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www.kunstduesseldorf.de – Künstler, Galerien, Ausstellung, Ausschreibungen u. v. m.

WIR ÜBER UNS –

www.kunstduesseldorf.de – Künstler, Galerien, Ausstellung, Ausschreibungen u. v. m.

KunstDuesseldorf.de ist ursprünglich aus einem Kunstblog entstanden und hat sich mittlerweile zu einem interaktives Kunstportal bzw. Kunstnetzwerk weiterentwickelt, welches über zeitgenössische Kunst in Düsseldorf, in Nordrhein-Westfalen (NRW), z. B. Köln, Essen, Wuppertal, Bonn aber auch dem restlichen Deutschland berichtet. Es sollen dabei nicht nur die Ausstellungen und Künstler in den Museen Berücksichtigung finden, sondern auch Kunst Events der sog. Off-(Kunst-)Szene. Unsere registrierten Mitglieder können sich dabei – quasi als Co-Autoren/Redakteure – an diesem Austausch beteiligen und entweder Artikel zu Themen der Kunst veröffentlichen oder aber auch selbständig administrierbare Künstlerseiten, Galerieseiten oder Websites für Kunstgruppen bei uns kostenlos erstellen. Künstler können sich auf unserer Kunstplattform auch eine Online-Galerie gratis einrichten.

Wir selbst veröffentlichen Hinweise auf Ausstellungen bzw. auf sonstige Kunstevents, freie Atelierplätze, Ausstellungsmöglichkeiten, Ausschreibungen im Bereich Kunst, z. B. Kunstwettbewerbe, Kunststipendien, geförderte Künstleraustausche, Kunstpreise, Kunstprojekte, Förderprogramme etc. Darüber hinaus übernehmen wir Aufträge im Bereich Public Relations (PR) sowie Kunsteventmanagement. Für Kunstprojekte kann man uns mit der Konzipierung und Programmierung von Websites als CMS (Content Management System) beauftragen. Hierbei übernehmen wir als Webmaster die Einrichtung und das Customizing von WordPress-Installationen zur Administrierung ihres Webprojektes. Wir ermöglichen Ihnen dadurch eine kostengünstige Alternative zur Website-Erstellung über eine teure Agentur. Der Kostenvorteil entsteht auch dadurch, dass Sie diese Website dann eigenständig mit Inhalten füllen und warten können, ohne dass Sie über HTML- oder sonstige Programmierkenntnisse verfügen müssen. Auch für die Aktualisierung ihrer Inhalte sind Sie dadurch von teuren Webmaster unabhängig.

Zukünftig werden wir unsere Redaktion verstärken und somit in der Lage sein, noch umfangreicher und professioneller mit Eigenbeiträgen über die Kunstszene zu berichten. So werden wir in Kürze über die Biennale in Venedig berichten. Darüber hinaus werden wir unsere Dienste im Art Consulting anbieten. Künstler, die über ein abgeschlossenes Kunststudium an einer staatlich anerkannten Kunstakademie abgeschlossen haben oder sich im letzten Drittel ihres Studiums befinden, können sich diesbezüglich gerne bei uns bewerben.

Museen, Kunststätten und Kunstevents, über die wir regelmäßig berichten: K20 + K21 (Kunstsammlung NRW), Museum Kunstpalast, Forum NRW, Museum Ludwig (Köln), Folkwang Museum (Essen), Zeche Carl, Von-der-Heydt Museum, Skulpturenpark Waldfrieden/Cragg Foundation, Wuppertal, Kunstakademie Düsseldorf und seinen Rundgang, Die Große NRW, Kunstpunkte, asphalt – SommerFestival für Theater und Musik, Düsseldorf ist ARTig!, Boui Boui Bilk u. a.

Folgende Künstlerinnen bzw. Künstler haben sich z. Zt. eine Künstlerseite bei uns eingerichtet: Anna Arderiu, Marc Ballhaus, Stefan Bau, Gela Behrmann, Gabriele Bieber, Sven Blatt, Anna Bosca, Jutta Brandt-Stracke, Sonja Brockers, Gisbert Danberg, Mona Eichhof, Martina Fischer, Fabian Freese, Brigitte Grawe, Anna Maria Grill-R., Anja Hühn, Suria Kassimi, Willi Lemke, Anette Lenzing, Lukas Lenzing, Sabine Lorenz, Mojo Mendiola, Mirella Müller, Petra Nolting, Annette Palder, Ulrike Redlich Kocks, Gabi Ritschel, Ralf Schmidt, Elke Sommer, Silvia Springorum, Elke Andrea Strate, Christian A. Walter, Anna Nwaada Weber, Gabriele Weide und Georg Weishaupt.

Über diese bekannten deutsche und internationalen Künstler haben wir berichtet bzw. berichten wir regelmäßig: Gerhard Richter, Anthony Cragg, Jonathan Meese, Andreas Gursky, Katharina Fitsch, Richard Deacon, Joseph Beuys, David Hockney, Saul Steinberg, Joseph Beuys, Man Ray, Bryan Adams, Paul Klee, Didier Vermeiren, Rubens, Munch, Matisse u. v. a.

Mittlerweile haben sich auch einige Galerien angesiedelt: Galerie VOSS, Kunstraum-unten, TZR Galerie Kai Brückner sowie THE BOX DÜSSELDORF. In Kürze folgt der Kunstraum HENGESBACH.

Als Kunstgruppe vertreten ist bislang die GEDOK A46.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und sind gespannt, wohin wir uns noch entwickeln werden. Worüber wir uns in diesem Zusammenhang besonders freuen, ist, dass wir in jüngster Zeit einige Sponsoren gefunden haben, was uns ermöglichen wird, unser Angebot professionell auszubauen. Unser Dank gilt hier inbesondere den Firmen Boesner, Winsor&Newton, International Art Movers KNAB sowie DIE MAYERSCHE DROSTE, die uns Kunstbuchrezensionen beisteuert. An dieser Stelle möchten wir betonen, dass uns jederzeit weitere Sponsoren und natürlich auch weitere Mitglieder in unserem Kunstnetzwerk willkommen sind.



Sven Blatt
Herausgeber

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NEWS: Bilder von Richter zum Hören beim asphalt-Festival

Atemwende/Unschärfe – ein Klangerlebnis der besonderen Art

Autor: Sven Blatt

Vergangenen Samstag fand im Gebäude der HPZ (Hans-Peter-Zimmer-Stiftung), dem zentralen Austragungsort des asphalt-Festivals die Aufführung der beiden Kompositionen “Atemwende“ bzw. “Unschärfe“ statt. Bei erstem Teil verwendete der Komponist Bojan Vuletic Gedichte von Paul Celan als “Vorlage“ für seine Serie der “Re-composing Art“, bei der “Unschärfe“ standen 8 Gemälde von Gerhard Richter Pate. Die Kompositionen wurden von einem New Yorker Ensemble, bestehend aus dem Trompeter Nate Wooley und dem MIVOS String Quartet (Olivia De Prato, Joshua Modney, Victor Lowrie, Mariel Roberts), vorgetragen.

Da es ein Anliegen der Veranstalter ist, und was wohl für das Festival auch namensgebend war, das ist, den Raum und die Orte einer Stadt in ihr Konzept mit einzubeziehen, also statt eines Festivals, ein Stadtfestival auf die Beine zu stellen. So haben sich die Initiatoren des Festivals mit dem Gebäude der HPZ – einer alten Brotfabrik – bislang vielen besser bekannt unter dem Namen CON-SUM – dann nur folgerichtig für einen Hauptspielort weg von den etablierten Häusern hin zu authentischen Orten der Stadt entschieden. Dieser Ort steht beispielhaft für viele andere Orte der Stadt, die im Wandel der Zeit eine Funktionstransformation erfahren und dadurch auch einen neuen, anderen Lebensraum schaffen.

Asphaltparadies
Treppe zum Aufführungsort

Wer dieses Gefühl etwas aus-
kosten möchte, der sollte etwas früher kommen und das schöne Hinterhofidyll des “asphalt-Paradies(es)“ mit der Möglichkeit zur bodenständigen Verköstigung genießen. Zum Aufführungsraum gelangt man dann “stilgerecht“ über eine Behelfstreppe in Gerüstbauweise.

Die Bühne
Der Raum selbst ist nur Raum: karg, abgebrochene, fehlende Gebäudeteile, Reste einer Deckenverkabelung, einfache Bestuhlung, minimalistische Beleuchtung – man fragt sich unweigerlich, ob vom Abriss bedroht – für eine avantgardistischen Musikinszenierung sicherlich ein möglicher, wenn nicht gar idealer Aufführungsort.


Das Ensemble

Nun zur Aufführung selbst: der erste Teil “Atemwende“ ist besetzt mit Erster und Zweiter Geige (De Prato bzw. Modney), Trompete (Nate Wooley), Bratsche (Lowrie) sowie Cello (Roberts). Beginnt “Atemwende“ zunächst noch zaghaft, mit einem Schlieren, einem Summen, einem An- und Abschwellen und in einer gewissen Harmonie, wird dem Zuhörer ziemlich

Komponist Bojan Vuletic bei der Einführung
schnell vor Ohren geführt: das hier ist keine temperierte Wohlfühlmusik, sondern hier geht um die musikalische Nachempfindung einer vielschichtigen Dichterpersönlichkeit mit all ihren Höhen und Tiefen.
Bojan Vuletic hatte mir bereits in einem Vor-
ab-Interview hierzu erklärt, dass er einen
gewissen Keil in dem Menschen Paul Celan wahrgenommen hat und dass er dies durch seine Komposition und die spezielle Besetzung dieses Werkes (die Trompete als Keil zwischen den Streichinstrumenten) zum Ausdruck bringen möchte. So ist es auch immer wieder die Trompete, die – in Momenten, in denen man als Zuhörer fast der nahenden Gefahr unterliegt, sich zurück zu lehnen – stört, verstört, irritiert. Obwohl die Streichinstrumente die Trompete immer wieder zu besänftigen, sie einzuholen versuchen, sie hierzu teilweise sogar fast zärtlich umspielen, gelingt es ihnen nur in ganz kurzen Momenten. Es bleibt eigentlich immer bei einem Nebeneinander: auch wenn rhythmisch immer wieder nach Gemeinsamkeiten bei einzelnen Motiven gesucht wird – dies wird dann meist durch Disharmonien in den Akkorden konterkariert. Der Großteil der Komposition ist gekennzeichnet von einer Zerrissenheit, eines Getriebenseins, einer Suche, die aber nur selten in Momente der Zufriedenheit und Glück zu münden scheint. Zeitweise hatte ich das Bild einer Dichterschreibstube mit ihren diversen Nebengeräschen in der Stille vor Augen, in die sich Celan – in seine Gedanken versunken – zurückgezogen hat. Vuletic räumt seiner Besetzung erheblichen improvisatorischen Spielraum ein. So werden die Instrumente in all ihren möglichen Spielarten ausgereizt: Streichinstrumente werden zeitweise zu reinen Resonanzkörpern, die nur das Schleifen der Bögen auf ihrem Holz akustisch verstärken. Die Trompete wird zur röchelnden Röhre, zum Beatbox-Instrument, zum Dicheridoo australischer Ureinwohner. Dies verlangt dem Ensemble höchste Anstrengung ab und wird von diesem dennoch virtuos gemeistert. Es dürfte spannend sein, wie diese Aufführung heute (19h30) bei der Aufführung in der Berger Kirche klingen wird.

Das Publikum
Vororientierung auf die folgende "Unschärfe"

Im zweiten Teil verhandelt Vuletic dann acht Gemälde von Gerhard Richter (Wald, Blumen, Zwei Fiat, Gehöft & Schnee, Ausschnitt, Arena und Akt an einer Treppe), allerdings in veränderter Besetzung – die Trompete fehlt. Dies ist jedoch für mich auch schon der einzig hörbare Unterschied zum ersten Teil der Aufführung. Ansonsten bleibt es – zumindest für meiner Ohren – stilistisch bei den gleichen Mustern: kleine Motivfragmente werden immer wieder durch “Nebengeräusche“ unterbrochen, für meinen Geschmack zu oft über den Einsatz von Pizzicato-Passagen realisiert. Ich interpretiere das als den Versuch, das übergeordnete Thema – die Unschärfe – heraus zu arbeiten oder auch als das schrittweise Verarbeiten des Gesehenen, quasi in einzelne, akustischen Fragmente zerlegt. Wer mit der Erwartungshaltung in diese Aufführung gegangen war oder noch gehr, die einzelnen Gemälde über die Musik wieder zu erkennen, der wird enttäuscht sein, denn es handelt sich nicht um eine Vertonung von Gemälden, wie mir Vuletic im Interview bereits erklärte, sondern um seine subjektiven musikalischen Assoziationen, die er persönlich beim Betrachten der Gemälde von Gerhard Richter hat. Entsprechend fehlen in dieser Komposition dann auch die akustischen Klischees, die man nur allzu gerne mit gewissen Bildmotiven in Verbindung bringen möchte (z. B. Vogelgezwitscher beim “Wald“). Das ist vielleicht dann auch der Unterschied zwischen dem Celan-Bezug bzw. dem Richter-Bezug: der Bezug zu den Gemälden von Richter ist konkreter als das Psychogramm von Celan – bei Richter neigt man dazu, sich automatisch ein Bild zu machen (insbesondere unterliegt man als bildender Künstler wie ich es bin, dieser Versuchung) und das läuft dann zwangsweise ins Leere. Auch wenn ich mich vermutlich nicht ganz von dieser Erwartungshaltung habe freimachen können -ich hätte mir eine klarere Unterscheidbarkeit zwischen den Teilen “Atemwende“ und “Unschärfe“ gewünscht, vielleicht auch durch einen größeren Unterschied in der Besetzung. Aber auch zwischen den einzelnen Bildern der “Unschärfe“ waren musikalische Unterschiede nur schwierig identifizierbar. Ohne Pausen zwischen den einzelnen Bildern wäre der Zuhörer etwas orientierungslos und überfordert gewesen. Für die Darstellung der “Unschärfe“ mag das in Ordnung gehen. Damit werden die verwendeten Bilder oder ihre Reihenfolge dann allerdings auch austauschbar.

Insgesamt war die Aufführung ein künstlerisches Gesamterlebnis der besonderen Art und eine willkommene Abwechslung für meine Hör- und Wahrnehmungsgewohnheiten. Ich hoffe meine Leserschaft neugierig gemacht zu haben und den ein oder anderen dazu angeregt zu haben, sich heute (08. Juli) die zweite Aufführung in der Berger Kirche ab 19h30 anzuschauen.

_______________________________

Lesen Sie zur „Atemwende/Unschärfe“ auch unser Interview: TEIL 2 mit dem Komponisten Bojan Vuletic.

Einen Einblick in die Vorbereitung dieses Festivals gibt der Festivalleiter Bereich Musik im Interview: TEIL 1.

Weitere Informationen: www.asphalt-festival.de

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ASPHALT 2012 – ein neues Festival für Theater und Musik in Düsseldorf!

Schon mal vorab!

ASPHALT 2012

Schluss mit dem kulturellen Sommerloch –
es gibt ein neues Festival für Theater und Musik in Düsseldorf!

Vom 6. bis 11. Juli 2012 wird ASPHALT erstmalig zeitgenössische
Kultur aus den Bereichen Musik und Theater an besonderen Orten und
in ungewöhnlichen Räumen der Stadt präsentieren. ASPHALT soll fester
Bestandteil des sommerlichen Kulturkalenders werden und sich als
jährliches Festival etablieren.

Die Stadt Düsseldorf als Lebensraum steht im Fokus von ASPHALT. Wenn
sich die meisten Spielstätten in die Sommerpause verabschieden,
erschließt ASPHALT unterschiedliche Orte in der ganzen Stadt als
Bühne. Unter dem Motto: „Raus aus dem Theater, rein in die Stadt!“
bietet das Festival u.a. Theaterinszenierungen in einer ehemaligen
Backfabrik, zeitgenössische Musik in Kirchen und startet im
Gewerbegebiet zu einer „Tour der sanften Tristesse“.

Das sechstägige Festival umfasst insgesamt 17 Veranstaltungen an
verschiedenen Orten. Zu sehen sind Theaterinszenierungen und
Performances mit Ensembles aus Berlin, Köln und Düsseldorf, darunter
drei Uraufführungen. Musikalisch reicht die Bandbreite von Neuer
Musik über Balkan-Ska-Reggae-Punk und Elektro bis zu akustischem
Jazz. Festivalzentrum und Hauptspielort von ASPHALT ist das Gebäude
der Hans-Peter-Zimmer-Stiftung (HPZ) in der ehemaligen Backfabrik
CON-SUM, Ronsdorfer Straße 77a. Dort wird auch das Restaurant Spoerl
einen kulinarischen Festivalgarten betreiben.

Initiatoren des Festivals sind der Regisseur Christof Seeger-
Zurmühlen und der Komponist Bojan Vuletic. Christof Seeger-Zurmühlen
war von 2003 bis 2011 Schauspieler am Jungen Schauspielhaus, ist
Förderpreisträger für darstellende Kunst der Landeshauptstadt
Düsseldorf 2010 und arbeitet seit 2006 als freier Regisseur, sowohl
an städtischen Bühnen als auch im eigenen Theaterkollektiv per.Vers.

Bojan Vuletic hat als freier Komponist und Musiker an zahlreichen
Tonträgern, Theater- und Tanzstücken mitgewirkt und war u.a.
musikalischer Leiter von zwei RUHR2010-Projekten mit den Duisburger
Philharmonikern. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit
der in Düsseldorf lebenden Künstlerin Danica Dakic. Er war
verantwortlich für die Audio-Realisation ihrer Performances und
Ausstellungen u.a. auf der documenta 12 in Kassel, der Biennale 2010
in Liverpool und in der Kunsthalle Düsseldorf.

ASPHALT 2012 wird vom Kulturamt der Stadt Düsseldorf, der Rheinbahn
AG, mittelständischen Sponsoren und privaten Spendern materiell und
finanziell unterstützt.

Die Festival-Homepage www.asphalt-festival.de ist ab sofort online!

Weitere Berichterstattung folgt!

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News – Preview (Fotos) Rundgang Kunstakademie Düsseldorf 2012

News: Preview Rundgang Kunstakademie Düsseldorf 2012

Ab 08.02.2012 (diesen Mittwoch) öffnet die Kunstakademie Düsseldorf ihre Tore offiziell zum diesjährigen RUNDGANG.

Die Redaktion von KunstDuesseldorf hat sich bereits heute (Montag) einmal in den „Heiligen Hallen“ (und Gängen) der KUNSTAKADEMIE DÜSSELDORF umgeschaut – da ist bis Mittwoch noch Einiges zu bewegen ;-) – intessant war dabei zu beobachten: die Malklassen nehmen es am Lockersten – während in den meisten Bildhauerklassen bereits alles „fein säuberlich“ arrangiert und drappiert ist, scheint es, dass man in den Malklassen z. T. noch am überlegen ist, was man zeigen bzw. was man wegstellen oder gar zum Müll tun soll. Aber wie gesagt, es ist ja erst Montag.

Mich beschleicht aber wenn ich es mir ehrlich eingestehe das Gefühl, dass man in den Bildhauerklassen mit einer professionelleren Einstellung an die ganze Sache rangeht und dass sich dies auch in der Qualität der Arbeiten widerspiegelt (und das sage ich als Maler, als der ich eigentlich naturgemäßig meinem eigenen Metier näher stehe als der Objektkunst). Fairer Weise muss ich aber betonen, dass einfach heute noch nicht alles an Malerei zu sehen war (denke ich jedenfalls). Zudem war doch auch ein gewisses Gefälle zwischen einzelnen Bildhauerklassen festzustellen. Dass ich tendenziell das Gefühl einer höheren Qualität bei den Bildhauern hatte mag vielleicht auch daran liegen, dass Professoren wie Cragg und Fritsch ihren Stempel stärker auf die Arbeiten ihrer Studenten aufzudrücken scheinen als z. B. ein Professor Anzinger seiner Malklasse, wo doch sehr eigenständige, eigenwillige, wenn auch vielleicht malerisch noch unausgegorene, suchende Arbeiten entstanden sind. Auffällig bei den Objektarbeiten ist auch eine Tendenz, sich Design und „Lifestyle“ anzunähern, obwohl ich nicht verschweigen möchte, dass natürlich wieder die obligate Messihütte an ihrem angestammten Platz (EG, am Ende des Ganges) nicht fehlen durfte.

Ob die Malklassen bis Mittwoch noch in der Lage sind, „nachzulegen“, wird sich am Mittwoch zeigen. Mein Vorabbericht ist jedenfalls nicht dazu gedacht, bereits ein festes Urteil zu verbreiten. Ich möchte vielmehr Ihre Neugierde auf den diesjährigen Rundgang wecken. Ich werde mir den komplett aufgebauten Rundgang nochmals anschauen und ich lasse mich dann auch gerne (wenn berechtigt) Lügen strafen.

Ich wünsche jedenfalls allen Besuchern ein tolles Ausstellungserlebnis.

Sven Blatt | Redaktion Kunstduesseldorf

Nachtrag:
Mit der im 3. Stock gezeigten Malerei, bis zu der ich am Montag leider noch nicht vorgedrungen war, muss ich meine Aussagen zur Malerei etwas relativieren. Es sind dort durchaus einige beachtenswerte Werke zu sehen, wenn auch nicht ganz in der Güte des vergangenen Jahres. Ich werde auf einige dieser Werke noch in einem weiteren Artikel eingehen. Tipp daher: Wer speziell an Malerei interessiert ist, der sollte sich die anderen Gänge sparen und sich direkt in den 3. Stock begeben.

Lesen Sie nun auch als SPECIAL FEATURE unseren abschließenden Gesamtbericht.


Klasse Cragg



Klasse Cragg



Klasse Cragg



Klasse Anzinger



Klasse Anzinger



Klasse Anzinger



Anzinger 4



Klasse Fritsch



Anibal Maximilian Kostka ("Flurstudenten", Name d. Redaktion)






Vitrine aus neuen Materialien - bietet neue "Sichtweisen"



hier scheint eine Art Stencil-Technik der StreetArt eingeflossen zu sein



"Zucht" von Oliver Blumek (Vorsicht: lebende Tauben)



obligatorische Messihütte - Rückzugsort für Künstler mit Burnout

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Unsere Website „100-tage-kunst“ gewinnt PREIS!

Unsere Website „100-tage-kunst“ gewinnt PREIS

Wir freuen uns, dass die von uns konzipierte und als Webmaster technisch betreute Website www.100-tage-kunst.de bei dem Wettbewerb “Künstler entdecken Europa“ der Europa-Union Leverkusen kürzlich den Sonderpreis gewonnen hat.

Über unseren Webservice auf www.web-lab4art.de bieten wir Ihnen für ähnliche Projekte gerne unsere Webdienstleistungen an: Konzipierung und Customizing von individuell auf ihr Kunstprojekt zugeschnittenen Redaktionssystemen zum kinderleichten Einpflegen von Content ohne Internet-Kenntnisse bei gleichzeitig professionellem und ansprechendem Design – ideal für Kunstgruppen, Kunstvereine, Veranstalter, Ausstellungsmacher für die Präsentation von großen Kunst-Aktionen mit entsprechend viel einzupflegendem Inhalt. Über das Rechtekonzept des von uns eingerichteten Redaktionssystems können beliebig viele Personen an der Erstellung der Web-Präsentation mitarbeiten. So werden durch Arbeitsteilung selbst die größten Projekte möglich. Durch die Möglichkeit der Eigenleistung bleiben die Kosten dabei überschaubar und der Veranstalter hat es selbst in der Hand, welchen Aufwand er treiben möchte.

Planen Sie ein ähnliches Projekt und sind Sie an unserem Angebot interessiert? Dann können Sie gerne unverbindlich KONTAKT mit uns aufnehmen.

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Original-Kunst kaufen/verkaufen bei KunstDüsseldorf

Im KunstShop-by-KunstDuesseldorf Kunst kaufen/verkaufen

Ab sofort können Sie in unserem Kunstshop auch Original Gemälde kaufen oder verkaufen. Die Abwicklung erfolgt über unseren professionellen Amazon-Shop.

Um als Künstler in unser Shop-Angebot aufgenommen zu werden und über unsere Seite zu verkaufen, benötigen Sie nur einen eigenes Verkäufer-Konto bei Amazon. Dann einfach bei uns registrieren, eine eigene Künstlerseite erstellen und wir kümmern uns darum, unseren Shop mit ihrer Kunst zu bestücken und ihre Kunst zu vermarkten.

Es wäre wünschenswert, wenn sich insbesondere Künstler/innen aus der Region Düsseldorf/NRW hierfür melden. Die regionale Beschränkung ist jedoch nicht zwingend.

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KUNST DUESSELDORF: Kunstausstellungen in Düsseldorf und darüber hinaus

Trotz unseres jungen Alters hat sich KunstDuesseldorf (www.kunstduesseldorf.de) mittlerweile als Medium zur Information über Kunst in Düsseldorf und darüber hinaus bereits sehr gut etabliert und wir freuen uns über den guten Zuspruch und die vielen Abrufe unserer Veröffentlichungen. Durch die mittlerweile sehr gute mediale Einbindung und Vernetzung sind wir in der Lage, unsere Artikel an „prominenten Positionen“ zu platzieren und haben eine sehr gute Reichweite bei unseren Zielgruppen.

Für unsere registrierten Mitglieder ergibt sich dadurch der grosse Nutzen, dass diese für ihre eigenen Veröffentlichungen ebenfalls von der guten Positionierung von KunstDuesseldorf profitieren, z. B. wenn sie für ihren eigenen Kunstausstellungen werben. Weitere Möglichkeiten: Veröffentlichung von Kunstausschreibungen, Kunstwettbewerben, Austellungsbeteiligungen, Künstlerprofile, Atelierprofile, freie Atelierplätze, Kunstkurse, Buchempfehlungen, Ausstellungsbesprechungen, Kontaktmöglichkeiten, Profilpräsentation und Eventkalender im Community-Bereich.

Wir hoffen, dass auch die neuen Features, mit denen wir unsere Kunstplattform nun angereichert haben, gut angenommen und genutzt werden. So gibt es nun die Möglichkeit, im Community-Bereich eigene Gruppen zu bilden, Foren zu gründen, sich über Kunst auszutauschen und zu eigenen Events einzuladen. In unserem KunstShop haben wir für Sie eine breite Palette interessanter Bücher, DVD und anderer Produkte zum Thema Kunst zusammengestellt

Wenn Sie noch kein Mitglied sind, aber ebenfalls die Möglichkeit eigener Veröffentlichungen auf unserer Plattform nutzen möchten, dann melden Sie sich doch kostenlos hier an:  registrieren . Veröffentlichungen sind ganz einfach via Texteditor möglich und bedürfen keinerlei Internetkenntnissen.

Sven Blatt | KunstDuesseldorf