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August Macke Haus (Bonn) – Ausstellung „Hermann Hesse – Mit Feder und Farbe“

Hermann Hesse – Mit Feder und Farbe

Werke aus dem Nachlass Heiner Hesse

29. Mai – 14. September 2014



Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, den 28. Mai 2014, um 18.00 Uhr




Hermann Hesse (1877 – 1962) war zu Beginn seiner bildnerischen Tätigkeit 39 Jahre alt und bereits ein erfolgreicher Autor. 1946 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausge-zeichnet. In vielen seiner Schriften ist die Sehnsucht nach Einklang mit der Natur und nach Erfüllung durch Musik und Kunst zu erkennen. Auch aus seinen Zeichnungen und Aquarellen sprechen eine sensible Wahrnehmung der Natur und die sinnliche Freude am kreativen Schaffen; Hermann Hesses Bildwelt schlägt somit einen Bogen zu seinen Texten und vervollständigt sein Werk.

Verso Arasio, 1925 Grafit, Kreide und Aquarell 27 x 23,5 cm Fondazione Hermann Hesse Montagnola,  Depositum Privatsammlung
Verso Arasio, 1925
Grafit, Kreide und Aquarell
27 x 23,5 cm
Fondazione Hermann
Hesse Montagnola,
Depositum Privatsammlung

In den meist farbenfrohen Bildern gibt Hermann Hesse zunächst Eindrücke aus seinem Wohnort Bern wieder, aber auch Impressionen seiner Ferienziele finden sich. Ab 1919 ist es vor allem die Tessiner Landschaft, seine neue und letzte Heimat, die er abbildet. Doch sind es keine vermeintlich oberflächlichen Ansichten, die Hesse darstellt. Das Kunstschaffen ist von existenzieller Bedeutung für den Schriftsteller. Durch das Malen gelingt es ihm, Schreibkrisen und Selbstzweifel zu überwinden und Freude am Leben zu gewinnen. Aus vielen seiner Bilder spricht die Sehnsucht nach Harmonie und Glück. Aber auch Einsamkeit und Leid lassen sich an den Werken ablesen: Ein toter Baum, allein in der Landschaft stehend oder von Mauern umschlossen, abweisende Häuser ohne Fenster, Berggipfel in unerreichbarer Ferne. Selbst strahlende Landschaften spiegeln die Licht- und Schattenseiten des Lebens sowie die Vergänglichkeit des Irdischen wider.



Ohne Titel, 12. August 1923 Aquarell, 319 x 241 mm Privatbesitz
Ohne Titel, 12. August 1923
Aquarell, 319 x 241 mm
Privatbesitz

Hermann Hesse begeistert sich für das Zeichnen und Aquarellieren, erprobt unterschiedliche Stile: Darstellungen kindlich-naiv anmutender Landschaften in kräftigen Farben, Auflösung der Bildmotive in geometrische Formen, starke Konturierung der Bildelemente, detailreiche, kolorierte Federzeichnungen. Letztere entstehen in den späten 1920er und frühen 1930er Jahren. Der ältere, ruhigere Hesse widmet sich mit Genuss einer Tätigkeit, die er von Anbeginn seines Malerdaseins ausübte: er illustriert Briefe und Gedichthandschriften.

Große Bewunderung hegt Hermann Hesse zeitlebens für August Macke (1887 – 1914), der für ihn «der Inbegriff der Aquarellmalerei» ist und «neben Moilliet der liebste Aquarellist».
Die Ausstellung zeigt Hermann Hesses künstlerisches Schaffen von den frühesten Arbeiten bis hin zu Bildern der letzten Lebensphase, die mit ausgewählten Zitaten aus seinen Schriften und Briefen zur Malerei ergänzt in den biografischen Zusammenhang gestellt werden. Sie umfasst 170 Aquarelle, Gouachen, Farbstift-, Bleistift- und Federzeichnungen, Ölgemälde, Skizzenbücher sowie illustrierte Bücher und Gedichte.



Magnolie, 2. Mai 1928 Grafit und Aquarell 270 x 235 mm Fondazione Hermann Hesse Montagnola, Depositum Privatsammlung
Magnolie, 2. Mai 1928
Grafit und Aquarell
270 x 235 mm
Fondazione Hermann
Hesse Montagnola,
Depositum Privatsammlung




Die zu großen Teilen erstmals öffentlich präsentierten Werke stammen überwiegend aus dem Nachlass von Heiner Hesse (1909 – 2003), dem mittleren der drei Hesse-Söhne, der eine intensive, aber auch konfliktreiche Beziehung zu seinem Vater hatte. Nach dem Tod Hermann Hesses widmete sich der Sohn mit Hingabe der Erschließung des Nachlasses wie der Publikation von Hermann Hesses Korrespondenz und setzte es sich zum Ziel, seinen Vater auch als Maler bekannt zu machen.

Eine Ausstellung des Kunsthauses Stade in Kooperation mit dem Museum Hermann Hesse Montagnola. Konzept: Regina Bucher und Ina Hildburg.

Zur Ausstellung ist ein umfassender und reich bebilderter Katalog mit Beiträgen von Regina Bucher, Silver Hesse, Ina Hildburg und Volker Michels zum Preis von 24,80 Euro bei Hatje Cantz erschienen.

Öffnungszeiten Di – Fr 14.30 – 18 Uhr
Sa, So, Feiertage 11 – 17 Uhr

Öffentliche Führung jeden So 11.30 Uhr




August Macke Haus
Bornheimer Straße 96
53119 Bonn

T +49 (0)228 655531
F +49 (0)228 691550
buero[at]august-macke-haus[dot]de
www.august-macke-haus.de



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take OFF GALLERY (tOG) Düsseldorf: Ausstellung Daekwan Kim „DAS LICHT AUF DEM WASSER“

Daekwan Kim – „DAS LICHT AUF DEM WASSER“

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12. April bis 16. Mai 2014 (Vernissage: 12. April 2014 15:12- 17:30 Uhr)

Koreanische Kunst wird derzeit in der internationalen Kunstszene viel beachtet. Junge Künstler mit aufregend neuen Positionen werden Schritt für Schritt entdeckt.

Wir schätzen uns glücklich, eines dieser neuen Talente in Düsseldorf präsentieren zu können; mit einer völlig neuen, modernen und doch tief mit den Traditionen und der Natur verwurzelten Aussage.

Künstler Daekwan Kim
Künstler Daekwan Kim
„Das Licht auf dem Wasser“ fasst herrlich zusammen, was der künstlerische Auftrag und die Ambitionen des koreanischen Meisters der Glasbearbeitung sind. Daekwan Kim will uns in eine Welt der Bewegung und des Flusses führen, die aus statischen, aber „fluid“ wirkenden Glas-Elementen geschaffen wurde. Er ist befähigt, uns mit einfachen, aber technisch enorm aufwendigen Mitteln, mit seinen Float-Glas-Objekten, in eine Welt der Ruhe zu entführen, die aber gleichzeitig durch den dreidimensionalen Aufbau der Objekte bei leichter Bewegung des Betrachters zu „fließen“ beginnt: Abstrakte Formen beginnen sich in Blüten oder Blätter zu verwandeln und das grüne und blaue Licht erinnert uns an die Veränderung der Farbe des Wasser je nach Tageszeit und Lichteinfall.

Und all’ dies geschieht in reduzierter Formensprache (Rechtecke oder Linien) und mittels einfacher, rechteckiger Glas-Elemente, die jedoch äußerst aufwendig mit Farbe und Hitze millimetergenau von Hand bearbeitet werden. Diese Kombination von Kreativität und Detailwissen beim Umgang mit Glas und Farbe sowie die Fähigkeit, diese millimetergenau in handgefertigte, solide, Aluminiumrahmen einzuarbeiten und dazu die bewusste Nutzung der dritten Dimension (mehrere Glasscheiben werden hintereinander gesetzt), die eine völlig neuartige, moderne Glasskulptur entstehen lassen, ist aus unserer Sicht weltweit einmalig. Daekwan Kim entführt uns mit seinen Werken in das moderne Korea, indem er in völlig neuer künstlerischer Form die alten, tradierten Werte mit Formen und Farben aufgreift, um den Schmerz über das Vergessen der Bedeutung der Natur durch die Schaffung eines Antipols zur täglichen Hektik des Lebens zu visualisieren und zu kreieren.


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Diese einzigartige und moderne Ver- und Bearbeitung der Float-Glasscheiben zeichnet den koreanischen Künstler Daekwan Kim aus, der neben seiner Kreativität für derartige abstrakte Umsetzungen ebenfalls ein tiefes, fachliches (Materialkunde) und handwerkliches Wissen erworben hat, um eine farbpunktgenaue Brennung erfolgreich realisieren zu können. Lassen Sie sich von diesen einmaligen Kunstobjekten überraschen und in den meditativen Bann ziehen.




zeitenLink zur Ausstellungsseite
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Kunstraum-unten zeigt Zeichnungen und Aquarelle von Yun Nam

Menschenbilder und Menschlichkeit contra Maschine stehen für die 1991 geborene Yun Nam im Vordergrund ihrer Ausstellung in Bochum im „Kunstraum-unten“, die am Freitag, 10.Januar 2014 um 19:00 Uhr eröffnet wird und bis zum 14.Februar gezeigt wird.
Die junge Künstlerin verbrachte ihre ersten Lebensjahre in Osnabrück, durchlief einen Großteil ihrer Ausbildung in den bildenden Künsten aber in ihrer südkoreanischen Heimat. Seit 2009 ist sie Studentin an der Kunsthochschule Kassel.
Yun Nams handwerkliche Fähigkeiten stehen außer Diskussion. Die gezeigten Arbeiten aus verschiedenen Tusche- und Aquarellserien der letzten Jahre zeugen von ihrem hohen Können, das sich besonders durch eine ausgesprochen feine Arbeitsweise und technische Genauigkeit auszeichnet.
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Trotzdem mag sich nicht jeder den Szenerien stellen, die die Künstlerin ausbreitet. Ihre Motive haben es in sich. Wer sich den Bildern der südkoreanischen Künstlerin Yun Nam nähert, braucht oft starke Nerven. Ihre Motive sperren sich gegen voreilige Vereinnahmungen und bleiben auch einem gutwilligen Publikum gegenüber manchmal spröde und abweisend. Bisweilen erfordert es sogar Überwindung, nach dem ersten flüchtigen Blick einen zweiten folgen zu lassen. Dies gilt für die Schwarzweiß-Zeichnungen, die mit raffiniertem Strich seltsam deformierte und in Verwandlungsprozessen befindliche Figuren zeigen. Verdreht und verknotet, fügen sich die Abgebildeten zu neuen Konstellationen, wachsen zusammen oder durchdringen einander.
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Auf anderen Bildern der Künstlerin Yun Nam sind seltsame Prozesse um Transformation und Verwandlung im Gang, deren Anfang unbestimmbar und deren Ausgang unvorhersehbar ist. Die Künstlerin versteht es, ihre Inhalte stets aufs neue in eine phantastische und damit zeitlose Form zu überführen, da sich ihre Realitätsvorstellung nicht in der planen Abbildung des Gegebenen erschöpft.
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Das gilt auch für die 4 rundgemalten Bilder, welche jeweils eine OP-Szene darstellen und durch eine enorme Farbigkeit bestechen. Es sind ausschnitthafte Einblicke, in denen die Künstlerin Menschlichkeit und Maschine in ihrer Gegensätzlichkeit konstituiert. Die organischen Elemente der Bilder definieren den Menschen als empfindendes und empfindliches, autonomes Wesen.
Yun Nams Bilder gehen im wörtlichen Sinn „unter die Haut“. Dorthin blickt niemand gern. Hier wird nicht der schöne und im erotischen Sinn attraktive Körper gezeigt, sondern das, woraus der Mensch tatsächlich gemacht ist. Konträrer zum Zeitgeist, der beharrlich die Anmut der schönen Oberfläche feiert, kann man nicht liegen.

Kunstraum-unten
Hattinger Straße 1 / Zwischenebene der U-Bahnstation Schauspielhaus, 44789 Bochum

Ausstellungsdauer: 10.01.2014 – 14.02.2014
Öffnungszeiten: Di und Fr 15:30 – 18:30 und nach Vereinbarung

www.kunstraum-unten.de
www.facebook.com/kunstraum.unten
yunnam1991.blogspot.de/

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Matthias Danberg erhält Förderpreis der Stadt Düsseldorf für Bildende Kunst

Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorfer zeichnet in einem Festakt am heutigen Dienstag den Künstler Matthias Danberg mit dem Förderpreis für Bildende Kunst/ Neue Medien aus.
Der vom Kulturausschusses des Rates , dem Kulturdezernenten und Fachjuroren vergebenen Preis wird an insgesamt 8 Künstler/innen aus den Bereichen Kunst, Musik, Literatur und Wissenschaft verliehen und ist mit jeweils 4000 Euro dotiert. Die Auszeichnung wird seit 1972 zur Erinnerung an das verdienstvolle Leben und Wirken bedeutender Persönlichkeiten in Düsseldorf und im Bewusstsein der Verpflichtung, die Künste zu fördern, jährlich überdurchschnittlichen Begabungen im Bereich der Kunst für ihre bisherige Gesamtleistung und zur Förderung der weiteren Entwicklung vergeben. Alle Preisträger sind unter 40 Jahre und leben oder arbeiten in Düsseldorf.

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Matthias Danberg wurde 1981 in Bochum geboren, begann 2002 das Studium der Kunst und Philosophie an der Universität Dortmund und wechselte 2003 an die Kunstakademie Münster. 2007 wurde er zum Meisterschüler von Prof. Michael von Ofen ernannt. Heute lebt und arbeitet er als in Düsseldorf, ist aber weiterhin mit Bochum als beratender Mitarbeiter des Kunstraum-unten eng verbunden.
Matthias Danbergs Arbeiten umschreiben unsere heutige Gesellschaft, die durch das Phänomen der digitalen Welt geprägt ist. Folgerichtig erklärt er den Computer zum primären Medium seiner künstlerischen Arbeit. Diese basiert auf einer erzählerischen, metaphorischen Bildsprache, und bezieht sich auf die Vielzahl unterschiedlicher medialer Erzählstrukturen. Mittels angedeuteter Ironie und emotional evozierender Monumentalität umreißt Danberg die bedeutenden Themen unserer Zeit. Seine allegorischen Szenarien weisen Referenzen zu Kunst- und Zeitgeschichte und den Erzählweisen des Kinos auf. Ein Stilmix aus 80er Jahre Neondesign, Science-Fiction-Kult und imperialistischen Statuen erzeugt eine unmögliche kulturelle Gleichzeitigkeit. kunstraum-unten_Danberg_22b
Seine animierte Welt ähnelt in mancher Hinsicht unserer eigenen, ist aber eine Symbolische, deren oberstes Gesetz nicht die Physik, sondern die Bedeutung ist. Es gelingt ihm moderne Mythen zu konstruieren, in denen der überwältigende Pathos des Digitalen und die künstlerisch individuelle Äußerung in eine Form gebracht werden. Mit seinen Animationen der letzten Jahre hat Matthias Danberg seinen Platz zwischen kunstgeschichtlicher Referenz und gegenwärtigem Bilderüberschuss eingenommen.

Im Zusammenhang mit der Preisverleihung wird eine Ausstellung mit Arbeiten von Matthias Danberg im Kunstraum Düsseldorf am Donnerstag, 12.12.2013 eröffnet.

13.12.2013 bis 09.02.2014
Matthias Danberg, Anna Sokolova
Förderpreisträger/in 2013 der Landeshauptstadt Düsseldorf

Kunstraum Düsseldorf, Himmelgeister Straße 107e, 40225 Düsseldorf

Eröffnung: Donnerstag, 12.12.2013, 19 Uhr
Extra: Donnerstag, den 23.1.2014, 20 Uhr, Künstlergespräch und Katalogpräsentation Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 15:00–20:00 Uhr, Samstag und Sonntag 14:00–18:00 Uhr

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ab 20.12.: Orangerie Schloss Rheda – Ausstellung Roman Kochanski „Narrenfreiheit“

Narrenfreiheit

Malerei von Roman Kochanski

Die figurative Malerei Kochanskis macht den Weg zum Ziel. Der Prozess lotet malerische Möglichkeiten aus. Diese sind, parallel zu meist exotischen Figuren und Umgebungen, Teil der bildhaften Erzählung.
 
Kochanski
 

Eröffnung der Ausstellung: 20. Dezember 2013, 18:30 Uhr

Begrüßung Ralf Hammacher, Flora Westfalica GmbH
Einführung Dr. Mario-Andreas von Lüttichau, Museum Folkwang, Essen

Ausstellungsdauer 20. Dezember 2013 – 19. Januar 2014

Öffnungszeiten
Mo – Fr 15:00 – 17:00 Uhr
Sa 14:00 – 17:00 Uhr
So 11:00 – 17:00 Uhr
Und nach Vereinbarung

Sonderöffnungszeiten zu den Feiertagen unter www.bleichhaeuschen.de

Ausstellungsort
Orangerie Schloss Rheda
Steinweg
33378 Rheda-Wiedenbrück
www.bleichhaeuschen.de

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ab 15.12. Kunstverein Duisburg – Mitgliederausstellung 2013/14

 

KUNSTVEREINDUISBURG

G A N Z F R E I 2

15. 12. 2013 – 02. 02. 2014

 

Mitgliederausstellung 2013/14
Ausstellungsdauer: 15. Dezember 2013 – 02. Februar 2014

Einladung zur Ausstellungseröffnung am 15. Dezember 2013, 11 h
Begrüßung: Herbert Gorba; 1.Vorsitzender, Kunstverein Duisburg
Grußwort: Thomas Krützberg; Dezernent für Familie, Bildung und Kultur

Zur Ausstellung; Arno Gendreizig / Peter Withof
Projekt LebensARTMG, Präsentation

Einladung zur Finissage am 02.02.2014, 11.00 h
Karin Daunheimer, Actionpainting; Daniel Brandl, Cello
Projekt LebensARTMG, Präsentation

 
KUNSTVEREINDUISBURG e.V. | Weidenweg 10 | 47059 Duisburg
www.kunstverein-duisburg.de | info@kunstverein-duisburg.de I fon 0203. 718 7841
 
 
Ausstellende KünsterInnen: Siegbert Altmiks . Jürgen Bartsch . Gabriela Berest . Angelika Biebusch . Peter Blatter . Alfred Grimm Karin Dauenheimer . Chinmayo . Margarete Detering . Gabriele Dietze-Burgard . Refika Düx . Claudia Ebbing . Anita Ernst . Ulrich Endrun . Martina Fischer . Margit Fischer . Maren Goldenbaum-Henkel Claudia A. Grundei . Ulla Handel . Ingrid Handzlik . Regine Hattwig . Diana Hommel . Rainer Höpken Karin Heissen . Katja Hübbers . Frank Hohmann . Jörn Kempfer . Ricarda Kirch . Detlef Kaiser . Ute Kaiser . Christiane Konau . Patricia Murawski . Inge Mrowczynski . Wolfgang Nicht . Klaus Otto Antje Paselk . Angelika Ruckdeschel . Michael Sander . Jürgen Schemetat . Josefine Schiffer . Sabine Raphaela Scholer . Thomas Schönhagen . Angelika Schwedes . Remo Schyroki . Dr. Horsthardi-Semrau Karin Sommer-Heid . Gabriele Sowa . Ulrike Strobel . Karl Taube . Monika Tiedemann . Wilfried Weiß Iris Weissschuh . Henrietta Weithorn . Herbert Gorba . Sylvia Reuße . Dorothee Impelmann . Thomas Marcinek . Arno Gendreizig . Franz Schwarz . Anna Nwaada Weber . Peter Withof . Rolf Kock . Luise Platz Fö Bang (Suk-Boon Kim) . Alexander Kröning . Stephan Rauter . Marianne Rogalli
 
 

 
 

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14./15.12.: Kunsthaus Wiescheid – Ausstellung „Vorfreude“

Kunsthaus Wiescheid

»Vorfreude«
Skulpturen, Malerei und Schmuckstücke

Samstag, 14.12.2013 von 14 – 19 Uhr
Sonntag, 15.12.2013 von 11 – 19 Uhr

Mit »Vorfreude« öffnet das Kunsthaus Wiescheid in Langenfeld am dritten Adventswochenende seine Türen: Am 14. und 15. Dezember 2013 sind in der gleichnamigen Ausstellung die neusten Arbeiten der Künstler Anina Caracas, Michaela Dreßen und Sven Rünger zu sehen. Damit zeigt das Kunsthaus diesmal auch Werke zweier Düsseldorfer Künstler:

Der Bildhauer Sven Rünger, geb. 1967 in Düsseldorf, verwendet hauptsächlich klassische Materialien wie Gips, Marmor und Bronze für seine Skulpturen. Durch seine neuartige Formensprache gelingt es ihm die unbelebte Materie in lebendige Gestalten zu verwandeln. Wie amorphe Wesen richten sich einige der Skulpturen neugierig auf und andere legen sich mit ihrer ganzen Schwere und Last auf den Boden. Von dem zentralen, meist volumenösen, Körper der Skulpturen lösen sich kleinere Gebilde heraus. In Perfektion geglättete Flächen, lassen Adern und Verfärbungen im Marmor durchscheinen und erinnern an zarte Haut, die die Körper und deren runden Formen umspannt. Es gelingt Sven Rünger nicht nur die Frage aufzuwerfen: „Wie zukünftige Lebensformen aussehen könnten?“, sondern er bietet uns auch bereits zahlreiche und überzeugende Möglichkeiten. Das Lebendige zeigt sich nicht nur in seinen Skulpturen, sondern wird geradezu spürbar.

Sven Rünger, Trio, 1998 40 x 30 x 20 cm, Persischer Travertin
Sven Rünger, Trio, 1998
40 x 30 x 20 cm, Persischer Travertin

Zum tatsächlichen Spüren, Anfassen und Anprobieren eignen sich die Schmuckstücke der Künstlerin Anina Caracas. Silber und Gold gehören zu ihren bevorzugten Materialien, aber auch Fossilien, Diamanten und Edelsteine zieren ihre ausgefallenen Arbeiten.
Mit Kopf, Herz und Hand fertigt sie ausschließlich signierte Unikate.
Anina Caracas absolvierte ihre Ausbildung als Goldschmiedin in der Werkstatt von Crispim Souza, Salvador da Bahia, Brasilien. Dort blieb sie vier Jahre mit eigenem Atelier und begab sich anschließend auf künstlerische Wanderschaft. Inspiriert durch ihre vielen Reisen, entstehen ihre Ideenskizzen. Im Fokus ihrer künstlerischen Tätigkeit steht dabei immer auch der Träger ihrer Schmuckstück, die sie selbst „Skulpturen in Edelmetall“ nennt.

Anina Caracas: Onda, 2013 Amethyst + Gold
Anina Caracas: Onda, 2013
Amethyst + Gold

Die Bilder von Michaela Dreßen, Gründerin des Kunsthaus Wiescheid, gehen damit in einen spürbaren und spannungsgeladenen Dialog. Der menschliche Körper, seine Bewegung und Emotion rückt die Malerin ins Zentrum ihrer Arbeiten. Sennsüchte werden geweckt, Abwesenheit bedrückt und immer wieder tritt die Linie als zentral gestalterisches Moment hervor. Der Pinselduktus von Michaela Dreßen überzeugt in seinem kraftvollen Schwung. Motiv und Farbe vereinen und laden sich gleichzeitig auf – es entsteht ein pulsierendes Wechselspiel, dem sich der Betrachter kaum entziehen kann.

Michaela Dreßen, Ohne Titel, 2013 40x40 cm, Acryl auf Leinwand
Michaela Dreßen, Ohne Titel, 2013
40×40 cm, Acryl auf Leinwand





Kunsthaus Wiescheid
Michaela Dreßen
Alt Wiescheid 20
40764 Langenfeld

mobil 0177-4070423
info@kunsthaus-wiescheid.de

www.kunsthaus-wiescheid.de






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7./8.12. Düsseldorf: Vorweihnachtl. Kunstverkauf im Kunstraum Brunnen 10

Kunstraum Brunnen 10: Vorweihnachtlicher Kunstverkauf zu fairen Preisen

Zum Facebook-Event


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Liebe Kunstliebhaber,

am 7. & 8. DEZ haben Kunstfreunde Gele-
genheit Gemälde des in Düsseldorf lebenden und arbeitenden Künstlers Sven Blatt direkt ab Atelier zu fairen Preisen zu erwerben. Es stehen sowohl zahlreiche abstrakte als auch gegenständliche Werke in Öl zur Auswahl, darunter auch viele für den etwas kleineren Geldbeutel (ab 40 EUR) – es gelten weihnachtliche Sonderpreise!

Wenn Sie also noch auf der Suche nach einem schönen, individuellen Weihnachtsgeschenk für ihre Lieben sind oder sich vielleicht auch gerne selbst beschenken möchten, dann schauen Sie doch mal rein. Sie sind herzlich eingeladen, sich die bei Kaffee und Kuchen in aller Ruhe umzuschauen.


Kö_56-35KBVeranstaltungsort ist der KUNSTRAUM BRUNNEN 10, der Künstler ist anwesend.

 
Öffnungszeiten
Sa., 07.12.: 15 – 18h
So., 08.12.: 14h – 17h



 


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Playing The SaxBougainville




KUNSTRAUM BRUNNEN 10
Brunnenstr. 10
40223 Düsseldorf

www.kunstraum-brunnen-10.com

Nähe Düsseldorf Arcaden
(zwischen Sack&Pack und Metropol-Kino)



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Eröffnung 23.11.2013 11:00 Uhr: „KREUZ + QUER + MEHR“ von Annette Palder in der tOG, Düsseldorf

Ausstellung, November 2013, Annette Palder, KREUZ + QUER + MEHR, tOG, take OFF GALLERY, Düsseldorf, NRW, Kunst,

Herzliche Einladung zur Eröffnung der neuen Ausstellung in der tOG – take OFF GALLERY Düsseldorf-Lohausen. Dies erst kürzlich gegründete und sich noch in der Pre-Opening Phase befindliche Galerie, hat sich die Förderung neuer künstlerischer Positionen zum Konzept gemacht. Die Galeristen haben gebeten eine für die Jahreszeit passende Ausstellung zu entwickeln. Der Vorschlag unter dem Titel „KREUZ + QUER + MEHR“ fand großen Anklang, so daß die Ausstellungseröffnung am kommenden Samstag den 23.11.2013 um 11:00 Uhr stattfindet wird.

Die Werke umfassen sowohl Acrylmalerei, Mixed Media Technik als auch Fotografien und Malerei in einer neuartigen künstlerischen Ausdrucksform.

In ihren Werken greift die Künstlerin weihnachtliche Symbole und Riten auf. Die Themen reichen von der abstrakten Darstellung eines gemalter „Adventskranz“ über die sehr freie Interpretation der 3 heiligen Könige, bis hin zu „Engel“ bzw. engelartige Abbildungen mit tiefen religiösen Hintergrund und eine großformatige Kreuz-Abbildungen, in der neuen Technik, bei der Fotografie & Malerei über ein verrostetem Eisen verbunden werden.

Die Ausstellung ist bis zum 20.12.2013 geöffnet.

Weitere Informationen unter tOG!

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28.11. Vernissage in der galerie t: „Small Pieces Loosely Joined“

„Small Pieces Loosely Joined“: In Anlehnung an den Buchtitel von David Weinberger veranstaltet die galerie t in Düsseldorf-Flingern ab dem 28. November 2013 eine Gruppenausstellung. Diese widmet sich den kleinen Formaten und greift dabei auf das Künstlernetzwerk der Galerie zurück.

Felix Thomas präsentiert und kombiniert die Werke seiner Künstler, wie der Titel der Ausstellung schon vermuten lässt, auf eine sehr unbeschwerte Art und Weise. Wie Weinberger schreibt: „We are connected creatures in a connected world about which we care passionately.” Diese Verbindungen will Thomas auch in der Gruppenausstellung sichtbar machen und zeigt Arbeiten von Klaus Büsen, Olivier Catté, Daubromir, Stephan Guillais, Edda Jachens, Akos Novaky, Marc Sparfel und Albert Ruíz Villar. Einige der Künstler waren bereits in den vergangenen zwei Jahren mit Einzelausstellungen in der galerie t vertreten, andere werden hier zum ersten Mal zu sehen sein. In der Gruppenausstellung „Small Pieces Loosely Joined“ kombiniert Thomas nun ihre unterschiedlichen Stile.

Die Vernissage beginnt am 28. November 2013 ab 18:00 Uhr in der galerie t auf der Hermannstraße 24 in Düsseldorf-Flingern. Ebenfalls an diesem Abend findet das Event „Flingern rollt den roten Teppich“ aus statt, bei dem viele Geschäfte des Stadtteils bis 24 Uhr geöffnet sind. Einige Künstler sind während der Vernissage anwesend und widmen sich gern Fragen und Gesprächen.

Akos Novaky

Klaus Büsen

Olivier Catte