Kunst in Köln: Programm März/April 2017

Market - responsive Newsletter with Template Builder


KIK MÄRZ / APRIL 2017

 
 
| museenkoeln  Kunst in Köln
 
 
 
DIE NEUEN AUSSTELLUNGEN DER KÖLNER MUSEEN IM MÄRZ / APRIL 2017
 
artothek
Silke Brösskamp. Wir sind so weit gekommen
2. März bis 15. April 2017

Silke Brösskamp, geb. 1965 in Münster, besetzt Räume. Für das Projekt in der artothek entwickelte sie eine Arbeit, die die spätgotische Architektur außen und das prägende Raumkonzept der 50er Jahre im Inneren aufgreift. Herausgelöste Architekturdetails verbinden sich mit materialisiertem Leerraum und nehmen den gesamten Ort in Besitz, sind zugleich fremder Eindringling und wiedererkennbares Zitat. Für Ihre Arbeit erhält Silke Brösskamp den „Horizont-Raum-Preis“ der Freunde der artothek Köln e. V.

 
Käthe Kollwitz Museum Köln
AUFSTAND! Renaissance, Reformation und Revolte im Werk von Käthe Kollwitz
10. März bis 5. Juni 2017

Zum 150. Geburtstag der Künstlerin steht eines ihrer Schlüsselwerke im Zentrum einer umfassenden Ausstellung: Der graphische Zyklus »Bauernkrieg« (1902–1908) repräsentiert in mehrfacher Hinsicht den Aufbruch in eine neue Zeit. Er vergegenwärtigt nicht nur den Aufstand erniedrigter Bauern von 1524/25, sondern verbildlicht auch die künstlerische Revolte der späten Neuzeit – den Bruch der Moderne mit der akademischen Tradition. Die Schau dokumentiert die spannende Genese der Folge, die Kollwitz in intensiver Auseinandersetzung mit Renaissance-Meistern und Größen der Moderne schuf.

 
Tanzmuseum des deutschen Tanzarchivs Köln
Berliner Sesession und Russisches Ballett: Ernst Oppler
11. März 2017 bis 28. Januar 2018

Anlässlich des 150. Geburtstags des »Tanzmalers« Ernst Oppler (1967–1929) zeigt das Deutsche Tanzarchiv Köln erstmals eine umfassende Retrospektive der Arbeiten mit Tanzbezug aus seinem bedeutenden Nachlassbestand Opplers. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem nie zuvor gezeigten zeichnerischen Werk. Oppler hat nicht wie andere Maler die Tänzer pausierend (»au repos«) oder in einer gehaltenen Pose im Atelier gezeichnet, sondern bei Proben und Aufführungen auf der Bühne, während des Tanzens. Seine Skizzen zeigen Ballett und Tanz in der Authentizität der Bewegung.

 

 
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Die Kunst der Pause. Transparenz und Wiederholung
24. März bis 5. Juni 2017

Butterbrotpapier und einen dünnen Bleistift – mehr braucht es nicht, um ein interessantes Motiv abzupausen. Die älteste Kopiertechnik der Menschheit gehört aber in der zeichnerischen Praxis wohl auch wegen seiner Alltäglichkeit zu den künstlerischen Randerscheinungen. Dennoch und gerade deshalb widmet das Wallraf dem Thema eine Sonderausstellung und rückt das fragile Medium in den Mittelpunkt des Interesses. Anhand von mehr als 20 Exponaten wird die Historie der Pause ergründet und ihre Aufgabenvielfalt im künstlerischen Schaffensprozess dargestellt.

 
Domschatzkammer Köln
Ewald Mataré und der Kölner Dom
31. März bis 20. August 2017

Vor ca. siebzig Jahren schuf der bedeutende rheinische Bildhauer und Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie Ewald Mataré die berühmten Bronzetüren für das südliche Querhausportal des Kölner Domes. Zum Domjubiläum 1948 konnten die beiden mittleren Türen– Papst- und Bischofstür – eingebaut werden, 1953 und 1954 folgten die beiden Seitenportale – Pfingst- und Schöpfungstür. Ausgehend von der Entstehungsgeschichte dieser bedeutenden Bronzearbeiten, an denen auch Matarés Schüler, Joseph Beuys und Gertrud Kortenbach, mitgewirkt haben, werden Werke präsentiert, die im direkten Bezug zu den Türen stehen oder in deren stilistischen Zusammenhang einzuordnen sind sowie Werke die im kirchlichen Kontext entstanden sind bzw. christliche Inhalte zum Thema haben.

 
Die Photographische Sammlung / SK-Stiftung Kultur
Emil Otto Hoppé - Unveiling a Secret / Blick in die Sammlung: Industrie als Motiv
6. April bis 30. Juli 2017

Der Photograph Emil Otto Hoppé (1878–1972) genoss zu Lebzeiten ein hohes Ansehen. 1902 ging der geborene Münchner nach London und etablierte sich dort rasch auf dem Gebiet des Portraits und der Landschaft. Das Thema der Industrie nimmt in seinem Gesamtwerk eine zentrale Rolle ein. Dieser Themenkomplex wird erstmals in der Breite vorgestellt und darüber hinaus werden Hoppés photographische Leistungen nach Jahrzehnten wieder in das Licht der Öffentlichkeit gerückt.

 

Mit Photographien von Bernd und Hilla Becher, Ruth Hallensleben, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Peter Weller und viele mehr Der Industriedarstellung kommt im Bestand der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur vor allem anbindend an das photographische Oeuvre von Bernd und Hilla Becher eine wichtige Bedeutung zu. Die Zeitspanne der Ausstellung umfasst das Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1960er-Jahre.

 
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde
7. April bis 9. Juli 2017

Der Platz sah das Wüten der französischen Revolution, überstand die Wirren zweier Weltkriege, erlebte Massenjubel, Volkstrauer, Staatsfeierlichkeiten und steht damit wie kein zweiter öffentlicher Ort für die bewegte Geschichte einer ganzen Nation: Die Rede ist von der Place de la Concorde. Doch nur wenige wissen, dass es ein junger deutscher Architekt war, der diesen Platz Anfang des 19. Jahrhunderts in ein urbanes Juwel verwandelte. Sein Name war Jakob Ignaz Hittorff. Das Wallraf-Richartz-Museum widmet ihm und seiner Neuerfindung des geschichtsträchtigen Ortes eine große Sonderausstellung.

 
NS-Dokumentationszentrum
Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941-1944
7. April bis 25. Juni 2017

Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Zwischen 1941 und 1944 erschossen Angehörige der SS, der Wehrmacht und deutsche Polizeieinheiten zusammen mit einheimischen Helfern in der Sowjetunion über zwei Millionen Juden, etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten oder töteten sie in sogenannten Gaswagen. Anhand historischer Dokumente und Fotografien beschreibt die Ausstellung die Entwicklung des Massenmords und die Aufarbeitung dieser Verbrechen nach 1945.

 
Museum Ludwig
Wolfgang-Hahn-Preis 2017: Trisha Donnelly
25. April bis 30. Juli 2017

2017 zeichnet die Gesellschaft für Moderne Kunst Trisha Donnelly mit dem Wolfgang-Hahn-Preis aus. Die Jury ehrt damit die 1974 in San Francisco geborene Künstlerin für ihr zukunftsweisendes OEuvre. Donnelly lotet in Video, Zeichnung, Skulptur, Soundinstallation und Performances immer wieder aus, was Kunstwerke heute überhaupt ausmacht.

 
Deutsches Sport & Olympia Museum
EisZeit
28. April bis 28. Mai 2017

 Ein Ausstellungsprojekt des DSOM mit der Stadt Köln, der KEC Kölner Eishockey-Gesellschaft »Die Haie«, dem Institut francais Cologne und dem Eishockey-Weltverband IIHF

Die Eishockey-Weltmeisterschaft im Mai ist eines der Glanzlichter des internationalen Sportjahres 2017. Ihre besondere Bedeutung erwächst auch daraus, dass die Ausrichtung als deutsch-französisches Gemeinschaftsprojekt angelegt ist, mit Spielorten in Köln und Paris. Das Deutsche Sport & Olympia Museum begleitet die WM mit einem facettenreichen Ausstellungskonzept und wird so zur zentralen Anlaufstelle für all jene, die auch an den kulturellen und politischen Implikationen des schnellsten Mannschaftssports der Welt Interesse finden.

 

 
KölnTag

KölnTag in den städtischen Museen jeden ersten Donnerstag im Monat: 2. März, 6. April 2017. Weitere Informationen unter www.museenkoeln.de

 
AUSSTELLUNGSÜBERBLICK MÄRZ / APRIL 2017
(inkl. der bereits eröffneten Ausstellungen)

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Girolamo Troppa (1637-1710), bis 12. März 2017
Die Kunst der Pause. Transparenz und Wiederholung, 24. März bis 5. Juni 2017
Paris erwacht! Hittorffs Erfindung der Place de la Concorde, 7. April bis 9. Juli 2017

Museum Ludwig

Gerhard Richter. Neue Bilder, bis 1. Mai 2017
Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus, bis 14. Mai 2017
Wolfgang-Hahn-Preis 2017: Trisha Donnelly, 25. April bis 30. Juli 2017

Römisch-Germanisches Museum

Zerbrechlicher Luxus. Köln – ein Zentrum antiker Glaskunst, bis 26. März 2017

Museum für Angewandte Kunst Köln

FULL House: Design by Stefan Diez, bis 11. Juni 2017

Rautenstrauch-Joest-Museum

Pilgern – Sehnsucht nach Glück?, bis 9. April 2017

Kölnisches Stadtmuseum

Heinz Held: Magie des Banalen, bis 12. März 2017 (kleine Kubus-Ausstellung)
Drunter und Drüber: Der Heumarkt, bis 1. Mai 2017
Bosporus am Rhein, 25. März bis 14. Mai 2017 (kleine Kubus-Ausstellung)

NS-Dokumentationszentrum

Jugend im Gleichschritt!? Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Wirklichkeit, bis 12. März 2017
Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer, 7. April bis 25. Juni 2017

Kunst- und Museumsbibliothek

Thomas Kling. Double Exposure, bis 5. März 2017

artothek

Silke Brösskamp, 2. März bis 15. April 2017
Gerrit Frohne, 28. April bis 24. Juni 2017

Käthe Kollwitz Museum Köln

AUFSTAND! Renaissance, Reformation und Revolte im Werk von Käthe Kollwitz, 10. März bis 5. Juni 2017

Die Photographische Sammlung / SK-Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn

Hans Eijkelboom – Photographische Konzepte, 1970 bis heute, bis 19. März 2017
Blick in die Sammlung: Bernd und Hilla Becher – Fachwerkhäuser des Siegener Industriegebietes, bis 19. März 2017
Emil Otto Hoppé – Unveiling a Secret (Raum 1), 6. April bis 30. Juli 2017
Blick in die Sammlung: Industrie als Motiv, 6. April bis 30. Juli 2017

Tanzmuseum des deutschen Tanzarchivs Köln / SK Stiftung Kultur

Berliner Secession und Russisches Ballett: Ernst Oppler, 11. März 2017 bis 28. Januar 2018

Domschatzkammer Köln

Ewald Mataré und der Kölner Dom, 31. März bis 20. August 2017

Kolumba

Kurt Benning – Burgtreswitzmensch, bis 10. Juli 2017
»Me in a no-time state« – Über das Individuum, bis 14. August 2017

Deutsches Sport & Olympia Museum

EisZeit, 28. April bis 28. Mai 2017

 
AUSSTELLUNGSVORSCHAU MAI / JUNI 2017

NS-Dokumentationszentrum

Russenlager und Zwangsarbeit, 5. Mai bis 25. Juni 2017

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Heiter bis wolkig. Naturschauspiele in der niederländischen Malerei, 1. Juni 2017 bis 5. Februar 2018
1917 – Erinnerung an Luise Straus-Ernst, 23. Juni bis 10. September 2017

Rautenstrauch-Joest-Museum

Tatort Kambodscha? Einer Fälschung auf der Spur, 2. Juni bis 6. August 2017

Museum Ludwig

Hier und Jetzt im Museum Ludwig: Reena Spaulings, 3. Juni bis 27. August 2017
Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 1960er Jahre, 24. Juni bis 24. September 2017

 

Museumsfest am 21. Mai in allen Häusern

 

Kunst Ausschreibungen 2017

Kunst Ausschreibungen 2017

(mehr …)

K20: „Otto Dix – Der böse Blick“

„Otto Dix – Der böse Blick“

Ausstellung in der K20 Kunstsammlung Düsseldorf bis 14. Mai 2017

Schön inszenierte Dix-Schau – einen Blick riskieren, lohnt sich!

Otto Dix, 1919, Fotograf unbekannt, Otto Dix Stiftung © Kunstsammlung NRW

Von Meike Lotz

Anders als die Dix-Ausstellungen im vergangenen Jahr zu seinem 125. Geburtstag, beleuchtet die Düsseldorfer Ausstellung im K20 vorwiegend die Zeit zwischen 1922 bis 1925. Diese drei Jahre verbrachte Otto Dix nämlich in Düsseldorf – und fand nicht nur seine große Liebe Martha, seine spätere Ehefrau hier, sondern konnte auch beruflich einiges erreichen. Im Oktober 1921 kam er mittellos aus Dresden, wo er es nicht einmal zu einer Einzelausstellung geschafft hatte. Im Rheinland, speziell von der ermutigenden Düsseldorfer Kunst-und Galerieszene der Goldenden 20er Jahre, erhoffte er sich eine materielle Sicherung durch Aufträge und Ausstellungsmöglichkeiten. Und tatsächlich Düsseldorf brachte ihm neben dem privaten auch das berufliche Glück. Dix erhielt hier die Freiheit sich künstlerische weiterzuentwickeln – und veränderte seine kubistische und expressive Formensprache hin zu seinem der Neuen Sachlichkeit zugewandten unverkennbaren Porträtstil. Mit bösem Blick malte er seine Zeitgenossen und diese standen reihenweise an, um sich genau in dieser direkten Art porträtieren zu lassen. Dix selbst verstand sich dabei als Realist „ich muss alles mit eigenen Augen sehen, um dann zu bestätigen: so ist das gewesen und nicht anders.“ Seine Vorstellung, dass das „Außen“ Ausdruck des „Inneren“ ist, zeichnet sich deutlich in seiner Porträtkunst wider.

Otto Dix, Bildnis der Kunsthändlerin Johanna Ey, 1924, Öl auf Leinwand, 140 x 90 cm, erworben durch die Gesellschaft der Freunde der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen e.V., © VG Bild-Kunst, Bonn, 2016

Den Anlass für die Düsseldorfer Ausstellung „Otto Dix – Der böse Blick“ hat das Bildnis der Galeristin Johanna Ey gegeben, das in der Ständigen Sammlung des K20 zu finden ist. „Jeder Mensch hat eine ganz spezielle Farbe, die sich auf das ganze Bild auswirkt“, so Dix und inszeniert seine Gönnerin und Förderin im leuchtenden violetten Kleid in majestätischer Pose. Johanna Ey hatte sich nämlich ganz besonders für Dix und seine Karriere eingesetzt – zeitweise wohnte er sogar in einem Nebenzimmer ihrer Galerie.
Die Düsseldorf Zeit wurde übrigens zu seiner Produktivsten, es entstanden über 400 Aquarelle, zahlreiche Gemälde und der Kriegszyklus, der in der Ausstellung auch zu sehen ist. Er läutet den Beginn der Ausstellung ein und ist bezeichnend für Dix‘ Erfahrungen im 1. Weltkrieg. Der 50teilige Zeichenzyklus hängt links in der ‚Grabbehalle‘ und ist kuratorisch hervorragende inszeniert.

Otto Dix, Sturmtruppe geht unter Gas vor (Detail), 1924, aus: „Der Krieg“ Zyklen aus 50 Radierungen in fünf Mappen, 2. Mappe, II, 19,6 x 29,1 cm, Otto Dix Archiv, Bevaix, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Wie in einem Schützengraben begegnet der Besucher im engen Gang den Kriegserfahrungen von Otto Dix und kommt in Berührung mit dem Leid und Elend jener Zeit – auch atmosphärisch. Die abgedunkelte Lichtsituation notwendig für die Präsentation der Zeichnungen wird hier in doppelter Weise genutzt und die tief abgehangenen Decken tragen wunderbar zur trüben Stimmung bei. Fast befreiend, der Krieg ist zu Ende, geht es dann weiter durch die große, luftige Eingangshalle des K20 in den zweiten Teil der Ausstellung. Hier findet sich der Besucher wieder auf einer in Grautönen gehaltenen Straße – und geht den Weg des Künstlers Dix nach. An der ersten Kreuzung beginnt Dix Zeit in Düsseldorf. Rechts und links Häuser, Fenster, Räume, Einblicke wie auf dem futuristischen Bild von Umberto Boccioni „Die Straße dringt ins Haus“ (1911) inszeniert.

Umberto Boccioni, Die Straße dringt ins Haus, 1911

Die einzelnen Räume sind in verschiedenen Farben, bordeaux rot, hell lila, olivgrün gehalten und stehen als Sinnbilder der verschiedenen künstlerischen Phasen von Otto Dix wie zum Beispiel 1919/20 die noch kubistische Formensprache, 1920 die steifen Porträts bis hin zu den Arbeiten der Neuen Sachlichkeit 1923. Die Düsseldorfer Zeit endet an der zweiten Kreuzung der Straße (des Mittelgangs).

Otto Dix, Bildnis der Tänzerin Anita Berber, 1925, Öl und Tempera auf Sperrholz, Sammlung Landesbank Baden-Württemberg, im Kunstmuseum Stuttgart, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016



Dort hängt auch das eindrucksvolle Porträt der Tänzerin Anita Berber, die als Verkörperung des weiblichen Bohémiens, der Femme fatale der Weimarer Republik galt. Dix malt sie im feurigen Rot auf rotem Hintergrund. An der Detailgenauigkeit dieses Bildes lässt sich auch Dix besondere Technik ablesen, bei der er sich an der Malerei der Dürer-Zeit orientierte. Er verwendete Lasuren, die vom Maler umfangreiche Vorbereitung wie Detailstudien oder Vorzeichnungen erfordern, da später große Änderungen nicht mehr möglich sind. Dix nannte diese Technik den „strengen Stil der Malerei“ und zeitgenössische Kunstbetrachter nannte diese Lasurtechnik „sachlich“, da die langsame Arbeitsweise die „sachlichen“ Details wohl erst hervorbrachte.
Bis ins Detail entblößt Dix also seine Portraitierten: Kunsthändler, Familie und nicht zu übersehen, die zahlreichen Prostituierten. Dix seziert sie mit seinem bösen Blick oder entlockte ihnen den bösen Blick wie der „Dame mit Hund“ von 1922. Auf dem Aquarell mit Kreide, ergänzte Dix witziger Weise einen Streifen Alupapier, das übrigens während der Inflation als Notgeld verwendet wurde, vermutlich war Dix Streifen jedoch ein Stück eines Verpackungsmaterials z.B. für Zigaretten.

Otto Dix, Mieze, abends im Café, 1923, Aquarell über Bleistift, 56,7 x 38,7 cm, Buchheim Museum der Phantasie, Bernried am Starnberger See, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Foto: Achim Kukulies © Kunstsammlung NRW

Dank der durchdachten Ausstellungsarchitektur, kann der Besucher sich wie Dix auf Motivsuche begeben. Von den Häusern auf die Straßen blicken oder voyeuristisch in die Räume eines Freudenhauses lugen. Deutlich wird dabei, dass Dix, nicht nur das Elend der Weimarer Republik gemalt hat, sondern dass er in der Zeit bzw. die Zeit selbst gelebt hat.

Otto Dix, Herren und Damen, 1922, Aquarell und Bleistift , 56,6 x 47,0 cm, Private Collection, Courtesy Richard Nagy Ltd., London, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Er hat sich selbst zum Dandy und Bürgerschreck ernannt, er wollte um jeden Preis berühmt werden – und es ist ihm gelungen. Er gilt bis heute als der berühmt-berüchtigte Porträtist, der seine Modelle jenseits jedweder gängiger ästhetischer Normen kritisch und „mit bösem Blick“ in Szene setzte.

Der Ausstellungskatalog kostet im Museumshop 34,- EUR. Weitere Infos zur Ausstellung
https://www.kunstsammlung.de/otto-dix.html

Die Ausstellung wird im Anschluss in der Tate Liverpool gezeigt. („Portraying a Nation: Germany 1919 – 1933, 23. Juni- 15. Oktober 2017

Museum Ludwig (Köln): Gerhard Richter – „Neue Bilder“

Museum Ludwig (Köln): Gerhard Richter - "Neue Bilder"





Museum Ludwig Köln





Gerhard Richter. Neue Bilder
09. Februar – 01. Mai 2017

Anlässlich des 85. Geburtstages von Gerhard Richter am 9. Februar 2017 stellt das Museum Ludwig erstmals 26 abstrakte Bilder vor, die alle im letzten Jahr entstanden. Leuchtende Farbigkeit und differenzierte, vielschichtige Kompositionen kennzeichnen die neuen Bilder, die meist auf Leinwand in ganz verschiedenen Formaten gemalt sind. Mit Pinsel, Spachtel, Rakel und Messer bearbeitet der Künstler die in mehreren Schichten aus Ölfarbe aufgebauten Bilder; seine lange Erfahrung – auch in der Einbeziehung des Zufalls in den Entstehungsprozess – führt zu detailreichen und äußerst komplexen Kompositionen. Der Zweifel an der Darstellbarkeit von Realität und die Frage nach der Bedeutung des gemalten Bildes liegen Richters Schaffen zugrunde.
 
Seit über 50 Jahren arbeitet Gerhard Richter an der fulminanten Erneuerung der Malerei. Das weit ausfächernde Œuvre des vielleicht bekanntesten Künstlers unserer Zeit fasziniert durch das Spannungsverhältnis von Figuration und Abstraktion, von Bedeutung und Banalität. Im Werk Gerhard Richters, der am 9. Februar 1932 in Dresden geboren ist und seit 1983 in Köln lebt, dominieren seit den späten 1970er Jahren seine abstrakten Bilder.
 
Parallel werden wegweisende Werke von Gerhard Richter aus der Sammlung des Museum Ludwig präsentiert: Ikonen wie Ema (Akt auf einer Treppe) von 1966 oder 48 Portraits deutscher Geistesgrößen von 1971/72, das abstrakte Bild Krieg von 1981 bis hin zur Glasarbeit 11 Scheiben von 2003 werden unter anderem zu sehen sein. Diese ebenfalls von Gerhard Richter eingerichtete Sammlungspräsentation zeigt zusätzlich viele Editionen, in denen der Maler seine Mittel und seine Fragestellungen nach Bild und Abbild noch einmal erweitert. Die Editionen von Gerhard Richter sind mitunter schon lange in der Sammlung des Museum Ludwig, teilweise sind es jedoch auch Geschenke, die Sammler aus dem Rheinland und der Künstler selbst, anlässlich seines 85. Geburtstags dem Museum übergeben haben.
 
Oberbürgermeisterin Henriette Reker gratuliert dem Künstler und Kölner Ehrenbürger herzlich: „Die Verbundenheit von Gerhard Richter mit dem Museum Ludwig und der Stadt Köln ist ein großes Glück. Sein international so bedeutendes Werk entsteht hier in unserer Stadt. Umso mehr freue ich mich, dass nun auch seine neuen Bilder in Köln erstmalig zu sehen sind.“
 
Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach ergänzt:. „So beschenkt er zu seinem Geburtstag letztendlich uns. Dafür gilt ihm besonderer Dank.“
 
Für Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig, ist die Entscheidung von Gerhard Richter seine neuen Bilder erstmals im Museum Ludwig zu zeigen Anerkennung und Ansporn zugleich: „Dass Gerhard Richter ausgerechnet das Museum Ludwig als Ort der erstmaligen Präsentation seiner neuen Bilder auswählt, belegt einmal mehr das langjährige und intensive Verhältnis des Künstlers zu unserer Institution und spornt uns an, dieses noch zu vertiefen.“
 
Kuratorin: Rita Kersting
 
Die Ausstellung wird freundlicherweise unterstützt durch die Zurich Versicherung.
 
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag der Buchhandlung Walther König mit Abbildungen aller 26 neuen Bilder. Die Textbeiträge stammen von Yilmaz Dziewior und Rita Kersting. 80 Seiten, dt./engl. 24 Euro (18 Euro im Museum)
 
Vorträge zur Ausstellung
Di, 7.2.2017, 19 Uhr
Dr. Julian Heynen:
Unbegreifbar? Undarstellbar? Das Birkenau-Bild von Gerhard Richter
 
Di. 7.3.2017, 19 Uhr
Hubertus Butin:
Gerhard Richters Farbtafelbilder der 1960er- und 70er-Jahre
 
Di. 11.4.2017, 19 Uhr
Prof. Dr. Beate Söntgen
Gerhard Richter. Arbeit am Bild
 
Vorträge im Rahmen der Vortragsreihe KunstBewusst der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig e. V. sowie der Fritz Thyssen Stiftung
Ort: Filmforum, Kino im Museum Ludwig
 
Kontakt

 

 
Anne Niermann / Sonja Hempel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+49 (0)221 - 221 - 23491
niermann@museum-ludwig.de
hempel@museum-ludwig.de
 

 
Bildnachweis:
Gerhard Richter
Abstraktes Bild, 2016
Öl auf Aluminium
© Gerhard Richter 2016 (221116)
Herausgeber:
Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
Tel:+49-221-221-26165
www.museum-ludwig.de
info@museum-ludwig.de
 

 
 

 
 



Ausschreibung „STRABAG Artaward International“

Ausschreibung "STRABAG Artaward International"

strabag

Liebe Künstlerin, lieber Künstler,
sehr geehrte Damen und Herren!

STRABAG SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen, führend in Innovation und Kapitalstärke. Das Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab.

Das STRABAG Kunstforum steht mit der Durchführung des STRABAG Artaward International, der Ausstellungstätigkeit in der STRABAG Artlounge und dem Aufbau und der Betreuung der permanent präsentierten STRABAG Artcollection an über 60 Bürostandorten europaweit im Dienst der internationalen Kunstförderung.

Der STRABAG Artaward ist ein Kunstförderungspreis für Künstlerinnen und Künstler bis 40 Jahre im Bereich Malerei und Zeichnung und wird seit 1994 in Österreich und seit dem Jahr 2009 international ausgeschrieben.
Vergeben werden ein Hauptpreis zu 15.000 Euro und vier Anerkennungspreise zu je 5.000 Euro. Zusätzlich können Ankäufe von Werken der ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler für die STRABAG Artcollection erfolgen.
Nach der Preisvergabe und der gemeinsamen Ausstellung der prämierten Werke erhält jede bzw. jeder der fünf ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler eine Einzelausstellung in der STRABAG Artlounge in Wien.
Alle prämierten Künstlerinnen und Künstler können sich für einen Studioaufenthalt im STRABAG Artstudio in Wien bewerben.

Teilnahmeländer 2015-2017: Österreich, BeNeLux (Belgien, Luxemburg, Niederlande), Nordrhein-Westfalen/D und Schweiz.

Wir möchten Sie herzlich zur Bewerbung einladen und freuen uns, wenn Sie diese Information an interessierte Kolleginnen und Kollegen bzw. Künstlerinnen und Künstler weiterleiten.

Wichtige Daten:

12.01.-12.02.2017 Online-Bewerbung

16.03.2017 Verständigung Entscheidung Vorjury

März/April 2017 Einreichung der Originalwerke

06.04.2017 Jurysitzung

April 2017 Retournierung der Originalwerke

08.06.2017 Preisverleihung

Ab Oktober 2017 Einzelausstellungen der Preisträgerinnen und Preisträger in der STRABAG Artlounge, Wien

Im Anhang finden Sie die detaillierten Vergabebedingungen. Bitte lesen Sie diese vor Ihrer Bewerbung sorgfältig.
Für Ihre weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Viel Erfolg für Ihre Teilnahme am STRABAG Artaward International 2017!

strabag-artaward-international-2017
________________________

Dear Artist,
dear Madam or Sir!

STRABAG SE is a European-based technology group for construction services, a leader in innovation and financial strength. Its services span all areas of the construction industry and cover the entire construction value chain.

The STRABAG Kunstforum serves an international sponsorship with the organisation of STRABAG Artaward International, the exhibitions at STRABAG Artlounge and the building and care of the STRABAG Artcollection,
permanently presented at more than 60 office locations all over Europe.

STRABAG Artaward is an award for the promotion of art in the fields of painting and drawing for artists of up to 40 years. It has been awarded in Austria since 1994 and internationally since 2009.
A main prize of € 15.000,- and four recognition prizes of € 5.000,- each will be awarded. In addidion, art works of the winners might be purchased for STRABAG Artcollection.
After the award ceremony and the collective exhibition of all the prize-winning works, each of the five laureates will have a solo exhibition at STRABAG Artlounge in Vienna.
The laureates can apply for the artist-in-residence-programme at STRABAG Artstudio in Vienna.

PARTICIPATING COUNTRIES 2015-2017: Austria, BeNeLux (Belgium, Netherlands, Luxembourg), North Rhine-Westphalia/Germany and Switzerland.

We are looking forward to your participation and kindly ask you to provide this information for interested artists and colleagues as well.

Important dates:

12.01.-12.02.2017 Online Application period

16.03.2017 Notification result of the preliminary jury

March/April 2017 Submission of original artworks

06.04.2017 Final jury session

April 2016 Recollection of the artworks

08.06.2017 Award Ceremony

From October 2017 Solo exhibitions at STRABAG Artlounge, Vienna

Find attached the detailled Rules of Award. Please read carefully before applying.
Feel free to contact us with any inquiries.

Thank you and good luck!

Tanja Skorepa und Alexandra Hois
STRABAG Kunstforum
Donau-City-Str. 9, 1220 Wien
Tel.: +43 1 22422/1848
email: kunstforum@strabag.com
www.strabag-kunstforum.at
www.strabag-artaward.at

strabag-artaward-international-2017

Kunstakademie Düsseldorf: Rundgang 2017

Kunstakademie Düsseldorf: Rundgang 2017

Der jährliche "Rundgang" der Kunstakademie Düsseldorf findet im Jahr 2017 vom 13. Bis 19. Februar statt. Für die Öffentlichkeit ist diese Semesterschlußausstellung ab 15. Februar 2016 geöffnet.

Öffnungszeiten während des Rundgangs:
Täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr,
samstags und sonntags von 10.00 bis 20.00 Uhr.

Museum Folkwang Essen – Programm JAN 2017



Museum Folkwang Essen - Programm JAN 2017


Museum Folkwang

 

Alles neu im 20./21. Jahrhundert

Neuhängung in den Räumen der ständigen Sammlung

Fünf Räume geben Einblicke in die künstlerischen Tendenzen der Kunst ab 1945. Von einer Auflösung der Form zugunsten einer erdigen, schmutzigen Materialität zeugen die Gemälde von Jean Dubuffet und Antoni Tàpies. Farbfeldmaler wie Kenneth Noland und Frank Stella reduzieren die Malerei auf ihre Essenz: Farbe in Form auf Leinwand. Die drei Hauptvertreter der US-amerikanischen Pop Art Andy Warhol, Robert Indiana und Roy Lichtenstein treffen auf Konrad Klapheck. Auf den abstrakten Gemälden von Josef Albers, François Morellet und Adolf Fleischmann verbleibt die Dynamik im Illusionsraum der Malerei, während das Objekt bei Heinz Mack zu rotieren beginnt. Werke von Rudolf Belling, Roman Opalka und Adolf Luther treffen auf Fotografien von Germaine Krull, Detlef Schwerdt und Walter Peterhans. Zusätzlich wird Dsiga Vertovs Film Der Mann mit der Kamera von 1929 gezeigt. Ein weiterer Raum widmet sich Michel Majerus und seinem Werkkomplex. Majerus sprengte dadurch die Grenzen der Malerei und machte ebenso einen einzigartigen Zugang zum Medium sichtbar.

Im Helm/Helmet/Yelmo von Los Carpinteros sind neue Sammlungsstücke zu sehen: Die Ausstellung Gefasste Leere zeigt Gefäße aus 6. Jahrtausenden aus der museumseigenen Sammlung Archäologie, Weltkunst, Kunstgewerbe. Ergänzt wird die Sammlung durch ausgewählte Gefäße aus dem Glasmuseum Hentrich im Museum Kunstpalast Düsseldorf und dem Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein in Krefeld. Diese Präsentation kann bei freiem Eintritt besucht werden.

> Mehr Tipps


Ausstellung zur Grünen Hauptstadt 2017

Für die Bewerbung der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“ im Essener Stadtbild fand ein Wettbewerb zur Wahl eines Hauptplakats statt.
Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden ab dem 20. Januar 2017 in einer Ausstellung im Museum Folkwang zu sehen sein. Eingeladen wurden Designerinnen und Designer aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Zudem beteiligten sich Studierende der Folkwang Universität der Künste an dem Wettbewerb.

Wir sind Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
Präsentation der Ergebnisse des Plakatwettbewerbs

20. Januar – 5. März 2017 
Eröffnung: Do, 19.1., 19 Uhr

> Mehr erfahren


Vorträge zu Dancing with Myself

Venice, Essen, Paris – A Collection in Motion
Martin Bethenod, Direktor Palazzo Grassi – Punta della Dogana

Vortrag in englischer Sprache
Mi, 11.1., 18 Uhr

Fotografie und „Identität“
Kritische Praktiken in der zeitgenössischen Kunst
Kerstin Brandes, Universität Oldenburg

Do, 12.1., 18 Uhr

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang
Teilnahmebeitrag 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei

> Mehr Veranstaltungen


Urs Lüthi – Fotorebell und Selbstdarsteller

Direktor Tobia Bezzola spricht mit dem Schweizer Künstler Urs Lüthi über dessen Arbeiten und die Fotografie zu Zeiten der „Werkstatt für Photographie“. Urs Lüthi war 1978 mit einer Einzelausstellung im Museum Folkwang vertreten und 1980/81 an der wegweisenden, von Ute Eskildsen kuratierten Ausstellung Absage an das Einzelbild beteiligt.

Künstlergespräch
Urs Lüthi mit Tobia Bezzola

Sa, 14.1., 15 Uhr 

Teilnahmebeitrag: 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei
In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang

> Mehr Veranstaltungen


Workshop mit Nezaket Ekici

Der Workshop mit der Künstlerin Nezaket Ekici nimmt Kunstwerke aus der Sammlung Pinault als Ausgangspunkt für die Erarbeitung und Umsetzung einer eigenen Performance. Das praxisorientierte Seminar bereitet mit Konzentrationsübungen intensiv auf die Herausforderung einer eigenen Performance vor, die gemeinsam mit anderen Teilnehmenden oder auch als Einzelperformance am letzten Tag umgesetzt wird.

Meet the Artist – Nezaket Ekici
Körper Resonanzen – Performance-Workshop

Fr, 13.1., 16 – 20 Uhr | Sa, 14.1., 10 – 18 Uhr | So, 15.1., 10 – 15 Uhr

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang / Teilnahmegebühr 30 €, Mitglieder des Kunstring Folkwang 20 € (inklusive Eintritt) / Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de


Kuratoren führen

Florian Ebner: Das rebellische Bild
Fr, 20.1., 18 Uhr

Teilnahmebeitrag: 3 € / 1,50 € / Kunstring Folkwang frei

> Mehr zur Ausstellung


Mappenberatung für Jugendliche

Jugendliche, die sich für ein künstlerisches Studium interessieren und Hilfe bei der Zusammenstellung einer Bewerbungsmappe benötigen, können sich in den Räumen der Bildung und Vermittlung individuell beraten lassen. Dem Termin im Januar folgt ein Mappenkurs im Februar und März 2017.

Mappenberatung
Mi, 18.1., 16 – 18 Uhr

> Mehr Veranstaltungen


Führung auf Italienisch

Jeden 3. Donnerstag im Monat werden Ihnen die Schwerpunkte und die Highlights der Sammlung in einer anderen Sprache vorgestellt – dieses Mal in Italienisch!

Kunst als Fremdsprache
Italienisch
Do, 26.1., 17 Uhr 
Kostenfrei mit Teilnahmesticker, der ab einer Stunde vor Führungsbeginn ausgegeben wird

> Mehr Veranstaltungen


Bildnachweis

Ausstellungsansicht mit Arbeiten von Michel Majerus, Foto: Museum Folkwang, 2016
Urs Lüthi, 3 Selbstporträts a.d. Portfolio Tell me who stole your smile, 1974 © Urs Lüthi, 2016
Ständige Sammlung, Foto: Museum Folkwang, 2016 

Kulturpartner

Medienpartner

Mobilitätspartner

Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter.

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen

T +49 201 8845 000
F +49 201 8891 45000

info@museum-folkwang.essen.de
www.museum-folkwang.de


BEWIRB DICH: 3. OFFLYRIK-FESTIVAL 2017


KUNST|Lyrik|Düsseldorf

3. OFFLYRIK-FESTIVAL 2017

Die Bewerbungsphase hat begonnen!


lyrik




www.Lyrikfestival.de / Die Literaturszene besteht nicht nur aus Bestsellerautoren und Preisträgern. Es gibt eine Offszene aus Lyrikern, die auf der Bühne zuhause sind. Sie performen ihre Gedichte in ihrem ganz eigenen Stil, treten aber bei Poetryslams eher selten auf. Ihre Wortkunst entfaltet sich magisch und popschamanisch, ihre Lesungen sind legendär! Und wir reden hier nicht von vergangenen Tagen, denn diese Dichter sind kein Mythos, sondern leben im Hier und Jetzt. Sie produzieren Livelyrik mit Tiefgang! Tiefenliterarische Ekstasen! Das 1.Offlyrikfestival fand 1995 im Kölner BelAir statt. 1996 dann das zweite im Kieler SubRosa. Lyrikperformer wie stan lafleur, Alex Nitsche, Harald ‘Sack’ Ziegler, Peter Rech, Thorsten Nesch, Hadayatullah Hübsch, Ron Schmidt und Tom de Toys intonierten ihre poetischen Texte mit teilweise geradezu theatralischer Stimmakrobatik – ein Fest für die Ohren, progressive Lyrik der Offszene so zu erleben! Mit 20-jähriger Verzögerung plant nun das G&GN-INSTITUT das 3.Festival in Düsseldorf, mit einigen Veteranen und Newcomern der Lyrikszene. Ausnahmedichter mit ungewöhnlicher Gegenwartslyrik und Bühnentalent: Eventliteratur vom Feinsten! EXISTENZIELLE TABULOSE POESIE!

Bewerbungsmodalitäten hier.



Ausschreibung: Kunstpreis für Bildende Künstlerinnen ab 40


Jetzt für den GABRIELE MÜNTER PREIS 2017 bewerben



Der GABRIELE MÜNTER PREIS 2017 für Bildende Künstlerinnen ab 40 wird zum 7. Mal vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), dem Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer (GEDOK) und dem Frauenmuseum in Bonn ausgelobt.

Der Kunstpreis soll dazu beitragen, Künstlerinnen über 40 in ihrer weiteren künstlerischen Entwicklung zu unterstützen. Mit dem Preis werden Künstlerinnen geehrt – und damit sehr häufig Frauen, die eine ganz einzigartige Leistung vollbringen: Die Vereinbarkeit von Familie und Kunst.

Das Preisgeld von 20.000 € wird im Frühjahr 2017 durch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Ausstellungseröffnung in Berlin übergeben.

„Ich freue mich sehr, den Startschuss für die 7. Vergabe des GABRIELE MÜNTER PREISES geben zu können, und hoffe auf zahlreiche Bewerbungen“ so Manuela Schwesig in ihrem Grußwort auf der welcome page des GMP 2017.

Zum Wettbewerb eingeladen sind Bildende Künstlerinnen mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland, die vor dem 30.11.1975 geboren sind. Eine Wiederbewerbung ist möglich. Alle künstlerischen Techniken (Malerei, Zeichnung. Skulptur, Installation und neue Medien) sind zugelassen. Die Preisträgerin wird durch
eine Fachjury ermittelt. Die Jury setzt sich zusammen aus Künstler_innen und Kunstwissenschaftler_innen, Vertreterinnen des BBK, des Frauenmuseums, der GEDOK und des BMFSFJ.

Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 30.11.2015 (Eingang) digital einzureichen.

Die Wettbewerbsbedingungen und Teilnahmeunterlagen stehen ab sofort zum Download bereit über: www.gabrielemuenterpreis.de