nicht in der planen Abbildung des Gegebenen erschöpft.
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Das gilt auch für die 4 rundgemalten Bilder, welche jeweils eine OP-Szene darstellen und durch eine enorme Farbigkeit bestechen. Es sind ausschnitthafte Einblicke, in denen die Künstlerin Menschlichkeit und Maschine in ihrer Gegensätzlichkeit konstituiert. Die organischen Elemente der Bilder definieren den Menschen als empfindendes und empfindliches, autonomes Wesen.
Yun Nams Bilder gehen im wörtlichen Sinn „unter die Haut“. Dorthin blickt niemand gern. Hier wird nicht der schöne und im erotischen Sinn attraktive Körper gezeigt, sondern das, woraus der Mensch tatsächlich gemacht ist. Konträrer zum Zeitgeist, der beharrlich die Anmut der schönen Oberfläche feiert, kann man nicht liegen.

Kunstraum-unten
Hattinger Straße 1 / Zwischenebene der U-Bahnstation Schauspielhaus, 44789 Bochum

Ausstellungsdauer: 10.01.2014 - 14.02.2014
Öffnungszeiten: Di und Fr 15:30 - 18:30 und nach Vereinbarung

www.kunstraum-unten.de
www.facebook.com/kunstraum.unten
yunnam1991.blogspot.de/

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7./8.12. Düsseldorf: Vorweihnachtl. Kunstverkauf im Kunstraum Brunnen 10

Kunstraum Brunnen 10: Vorweihnachtlicher Kunstverkauf zu fairen Preisen

Zum Facebook-Event


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Liebe Kunstliebhaber,

am 7. & 8. DEZ haben Kunstfreunde Gele-
genheit Gemälde des in Düsseldorf lebenden und arbeitenden Künstlers Sven Blatt direkt ab Atelier zu fairen Preisen zu erwerben. Es stehen sowohl zahlreiche abstrakte als auch gegenständliche Werke in Öl zur Auswahl, darunter auch viele für den etwas kleineren Geldbeutel (ab 40 EUR) - es gelten weihnachtliche Sonderpreise!

Wenn Sie also noch auf der Suche nach einem schönen, individuellen Weihnachtsgeschenk für ihre Lieben sind oder sich vielleicht auch gerne selbst beschenken möchten, dann schauen Sie doch mal rein. Sie sind herzlich eingeladen, sich die bei Kaffee und Kuchen in aller Ruhe umzuschauen.


Kö_56-35KBVeranstaltungsort ist der KUNSTRAUM BRUNNEN 10, der Künstler ist anwesend.

 
Öffnungszeiten
Sa., 07.12.: 15 – 18h
So., 08.12.: 14h – 17h



 


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Playing The SaxBougainville




KUNSTRAUM BRUNNEN 10
Brunnenstr. 10
40223 Düsseldorf

www.kunstraum-brunnen-10.com

Nähe Düsseldorf Arcaden
(zwischen Sack&Pack und Metropol-Kino)



Ausstellungseröffnung von Silvia Springorum am 08.11.13in der Burg Wegberg

Einladung zur Ausstellungseröffnung in der Burg Wegberg

Einladung zur Ausstellungseröffnung in der Burg Wegberg

Silvia Springorum

Silvia Springorum

Der Blick der Malerin Silvia Springorum streunt umher und wird angezogen von ganz alltäglichen Dingen, die sie in realistischer Weise malt. Dabei erhält der erlebte Moment eine neue Form. Es entsteht ein poetisches Portrait des modernen Alltags, dessen Grau durch Farben und Kontraste spielerisch gesprengt wird.

Die Ausstellung " Der streunende Blick "
wird am 08. November 2013 in der "Burg Wegberg" in 41844 Wegberg eröffnet.

Aktuelle Arbeiten finden Sie unter www.springorumkunst.wordpress.com

Internationaler Weihnachtlicher Kunstmarkt im Alten Pfandhaus

Internationaler Weihnachtlicher Kunstmarkt im Alten Pfandhaus  

29. 11 – 01. 12. 2013    

Der Internationale Kunstmarkt 2013 findet am 29.November - 01.Dezember. 2013 in Köln im Alten Pfandhaus statt.

Ausgewählte internationaler und nationaler Künstler präsentieren hochwertige Kunst. 

Besonderheiten des Kunstmarktes  im Alten Pfandhaus 

° Internationale und nationale Künstler.

° Kontakt zwischen Interessenten, Künstlern und Publikum.

° Die ausstellenden Künstler präsentieren: Malerei, Fotografie, Design, Objekte, Grafik, Karikatur

Ausstellende Künstler 

Franziska Becker. Helen Efe Doghor-Hötter, Asuman Hasircioglu, Arek Garcia, Claudia Hiddemann Holthoff, Ulla Horký, Laura Hötger, Gloria Keller, Andreas Kerstan, Ursula Möseler, Angelika Oedingen, Christine Pohl, Waltraut Reis, Anika Karacic, Roswitha Schumacher-Kuckelkorn, Wieslawa Stachel, Brita Söltzer, Traudel Stahl, Gisela Überall, Mongi Taleb, Ingeborg Thistle, Claudia Weyrich, New Talents: Anastasia Menska , Alex Ramme

VERNISSAGE Freitag,  29. November , 18:00 Uhr im Alten Pfandhaus    

Öffnungszeiten:

Freitag,      29.11.2013, 18:00-21:00

Samstag,   31.11.2013, 11:00-20:00 Uhr

Sonntag,   01.12.2013, 11:00-19:00 Uhr

Veranstaltunsgsort:

Altes Pfandhaus

Kartäuserwall 20

50678 Köln

Anfahrt:

Bus & Bahn: (Haltestelle Chlodwigplatz)

Busse 106, 132, 133

Bahnen 15, 16,

Parkmöglichkeiten:

öffentl. Tiefgarage am Rheinauhafen (2000 Plätze) (5 Gehminuten).

KUNSTPUNKTE Düsseldorf 2013 – aus flächendeckendem (Punkte-)Firmament wird Flickenteppich, mediales Desinteresse

KUNSTPUNKTE Düsseldorf - kein Selbstläufer mehr?

Schaut man sich der Tage die (Online-)Medienresonanz zu den KUNSTPUNKTE Düsseldorf 2013 nach der ersten Hälfte der Veranstaltung an (der Düsseldorfer Süden machte letztes Wochenende den Anfang), fällt das Ergebnis sehr ernüchternd aus: kein einziges Online-Medium (auch keine Online-Zeitungsausgaben wie www.rp-online.de ) bringt eine Nachberichtserstattung nach dem Motto “Wie war das erste KUNSTPUNKTE-Wochenende“. Was man findet sind lediglich vorab veröffentlichte Veranstaltungshinweise aber keine Vorort-“Erfahrungsberichte“. Aus der reinen Online-Recherche könnte man also durchaus den Schluss ziehen, dass die KUNSTPUNKTE (zumindest für 2013) bislang von den Online-Medien ignoriert worden sind.

Betreibt man nun Ursachenforschung kann man nur Vermutungen aufstellen, woran eine stärkere Medienpräsenz der KUNSTPUNKTE (dieses Mal?) gescheitert ist. Zum einen mag dies sicherlich daran liegen, dass diese vom Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf dankenswerter ins Leben gerufene Veranstaltung mit nun 17 Lenzen doch so langsam in die Jahre gekommen ist und damit ganz einfach der natürliche Schwund beim Nachrichtenwert dieses Events eingesetzt hat. Zum anderen dürfte aber auch ein absolut überfüllter Veranstaltungskalender am vergangenen Wochenende einfach dazu geführt haben, dass die Ressourcen der Medien für die KUNSTPUNKTE schlichtweg erschöpft waren.

Es fing bereits mit der VOGUE Night Düsseldorf an, die mit illustren Namen wie Wolgang Joop als Zugpferdchen an die Kö lockten (rp-online bringt danach einen Fotobericht). Dann gab es da natürlich noch den “Bürgerblockbuster“ schlechthin: das Bürgerfest der Stadt Düsseldorf zum 725 jährigen Stadtjubiläum. Klar, dass von den Medien für dieses zentrale Event eine “Full-Coverage“ angestrebt wurde – da bleibt natürlich weder der Platz noch das Personal, um hier noch eine in die Jahre gekommene Kunstveranstaltung abzudecken. Selbst wer an diesem Wochenende nach einer alternativen Kunstveranstaltung suchte, der konnte bedient werden: von Freitag (6. Sept) bis Sonntag (8. Sept) fand die dc open 2013, die “Offenen Galerien Düsseldorf Köln“ statt. Bei dieser Fülle an Veranstaltungen müssen Redaktionen dann natürlich Prioritäten setzen. Überraschend ist nur, dass es den planerischen Gremien der Stadt bzw. den Veranstaltern untereinander nicht gelungen war, sich terminlich besser zu koordinieren (oder wollte man das am Ende sogar bewusst nicht).

Für die KUNSTPUNKTE selbst schlage ich dem Kulturamt vor, dass man sich mal mit Repräsentanten aus der teilnehmenden Künstlerschaft zusammen setzt, um das Konzept der KUNSTPUNKTE zu überarbeiten, z. B. wie man einer immer stärkeren Tendenz der Fokussierung auf die großen Atelierhäuser der Stadt entgegenwirken könnte. Aus dem ursprünglich flächendeckenden Konzept gleichberechtigter Ateliers ist längst eine Ghetto-Veranstaltung mit einigen Hotspots oder Kunstmeilen geworden, bei dem für ein Atelier alleinig angemeldete Künstler in die Bedeutungslosigkeit abgedrängt werden. Aus einem einstmals flächendeckenden (Punkte-)Firmament ist längst ein Flickenteppich geworden (von den herausgenommenen Randbezirken einmal ganz zu schweigen). Das noch relativ junge Konzept, dass die sog. OFF-Räume bereits freitags zu sich einladen, verstärkt leider diesen Effekt noch zusätzlich. Wie wäre es z. B. mit einer Kooperation mit der Rheinbahn in der Frage der Besucherlogistik statt des Einsatzes des Bus-Shuttles, der nur Ateliers von Kulturamts Gnaden anfährt? Wie wäre es mit einer Smartphone-App, die die Besucher von Kunstpunkt zu Kunstpunkt navigiert? Der wichtigste Punkt aus meiner Sicht wäre allerdings eine bessere Terminkoordination der Veranstalter untereinander.

Die Ateliers selbst sollten sich auch mal überlegen, wie sie die Besucherfrequenzen zwischen ihren Standorten verbessern könnten – da muss man dann halt auch mal wieder etwas mehr “Wir-Denken“ zwischen den Ateliers her.

Für den Düsseldorfer Norden bleibt nun für das kommende Wochenende zu hoffen, dass es ihnen besser ergeht und sie bei den Medien dankbar als Füller für ein “Saure-Gurken-Wochenende“ dienen können.


Julien Deiss im Kunstraum-unten: „Die Welt von Oben – Spuren Relikte Trophäen der Jagd”

JDeiss-BockAb Freitag dem 13. präsentiert im Kunstraum-Unten in der Zwischenebene der Bochumer U-Bahnhaltestelle Schauspielhaus der Düsseldorfer Künstler Julien Deiss unter dem Titel "Die Welt von oben - Spuren Relikte Trophäen der Jagd" seine neue Ausstellung mit dem ironischen Touch einer Expeditionsdokumentation.
Der 30-jährige Düsseldorfer hat sich schon früh auf eine gegenständliche Malerei festgelegt. Scheibchenweise und in augengerechte Stücke zerlegt liegen, stehen und hängen die Bilder von Julien Deiss im Kunstraum-unten, vermeintlich einfach, ganz für einen okularen Genuss. Seine Motive sind nicht ungewöhnlich: Menschen, Tiere, Alltagsgegenstände; ungewöhnlich ist die Art ihrer Zusammenstellung, die seine Bilder so interessant macht, weil es sie so in der Wirklichkeit nicht gibt. Julien Deiss lädt den Betrachter ein in eine Einbahnstraße, an deren Ende dieser sich bewusst wird, wie unterwürfig doch das Sehen sich gegenüber vorgegebenen Mustern verhält.
Lachend hört der Betrachter die Ironie noch hinter sich, wenn er seinen Weg zurück beginnt und plötzlich innere Bilder entstehen: surreale Begegnungen, die ihm für Augenblicke vor die Füße fallen. Genau dann befindet er sich mitten auf demselben Weg, den der Künstler auch gehen musste um diese Bilder zu finden.

„Wenn Farbschicht auf Farbschicht folgt, … kann ich durch das Arbeiten einen Zustand erreichen, an dem ich wie von einem Fischkutter aus, ein Schleppnetz in den Schlick des Unbewussten werfe. Was sich verfängt, wird gemalt. Auf diese Weise entstehen Seelen, Erinnerungs- und Traummotive, in denen die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenkommen. Lassen sich die einzelnen Szenen noch jede für sich beschreiben, so entziehen sie sich im Ganzen oft jeglicher Deutung.“(Julien Deiss)
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Julien Deiss wurde 1983 in Düsseldorf geboren. Seit 2006 studiert er an der Düsseldorfer Kunstakademie, unter anderem bei Markus Lüpertz und Reinhold Braun. Aktuell lebt und arbeitet Deiss im Rahmen eines Freisemesters in Dänemark.

13. September 2013 (19:00 Uhr) - 18. Oktober 2013
Kunstraum-Unten
Zwischenebene der U-Bahnhaltestelle „Schauspielhaus“, Hattinger Str. 1,
44789 Bochum
Öffnungszeiten: Mi und Fr 15:30 – 18:30 Uhr und nach Vereinbarung
www.kunstraum-unten.de
http://www.facebook.com/kunstraum.unten

DC Open Galleries 2013: Matthias Danberg „Inventory by Appropriation“

Zum fünften Mal laden vom 06. bis 08. September rund 50 Düsseldorfer und Kölner Galerien die internationale Kunstszene zu einem gemeinsamen Eröffnungswochenende ein. Zu den sicherlich sehenswertesten Ausstellungen muss die des jungen, aus Bochum stammenden Künstlers Matthias Danberg „Inventory by Appropriation“ in der Düsseldorfer Galerie Voss gerechnet werden.
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Matthias Danberg wurde 1981 in Bochum geboren, begann 2002 das Studium der Kunst und Philosophie an der Universität Dortmund und wechselte 2003 an die Kunstakademie Münster. 2007 wurde er zum Meisterschüler von Prof. Michael von Ofen ernannt. Heute lebt und arbeitet er in Düsseldorf.
Seine Arbeit umschreibt unsere heutige Gesellschaft, die durch das Phänomen der digitalen Welt geprägt ist. Ihre Medien dringen in unser Bewusstsein, ändern unsere Wahrnehmung und beeinflussen unseren Lebensstill.
Dem entsprechend erklärt Danberg den Computer zum primären Medium seiner künstlerischen Arbeit. Er bewegt sich ausschließlich im Bereich der Virtualität. Interessant dabei ist vor allem, dass sein künstlerisches Anliegen dabei nicht auf die Illustration zeitgenössischer Ereignisse -seien sie digital oder analog- zielt, sondern die darunter liegenden Schichten ihrer historisch kulturellen Einwirkungen freit zu legen scheint. Er erfasst eine Atmosphäre, die durch die digitale und damit auch umfassend monumentale Globalisierung, sowie durch die Diskussion, die derzeit um die Folgen der informationstechnologischen Entwicklung kreist, geprägt ist.
Die Arbeiten von Matthias Danberg basieren auf einer narrativen, metaphorischen Bildsprache, die zwischen der kalten Simulationsästhetik des Virtuellen auf der einen Seite und der subjektivindividuellen Gestaltungskraft eines tendenziell anachronistischen und damit widerständigen Künstlerverständnisses auf der anderen Seite changiert. In seiner Arbeit bezieht sich Danberg dabei auf die Vielzahl unterschiedlicher medialer Erzählstrukturen, vor deren Hintergrund sich das heutige Weltverständnis zu formen versucht.
So gelingt es ihm moderne Mythen zu konstruieren, in denen der überwältigende Pathos des Digitalen und die künstlerisch individuelle Äußerung in eine Form gebracht werden. Gerade angesichts der sonst so technisch geführten Diskussionen zum Digitalen wirft die Ausstellung in der Galerie Voss eine interessente, weil andere Perspektive auf unsere Zeit.

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Galerie Voss
Mühlengasse, 3
Düsseldorf D-40213 Deutschland
Tel. +49 211 134982
info@galerievoss.de
www.galerievoss.de
Öffnungszeiten
Von Dienstag bis Freitag von 10.00 bis 06.00 Uhr
Samstag 11.00 bis 02.00 Uhr

7. + 8.9.: KUNSTPUNKTE Düsseldorf 2013 im KUNSTRAUM BRUNNEN 10

Einladung zum Event
Kunstpunkte Düsseldorf 2013 im KUNSTRAUM BRUNNEN 10

oder die Metamorphose eines Malers

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Unter dem Titel "Transition" gewährt Sven Blatt am 1. Kunstpunkte-WE (7./8. Sep) im KUNSTRAUM BRUNNEN 10 einen Einblick in seine künstlerischen Schaffensprozesse. Das Besondere dabei wird sein: es wird keine sterile Galerieausstellung werden - vielmehr soll der schwierige Weg der Entwicklung vom Maler zum Bildhauer in einer "Reality-Installation" schonungslos aufgezeigt werden, authentisches Werkstattfeeling also garantiert. Während andere ihre Pinsel säuberlich sortieren, bleibt es hier deftig.

Neben Sven Blatt werden noch alle weiteren KünstlerInnen des KRB_10 (Kerstin Grobler, Markus Großmann, Katrin Kölling, Georg Weishaupt, Anna Nwaada Weber) ihre Kunst präsentieren. Wer es lieber galeriemäßig mag, der wird dann in diesem Bereich, in dem überwiegend Malerei zu sehen sein wird, auf seine Kosten kommen.

Natürlich sorgen wir auch für die leiblichen Grundbedürfnisse und für gute Stimmung und freuen uns auf zahlreiche interessierte Besucher.

Der KRM_10 in Bilk ist barrierefrei erreichbar. Er liegt nur 1 Min. Fußweg von der S-Bahn Bilk bzw. den Düsseldorf Arcarden entfernt u. ist somit mit dem ÖPNV ideal zu erreichen.

KUNSTRAUM BRUNNEN 10
Brunnenstr. 10
40223 Düsseldorf (Bilk)

Öffnungszeiten:
SA, 07.09.: 14 - 20h
SO, 08.09.: 12 - 18h

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