Kunst in Köln: Programm März/April 2017

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KIK MÄRZ / APRIL 2017

 
 
| museenkoeln  Kunst in Köln
 
 
 
DIE NEUEN AUSSTELLUNGEN DER KÖLNER MUSEEN IM MÄRZ / APRIL 2017
 
artothek
Silke Brösskamp. Wir sind so weit gekommen
2. März bis 15. April 2017

Silke Brösskamp, geb. 1965 in Münster, besetzt Räume. Für das Projekt in der artothek entwickelte sie eine Arbeit, die die spätgotische Architektur außen und das prägende Raumkonzept der 50er Jahre im Inneren aufgreift. Herausgelöste Architekturdetails verbinden sich mit materialisiertem Leerraum und nehmen den gesamten Ort in Besitz, sind zugleich fremder Eindringling und wiedererkennbares Zitat. Für Ihre Arbeit erhält Silke Brösskamp den „Horizont-Raum-Preis“ der Freunde der artothek Köln e. V.

 
Käthe Kollwitz Museum Köln
AUFSTAND! Renaissance, Reformation und Revolte im Werk von Käthe Kollwitz
10. März bis 5. Juni 2017

Zum 150. Geburtstag der Künstlerin steht eines ihrer Schlüsselwerke im Zentrum einer umfassenden Ausstellung: Der graphische Zyklus »Bauernkrieg« (1902–1908) repräsentiert in mehrfacher Hinsicht den Aufbruch in eine neue Zeit. Er vergegenwärtigt nicht nur den Aufstand erniedrigter Bauern von 1524/25, sondern verbildlicht auch die künstlerische Revolte der späten Neuzeit – den Bruch der Moderne mit der akademischen Tradition. Die Schau dokumentiert die spannende Genese der Folge, die Kollwitz in intensiver Auseinandersetzung mit Renaissance-Meistern und Größen der Moderne schuf.

 
Tanzmuseum des deutschen Tanzarchivs Köln
Berliner Sesession und Russisches Ballett: Ernst Oppler
11. März 2017 bis 28. Januar 2018

Anlässlich des 150. Geburtstags des »Tanzmalers« Ernst Oppler (1967–1929) zeigt das Deutsche Tanzarchiv Köln erstmals eine umfassende Retrospektive der Arbeiten mit Tanzbezug aus seinem bedeutenden Nachlassbestand Opplers. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem nie zuvor gezeigten zeichnerischen Werk. Oppler hat nicht wie andere Maler die Tänzer pausierend (»au repos«) oder in einer gehaltenen Pose im Atelier gezeichnet, sondern bei Proben und Aufführungen auf der Bühne, während des Tanzens. Seine Skizzen zeigen Ballett und Tanz in der Authentizität der Bewegung.

 

 
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Die Kunst der Pause. Transparenz und Wiederholung
24. März bis 5. Juni 2017

Butterbrotpapier und einen dünnen Bleistift – mehr braucht es nicht, um ein interessantes Motiv abzupausen. Die älteste Kopiertechnik der Menschheit gehört aber in der zeichnerischen Praxis wohl auch wegen seiner Alltäglichkeit zu den künstlerischen Randerscheinungen. Dennoch und gerade deshalb widmet das Wallraf dem Thema eine Sonderausstellung und rückt das fragile Medium in den Mittelpunkt des Interesses. Anhand von mehr als 20 Exponaten wird die Historie der Pause ergründet und ihre Aufgabenvielfalt im künstlerischen Schaffensprozess dargestellt.

 
Domschatzkammer Köln
Ewald Mataré und der Kölner Dom
31. März bis 20. August 2017

Vor ca. siebzig Jahren schuf der bedeutende rheinische Bildhauer und Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie Ewald Mataré die berühmten Bronzetüren für das südliche Querhausportal des Kölner Domes. Zum Domjubiläum 1948 konnten die beiden mittleren Türen– Papst- und Bischofstür – eingebaut werden, 1953 und 1954 folgten die beiden Seitenportale – Pfingst- und Schöpfungstür. Ausgehend von der Entstehungsgeschichte dieser bedeutenden Bronzearbeiten, an denen auch Matarés Schüler, Joseph Beuys und Gertrud Kortenbach, mitgewirkt haben, werden Werke präsentiert, die im direkten Bezug zu den Türen stehen oder in deren stilistischen Zusammenhang einzuordnen sind sowie Werke die im kirchlichen Kontext entstanden sind bzw. christliche Inhalte zum Thema haben.

 
Die Photographische Sammlung / SK-Stiftung Kultur
Emil Otto Hoppé - Unveiling a Secret / Blick in die Sammlung: Industrie als Motiv
6. April bis 30. Juli 2017

Der Photograph Emil Otto Hoppé (1878–1972) genoss zu Lebzeiten ein hohes Ansehen. 1902 ging der geborene Münchner nach London und etablierte sich dort rasch auf dem Gebiet des Portraits und der Landschaft. Das Thema der Industrie nimmt in seinem Gesamtwerk eine zentrale Rolle ein. Dieser Themenkomplex wird erstmals in der Breite vorgestellt und darüber hinaus werden Hoppés photographische Leistungen nach Jahrzehnten wieder in das Licht der Öffentlichkeit gerückt.

 

Mit Photographien von Bernd und Hilla Becher, Ruth Hallensleben, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Peter Weller und viele mehr Der Industriedarstellung kommt im Bestand der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur vor allem anbindend an das photographische Oeuvre von Bernd und Hilla Becher eine wichtige Bedeutung zu. Die Zeitspanne der Ausstellung umfasst das Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1960er-Jahre.

 
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde
7. April bis 9. Juli 2017

Der Platz sah das Wüten der französischen Revolution, überstand die Wirren zweier Weltkriege, erlebte Massenjubel, Volkstrauer, Staatsfeierlichkeiten und steht damit wie kein zweiter öffentlicher Ort für die bewegte Geschichte einer ganzen Nation: Die Rede ist von der Place de la Concorde. Doch nur wenige wissen, dass es ein junger deutscher Architekt war, der diesen Platz Anfang des 19. Jahrhunderts in ein urbanes Juwel verwandelte. Sein Name war Jakob Ignaz Hittorff. Das Wallraf-Richartz-Museum widmet ihm und seiner Neuerfindung des geschichtsträchtigen Ortes eine große Sonderausstellung.

 
NS-Dokumentationszentrum
Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941-1944
7. April bis 25. Juni 2017

Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Zwischen 1941 und 1944 erschossen Angehörige der SS, der Wehrmacht und deutsche Polizeieinheiten zusammen mit einheimischen Helfern in der Sowjetunion über zwei Millionen Juden, etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten oder töteten sie in sogenannten Gaswagen. Anhand historischer Dokumente und Fotografien beschreibt die Ausstellung die Entwicklung des Massenmords und die Aufarbeitung dieser Verbrechen nach 1945.

 
Museum Ludwig
Wolfgang-Hahn-Preis 2017: Trisha Donnelly
25. April bis 30. Juli 2017

2017 zeichnet die Gesellschaft für Moderne Kunst Trisha Donnelly mit dem Wolfgang-Hahn-Preis aus. Die Jury ehrt damit die 1974 in San Francisco geborene Künstlerin für ihr zukunftsweisendes OEuvre. Donnelly lotet in Video, Zeichnung, Skulptur, Soundinstallation und Performances immer wieder aus, was Kunstwerke heute überhaupt ausmacht.

 
Deutsches Sport & Olympia Museum
EisZeit
28. April bis 28. Mai 2017

 Ein Ausstellungsprojekt des DSOM mit der Stadt Köln, der KEC Kölner Eishockey-Gesellschaft »Die Haie«, dem Institut francais Cologne und dem Eishockey-Weltverband IIHF

Die Eishockey-Weltmeisterschaft im Mai ist eines der Glanzlichter des internationalen Sportjahres 2017. Ihre besondere Bedeutung erwächst auch daraus, dass die Ausrichtung als deutsch-französisches Gemeinschaftsprojekt angelegt ist, mit Spielorten in Köln und Paris. Das Deutsche Sport & Olympia Museum begleitet die WM mit einem facettenreichen Ausstellungskonzept und wird so zur zentralen Anlaufstelle für all jene, die auch an den kulturellen und politischen Implikationen des schnellsten Mannschaftssports der Welt Interesse finden.

 

 
KölnTag

KölnTag in den städtischen Museen jeden ersten Donnerstag im Monat: 2. März, 6. April 2017. Weitere Informationen unter www.museenkoeln.de

 
AUSSTELLUNGSÜBERBLICK MÄRZ / APRIL 2017
(inkl. der bereits eröffneten Ausstellungen)

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Girolamo Troppa (1637-1710), bis 12. März 2017
Die Kunst der Pause. Transparenz und Wiederholung, 24. März bis 5. Juni 2017
Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde, 7. April bis 9. Juli 2017

Museum Ludwig

Gerhard Richter. Neue Bilder, bis 1. Mai 2017
Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus, bis 14. Mai 2017
Wolfgang-Hahn-Preis 2017: Trisha Donnelly, 25. April bis 30. Juli 2017

Römisch-Germanisches Museum

Zerbrechlicher Luxus. Köln – ein Zentrum antiker Glaskunst, bis 26. März 2017

Museum für Angewandte Kunst Köln

FULL House: Design by Stefan Diez, bis 11. Juni 2017

Rautenstrauch-Joest-Museum

Pilgern – Sehnsucht nach Glück?, bis 9. April 2017

Kölnisches Stadtmuseum

Heinz Held: Magie des Banalen, bis 12. März 2017 (kleine Kubus-Ausstellung)
Drunter und Drüber: Der Heumarkt, bis 1. Mai 2017
Bosporus am Rhein, 25. März bis 14. Mai 2017 (kleine Kubus-Ausstellung)

NS-Dokumentationszentrum

Jugend im Gleichschritt!? Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Wirklichkeit, bis 12. März 2017
Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer, 7. April bis 25. Juni 2017

Kunst- und Museumsbibliothek

Thomas Kling. Double Exposure, bis 5. März 2017

artothek

Silke Brösskamp, 2. März bis 15. April 2017
Gerrit Frohne, 28. April bis 24. Juni 2017

Käthe Kollwitz Museum Köln

AUFSTAND! Renaissance, Reformation und Revolte im Werk von Käthe Kollwitz, 10. März bis 5. Juni 2017

Die Photographische Sammlung / SK-Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn

Hans Eijkelboom – Photographische Konzepte, 1970 bis heute, bis 19. März 2017
Blick in die Sammlung: Bernd und Hilla Becher – Fachwerkhäuser des Siegener Industriegebietes, bis 19. März 2017
Emil Otto Hoppé – Unveiling a Secret (Raum 1), 6. April bis 30. Juli 2017
Blick in die Sammlung: Industrie als Motiv, 6. April bis 30. Juli 2017

Tanzmuseum des deutschen Tanzarchivs Köln / SK Stiftung Kultur

Berliner Secession und Russisches Ballett: Ernst Oppler, 11. März 2017 bis 28. Januar 2018

Domschatzkammer Köln

Ewald Mataré und der Kölner Dom, 31. März bis 20. August 2017

Kolumba

Kurt Benning – Burgtreswitzmensch, bis 10. Juli 2017
»Me in a no-time state« – Über das Individuum, bis 14. August 2017

Deutsches Sport & Olympia Museum

EisZeit, 28. April bis 28. Mai 2017

 
AUSSTELLUNGSVORSCHAU MAI / JUNI 2017

NS-Dokumentationszentrum

Russenlager und Zwangsarbeit, 5. Mai bis 25. Juni 2017

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei, 1. Juni 2017 bis 5. Februar 2018
1917 – Erinnerung an Luise Straus-Ernst, 23. Juni bis 10. September 2017

Rautenstrauch-Joest-Museum

Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur, 2. Juni bis 6. August 2017

Museum Ludwig

Hier und Jetzt im Museum Ludwig: Reena Spaulings, 3. Juni bis 27. August 2017
Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 1960er Jahre, 24. Juni bis 24. September 2017

 

Museumsfest am 21. Mai in allen Häusern

 

Museum Ludwig (Köln): Gerhard Richter – „Neue Bilder“

Museum Ludwig (Köln): Gerhard Richter - "Neue Bilder"





Museum Ludwig Köln





Gerhard Richter. Neue Bilder
09. Februar – 01. Mai 2017

Anlässlich des 85. Geburtstages von Gerhard Richter am 9. Februar 2017 stellt das Museum Ludwig erstmals 26 abstrakte Bilder vor, die alle im letzten Jahr entstanden. Leuchtende Farbigkeit und differenzierte, vielschichtige Kompositionen kennzeichnen die neuen Bilder, die meist auf Leinwand in ganz verschiedenen Formaten gemalt sind. Mit Pinsel, Spachtel, Rakel und Messer bearbeitet der Künstler die in mehreren Schichten aus Ölfarbe aufgebauten Bilder; seine lange Erfahrung – auch in der Einbeziehung des Zufalls in den Entstehungsprozess – führt zu detailreichen und äußerst komplexen Kompositionen. Der Zweifel an der Darstellbarkeit von Realität und die Frage nach der Bedeutung des gemalten Bildes liegen Richters Schaffen zugrunde.
 
Seit über 50 Jahren arbeitet Gerhard Richter an der fulminanten Erneuerung der Malerei. Das weit ausfächernde Œuvre des vielleicht bekanntesten Künstlers unserer Zeit fasziniert durch das Spannungsverhältnis von Figuration und Abstraktion, von Bedeutung und Banalität. Im Werk Gerhard Richters, der am 9. Februar 1932 in Dresden geboren ist und seit 1983 in Köln lebt, dominieren seit den späten 1970er Jahren seine abstrakten Bilder.
 
Parallel werden wegweisende Werke von Gerhard Richter aus der Sammlung des Museum Ludwig präsentiert: Ikonen wie Ema (Akt auf einer Treppe) von 1966 oder 48 Portraits deutscher Geistesgrößen von 1971/72, das abstrakte Bild Krieg von 1981 bis hin zur Glasarbeit 11 Scheiben von 2003 werden unter anderem zu sehen sein. Diese ebenfalls von Gerhard Richter eingerichtete Sammlungspräsentation zeigt zusätzlich viele Editionen, in denen der Maler seine Mittel und seine Fragestellungen nach Bild und Abbild noch einmal erweitert. Die Editionen von Gerhard Richter sind mitunter schon lange in der Sammlung des Museum Ludwig, teilweise sind es jedoch auch Geschenke, die Sammler aus dem Rheinland und der Künstler selbst, anlässlich seines 85. Geburtstags dem Museum übergeben haben.
 
Oberbürgermeisterin Henriette Reker gratuliert dem Künstler und Kölner Ehrenbürger herzlich: „Die Verbundenheit von Gerhard Richter mit dem Museum Ludwig und der Stadt Köln ist ein großes Glück. Sein international so bedeutendes Werk entsteht hier in unserer Stadt. Umso mehr freue ich mich, dass nun auch seine neuen Bilder in Köln erstmalig zu sehen sind.“
 
Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach ergänzt:. „So beschenkt er zu seinem Geburtstag letztendlich uns. Dafür gilt ihm besonderer Dank.“
 
Für Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig, ist die Entscheidung von Gerhard Richter seine neuen Bilder erstmals im Museum Ludwig zu zeigen Anerkennung und Ansporn zugleich: „Dass Gerhard Richter ausgerechnet das Museum Ludwig als Ort der erstmaligen Präsentation seiner neuen Bilder auswählt, belegt einmal mehr das langjährige und intensive Verhältnis des Künstlers zu unserer Institution und spornt uns an, dieses noch zu vertiefen.“
 
Kuratorin: Rita Kersting
 
Die Ausstellung wird freundlicherweise unterstützt durch die Zurich Versicherung.
 
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag der Buchhandlung Walther König mit Abbildungen aller 26 neuen Bilder. Die Textbeiträge stammen von Yilmaz Dziewior und Rita Kersting. 80 Seiten, dt./engl. 24 Euro (18 Euro im Museum)
 
Vorträge zur Ausstellung
Di, 7.2.2017, 19 Uhr
Dr. Julian Heynen:
Unbegreifbar? Undarstellbar? Das Birkenau-Bild von Gerhard Richter
 
Di. 7.3.2017, 19 Uhr
Hubertus Butin:
Gerhard Richters Farbtafelbilder der 1960er- und 70er-Jahre
 
Di. 11.4.2017, 19 Uhr
Prof. Dr. Beate Söntgen
Gerhard Richter. Arbeit am Bild
 
Vorträge im Rahmen der Vortragsreihe KunstBewusst der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig e. V. sowie der Fritz Thyssen Stiftung
Ort: Filmforum, Kino im Museum Ludwig
 
Kontakt

 

 
Anne Niermann / Sonja Hempel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+49 (0)221 - 221 - 23491
niermann@museum-ludwig.de
hempel@museum-ludwig.de
 

 
Bildnachweis:
Gerhard Richter
Abstraktes Bild, 2016
Öl auf Aluminium
© Gerhard Richter 2016 (221116)
Herausgeber:
Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
Tel:+49-221-221-26165
www.museum-ludwig.de
info@museum-ludwig.de
 

 
 

 
 



Museum Folkwang Essen – Programm JAN 2017



Museum Folkwang Essen - Programm JAN 2017


Museum Folkwang

 

Alles neu im 20./21. Jahrhundert

Neuhängung in den Räumen der ständigen Sammlung

Fünf Räume geben Einblicke in die künstlerischen Tendenzen der Kunst ab 1945. Von einer Auflösung der Form zugunsten einer erdigen, schmutzigen Materialität zeugen die Gemälde von Jean Dubuffet und Antoni Tàpies. Farbfeldmaler wie Kenneth Noland und Frank Stella reduzieren die Malerei auf ihre Essenz: Farbe in Form auf Leinwand. Die drei Hauptvertreter der US-amerikanischen Pop Art Andy Warhol, Robert Indiana und Roy Lichtenstein treffen auf Konrad Klapheck. Auf den abstrakten Gemälden von Josef Albers, François Morellet und Adolf Fleischmann verbleibt die Dynamik im Illusionsraum der Malerei, während das Objekt bei Heinz Mack zu rotieren beginnt. Werke von Rudolf Belling, Roman Opalka und Adolf Luther treffen auf Fotografien von Germaine Krull, Detlef Schwerdt und Walter Peterhans. Zusätzlich wird Dsiga Vertovs Film Der Mann mit der Kamera von 1929 gezeigt. Ein weiterer Raum widmet sich Michel Majerus und seinem Werkkomplex. Majerus sprengte dadurch die Grenzen der Malerei und machte ebenso einen einzigartigen Zugang zum Medium sichtbar.

Im Helm/Helmet/Yelmo von Los Carpinteros sind neue Sammlungsstücke zu sehen: Die Ausstellung Gefasste Leere zeigt Gefäße aus 6. Jahrtausenden aus der museumseigenen Sammlung Archäologie, Weltkunst, Kunstgewerbe. Ergänzt wird die Sammlung durch ausgewählte Gefäße aus dem Glasmuseum Hentrich im Museum Kunstpalast Düsseldorf und dem Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein in Krefeld. Diese Präsentation kann bei freiem Eintritt besucht werden.

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Ausstellung zur Grünen Hauptstadt 2017

Für die Bewerbung der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“ im Essener Stadtbild fand ein Wettbewerb zur Wahl eines Hauptplakats statt.
Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden ab dem 20. Januar 2017 in einer Ausstellung im Museum Folkwang zu sehen sein. Eingeladen wurden Designerinnen und Designer aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Zudem beteiligten sich Studierende der Folkwang Universität der Künste an dem Wettbewerb.

Wir sind Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
Präsentation der Ergebnisse des Plakatwettbewerbs

20. Januar – 5. März 2017 
Eröffnung: Do, 19.1., 19 Uhr

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Vorträge zu Dancing with Myself

Venice, Essen, Paris – A Collection in Motion
Martin Bethenod, Direktor Palazzo Grassi – Punta della Dogana

Vortrag in englischer Sprache
Mi, 11.1., 18 Uhr

Fotografie und „Identität“
Kritische Praktiken in der zeitgenössischen Kunst
Kerstin Brandes, Universität Oldenburg

Do, 12.1., 18 Uhr

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang
Teilnahmebeitrag 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei

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Urs Lüthi – Fotorebell und Selbstdarsteller

Direktor Tobia Bezzola spricht mit dem Schweizer Künstler Urs Lüthi über dessen Arbeiten und die Fotografie zu Zeiten der „Werkstatt für Photographie“. Urs Lüthi war 1978 mit einer Einzelausstellung im Museum Folkwang vertreten und 1980/81 an der wegweisenden, von Ute Eskildsen kuratierten Ausstellung Absage an das Einzelbild beteiligt.

Künstlergespräch
Urs Lüthi mit Tobia Bezzola

Sa, 14.1., 15 Uhr 

Teilnahmebeitrag: 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei
In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang

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Workshop mit Nezaket Ekici

Der Workshop mit der Künstlerin Nezaket Ekici nimmt Kunstwerke aus der Sammlung Pinault als Ausgangspunkt für die Erarbeitung und Umsetzung einer eigenen Performance. Das praxisorientierte Seminar bereitet mit Konzentrationsübungen intensiv auf die Herausforderung einer eigenen Performance vor, die gemeinsam mit anderen Teilnehmenden oder auch als Einzelperformance am letzten Tag umgesetzt wird.

Meet the Artist – Nezaket Ekici
Körper Resonanzen – Performance-Workshop

Fr, 13.1., 16 – 20 Uhr | Sa, 14.1., 10 – 18 Uhr | So, 15.1., 10 – 15 Uhr

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang / Teilnahmegebühr 30 €, Mitglieder des Kunstring Folkwang 20 € (inklusive Eintritt) / Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de


Kuratoren führen

Florian Ebner: Das rebellische Bild
Fr, 20.1., 18 Uhr

Teilnahmebeitrag: 3 € / 1,50 € / Kunstring Folkwang frei

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Mappenberatung für Jugendliche

Jugendliche, die sich für ein künstlerisches Studium interessieren und Hilfe bei der Zusammenstellung einer Bewerbungsmappe benötigen, können sich in den Räumen der Bildung und Vermittlung individuell beraten lassen. Dem Termin im Januar folgt ein Mappenkurs im Februar und März 2017.

Mappenberatung
Mi, 18.1., 16 – 18 Uhr

> Mehr Veranstaltungen


Führung auf Italienisch

Jeden 3. Donnerstag im Monat werden Ihnen die Schwerpunkte und die Highlights der Sammlung in einer anderen Sprache vorgestellt – dieses Mal in Italienisch!

Kunst als Fremdsprache
Italienisch
Do, 26.1., 17 Uhr 
Kostenfrei mit Teilnahmesticker, der ab einer Stunde vor Führungsbeginn ausgegeben wird

> Mehr Veranstaltungen


Bildnachweis

Ausstellungsansicht mit Arbeiten von Michel Majerus, Foto: Museum Folkwang, 2016
Urs Lüthi, 3 Selbstporträts a.d. Portfolio Tell me who stole your smile, 1974 © Urs Lüthi, 2016
Ständige Sammlung, Foto: Museum Folkwang, 2016 

Kulturpartner

Medienpartner

Mobilitätspartner

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Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen

T +49 201 8845 000
F +49 201 8891 45000

info@museum-folkwang.essen.de
www.museum-folkwang.de


KIT – Kunst im Tunnel (Düsseldorf) – Programm NOV 2016







KIT im November 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde von KIT – Kunst im Tunnel,

am Freitag, den 11. November laden wir Sie um 19 Uhr herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „De statua – Davor und Danach“ ein. Die von dem belgischen Künstler Didier Vermeiren kuratierte Ausstellung zeigt – anders als es der Ausstellungstitel auf den ersten Blick vermuten ließe – acht bildhauerische Positionen der Gegenwart. Diese loten in der aktuellen Schau mithilfe von Film und Fotografie die Grenzen von Form und Material in der Bildhauerei aus.

Der erste Ausstellungs-Sonntag ist gleich Familientag im KIT. Von 11 bis 18 Uhr ist der Eintritt somit frei. Bei der Familienführung „Verwandlungskünstler“ um 13 Uhr erforschen wir, wie ein Kunstwerk seine Wirkung verändert, wenn es von der Zwei- in die Dreidimensionalität übertragen wird.

Zusammen mit KRASS e.V. laden wir am Freitag, den 25. November von 16 bis 18 Uhr zum WELCOME WORKSHOP ein. Kinder aus Düsseldorfer Flüchtlingsunterkünften können dann mit anderen Düsseldorfer Kindern die neue Ausstellung anschauen und anschließend gemeinsam kreativ werden.

Die öffentliche Führung zur Ausstellung findet wie gewohnt jeden Sonntag um 15 Uhr statt. Jeden Samstag von 12 bis 16 Uhr und jeden Sonntag von 11 bis 15 Uhr freuen sich zudem auch unsere Kolleginnen von KIT / meet + talk auf ihre Fragen in der Ausstellung.

Viel Vergnügen und einen schönen November wünscht

Ihr Team von KIT – Kunst im Tunnel

P.S.: Am 25. November hält Gertrud Peters (künstlerische Leiterin KIT – Kunst im Tunnel) in der Reihe Creative Mornings im KIT den Vortrag „Von Frankensteins Monster zum Orchideengarten“, Berührungspunkte zwischen bildender Kunst, anspruchsvoller Literatur und Fantasy. Anmelden können Sie sich zur Veranstaltung hier.


Johannes Wald
ohne Titel (gezeigt als: Akt, eine Treppe herabsteigend), 2014
Gips, Seil, Draht, Aluminium
130 x 40 x 50 cm
Courtesy Daniel Marzona, Berlin / Galerie Greta Meert, Brüssel
Fotografie Johannes Wald / © VG Bild-Kunst, Bonn 2016


Einladung zum Download

De statua – Davor und Danach

12. November 2016 bis 12. Februar 2017

Familientag: Sonntag, 13. November 2016, 11 bis 18 Uhr; Familienführung „Verwandlungskünstler“ von 13 bis 14.30 Uhr, Eintritt frei

Öffentliche Führung: Jeden Sonntag, 15 Uhr

KIT / meet + talk: Jeden Samstag von 12 bis 16 Uhr und jeden Sonntag von 11 bis 15 Uhr

Die von dem belgischen Künstler Didier Vermeiren kuratierte Ausstellung zeigt, anders als es der Ausstellungstitel auf den ersten Blick vermuten ließe, acht bildhauerische Positionen der Gegenwart. Durch das Aufrufen des Titels des ersten und höchst einflussreichen Bildhauereitraktates der neuzeitlichen Kunst – „De statua/Das Standbild“ von Leon Battista Alberti aus den 30er Jahren des 15. Jahrhunderts – betont Vermeiren die Möglichkeit und Notwendigkeit, auch in der Gegenwart ungebrochen an die Tradition der Bildhauerei anzuknüpfen.
Ein zentraler Anknüpfungspunkt an diese Tradition ist das Erschaffen von Skulpturen, in deren räumlicher Präsenz sich die höchst bewusste Formfindung auf Seiten der Künstler vermittelt. In diesem Sinn spielt der Prozess des künstlerischen Arbeitens, der sich in den Werken vermittelt, für die von Vermeiren ausgewählten Bildhauer eine wichtige Rolle. Neben der zentralen Bedeutung, die die körperliche Gegenwart der Skulptur für die Künstler besitzt, werden mit Hilfe von Fotografie und Film des Weiteren die Möglichkeiten und Grenzen der Formgebung und Materialität ausgelotet. Das Ausloten dieser Grenzen kann bis hin zu skulpturalen Werken führen, deren Gegenwart den physischen Entzug von Skulptur zu einem eigenen Thema macht.

Mit Johannes Döring, Fabien Ducrot, Moritz Karweick, Valerie Krause, Claudia Mann, Heiko Räpple, Philipp Röcker, Johannes Wald

Mit freundlicher Unterstützung von

KIT – Kunst im Tunnel/Kunsthalle Düsseldorf
WELCOME WORKSHOP

Freitag, 25. November 2016, 16 Uhr im KIT – Kunst im Tunnel

Gemeinsam mit KRASS e.V. laden wir einmal im Monat zum WELCOME WORKSHOP ins KIT oder in die Kunsthalle Düsseldorf ein. Von 16 bis 18 Uhr können Kinder aus Düsseldorfer Flüchtlingsunterkünften gemeinsam mit anderen Düsseldorfer Kindern die aktuellen Ausstellungen besuchen und anschließend selbst kreativ werden.

Am 25. November treffen wir uns in der Ausstellung „De statua – Davor und Danach“ im KIT.

Um Voranmeldung wird gebeten unter bildung@kunst-im-tunnel.de. Die Teilnahme ist kostenlos.
Leitung: Dana Bergmann

Dieser Workshop ist ein inklusives Angebot von KIT – Kunst im Tunnel, Kunsthalle Düsseldorf und KRASS e.V., es richtet sich auch an TeilnehmerInnen ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen.

In Kooperation mit

KIT – KUNST IM TUNNEL
Mannesmannufer 1b
40213 Düsseldorf
kit@kunsthalle-duesseldorf.de
www.kunst-im-tunnel.de
 
Öffnungszeiten
Di – So, Feiertage 11–18 Uhr
 
Anfahrt
Öffentliche Verkehrsmittel:
Straßenbahnen: 706, 708, 709
Haltestelle: Landtag/Kniebrücke
Eintritt
Erwachsene: 4 EUR
Ermäßigt: 3 EUR
Gruppen (ab 10 Personen): 3 EUR
Schwerbehinderte: frei
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: frei
 
Kombiticket KIT – Kunst im Tunnel und Kunsthalle Düsseldorf: 8 EUR/ermäßigt 5 EUR

 
Am 2. Sonntag im Monat: Familientag, Eintritt frei

 
KIT — Kunst im Tunnel wird gefördert durch

Partner KIT — Kunst im Tunnel

Im Rahmen des Baker Tilly Roelfs Künstler-Stipendiums

KIT bei facebook


Museum Folkwang Essen – Programm NOV 2016



Museum Folkwang Essen - Newsletter


Museum Folkwang

 

Dancing with Myself in 99 Sekunden

Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausstellung Dancing with Myself – Werke aus der Sammlung Pinault.

> Zum Video

> Zur Ausstellung


Nam June Paik Award 2016

Am 27. Oktober wurde zum achten Mal der internationale Nam June Paik Award der Kunststiftung NRW verliehen. Der internationale Medienkunst-
preis 2016 ging an den in London und Beirut lebenden Künstler Lawrence Abu Hamdan für seine Installation Earshot. Den Nationalen Nam June Paik Award 2016 erhielten Tamaki Watanabe und Walter Zurborg.

Die Arbeiten der vier nominierten Künstler (Lawrence Abu Hamdan, Trisha Baga, Neïl Beloufa und Katja Novitskova) sind bis zum 8. Januar 2017 im Museum Folkwang zu sehen. Zusätzlich zeigt der Preisträger des nationalen Nam June Paik Awards 2014, Manuel Graf, seine mit dem Preisgeld realisierte Arbeit Marbles.

> Mehr über den Award


Ein Tag mit der Familie

Der Familientag steht im Zeichen der aktuellen Ausstellung Dancing with Myself: Eltern und Kinder können sich maskieren, verkleiden, schminken, in andere Rollen schlüpfen und so auf spielerische Weise verschiedene Rollen ausprobieren. Die kreativen Selbstinszenierungen werden fotografisch oder malerisch festgehalten. Pantomimen zeigen zusätzlich, wie man ohne Worte eine Welt um sich herum entstehen lassen kann. Und - wenn gewünscht - kann man als jemand anderes nach Hause gehen!

Familientag
Ich, du und alle, die wir kennen
So, 20. November, 14 18 Uhr

Die Teilnahme ist für Familien kostenfrei.

> Mehr über die Ausstellung


NOW! Word Up! Festival 2016

Im Rahmen des Festivals für Neue Musik NOW! Word Up! veranstaltet die Folkwang Universität der Künste im Karl Ernst Osthaus-Saal das Kammerkonzert "Sequenza III" mit Kompositionen von Helmut Lachenmann, Peter Ablinger, Luciano Berio, Jacob ter Veldhuis und Vinko Globokar.

Kammerkonzert im Rahmen des NOW! Word Up! Festival 2016
Almerija Delic, Mezzosopran
Solisten der Folkwang Universität der Künste
So, 6. November, 14 Uhr

Teilnahmegebühr: 10 € / 5 € inkl. Systemgebühr. Kartenvorverkauf über Folkwang Universität: 0201 4903-231 oder karten@folkwang-uni.de
Mitglieder des Kunstring Folkwang zahlen den ermäßigten Eintritt.

Ein Konzert der Folkwang Universität der Künste in Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang. Gefördert von der Kunststiftung NRW.

> Mehr Informationen zum Kammerkonzert

> Mehr Informationen zum NOW! Word Up! Festival 2016


Kirchners Entwürfe für das Museum Folkwang

Es sollte sein größtes Malereiprojekt der späten Jahre werden und blieb doch ein unverwirklichter Traum: Zwischen 1927 und 1930 konzipierte Ernst Ludwig Kirchner die Ausmalung für den neuen Festsaal des Museum Folkwang, die er dem ungewöhnlichen Thema Farbentanz widmete. Das Projekt kam nicht zustande, doch haben sich Kirchners farbige Studien erhalten. Anlässlich des Wochenendes der Grafik wird eine Auswahl dieser außergewöhnlichen Werke vorgestellt.

Das Wochenende der Grafik findet am 12. und 13. November 2016 in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. In NRW sind 10 Museen mit zahlreichen Sonderveranstaltungen beteiligt.

Kuratorenführung zum Wochenende der Grafik
Tanz der Farben – Ernst Ludwig Kirchners Entwürfe für das Museum Folkwang

Mit Tobias Burg, Kurator Grafische Sammlung
Fr, 11. November, 18 Uhr

Teilnahmebeitrag: 3 € / ermäßigt 1,50 € / Kunstring Folkwang frei. Begrenzte Teilnehmerzahl. Mit Teilnahmesticker, der ab einer Stunde vor Führungs-
beginn an der Besucherinformation erhältlich ist. Begrenzte Teilnehmerzahl.

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Druckworkshop zu Richard Deacon

Inspiriert von den Zeichnungen und Drucken des Bildhauers Richard Deacon bringen Sie im Workshop Ihre eigenen experimentellen Zeichnungen mittels verschiedener Hoch- und Tiefdruckverfahren aufs Papier. Die auf diese Weise entstandenen Einzelblätter werden später zu einem kleinen Buchobjekt zusammengeführt.

The Printed Page
Druckworkshop für Erwachsene

Mit Robert Matthes, Maler und Grafiker
Sa, 12. November und So, 13. November, je 10 – 16 Uhr

Teilnahmebeitrag: 20 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang 10 €

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang. Anmeldung im Besucherbüro erforderlich.

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Sammlungsführung auf Spanisch

Lernen Sie die Schwerpunkte und die Highlights der Sammlung diesmal auf Spanisch kennen!

Kunst als Fremdsprache
Do, 17. November, 17 Uhr

Kostenfrei mit Teilnahmesticker. Begrenzte Teilnehmerzahl.

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Schätze heben...Das Frauenhaus von Brescia

Josef Fenneker war einer der wichtigsten Werbegrafiker der Weimarer Republik. Für den Film und die Theaterbühne entwarf der Künstler stark vom Expressionismus beeinflusste Plakate - vor allem für das Berliner Marmorhaus, das Premierenkino der Stummfilmzeit. Das Plakat zum Film "Das Frauenhaus von Brescia" von 1920 und weitere expressionistische Plakate werden bei dieser Führung im Lesesaal vorgestellt.

Schätze heben … Selten Gesehenes und Unbekanntes aus der Sammlung
Do, 17. November, 18:30 Uhr

Teilnahmegebühr: 3 € / 1,50 € / Kunstring Folkwang frei.

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang.

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Video Folkwang / Kunstakademie Münster

Im Untergeschoss des Museum Folkwang präsentiert die Reihe Video Folkwang einen Ausblick in die Zukunft der bewegten Bilder und stellt Arbeiten aus verschiedenen deutschen Kunsthochschulen vor.

Video Folkwang
Klasse Aernout Mik, Kunstakademie Münster

Do, 24. November, 18 Uhr

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Sneak Peek / Das Rebellische Bild

Werkstatt für Photographie 1976–86

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Bildnachweis

Ausstellungsansicht Dancing with Myself mit Sammler François Pinault © Museum Folkwang, Foto: Sebastian Drüen

Ralph Goertz, Filmstill aus 99 sec. of Dancing with Myself, 2016

Besucher im Museum Folkwang © Museum Folkwang, Foto: Carsten Behler

Detail von Ernst Ludwig Kirchners Entwurf zum Gemälde Farbentanz für den Festsaal im Museum Folkwang, 1932 © Museum Folkwang

Uschi Blume, a. d. Serie Worauf wartest Du?, 1980 © Uschi Blume

 

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Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen

T +49 201 8845 000
F +49 201 8891 45000

info@museum-folkwang.essen.de
www.museum-folkwang.de


Ausstellungsbesprechung: “Amour-Fou“ (Düsseldorf, Kunst im Hafen e. V.)

Ausstellungsbesprechung: “Amour-Fou“ (Düsseldorf, Kunst im Hafen e. V.)

Von Susanne Braun



Amour Fou in Düsseldorf-Reisholz Der Phantasie und dem Assoziationsreichtum werden in der Ausstellung ‚Amour Fou’ in der Ausstellungshalle von Kunst im Hafen e.V. nicht nur keine Grenzen gesetzt, sondern sie werden ganz im Gegenteil mit vielen Doppeldeutigkeiten, besonderen Motiven und ungewöhnlichen Bildausschnitten aller Orts angeregt. Die allermeisten Bilder, Schmuckstücke oder Objekte verweisen auf eine Dimension, die über das, was im Bild tatsächlich zu sehen ist, weit hinaus geht. Ausgehend von der These, dass Liebe und Sexualität prägend alle Bereiche des menschlichen Lebens sind, spielen die Künstler hintergründig und einfallsreich mit den Sehgewohnheiten der Betrachter und regen so an, sich mit der eigenen Wahrnehmung und Phantasie auseinander zu setzen.




Video © Susanne Braun


Zentrales Thema der Ausstellung sind Liebe und Erotik, wobei sich das Spektrum von romantischen Klischees wie der farbenfrohen Briefmarkensammlung von Jyrg Munter über Akte, die mit wenigen gestalterischen Mitteln erstaunliche Lebendigkeit hervorrufen bis hin zu der dunklen Seite erstreckt, die einen Eindruck von der zerstörerischen Kraft vermittelt, die Liebe und Leidenschaft entwickeln können. Der Animationsfilm ‚Zefiro torna‘ von Norbert Kraus etwa, veranschaulicht am Beispiel eines Centaurenpaares Ähnlichkeiten zwischen Mensch und Natur, indem sie das Paar in eine poetische Landschaft aus fließenden Farbströhmen eintauchen lässt, die deren Stimmungen zum Ausdruck bringen. Die Malerin Yvonne Schnweidtmann bebildert in ihren mit sehr reduzierten malerischen Mitteln gestalteten Gemälden unterschiedliche Geschlechterrollen sowie Verkleidungen und Darstellungsformen von Liebe und Sexualität (siehe Videointerview mit Yvonne Schweidtmann). Die in der Ausstellung gezeigten Skulpturen in Edelmetall von Anina Caracas unterstreichen die Sinnlichkeit des menschlichen Körpers in doppelter Weise und strahlen ihre erotische Wirkung offen aus. Die Kette „Trophäen“ bestehend aus kleinen „zarten“ Phalli provoziert und verwandelt ihre Trägerin zur Trophäensammlerin und kehrt das männliche Klischee einfach mal um. Weiblich selbstbewusst präsentiert sich auch die Arbeit „Nahrungskette“- eine wörtliche Übersetzung kommt ihrer Beschreibung am Nächsten – die Aneinanderreihung vieler verschiedener Brustwarzenformen zeigt die Weiblichkeit in ihrer ureigenen Form als Lebensspenderin und Ernährerin genauso wie als Verführerin. Auch die Blüte „Tränendes Herz“ ein Fundstück aus der Natur bedient das Thema Amour Fou offen, direkt und ohne Scham. Die hyperrealistischen Fotografien von Rainer Kaltenbach verweisen auf die dunkle Seite der Leidenschaft, die sonst oft verborgen bleibt.

Ergänzt wird die Ausstellung täglich durch ein Programm aus Vorträgen und Musik. Prof. Martin Papenheim erklärt die Zusammenhänge zwischen ‚Amour Fou‘ und Politik, Dr. Frauke Tomczak stellt die ‚Amour Fou‘ anhand ausgewählter Filmbeispiele vor (siehe Videointerview). Im Anschluss an die Vorträge stehen Tango von Kléber Queiroz und Kathi Ratz sowie Musik von Wilder Weizen auf dem Programm.

Mehr Infos: http://2amourfou.jimdo.com/programm/

Siehe auch die Ausstellungsankündigung von Meike Lotz.





Düsseldorfer Schauspielhaus Düsseldorf: Premieren im Nov 2016

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Düsseldorfer Schauspielhaus Düsseldorf: Premieren im Nov 2016

Das Weihnachtsstück für die ganze Familie — Das Düsseldorfer Schauspielhaus zeigt in dieser Spielzeit für alle ab 6 das vielleicht populärste Märchen aus dem westlichsten aller Abendländer, den Vereinigten Staaten von Amerika: Der Zauberer von Oz von L. Frank Baum feiert am Sonntag, dem 6. November im Capitol Theater seine Premiere. Die elternlose Dorothy wird durch einen Sturm mitsamt ihrem Zimmer in eine fantastische Welt katapultiert. Dort wird sie gefeiert, denn sie hat bei der Landung unfreiwillig die böse Hexe des Ostens erschlagen und so ein ganzes Volk befreit. Auf ihrer Abenteuerreise durch das Land Oz begegnet Dorothy sonderbaren neuen Freunden: der Vogelscheuche, die so gerne klug wäre, dem Blechmann, der sich unendlich nach einem Herzen sehnt, und dem ängstlichen Löwen, der lieber schrecklich und wild wäre. — Robert Neumann führt zum ersten Mal in Düsseldorf Regie, seine Inszenierungen erhielten Einladungen zu internationalen Festivals in aller Welt, u. a. als einziger deutscher Beitrag zum Weltkongress der ASSITEJ, der internationalen Vereinigung der Kinder- und Jugendtheater. Mit dem Ensemble des Jungen Schauspiels.

Ein deutsch-nigerianisches Märchen über Wahrheit und Pflicht — Am Donnerstag, dem 10. November kommt Obisike – Das Herz einer Löwin von Gregory Caers und Ensemble in der Münsterstraße 446 zur Uraufführung. Obisike ist ein nigerianisches Wort für jemanden, der ungewöhnlichen Mut beweist, instinktiv nach Gerechtigkeit sucht und für Gleichheit kämpft. Um jeden Preis. Wird über eine Person gesagt, sie sei »obisike«, ist das ein Ausdruck hohen Respekts. Schauspieler aus Nigeria und aus dem Ensemble des Jungen Schauspiels sowie Kinder aus Düsseldorf entwickeln ein körperliches und poetisches Spiel in deutscher und englischer Sprache über Mädchen zwischen Rebellion und Anpassung. Junges Schauspiel — für alle ab 10.

Ein Volksstück über Macht und Rausch — Die Premiere Herr Puntila und sein Knecht Matti zeigen wir am Freitag, dem 11. November auf der Kleinen Bühne im Central. Den besoffenen Puntila nicht zu mögen fällt schwer, nüchtern ist Puntila hingegen unerträglich. Unberechenbar herrscht er über seine Tochter Eva und alle seine Angestellten, die er ausbeutet und demütigt. Sein Chauffeur Matti ist der Einzige, der keine Angst vor den zwei Gesichtern seines Dienstherrn hat. Doch als der weinselige Puntila beschließt, dass ausgerechnet Matti der ideale Gatte für Eva sei, ist es auch mit Mattis Neutralität vorbei. — Bertolt Brecht schrieb sein Volksstück 1940 in Finnland, der vierten Station auf seiner Flucht vor den Nationalsozialisten, um die Verlogenheit und Gefährlichkeit von Herrschaftsverhältnissen demonstrieren: Kann man reich und ein guter Mensch sein? — Jan Gehler inszeniert am Volkstheater München, am Maxim Gorki Theater Berlin, am Schauspiel Stuttgart und am Thalia Theater Hamburg. Von 2013 bis 2016 war er Hausregisseur am Staatsschauspiel Dresden.

Der Traum so stark wie die Wirklichkeit, die Liebe so heftig wie der Krieg —Am Samstag, dem 19. November feiert Das Käthchen von Heilbronn Premiere auf der Großen Bühne im Central. Mit bedingungsloser Hingabe folgt das Käthchen von Heilbronn ihrem Ritter, Graf Friedrich Wetter vom Strahl, durch die Welt. Sie stürzt sich ins Schlachtgetümmel, trotzt Feuersbrünsten und heimtückischen Giftanschlägen, denn dass vom Strahl ihr vorherbestimmter Gatte ist, hat Käthchen im Traum gesehen. Dumm nur, dass der Ritter so gar nichts von dem Mädchen wissen will. — Heinrich von Kleists 1810 uraufgeführtes »großes historisches Ritterschauspiel« erzählt von einem ungeheuer-lichen Vorgang, nämlich davon, dass zwei Menschen einander im Traum erkennen. — Simon Solberg war von 2006 bis 2008 Hausregisseur am Nationaltheater Mannheim und in der Spielzeit 2012/13 Hausregisseur und Co-Schauspielleiter am Theater Basel. Zuletzt inszenierte er u. a. am Staatsschauspiel Dresden, am Münchner Volkstheater, am Staatstheater Stuttgart und am Schauspiel Köln.

Über Freundschaft, Trost und die Kraft der Fantasie — Eine kleine, große philosophische Geschichte für die Allerkleinsten ab 2 Jahren entsteht zur Düsseldorfer Premiere von Adams Welt am Samstag, dem 26. November in der Münsterstraße 446. Gemeinsam gehen Gregory Caers und das Ensemble des Jungen Schauspiels mit viel Gesang, Musik und Bewegung auf eine Entdeckungsreise durch Landschaften und Unterwasserwelten voller Überraschungen.




Weitere Infos hier.


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KiK – Kunst in Köln – NOVEMBER / DEZEMBER 2016

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KIK NOVEMBER / DEZEMBER 2016

 
 
| museenkoeln  Kunst in Köln
 
 

 
DIE NEUEN AUSSTELLUNGEN DER KÖLNER MUSEEN IM NOVEMBER / DEZEMBER 2016
 
artothek
Chargesheimer Stipendium für Medienkunst 2016: Miriam Gossing und Lina Sieckmann
3. bis 19. November 2016

Das Chargesheimer-Stipendium der Stadt Köln für Medienkunst geht in diesem Jahr an die beiden Künstlerinnen Miriam Gossing und Lina Sieckmann. Das zentrale Werk der Ausstellung ist der Film „Ocean Hill Drive“, der in diesem Sommer als gemeinsame Diplomarbeit von Miriam Gossing und Lina Sieckmann an der Kunsthochschule für Medien ausgezeichnet wurde und den Preis „Best Film – NRW-Competition“ beim Kurzfilmfestival in Oberhausen erhielt.
Miriam Gossing (1988 geboren in Siegburg) und Lina Sieckmann (1988 geboren in Engelskirchen) kennen sich seit ihrer Kindheit und arbeiten seit Mitte des Studiums an der Kunsthochschule für Medien (2009-2015) zusammen. 16 mm-Film und Video, Fotografie bis hin zu Büchern sind die Medien, in denen sie sich bewegen.
Die Stadt Köln vergibt seit den 1970er Jahren die mit 10.000 Euro dotierten Förderstipendien für junge Künstlerinnen und Künstler. Dazu zählten auch heute bekannte und erfolgreiche Stipendiaten wie Maria de Alvear, Carola Bauckholt, Marcel Beyer, Marianna Christofides, Liane Dirks, Johannes Fritsch, Jens Hagen, Norbert Hummelt, Jürgen Klauke, Thomas Kling, Theo Lambertin, Marcel Odenbach und Manos Tsangaris.

 
Museum für Angewandte Kunst Köln
Kölner Design Preis
4. bis 27. November 2016

Am 3. November wird zum neunten Mal der „Kölner Design Preis“ vergeben. Gewürdigt werden herausragende Abschlussarbeiten von Designstudiengängen an Kölner Hochschulen. Der Preis ist damit ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Designnachwuchses sowie zur weiteren Profilbildung Kölns als Designstandort von internationaler Bedeutung.

 
SK-Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn
Hans Eijkelboom - Photographische Konzepte, 1970 bis heute // und: Blick in die Sammlung: Bernd und Hilla Becher - Fachwerkhäuser des Siegener Industriegebietes
4. November 2016 bis 19. März 2017

Retrospektive des niederländischen Künstlers Hans Eijkelboom (*1949), der seit den 1970er-Jahren Projekte entwickelte, die sich grundlegend mit der Entwicklung und Existenz von Ideal- und Vorstellungsbildern beschäftigten, mit (photographischen) Klischees und Vorurteilen, mit Vorgängen der Typenbildung, dem Typisieren und Vergleichen als strukturierende Methoden. Dabei ging es ihm immer wieder um das Hinterfragen von Rezeptionsvorgängen als Voraussetzung für die persönliche und kollektive Identitätsentwicklung und Möglichkeiten der Erkenntnisgewinnung. Was sich zunächst abstrakt anhört, gewinnt in der Praxis überzeugend klare, lebensnahe und auch komische Formen, dargestellt in vielen systematischen oft mit kurzen erläuternden Texten einhergehenden Bildreihen, in denen der Mensch eine Hauptrolle einnimmt.

 

1977 haben Bernd und Hilla Becher ihre erste monographische Publikation den Fachwerkhäusern des Siegerlandes gewidmet und damit die Bedeutung dieses Themenkomplexes hervorgehoben. Im Siegerland, eine der ältesten Bergbauregionen Deutschlands, haben die Photographen ihre ersten gemeinsamen Dokumentationen erstellt. Neben Ansichten von Aufbereitungsanlagen, Erzbergwerken und Fördertürmen sind es auch die typischen Fachwerkhäuser, ohne Schmuckelemente standardisiert hergestellt, die für die Bechers zum industriellen Erscheinungsbild des Landstrichs zählen.

 
Museum Ludwig
HIER UND JETZT: Hausbesuch
5. bis 27. November 2016

Nach dem Auftakt der neuen Reihe HIER UND JETZT im Museum Ludwig im Februar 2016 wird als zweites Projekt unter dem programmatischen Titel Hausbesuch eine Ausstellung realisiert, die nicht im Museum stattfindet, sondern in Privathäusern der Stadt. Sechs internationale KünstlerInnen und Kollektive haben neue ortsspezifische Arbeiten für private Ausstellungsorte realisiert, die entweder konzeptuell, architektonisch oder aufgrund ihrer GastgeberInnen von besonderem Interesse sind.

Die experimentelle Ausstellung verhandelt aktuelle Begriffe von Privatsphäre, Intimität oder Gastfreundschaft in unserer digital vernetzten und nomadischen Gesellschaft. Ebenso werden Konventionen und neue Formen des Wohnens wie auch die Möglichkeiten und Grenzen ihrer Repräsentation unmittelbar überprüft. Was passiert, wenn nicht nur das Private öffentlich wird, sondern auch das Öffentliche privat?

 
Kunst- und Museumsbibliothek
Heldenbücher, Eiserne Bücher, Ehrenchroniken
5. November bis 27. Dezember 2016

„Gedenkbücher“ zum I. Weltkrieg sind unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt, wie z.B. Heldenbuch, Gedenkbuch, Gedächtnisbuch, Ehrenchronik, Eisernes Buch. Zum Teil wurden sie bereits während des I. Weltkriegs gedruckt und verkauft. Einige boten dem Leser eine Art Geschichtsschreibung sowohl zu den Ursachen und Anfängen des I. Weltkriegs, als auch zur Geschichte des Ortes, der Gemeinde, der Stadt, auf die sich das jeweilige „Gedenkbuch“ bezog. Diese „Ehrenchroniken“ oder „Heldenbücher“ gehören zur Gedenkkultur nach dem I. Weltkrieg wie die so genannten „Kriegerdenkmäler“ oder die Kriegsgräber. Sie sind nicht nur im übertragenen Sinne Denkmäler, sondern waren erklärtermaßen – wie in der „Ehrenchronik unserer Gemeinde“ Troisdorfs zu lesen – als „ein Denkmal unauslöschlichen Gedenkens“ gedacht.

 
Rheinisches Bildarchiv (RBA)
Fotografien für Köln und die Welt
10. bis 22. November 2016

(Ausstellung im Kunsthaus Rhenania, Bayenstraße 28. Köln-Altstadt/Süd)

Das Rheinische Bildarchiv (RBA) der Stadt Köln wird in diesem Jahr 90 Jahre alt und feiert sein Jubiläum mit der Ausstellung „Fotografien für Köln und die Welt“, die die Entwicklung der eigenen Einrichtung sowie den Wandel in der Sachfotografie von Kunst- und Sammlungsobjekten nachzeichnet sowie Einblicke in ausgewählte Fotografenbestände gibt. Präsentiert wird auch eine zeitgenössische künstlerische Reflektion über die Fotografie als Archivgut und Sammlungsgegenstand von dem finnischen Fotografen Ola Kolehmainen.
Aus den Fotografenbeständen werden herausragende Aufnahmen gezeigt, darunter eine Auswahl aus der Serie „Köln 5 Uhr 30“ von Chargesheimer in Gegenüberstellung von Fotobuch und Negativen, Porträt- und Heimatfotografie des Eifelfotografen Heinrich Pieroth, Porträts der Kölner Prominenz von Peter H. Fürst, Jazzer-Porträts von Chargesheimer und Spontanporträts des langjährigen Werbeleiters der Kölnmesse Jürgen Dieter von der Heyde.
Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Es erscheint eine Archivbox mit 20 Fotografien im Digitaldruck auf Einzelblättern und einer erläuternden Broschüre. Auch eine Sonderedition mit zwei zusätzlichen Handabzügen wird erhältlich sein.

 
artothek
Friedrich-Vordemberge-Stipendium für Bildende Kunst 2016: Lisa Seebach
1. bis 23. Dezember 2016

Lisa Seebachs Skulpturen oszillieren zwischen dem zweidimensionalen und dem dreidimensionalen Bildraum. Die Künstlerin greift in schwarzweißen Zeichnungen Versatzstücke von Objekten aus ihrer Umgebung auf und benutzt sie als Vorlage für ihre Skulpturen. Durch fragile Stahlkonstruktionen, denen sie massige Keramikformen zur Seite stellt, entstehen so aus der einstigen Fläche dreidimensionale Zeichnungen im Raum.

 
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Girolamo Troppa (1637-1710)
2. Dezember 2016 bis 12. März 2017

Das Wallraf besitzt das weltweit größte Konvolut von Zeichnungen des italienischen Barockkünstlers Girolamo Troppa. In der zweiten Hälfe des 17. Jahrhunderts war der Künstler vor allem als Maler und Freskant tätig und wurde dabei von Künstlern wie Pier Francesco Mola, Giovanni Battista Gaulli und Carlo Maratta beeinflusst. Die Ausstellung gibt erstmals einen Einblick in das vielseitige zeichnerische Schaffen Troppas und zeigt eindrucksvoll welche Funktion die Zeichnung im Entstehungsprozess seiner Gemälde und Fresken hatte.

 
Kölnisches Stadtmuseum
Drunter und Drüber: Der Heumarkt
10. Dezember 2016 bis 1. Mai 2017

Ungerm Stätz vum Päd – dort verabredeten sich Kölner Liebespaare auf dem geschäftigen Heumarkt. Seit seiner Enthüllung 1878 war das imposante Reiterstandbild des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm III. markanter Orientierungspunkt des riesigen Platzes. Den wehenden Schweif des breiten Pferdehinterns konnten die Liebenden als Ort des Stelldicheins nicht verfehlen. Diesen und anderen Geschichten vom Heumarkt widmen sich das Kölnische Stadtmuseum und das Römisch-Germanische Museum nun nach dem Waidmarkt- und Eigelsteinviertel. Vom toten Rheinarm über einen mittelalterlichen Handelsplatz hin zum Epizentrum des Kölner Karnevals ist der Heumarkt vieles gewesen: geschäftig, bunt und laut, aber vor allem eines – ein urkölscher Ort der Begegnung.

 
KölnMesse
Cologne Fine ArtTours. Mit Experten über die Kölner Kunstmesse
17. bis 20. November 2016

Der Museumsdienst Köln setzt die Zusammenarbeit mit der Koelnmesse fort. Auf der diesjährigen Cologne Fine Art vom 17. bis 20. November 2016 führen Experten wieder im Rahmen der „ArtTours“ über die traditionsreiche Kunstmesse. Was hat sich der Künstler dabei gedacht? Was sagt der Galerist dazu? Welche Geschichte steht hinter dem Kunstwerk? Diese und andere Fragen beantworten erfahrene Kunstvermittler des Museumsdienstes Köln bei geführten Rundgängen über die Messe.

Die Public Fine ArtTour, ein öffentlicher Rundgang über die Messe, findet an allen Messetagen um 14 Uhr, am 19. und 20. November zusätzlich um 13 und 15 Uhr statt. Die Teilnahme an der einstündigen Führung kostet zehn Euro pro Person inklusive Headset.

Darüber hinaus können Gruppen individuelle Touren buchen. Für die VIP Fine ArtTours ist eine Voranmeldung beim Museumsdienst Köln, Britta Derichs, unter 0221/972 469 85 oder arttour@museenkoeln.de erforderlich. Eine einstündige Führung für maximal 15 Personen kostet 235 Euro inklusive Headsets.

 
KölnTag / Feiertagsschließung

KölnTag in den städtischen Museen jeden ersten Donnerstag im Monat:
3. November, 1. Dezember 2016.
Weitere Informationen unter www.museenkoeln.de

Die Museen der Stadt Köln sind am 24., 25. und 31. Dezember 2016 sowie am 1. Januar 2017 geschlossen!

 
AUSSTELLUNGSÜBERBLICK NOVEMBER / DEZEMBER 2016
(inkl. der bereits eröffneten Ausstellungen)

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Zwischen Disegno und Design? Von der Zeichnung zum Entwurf, bis 20. November 2016
Von Dürer bis van Gogh. Sammlung Bührle trifft Wallraf, bis 29. Januar 2017
Girolamo Troppa (1637-1710), 2. Dezember 2016 bis 12. März 2017

Museum Ludwig
Wir nennen es Ludwig. Das Museum Ludwig wird 40!, bis 8. Januar 2017
Master of Beauty. Karl Schenkers mondäne Bildwelten, bis 8. Januar 2017
Hier und Jetzt: Hausbesuch, 5. bis 27. November 2016

Römisch-Germanisches Museum
Zerbrechlicher Luxus. Köln – ein Zentrum antiker Glaskunst, bis 13. November 2016
Via Appia – Fotografien von Martin Claßen, bis 11. Dezember 2016

Museum für Angewandte Kunst Köln
Willy Fleckhaus. Design, Revolte, Regenbogen, bis 11. Dezember 2016
„Zur Freude!“ Kostbare Dosen und Miniaturen aus zwei Kölner Sammlungen, bis 11. Dezember 2016
Kölner Design Preis, 4. bis 27. November 2016

Rautenstrauch-Joest-Museum
Pilgern – Sehnsucht nach Glück?, bis 9. April 2017

Museum für Ostasiatische Kunst
Leidenschaften in der Kunst Ostasiens, bis 29. Januar 2017

Kölnisches Stadtmuseum
GROSSES KINO! 120 Jahre Kölner Filmgeschichte, bis 6. November 2016
Drunter und Drüber: Der Heumarkt, 10. Dezember 2016 bis 1. Mai 2017

NS-Dokumentationszentrum
Jugend im Gleichschritt!? Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Wirklichkeit, bis 12. März 2017

Kunst- und Museumsbibliothek
Heldenbücher, Eiserne Bücher, Ehrenchroniken, 5. November bis 27. Dezember 2016

artothek
Chargesheimer – Stipendium für Medienkunst 2016: Miriam Gossing und Lina Sieckmann, 3. bis 19. November 2016
Friedrich-Vordemberge-Stipendium für Bildende Kunst 2016: Lisa Seebach, 1. bis 23. Dezember 2016

Rheinisches Bildarchiv (RBA) (Ausstellung im Kunsthaus Rhenania, Bayenstraße 28)
Fotografien für Köln und die Welt, 10. bis 22. November 2016

Käthe Kollwitz Museum Köln
Anneliese Kretschmer – Entdeckungen. Photographien 1922 bis 1975, bis 27. November 2016

SK-Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn
Hans Eijkelboom – Photographische Konzepte, 1970 bis heute, 4. November 2016 bis 19. März 2017
Blick in die Sammlung: Bernd und Hilla Becher – Fachwerkhäuser des Siegener Industriegebietes, 4. November 2016 bis 19. März 2017

Tanzmuseum des deutschen Tanzarchivs Köln/SK Stiftung Kultur
Das Echo der Utopien. Tanz und Politik, verlängert bis 29. Januar 2017

Kolumba
Kurt Benning – Burgtreswitzmensch, bis 10. Juli 2017
»Me in a no-time state« – Über das Individuum, bis 14. August 2017

Schokoladenmuseum Köln
Konsum – Verantwortung – Zukunft. Wie wollen wir in Zukunft leben?, 8. November 2016 bis 18. Februar 2017
Himmlisch! Die Engelausstellung, 23. November 2016 bis 8. Januar 2017

 
AUSSTELLUNGSVORSCHAU JANUAR / FEBRUAR 2017

artothek
Ulla Bönnen, 11. Januar bis 18. Februar 2017

Museum für Angewandte Kunst Köln
FULL House: Design by Stefan Diez, 17. Januar bis 11. Juni 2017

Museum Ludwig
Gerhard Richter, 9. Februar bis 30. April 2017
Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus, 18. Februar bis 14. Mai 2017

 

Web: www.museenkoeln.de

Museum Folkwang Essen – Programm SEP 2016



Museum Folkwang Essen - Newsletter


Museum Folkwang

 

Sammlung digital erleben mit Google Art Project

Kommen Sie Vincent van Gogh ganz nah und erkunden Sie antike Schätze in einzigartiger Kulisse! Das Museum Folkwang präsentiert im Google Art Project Teile seiner umfangreichen Sammlungen: Tauchen Sie ein in die Installation Helm/Helmet/Yelmo vom Künstlerduo Los Carpinteros und genießen die 360°-Ansicht.  Zoomen Sie in die Gigapixel-Aufnahme von Vincent van Goghs Rhonebarken (1888) und erforschen die Pinselstriche und Farbschichten. Weitere vertiefende Einblicke in die Sammlungen folgen! Viel Spaß beim Entdecken!

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Neue Präsentation im Filmraum

In dem Film Night Soil / Fake Paradise (2014) geht die niederländische Künstlerin Melanie Bonajo dem Kult um die psychedelische Droge Ayahuasca nach. Die aus dem Amazonas stammende Droge ruft Trancezustände hervor, nach denen sich immer mehr Menschen aus westlichen Kulturen sehnen, um in Gegenwelten abzutauchen. Bonajo evoziert in ihrem Film Parallelen zwischen einer den Körper transzendierenden Wirkung des Cyberspace und der psychedelischen out-of-body-Erfahrung von Ayahuasca. Noch bis zum 9. Oktober im Filmraum!

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Richard Deacon live!

Erleben Sie den Künstler und Bildhauer Richard Deacon live!
Im Gespräch mit dem Kurator Julian Heynen gewährt Deacon Einblicke in seine vielschichtige Arbeitsweise.

Künstlergespräch mit Richard Deacon
Sa, 3. September, 16 Uhr

Teilnahmebeitrag: 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei

> Mehr zur Ausstellung


Schätze heben ... Roberto Matta

Die Reihe Schätze heben … geht weiter! Zusammen mit dem Team der Bildung und Vermittlung entdecken Sie die Sammlungen des Museum Folkwang. Dieses Mal wird das Werk des chilenischen Architekten, Bildhauers und Malers Roberto Matta (1911-2002) erforscht. Die oft großformatigen Bilder von Matta werden von merkwürdigen Gebilden und maschinenähnlichen Wesen bevölkert und erinnern an Science Fiction-Filme und Computerspiele.

Schätze heben ... Selten Gesehenes und Unbekanntes aus der Sammlung
Surrealismus und Science Fiction – Roberto Matta

Do, 8. September, 18:30 Uhr

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang. Teilnahmebeitrag: 3 € / 1,50 € / Kunstring Folkwang frei

> Mehr Veranstaltungen


Tag des Offenen Denkmals 2016

Am Tag des Offenen Denkmals 2016 stellt Hans-Jürgen Lechtreck auf Grundlage historischer Pläne und Fotografien einzelne Etappen der Planungs- und Baugeschichte des ersten Museumsneubaus an der Bismarckstraße vor.

Projekt – Neubau – Denkmal
Das Gebäude des Museum Folkwang von 1960

So, 11. September, 14 und 16 Uhr

Teilnahmebeitrag: 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei

> Mehr Veranstaltungen


Meet the Artist: Denise Winter

Im Workshop mit der Künstlerin und Deacon-Schülerin Denise Winter lernen die Jugendlichen – inspiriert von Deacons Zeichnungen, Drucken und Plastiken – verschiedene Techniken der Formfindung und Komposition kennen. Ausgangspunkt ist der Museumsbau: Ecken, Kanten, Treppenstufen und Zwischenräume werden abgezeichnet und auf geometrische Formen reduziert. Aus den Raumelementen entstehen Drucke und Collagen auf Basis der Schablonen und Druckbögen.

Meet the Artist
Denise Winter: Please Mind the Gap

So, 18. September, 11 – 18 Uhr

Teilnahme kostenfrei. Anmeldung im Besucherbüro erforderlich:
+49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de

> Mehr Veranstaltungen


Wenn Klang und Gemälde einander begegnen ...

Erleben Sie die aktuelle Ausstellung der Sammlung Looser mal anders: Das Essener E-MEX-Ensemble tritt in einen musikalischen Dialog mit den Gemälden von Mark Rothko, Frank Stella, Ellsworth Kelly oder Sean Scully. Interpretiert wird Morton Feldmanns Crippled Symmetry für Flöte, Schlagzeug und Klavier (1983). Das Stück lässt sich als Installation begreifen, deren Klänge man als Hörer auf ganz unterschiedliche Weise im Zusammenwirken mit den Bildern im Raum erleben kann.

Das Konzert wird gefördert von: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturbüro der Stadt Essen, Sparkasse Essen »PS-Sparen und Gewinnen« und E-MEX e.V.

Wenn Klang und Gemälde einander begegnen …
Morton Feldman: Crippled Symmetry (1983)
E-MEX: Evelin Degen, Martin von der Heydt, Michael Pattmann

Sa, 24. September, 15 Uhr

Eintritt frei!
In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang

> Mehr zur Ausstellung


Bildnachweis

Richard Deacon, Untitled, 1975 © Richard Deacon

Ansicht Gigapixel-Aufnahme von Vincent van Gogh, Rhonebarken, 1888, Museum Folkwang, Essen. Images by Google

Melanie Bonajo, Filmstill aus Night Soil / Fake Paradise, 2014, 
Courtsey AKINCI, Amsterdam

Foto: Archiv Museum Folkwang

Keyvisual Dancing with Myself © Museum Folkwang, Essen

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Kunst im Tunnel (Düsseldorf) – Programm SEP 2016


NEWSLETTER KIT - Kunst im Tunnel September 2016





KIT im September 2016

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde von KIT – Kunst im Tunnel,

mit „…nach Glamour“ präsentiert KIT bis zum 30. Oktober elf Positionen zeitgenössischer russischer Kunst, die aktuelle Themen der russischen Gesellschaft aufgreifen.

Heute laden wir Sie um 18 Uhr zu einem Künstlergespräch mit Kuratorin Natalia Gershevskaya und den Künstlern Vivian Greven, Olya Kroytor und Andrey Kuzkin ein. Der Eintritt ist frei.

Die nächste KUNSTPAUSE findet am 7. September um 13.30 Uhr statt.

Am 9. September laden wir Kinder aus Düsseldorfer Flüchtlingsunterkünften um 16 Uhr gemeinsam mit Düsseldorfer Kindern zum WELCOME WORKSHOP ein.

Der 11. September ist Familientag im KIT. Um 13 Uhr heißt es in der Familienführung „Spieglein, Spieglein an der Wand …“. Der Eintritt ist den ganzen Tag frei.

Zu einer deutsch-russischsprachigen Führung laden wir am 14. September von 18 bis 19 Uhr ein. Eine zweisprachige Führung für Kinder gibt es am 28. September, um 16 Uhr.

Die Sparda-Bank West begrüßt am 22. September zum KUNST Apéro. Um 18 Uhr führen dann die beiden Kuratorinnen Natalia Gershevskaya und Jewgenija Tschuikowa durch „… nach Glamour“.

Viel Vergnügen wünscht Ihnen

Ihr Team von KIT – Kunst im Tunnel


Olya Kroytor
Isolation, 2014
Performance/Installation
Red rug, wood, 1400 x 300 x 200 cm
Foto: Ivo Faber


Jewgenija Tschuikowa
Ohne Titel, 2016


Rostan Tavasiev
Cinema, 2006
Installation
Steel, paint, stainless steel, c/b cloth, wood, faux fur, plastic, sewing, 300 x 250 x 500 cm
Courtesy of Moscow Museum of Modern Art collection, Moscow
Foto: Ivo Faber

„… nach Glamour“
Eine künstlerische Analyse zur aktuellen Entwicklung in der russischen Gesellschaft von Natalia Gershevskaya und Jewgenija Tschuikowa

Bis 30.Oktober 2016

Künstlergespräch: Donnerstag, 1. September, 18 Uhr; mit Natalia Gershevskaya, Vivian Greven, Olya Kroytor und Andrey Kuzkin. Eintritt frei

Öffentliche Führung: Jeden Sonntag, 15 Uhr

KUNSTPAUSE: Mittwoch, 7. September, 13 Uhr; Kurzführung durch die aktuelle Ausstellung

Familientag: Sonntag, 11. September, 11 – 18 Uhr; 13 Uhr: Familienführung „Spieglein, Spieglein an der Wand…“, Eintritt frei

In den letzten 20 Jahren hat die russische Gesellschaft eine gewaltige Wende durchlebt. Am Anfang des 21. Jahrhunderts steigerte sich die Finanzkraft einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe durch Bereicherung auf der Basis von Öl- und Gasexporten, sowie durch korrumpierte Wirtschaft ins nahezu Unermessliche.

In der sowjetischen Vergangenheit konnten sich keine Tradition und keine Kultur des Umgangs mit Kapital entwickeln. Als Folge manifestierte sich das schnell verdiente Geld neuer Eliten in einem luxuriösen Lebensstil, der den neuen gesellschaftlichen Status zeigte. Das Diktat von demonstrativem Konsum und entfesselten Eitelkeiten gipfelte in den grotesken Formen eines „Glamour“, der zum Vorbild und zur Projektionsfläche der Träume für den Großteil der Bevölkerung wurde und Traum blieb.

Der Mangel an sozialen Bewusstsein und gesellschaftlicher Verantwortung verhinderte den Aufbau einer Zivilgesellschaft, welches wiederum zur einer gewaltigen Spaltung, Orientierungslosigkeit und Radikalisierung in der heutigen Gesellschaft führt.

Wie wird diese rasante Entwicklung in der bildenden Kunst reflektiert?

Mit Elena Berg, Vadim Gushchin, Viktor Kirillov-Dubinskiy, Olya Kroytor, Andrey Kuzkin, Konstantin Latyshev, Vikenti Nilin, Leonid Sokhranski, Rostan Tavasiev, Jewgenija Tschuikowa, Anna Zhelud

In Kooperation mit

Mit freundlicher Unterstützung von

   

KIT – Kunst im Tunnel/Kunsthalle Düsseldorf
WELCOME WORKSHOP

Freitag, 9. September 2016, 16 Uhr im KIT

Gemeinsam mit KRASS e.V. laden wir einmal im Monat zum WELCOME WORKSHOP ins KIT oder in die Kunsthalle Düsseldorf ein. Von 16 bis 18 Uhr können Kinder aus Düsseldorfer Flüchtlingsunterkünften gemeinsam mit anderen Düsseldorfer Kindern die aktuellen Ausstellungen besuchen und anschließend selbst kreativ werden.

Am 9. September treffen wir uns in der Ausstellung „…nach Glamour“ im KIT, in der junge russische Kunst gezeigt wird.

Um Voranmeldung wird gebeten unter bildung@kunst-im-tunnel.de. Die Teilnahme ist kostenlos.
Leitung: Dana Bergmann

Dieser Workshop ist ein inklusives Angebot von KIT – Kunst im Tunnel, Kunsthalle Düsseldorf und KRASS e.V., es richtet sich auch an TeilnehmerInnen ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen.

In Kooperation mit

Deutsch-Russische Führungen

September 2016

Im Rahmen der Ausstellung „... nach Glamour“ laden wir zu einigen deutsch-russischsprachigen Führungen ein. Am 14. September begrüßen wir um 18 Uhr Erwachsene zur Führung „Glanz & Glamour“ und am 28. September gibt es um 16 Uhr eine zweisprachige Führung für Kinder. Der Eintritt ist zu beiden Veranstaltungen frei.


Elena Berg
Red, 2002
artificial fingernails, 150 x 75 cm
Courtesy of the artist
Foto: Ivo Faber

KUNST Apéro

Donnerstag, 22. September 2016, 18 – 20 Uhr

Die Sparda-Bank West lädt im September beim KUNST Apéro in die Ausstellung „… nach Glamour“ ein. Gemeinsam werden die Kuratorinnen Natalia Gershevskaya und Jewgenija Tschuikowa durch die Schau führen.

Anschließend lädt die Sparda-Bank noch zum Austausch in die KIT Bar ein.

Der Eintritt ist frei.

KIT – KUNST IM TUNNEL
Mannesmannufer 1b
40213 Düsseldorf
kit@kunsthalle-duesseldorf.de
www.kunst-im-tunnel.de
 
Öffnungszeiten
Di – So, Feiertage 11–18 Uhr
 
Anfahrt
Öffentliche Verkehrsmittel:
Straßenbahnen: 706, 708, 709
Haltestelle: Landtag/Kniebrücke
Eintritt
Erwachsene: 4 EUR
Ermäßigt: 3 EUR
Gruppen (ab 10 Personen): 3 EUR
Schwerbehinderte: frei
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: frei
 
Kombiticket KIT – Kunst im Tunnel und Kunsthalle Düsseldorf: 8 EUR/ermäßigt 5 EUR

 
Am 2. Sonntag im Monat: Familientag, Eintritt frei

 
KIT — Kunst im Tunnel wird gefördert durch

Partner KIT — Kunst im Tunnel

Im Rahmen des Baker Tilly Roelfs Künstler-Stipendiums

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