Museum Folkwang Essen – Programm JAN 2017



Museum Folkwang Essen - Programm JAN 2017


Museum Folkwang

 

Alles neu im 20./21. Jahrhundert

Neuhängung in den Räumen der ständigen Sammlung

Fünf Räume geben Einblicke in die künstlerischen Tendenzen der Kunst ab 1945. Von einer Auflösung der Form zugunsten einer erdigen, schmutzigen Materialität zeugen die Gemälde von Jean Dubuffet und Antoni Tàpies. Farbfeldmaler wie Kenneth Noland und Frank Stella reduzieren die Malerei auf ihre Essenz: Farbe in Form auf Leinwand. Die drei Hauptvertreter der US-amerikanischen Pop Art Andy Warhol, Robert Indiana und Roy Lichtenstein treffen auf Konrad Klapheck. Auf den abstrakten Gemälden von Josef Albers, François Morellet und Adolf Fleischmann verbleibt die Dynamik im Illusionsraum der Malerei, während das Objekt bei Heinz Mack zu rotieren beginnt. Werke von Rudolf Belling, Roman Opalka und Adolf Luther treffen auf Fotografien von Germaine Krull, Detlef Schwerdt und Walter Peterhans. Zusätzlich wird Dsiga Vertovs Film Der Mann mit der Kamera von 1929 gezeigt. Ein weiterer Raum widmet sich Michel Majerus und seinem Werkkomplex. Majerus sprengte dadurch die Grenzen der Malerei und machte ebenso einen einzigartigen Zugang zum Medium sichtbar.

Im Helm/Helmet/Yelmo von Los Carpinteros sind neue Sammlungsstücke zu sehen: Die Ausstellung Gefasste Leere zeigt Gefäße aus 6. Jahrtausenden aus der museumseigenen Sammlung Archäologie, Weltkunst, Kunstgewerbe. Ergänzt wird die Sammlung durch ausgewählte Gefäße aus dem Glasmuseum Hentrich im Museum Kunstpalast Düsseldorf und dem Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein in Krefeld. Diese Präsentation kann bei freiem Eintritt besucht werden.

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Ausstellung zur Grünen Hauptstadt 2017

Für die Bewerbung der „Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017“ im Essener Stadtbild fand ein Wettbewerb zur Wahl eines Hauptplakats statt.
Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden ab dem 20. Januar 2017 in einer Ausstellung im Museum Folkwang zu sehen sein. Eingeladen wurden Designerinnen und Designer aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Zudem beteiligten sich Studierende der Folkwang Universität der Künste an dem Wettbewerb.

Wir sind Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017
Präsentation der Ergebnisse des Plakatwettbewerbs

20. Januar – 5. März 2017 
Eröffnung: Do, 19.1., 19 Uhr

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Vorträge zu Dancing with Myself

Venice, Essen, Paris – A Collection in Motion
Martin Bethenod, Direktor Palazzo Grassi – Punta della Dogana

Vortrag in englischer Sprache
Mi, 11.1., 18 Uhr

Fotografie und „Identität“
Kritische Praktiken in der zeitgenössischen Kunst
Kerstin Brandes, Universität Oldenburg

Do, 12.1., 18 Uhr

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang
Teilnahmebeitrag 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei

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Urs Lüthi – Fotorebell und Selbstdarsteller

Direktor Tobia Bezzola spricht mit dem Schweizer Künstler Urs Lüthi über dessen Arbeiten und die Fotografie zu Zeiten der „Werkstatt für Photographie“. Urs Lüthi war 1978 mit einer Einzelausstellung im Museum Folkwang vertreten und 1980/81 an der wegweisenden, von Ute Eskildsen kuratierten Ausstellung Absage an das Einzelbild beteiligt.

Künstlergespräch
Urs Lüthi mit Tobia Bezzola

Sa, 14.1., 15 Uhr 

Teilnahmebeitrag: 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei
In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang

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Workshop mit Nezaket Ekici

Der Workshop mit der Künstlerin Nezaket Ekici nimmt Kunstwerke aus der Sammlung Pinault als Ausgangspunkt für die Erarbeitung und Umsetzung einer eigenen Performance. Das praxisorientierte Seminar bereitet mit Konzentrationsübungen intensiv auf die Herausforderung einer eigenen Performance vor, die gemeinsam mit anderen Teilnehmenden oder auch als Einzelperformance am letzten Tag umgesetzt wird.

Meet the Artist – Nezaket Ekici
Körper Resonanzen – Performance-Workshop

Fr, 13.1., 16 – 20 Uhr | Sa, 14.1., 10 – 18 Uhr | So, 15.1., 10 – 15 Uhr

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang / Teilnahmegebühr 30 €, Mitglieder des Kunstring Folkwang 20 € (inklusive Eintritt) / Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de


Kuratoren führen

Florian Ebner: Das rebellische Bild
Fr, 20.1., 18 Uhr

Teilnahmebeitrag: 3 € / 1,50 € / Kunstring Folkwang frei

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Mappenberatung für Jugendliche

Jugendliche, die sich für ein künstlerisches Studium interessieren und Hilfe bei der Zusammenstellung einer Bewerbungsmappe benötigen, können sich in den Räumen der Bildung und Vermittlung individuell beraten lassen. Dem Termin im Januar folgt ein Mappenkurs im Februar und März 2017.

Mappenberatung
Mi, 18.1., 16 – 18 Uhr

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Führung auf Italienisch

Jeden 3. Donnerstag im Monat werden Ihnen die Schwerpunkte und die Highlights der Sammlung in einer anderen Sprache vorgestellt – dieses Mal in Italienisch!

Kunst als Fremdsprache
Italienisch
Do, 26.1., 17 Uhr 
Kostenfrei mit Teilnahmesticker, der ab einer Stunde vor Führungsbeginn ausgegeben wird

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Bildnachweis

Ausstellungsansicht mit Arbeiten von Michel Majerus, Foto: Museum Folkwang, 2016
Urs Lüthi, 3 Selbstporträts a.d. Portfolio Tell me who stole your smile, 1974 © Urs Lüthi, 2016
Ständige Sammlung, Foto: Museum Folkwang, 2016 

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Museum Folkwang Essen – Programm NOV 2016



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Museum Folkwang

 

Dancing with Myself in 99 Sekunden

Werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausstellung Dancing with Myself – Werke aus der Sammlung Pinault.

> Zum Video

> Zur Ausstellung


Nam June Paik Award 2016

Am 27. Oktober wurde zum achten Mal der internationale Nam June Paik Award der Kunststiftung NRW verliehen. Der internationale Medienkunst-
preis 2016 ging an den in London und Beirut lebenden Künstler Lawrence Abu Hamdan für seine Installation Earshot. Den Nationalen Nam June Paik Award 2016 erhielten Tamaki Watanabe und Walter Zurborg.

Die Arbeiten der vier nominierten Künstler (Lawrence Abu Hamdan, Trisha Baga, Neïl Beloufa und Katja Novitskova) sind bis zum 8. Januar 2017 im Museum Folkwang zu sehen. Zusätzlich zeigt der Preisträger des nationalen Nam June Paik Awards 2014, Manuel Graf, seine mit dem Preisgeld realisierte Arbeit Marbles.

> Mehr über den Award


Ein Tag mit der Familie

Der Familientag steht im Zeichen der aktuellen Ausstellung Dancing with Myself: Eltern und Kinder können sich maskieren, verkleiden, schminken, in andere Rollen schlüpfen und so auf spielerische Weise verschiedene Rollen ausprobieren. Die kreativen Selbstinszenierungen werden fotografisch oder malerisch festgehalten. Pantomimen zeigen zusätzlich, wie man ohne Worte eine Welt um sich herum entstehen lassen kann. Und - wenn gewünscht - kann man als jemand anderes nach Hause gehen!

Familientag
Ich, du und alle, die wir kennen
So, 20. November, 14 18 Uhr

Die Teilnahme ist für Familien kostenfrei.

> Mehr über die Ausstellung


NOW! Word Up! Festival 2016

Im Rahmen des Festivals für Neue Musik NOW! Word Up! veranstaltet die Folkwang Universität der Künste im Karl Ernst Osthaus-Saal das Kammerkonzert "Sequenza III" mit Kompositionen von Helmut Lachenmann, Peter Ablinger, Luciano Berio, Jacob ter Veldhuis und Vinko Globokar.

Kammerkonzert im Rahmen des NOW! Word Up! Festival 2016
Almerija Delic, Mezzosopran
Solisten der Folkwang Universität der Künste
So, 6. November, 14 Uhr

Teilnahmegebühr: 10 € / 5 € inkl. Systemgebühr. Kartenvorverkauf über Folkwang Universität: 0201 4903-231 oder karten@folkwang-uni.de
Mitglieder des Kunstring Folkwang zahlen den ermäßigten Eintritt.

Ein Konzert der Folkwang Universität der Künste in Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang. Gefördert von der Kunststiftung NRW.

> Mehr Informationen zum Kammerkonzert

> Mehr Informationen zum NOW! Word Up! Festival 2016


Kirchners Entwürfe für das Museum Folkwang

Es sollte sein größtes Malereiprojekt der späten Jahre werden und blieb doch ein unverwirklichter Traum: Zwischen 1927 und 1930 konzipierte Ernst Ludwig Kirchner die Ausmalung für den neuen Festsaal des Museum Folkwang, die er dem ungewöhnlichen Thema Farbentanz widmete. Das Projekt kam nicht zustande, doch haben sich Kirchners farbige Studien erhalten. Anlässlich des Wochenendes der Grafik wird eine Auswahl dieser außergewöhnlichen Werke vorgestellt.

Das Wochenende der Grafik findet am 12. und 13. November 2016 in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. In NRW sind 10 Museen mit zahlreichen Sonderveranstaltungen beteiligt.

Kuratorenführung zum Wochenende der Grafik
Tanz der Farben – Ernst Ludwig Kirchners Entwürfe für das Museum Folkwang

Mit Tobias Burg, Kurator Grafische Sammlung
Fr, 11. November, 18 Uhr

Teilnahmebeitrag: 3 € / ermäßigt 1,50 € / Kunstring Folkwang frei. Begrenzte Teilnehmerzahl. Mit Teilnahmesticker, der ab einer Stunde vor Führungs-
beginn an der Besucherinformation erhältlich ist. Begrenzte Teilnehmerzahl.

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Druckworkshop zu Richard Deacon

Inspiriert von den Zeichnungen und Drucken des Bildhauers Richard Deacon bringen Sie im Workshop Ihre eigenen experimentellen Zeichnungen mittels verschiedener Hoch- und Tiefdruckverfahren aufs Papier. Die auf diese Weise entstandenen Einzelblätter werden später zu einem kleinen Buchobjekt zusammengeführt.

The Printed Page
Druckworkshop für Erwachsene

Mit Robert Matthes, Maler und Grafiker
Sa, 12. November und So, 13. November, je 10 – 16 Uhr

Teilnahmebeitrag: 20 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang 10 €

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang. Anmeldung im Besucherbüro erforderlich.

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Sammlungsführung auf Spanisch

Lernen Sie die Schwerpunkte und die Highlights der Sammlung diesmal auf Spanisch kennen!

Kunst als Fremdsprache
Do, 17. November, 17 Uhr

Kostenfrei mit Teilnahmesticker. Begrenzte Teilnehmerzahl.

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Schätze heben...Das Frauenhaus von Brescia

Josef Fenneker war einer der wichtigsten Werbegrafiker der Weimarer Republik. Für den Film und die Theaterbühne entwarf der Künstler stark vom Expressionismus beeinflusste Plakate - vor allem für das Berliner Marmorhaus, das Premierenkino der Stummfilmzeit. Das Plakat zum Film "Das Frauenhaus von Brescia" von 1920 und weitere expressionistische Plakate werden bei dieser Führung im Lesesaal vorgestellt.

Schätze heben … Selten Gesehenes und Unbekanntes aus der Sammlung
Do, 17. November, 18:30 Uhr

Teilnahmegebühr: 3 € / 1,50 € / Kunstring Folkwang frei.

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang.

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Video Folkwang / Kunstakademie Münster

Im Untergeschoss des Museum Folkwang präsentiert die Reihe Video Folkwang einen Ausblick in die Zukunft der bewegten Bilder und stellt Arbeiten aus verschiedenen deutschen Kunsthochschulen vor.

Video Folkwang
Klasse Aernout Mik, Kunstakademie Münster

Do, 24. November, 18 Uhr

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Sneak Peek / Das Rebellische Bild

Werkstatt für Photographie 1976–86

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Bildnachweis

Ausstellungsansicht Dancing with Myself mit Sammler François Pinault © Museum Folkwang, Foto: Sebastian Drüen

Ralph Goertz, Filmstill aus 99 sec. of Dancing with Myself, 2016

Besucher im Museum Folkwang © Museum Folkwang, Foto: Carsten Behler

Detail von Ernst Ludwig Kirchners Entwurf zum Gemälde Farbentanz für den Festsaal im Museum Folkwang, 1932 © Museum Folkwang

Uschi Blume, a. d. Serie Worauf wartest Du?, 1980 © Uschi Blume

 

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Museum Folkwang Essen – Programm SEP 2016



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Museum Folkwang

 

Sammlung digital erleben mit Google Art Project

Kommen Sie Vincent van Gogh ganz nah und erkunden Sie antike Schätze in einzigartiger Kulisse! Das Museum Folkwang präsentiert im Google Art Project Teile seiner umfangreichen Sammlungen: Tauchen Sie ein in die Installation Helm/Helmet/Yelmo vom Künstlerduo Los Carpinteros und genießen die 360°-Ansicht.  Zoomen Sie in die Gigapixel-Aufnahme von Vincent van Goghs Rhonebarken (1888) und erforschen die Pinselstriche und Farbschichten. Weitere vertiefende Einblicke in die Sammlungen folgen! Viel Spaß beim Entdecken!

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Neue Präsentation im Filmraum

In dem Film Night Soil / Fake Paradise (2014) geht die niederländische Künstlerin Melanie Bonajo dem Kult um die psychedelische Droge Ayahuasca nach. Die aus dem Amazonas stammende Droge ruft Trancezustände hervor, nach denen sich immer mehr Menschen aus westlichen Kulturen sehnen, um in Gegenwelten abzutauchen. Bonajo evoziert in ihrem Film Parallelen zwischen einer den Körper transzendierenden Wirkung des Cyberspace und der psychedelischen out-of-body-Erfahrung von Ayahuasca. Noch bis zum 9. Oktober im Filmraum!

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Richard Deacon live!

Erleben Sie den Künstler und Bildhauer Richard Deacon live!
Im Gespräch mit dem Kurator Julian Heynen gewährt Deacon Einblicke in seine vielschichtige Arbeitsweise.

Künstlergespräch mit Richard Deacon
Sa, 3. September, 16 Uhr

Teilnahmebeitrag: 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei

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Schätze heben ... Roberto Matta

Die Reihe Schätze heben … geht weiter! Zusammen mit dem Team der Bildung und Vermittlung entdecken Sie die Sammlungen des Museum Folkwang. Dieses Mal wird das Werk des chilenischen Architekten, Bildhauers und Malers Roberto Matta (1911-2002) erforscht. Die oft großformatigen Bilder von Matta werden von merkwürdigen Gebilden und maschinenähnlichen Wesen bevölkert und erinnern an Science Fiction-Filme und Computerspiele.

Schätze heben ... Selten Gesehenes und Unbekanntes aus der Sammlung
Surrealismus und Science Fiction – Roberto Matta

Do, 8. September, 18:30 Uhr

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang. Teilnahmebeitrag: 3 € / 1,50 € / Kunstring Folkwang frei

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Tag des Offenen Denkmals 2016

Am Tag des Offenen Denkmals 2016 stellt Hans-Jürgen Lechtreck auf Grundlage historischer Pläne und Fotografien einzelne Etappen der Planungs- und Baugeschichte des ersten Museumsneubaus an der Bismarckstraße vor.

Projekt – Neubau – Denkmal
Das Gebäude des Museum Folkwang von 1960

So, 11. September, 14 und 16 Uhr

Teilnahmebeitrag: 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei

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Meet the Artist: Denise Winter

Im Workshop mit der Künstlerin und Deacon-Schülerin Denise Winter lernen die Jugendlichen – inspiriert von Deacons Zeichnungen, Drucken und Plastiken – verschiedene Techniken der Formfindung und Komposition kennen. Ausgangspunkt ist der Museumsbau: Ecken, Kanten, Treppenstufen und Zwischenräume werden abgezeichnet und auf geometrische Formen reduziert. Aus den Raumelementen entstehen Drucke und Collagen auf Basis der Schablonen und Druckbögen.

Meet the Artist
Denise Winter: Please Mind the Gap

So, 18. September, 11 – 18 Uhr

Teilnahme kostenfrei. Anmeldung im Besucherbüro erforderlich:
+49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de

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Wenn Klang und Gemälde einander begegnen ...

Erleben Sie die aktuelle Ausstellung der Sammlung Looser mal anders: Das Essener E-MEX-Ensemble tritt in einen musikalischen Dialog mit den Gemälden von Mark Rothko, Frank Stella, Ellsworth Kelly oder Sean Scully. Interpretiert wird Morton Feldmanns Crippled Symmetry für Flöte, Schlagzeug und Klavier (1983). Das Stück lässt sich als Installation begreifen, deren Klänge man als Hörer auf ganz unterschiedliche Weise im Zusammenwirken mit den Bildern im Raum erleben kann.

Das Konzert wird gefördert von: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturbüro der Stadt Essen, Sparkasse Essen »PS-Sparen und Gewinnen« und E-MEX e.V.

Wenn Klang und Gemälde einander begegnen …
Morton Feldman: Crippled Symmetry (1983)
E-MEX: Evelin Degen, Martin von der Heydt, Michael Pattmann

Sa, 24. September, 15 Uhr

Eintritt frei!
In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang

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Bildnachweis

Richard Deacon, Untitled, 1975 © Richard Deacon

Ansicht Gigapixel-Aufnahme von Vincent van Gogh, Rhonebarken, 1888, Museum Folkwang, Essen. Images by Google

Melanie Bonajo, Filmstill aus Night Soil / Fake Paradise, 2014, 
Courtsey AKINCI, Amsterdam

Foto: Archiv Museum Folkwang

Keyvisual Dancing with Myself © Museum Folkwang, Essen

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Museum Folkwang: Programm August 2016



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Museum Folkwang

 

Eröffnung / Richard Deacon

Richard Deacon. Drawings and Prints 1968-2016
Richard Deacon (*1949) ist einer der wichtigsten Bildhauer weltweit. Bekannt geworden ist er mit ebenso raumgreifenden wie feingliedrigen Skulpturen, die das Verhältnis von Innen und Außen, offen und geschlossen auf außergewöhnliche Weise neu interpretieren.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch NATIONAL-BANK AG

Ausstellungseröffnung

Do, 25. August 2016, 19 Uhr

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Neu in der Sammlung

Ich mochte Gegenstände malen und mit Gegenständen und Zitaten hantieren wie andere Leute mit Farben und Formen. Roman Polanski hat einmal gesagt, er mochte das Unmögliche mit äußerstem Realismus darstellen. Diesen Satz finde ich schlüssig, und er trifft etwa das, was mich beim Malen interessiert.“ Almut Heise

Seit Juli ist Almut Heises Gemälde Séparée von 1969 im Gartensaal des Museum Folkwang zu sehen. Die Künstlerin studierte bei David Hockney und Peter Phillips.

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Drinks mit Kuratoren

Das Kuratoren führen – Sommer Spezial geht in die nächste Runde: Im August werden Grafiken von Edvard Munch und Gartenlandschaften aus unserer Sammlung in den Fokus gestellt. Dabei laden Kuratoren dazu ein, den Abend mit einer Erfrischung in einem Innenhof des Museums ausklingen zu lassen.

Kuratoren führen – Sommer Spezial
Tobias Burg: Die Melancholie des nordischen Sommers. Grafik von Edvard Munch
Fr, 12. August, 18 Uhr

Anna Fricke: Raus ins Grüne: Gartenlandschaften bei Katharina Fritsch und auf Werken aus der Sammlung
Fr, 19. August, 18 Uhr

Teilnahmebeitrag: 3 € / 1,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei. Begrenzte Teilnehmerzahl. 

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Exklusive Katharina Fritsch - Entdeckertour

Die einzigartige Ausstellung von Katharina Fritsch an beiden Ausstellungs-
orten erleben und kostenlos durch den sommerlichen Hügelpark spazieren:
Dazu schließen sich das Museum Folkwang und die Villa Hügel zu einer Entdeckertour zusammen. Ein kostenloser Shuttle verbindet beide Ausstellungsorte und stündliche Führungen garantieren einen intensiven Kunstgenuss.

Shuttle-Service Hop on - Hop off: Die Katharina Fritsch - Entdeckertour
Sonderführungen im Museum Folkwang und in der Villa Hügel

So, 28. August, 12 Uhr

Stündliche Führungen und Shuttlefahrten.
Weitere Informationen bezüglich des Shuttle-Fahrplan entnehmen Sie bitte unserer Internetseite. Der Shuttle-Service wird ermöglicht durch die Kulturstiftung Ruhr. Kostenfrei mit Teilnahmesticker.

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Führung in Gebärdensprache

Jeden 3. Donnerstag im Monat stellen wir Ihnen Schwerpunkte und Highlights der Sammlung vor, jedes Mal in einer anderen Sprache – diesmal in deutscher Gebärdensprache!

Kunst als Fremdsprache

Sammlungsführung in deutscher Gebärdensprache
Do, 18. August, 17 Uhr

Kostenfrei mit Teilnahmesticker, der ab einer Stunde vor Führungsbeginn an der Kasse erhältlich ist.

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Fotorestaurator demonstriert Kühns Drucktechnik

Heinrich Kühn arbeitete mit aufwendigen Edeldruckverfahren, um seine Fotografien als ebenbürtig mit der Malerei und Grafik der Zeit erscheinen zu lassen. Der Fotorestaurator Andreas Gruber spricht über die Bedeutung des Materials bei Kühn und führt anschaulich u. a. den Herstellungsprozess eines Gummidrucks vor.

Heinrich Kühn und seine Kunst, Fotografie auf Papier zu übertragen –
Eine anschauliche Demonstration seiner Drucktechnik

Vorträge und Gespräche
Sa, 20. 8., 15 Uhr
Mit Andreas Gruber (Wien)

Teilnahmebeitrag: 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei.

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Nur noch wenige Plätze frei, jetzt anmelden!

In der kommenden Ferienakademie dreht sich alles um das Sammeln und Bewahren von Schätzen. Vom 16. bis 18. August findet die Ferienakademie Jäger, Sammler und Schreiner statt, in der die Kinder ihre eigenen Truhen, Regale oder Alben gestalten.

Jäger, Sammler und Schreiner
Ferienakademie für Kinder ab 10 Jahren

Di, 16. – Do, 18. August, 10 – 13 Uhr

Teilnahmebeitrag: 30 €
Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: T +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de

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Bildnachweis

Sommer Spezial © Foto: Museum Folkwang, 2016

Richard Deacon, Bamako Monoprint #28 (purple), 2012 © Richard Deacon

Ausstellungsansicht Villa Hügel, Katharina Fritsch, 3. Gartenskulptur (Skelettfüße), 2006 mit 1. Foto (Rosengarten), 2006 © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto: Museum Folkwang, 2016

Heinrich Kühn, Mary Warner mit schwarzem Hut, vor 1911 © Museum Folkwang, Essen

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Museum Folkwang (Essen): Programm Juni 2016



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Museum Folkwang

 

Eröffnungen / Do, 2. Juni 2016, 19 Uhr

Peter Keetman. Gestaltete Welt. Ein fotografisches Lebenswerk
Peter Keetman (1916–2005) gehört zu den bedeutendsten Fotografen der Nachkriegszeit. Anlässlich seines 100. Geburtstags präsentiert das Museum Folkwang zusammen mit der Stiftung F.C. Gundlach das fotografische Lebenswerk des Künstlers in der bisher umfangreichsten Retrospektive. Die Schau veranschaulicht zentrale Entwicklungen in der deutschen Fotografiegeschichte in der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Eine Ausstellung des Museum Folkwang und der Stiftung F.C. Gundlach.

Schriftbilder – Bilderschrift. Chinesisches Plakat- und Buchdesign heute
Die wichtigsten Gestalter aus den großen Designzentren Bejing, Shanghai, Hangzhou, Shenzhen, Guangzhou, Macao und Hong Kong stellen in dieser Ausstellung die Entwicklung des Plakat- und Buchdesigns in China seit 1995 vor.

Gefördert von der Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland.


Letzte Chance!

Am 29. Mai endet die Ausstellung Thomas Struth. Nature & Politics.
Öffentliche Führungen finden aber noch am 26., 28., 29. Mai statt.

Nutzen Sie die letzte Gelegenheit die großformatigen Aufnahmen künstlicher Erlebniswelten und hochtechnologisierter Forschungsstätten des Fotokünstlers zu sehen.

> Mehr erfahren                > Mehr Veranstaltungen


Intime Porträts im Fahrstuhl mit versteckter Kamera

Heinrich Riebesehl nahm am 20. November 1969 über die Dauer von fünf Stunden und fünfunddreißig Minuten mit versteckter Kamera in einem Fahrstuhl eine intime Porträtserie auf. Der Schüler von Otto Steinert gilt mit seiner nüchternen Bildsprache als einer der Erneuerer dokumentarischer Fotografie. Erleben Sie hautnah die Ausgangssituation: die Porträtserie wird im Aufzug vorgelegt.

Schätze heben…
Nächster Termin:
Do, 9. Juni, 18:30 Uhr: Versteckte Kamera: Im Fahrstuhl mit Heinrich Riebesehl
In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang.
Teilnahmebeitrag: 3 € / 1,50 € / Kunstring Folkwang frei.

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The perfect place on top of your head

Der Künstler und Kulturphilosoph Gerhard Johann Lischka (Bern) stand in regem Ideenaustausch mit dem wichtigen US-amerikanischen Konzeptkünstler James Lee Byars (1932 – 1997). Byars verhandelte in seinen minimalistischen Performances und Installationen die Begegnung des Immateriellen und Flüchtigen mit dem Ewigen. Vor genau 40 Jahren, am 11. Juni 1974, hat Byars eine seiner legendären Performances in Essen aufgeführt. Diesem Ereignis und auch seiner langjährigen Korrespondenz mit Byars widmet Gerhard Johann Lischka eine Lecture Performance.

Lecture Performance. The perfect place on top of your head
Wann: Sa, 11. Juni, 16 Uhr im UG
In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang.
Teilnahme kostenfrei.

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Modern art is not...

Mit diesen Worten beginnt Clement Greenberg, einer der prominentesten Fürsprecher des Abstrakten Expressionismus, 1953 seinen Text zu einer Ausstellung von Willem de Kooning. Anhand der Lektüre ausgewählter Kunstkritiken und Künstlerstatements werden in diesem zweitägigen Lesezirkel Fragen zur Kunst der Nachkriegs-Avantgarde in Europa und den USA diskutiert.

"Modern art is not the sudden eruption out of nowhere that many people think it to be."
Moderation: Ulrike Hofer, freie Kunsthistorikerin
Wann: Fr, 17. Juni, 18 Uhr und Sa, 18. Juni, 15 – 18 Uhr (zweitägig)
In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang. Teilnahmebeitrag: 20 € / Mitglieder der Kunstring Folkwang 10 € / Studierende: kostenfrei
Anmeldung im Besucherbüro erforderlich. T +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de

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Steidl spricht

Im Rahmen der Ausstellung Heinrich Kühns Kasten diskutieren die österreichische Fotohistorikerin und Kuratorin Monika Faber und der Verleger und Drucker Gerhard Steidl über die Kunst, Fotografien aufs Papier zu übertragen. Damit einher geht die Vorstellung einer neuen Publikation, die sich den Drucktechniken des Kunstfotografen Heinrich Kühn widmet.

Buchvorstellung und Gespräch: Heinrich Kühn und die Liebe zum Material
Gesprächsteilnehmer: Monika Faber, Kuratorin und Fotohistorikerin und Gerhard Steidl, Verleger und Drucker
Wann: Do, 23. Juni, 18 Uhr
In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang.
Teilnahmebeitrag: 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang frei.

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Ferienakademien / Jetzt schon anmelden!

Für alle Daheimgebliebenen bietet das Museum Folkwang wieder zwei Ferienakademien im Sommer an. Inspiriert von der Ausstellung Katharina Fritsch und ihren Essener Postkarten gestalten, schreiben und verschicken die Kinder in dem dreitägigen Workshop im Juli Urlaubsgrüße von zu Hause.

Ausgehend von Los Carpinteros Helm und den darin präsentierten Kuriositäten und Schätzen aus Thomas Olbrichts Sammlung setzen sich die Kinder im August als Jäger, Sammler und Schreiner mit Aufbewahrungsmöglichkeiten für ihre eigene Sammlung auseinander. Es wird mit Laubsäge und Sperrholz gebastelt.

Urlaubsgrüße von zu Hause
Ferienakademie für Kinder von 6 bis 10 Jahren
Wann: Di, 12. – Do, 14. Juli, 10 – 13 Uhr

Jäger, Sammler und Schreiner
Ferienakademie für Kinder ab 10 Jahren
Wann: Di, 16. – Do, 18. August, 10 – 13 Uhr

Teilnahmebeitrag: jeweils 30 € inklusive Eintritt. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: T +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de

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Bildnachweis

Hamburger Luftbild GmbH
Essen, am Baldeneysee mit Blick auf Villa Hügel, anlässlich des Deutschen Turnfestes in Essen, Juli 1963

Peter Keetman, Selbstportrait mit Kamera, 1957 © Stiftung F.C. Gundlach

Stanley Wong (Anothermountainman), Redwhiteblue here there everywhere, 2015 © Stanley Wong, 2016,  Foto: hesign, Berlin

Ausstellungsansicht Thomas Struth. Nature & Politics © Foto: Museum Folkwang, Sebastian Drüen, 2016

Kinder im Museum © Foto: Museum Folkwang, Carsten Behler, 2016 


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Museum Folkwang: Programm Mai 2016



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Museum Folkwang

 

ERÖFFNUNG / Katharina Fritsch

Eindrucksvolle Siebdrucke und überlebensgroße, einfarbige Plastiken der weltbekannten Bildhauerin und gebürtigen Essenerin Katharina Fritsch sind ab Mai im Museum Folkwang und zeitgleich in der Villa Hügel zu sehen. 

SAVE THE DATE:
Am Do, 12. Mai 2016, um 19 Uhr findet die Eröffnung im
Museum Folkwang statt.

Unterstützt durch

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Afterhour mit Tobia Bezzola und Dirk Baecker

Fotokunst meets Systemtheorie: Direktor Tobia Bezzola und Dirk Baecker, Professor und Lehrstuhlinhaber für Kulturtheorie und Management an der Universität Witten/Herdecke, gehen in einer Sonderführung nach Schließung des Museums durch die Ausstellung Thomas Struth. Nature & Politics.

Wann: Di, 10. Mai 2016, 18 Uhr
Teilnahmebetrag: 3 € / 1,50 € zzgl. Eintritt 
Kunstring Folkwang: Kostenfrei mit Eintrittskarte

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Kultur, warum gerade ich?

Die Gestalter Helmut Rottke und Reinhold Scheer diskutieren zusammen mit der Dramaturgin Carola Hannusch, Schauspiel Essen, über das Thema Kultur, warum gerade ich? Theater und Theaterplakate in den 1980er und 1990er Jahren.

Moderation: René Grohnert, Leiter Deutsches Plakat Museum
Wann: Do, 12. Mai 2016, 18 Uhr
In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e. V., Verein der Freunde des Museum Folkwang. Teilnahmebeitrag: 5 € / 2,50 € / Mitglieder des Kunstring Folkwang und des Deutschen Plakat Forums frei.

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NEW / NOUVEAU / NIEUW / NOWY / YENI

Das Museum Folkwang bietet ab jetzt jeden 3. Donnerstag im Monat eine Führung durch die Sammlung in einer anderen Sprache an – von Englisch und Französisch über Niederländisch bis hin zu Polnisch und Türkisch.

Kunst als Fremdsprache
Nächster Termin:
Do, 19. Mai 2016, 17 Uhr: English
Kostenfrei mit Teilnahmesticker. Begrenzte Teilnehmerzahl.

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Videokunst von morgen

Im Untergeschoss des Museums präsentiert die Reihe Video Folkwang einen Ausblick in die Zukunft der bewegten Bilder und stellt Arbeiten aus verschiedenen deutschen Kunsthochschulen vor.

Video Folkwang 
Nächster Termin:
Do, 19. Mai 2016, 18 Uhr: Corinna Schnitt und Studierende der Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig
In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang.
Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmerzahl.

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Internationaler Museumstag

Am Sonntag, 22. Mai, feiern Museen in ganz Deutschland den Aktionstag unter dem Motto „Museen in der Kulturlandschaft“ und das Museum Folkwang ist mit dabei!
An diesem Nachmittag steht die Familie im Fokus. Kinder und Erwachsene experimentieren in offenen Workshops mit abstrakten Skulpturen im Museum und drumherum und kreieren eigene Skulpturen.

Familientag im Museum Folkwang
Wann: So, 22. Mai 2016, 14 – 18 Uhr
Die Teilnahme ist für Familien kostenfrei.

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KREBBER IT YOURSELF / Jetzt Platz sichern!

Wir bauen uns eine Kleinigkeit, die ihren Sinn in sich tragen soll.
Teilnahme auf eigenes künstlerisches Risiko
.“ Gereon Krebber

Bei Meet the Artist werden Jugendliche selber kreativ tätig. Dieses Mal mit Gereon Krebber rund um das Thema Skulptur.

Die Anmeldung ist schon jetzt möglich!

Wann: So, 5. Juni 2016, 11 Uhr
Teilnahme kostenfrei.
Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: T +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de

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Bildnachweis

Frühlingsbäume © Foto: Museum Folkwang, 2016

Katharina Fritsch, 1. Postkarte (Essen), 2006, 1. Gartenskulptur Torso (nach Ernst Conze, 1926), 2006, Foto: Ivo Faber © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Ausstellungsansicht Gereon Krebber. Antikörper/OTC
Gereon Krebber mit Detail Thyseter, 2016, Courtesy Gereon Krebber
© Foto: Museum Folkwang, Sebastian Drüen

Peter Keetman, Selbstportrait mit Kamera, 1957 © Stiftung F.C. Gundlach


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Museum Folkwang – Programm April 2016



Museum Folkwang Essen - Newsletter


Museum Folkwang

 

Gediegenes und Kurioses

Aus der Sammlung Olbricht

Eröffnung am 7. April 2016, 19 Uhr

In die Installation Helm/Helmet/Yelmo des kubanischen Künstlerduos Los Carpinteros ziehen neue kuriose und gediegene Objekte ein: Zahlreiche Werke aus Thomas Olbrichts umfangreichen Sammlungen, aus der  „Wunderkammer“, dem angewandten Design und der zeitgenössischen Kunst, werden in den über 280 Waben und im Ausstellungsraum zu sehen sein. 

> Mehr zur Ausstellung

Zeitgleich wird die künstlerische Intervention Antikörper/OTC von Gereon Krebber eröffnet. Auf Einladung des Museum Folkwang hat der Künstler eine dreiteilige skulpturale Installation konzipiert, die in Auseinandersetzung mit dem Neubau des Museums ihre irritierende Wirkung entfaltet.

> Mehr zur Ausstellung


Coming soon ...

Rodin – Giacometti | Pollock – Twombly |

Rothko – Serra ...

Sammlung Looser im Museum Folkwang.

Dialoge.

ab 29. April 2016

Die Schweizer Sammlung Looser zählt zu den herausragenden Privatsammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst im europäischen Raum. Werke von Giacometti, Twombly, de Kooning, Kelly und anderen treten in der Ausstellung in einen Dialog mit Meisterwerken aus der Sammlung des Museums Folkwang. So entstehen neue Konstellationen und Wahlverwandtschaften.

SAVE THE DATE:
Am 28. April 2016, um 19 Uhr, findet die Eröffnung statt.

Unterstützt durch

 
Gefördert von

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Impressionen von

Thomas Struth

Nature & Politics

German photographer Thomas Struth [...] has shot a range of landscapes and locations, from research institutions, operating theatres and production facilities to theme parks and shipyards.
FT Weekend, 11.3.2016

Thomas Struth, das zeigt diese Ausstellung, gehört zu den wichtigsten Künstlern seiner Generation [...].
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28.2.2016

„Ich fotografiere eigentlich selten“, Thomas Struth, Fotograf, 61
Rheinische Post, 4.3.2016

> Video zur Ausstellung


Neue Studie zur Besucherbindung:

Museum Folkwang hat hohen Sympathiewert

Das Museum Folkwang hat gemeinsam mit der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf die Wechselwirkung zwischen persönlicher Verbundenheit, Image des Hauses und dem tatsächlichen Besuch des Museums in einem innovativen Forschungsprojekt untersucht. Zielsetzung der in 2015 durchgeführten Befragung war es, Faktoren zu identifizieren, die für den Museumsbesuch ausschlaggebend sind. Untersucht wurde die Verbundenheit von Besuchern und Nicht-Besuchern zum Museum.

Die Studie ergibt, dass die gefühlte emotionale Nähe zum Museum ausschlaggebend für den Museumsbesuch ist. Laut den Ergebnissen erreicht das Museum Folkwang einen hohen Sympathiewert. 90 % der Befragten gaben an, mit dem Museum „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ zu sein. 39% fühlen sich dem Museum Folkwang eng verbunden, 43% sind bezüglich der Verbundenheit unentschlossen, nur 18% betrachten sich als „fern vom Museum“.


Familiennachmittag

Es geht eine helle Flöte...

Samstag, 30. April 2016, 14 Uhr

Frösche mit Augen aus Ferngläsern, Ginkgoblätter, die zu Elefantenohren werden: Tomi Ungerer ist ein Meister der fantasievollen Collage. Seine Erfindungen inspirieren Kinder und Erwachsene an diesem Nachmittag zu eigenen Werken. Seine berühmten Kinderbücher laden zum stundenlangen Schmökern ein und zum Ausklang werden Lieder aus seinem großen Liederbuch gesungen.

In Kooperation mit der Folkwang Musikschule. Gefördert durch die „Kinder brauchen Kunst und Musik“ - Ulrike Nitschmann-Stiftung. Für Familien mit Eintrittskarte kostenfrei.

> Veranstaltungskalender


Veranstaltungstipps für Erwachsene

Freitag, 8. April, 16 Uhr
Kunst im interreligiösen Dialog
Projektvorstellung und Publikumsgespräch im Rahmen der Fortbildungsreihe VIEL – Diversität in der kulturellen Bildung der Zukunftsakademie NRW.
Mit Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin Marion Koch.
Teilnahme kostenfrei.

Freitag, 15. April, 18 Uhr
Einsam im Labor? – Wissenschaft als sozialer Prozess
Diskussionsrunde zu Thomas Struth. Nature & Politics.
Mit Christina Brandt und Anna Tuschling, Mercator Research Group Räume anthropologischen Wissens, und Moderator Hubert Filser, freier Wissenschaftsjournalist und Buchautor.
Teilnahme kostenfrei mit Eintrittskarte.

Kuratoren führen
Nächster Termin:
Freitag, 15. April, 18 Uhr
Tobias Burg führt durch Tomi Ungerer. INCOGNITO
Teilnahme kostenfrei mit Eintrittskarte. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Video Folkwang
Kunsthochschulen werfen einen Blick auf die Zukunft der bewegten Bilder.
In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang. Teilnahme kostenfrei. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Nächster Termin:
Donnerstag, 21. April, 18 Uhr
Susanne Weirich und Studierende der Universität Duisburg-Essen

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Tipps für Kids

Bildschöner Samstag
Workshops für Kinder von 6 bis 12 Jahren.
Teilnahmebeitrag: 7 €. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Anmeldung erforderlich: T +49 201 8845 444
info@museum-folkwang.essen.de
Nächste Termine:
Samstag, 2. April / 16. April / 30. April, 14.30 Uhr
Erforschen und Erfinden
Samstag, 9. April / 23. April, 14.30 Uhr
Paint it black

Kinder sprechen über Kunst
Ausstellungsgespräche für Kinder von 6 bis 12 Jahren.
Kostenfrei mit Eintrittskarte und Teilnahmesticker, der ab einer Stunde vor Führungsbeginn an der Besucherinformation erhältlich ist. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Nächste Termine:
Sonntag, 3. April, 15 Uhr
Echter als die Wirklichkeit – Fotografien von Thomas Struth
Sonntag, 10. April / 24. April, 15 Uhr
Gürteltier und Kugelfisch – eine wunderliche Sammlung
Sonntag, 17. April, 15 Uhr
Ich war hier! Spuren und Überbleibsel

Atelier
Jugendliche (13 bis 18 Jahre) werden unterstützt durch eine/n Künstler/in selber künstlerisch aktiv.
Kostenfrei für Jugendliche. Treffpunkt: Foyer des Museum Folkwang.
Anmeldung erforderlich: T +49 201 8845 444
info@museum-folkwang.essen.de
Nächste Termine:
Mittwoch, 13. April / 27. April, 16 Uhr

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Sneak Peek ...

Katharina Fritsch

ab 13. Mai 2016

Unterstützt durch

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Bildnachweis

Installationsansicht Los Carpinteros, Helm/Helmet/Yelmo
© Foto: Museum Folkwang, Sebastian Drüen

Cadillac-Model, 20. Jahrhundert, Olbricht Collection
© Foto: Jana Ebert, Berlin

Willem de Kooning, Untitled XI, 1982, Sammlung Looser, Zürich
© The Willem de Kooning Foundation, New York / VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Ausstellungsansicht Thomas Struth. Nature & Politics
© Foto: Museum Folkwang, Sebastian Drüen

Besucher in der ständigen Sammlung © Foto: Nina Gschlößl

Workshop © Foto: Carsten Behler

Katharina Fritsch, 2. Gartenskulptur (Vase), 2005
mit 2. Postkarte (Essen), 2006
© Foto: Ivo Faber
© VG Bild-Kunst, Bonn 2016


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Das Ausstellungsjahr 2015 in Düsseldorf & Umland


Das Ausstellungsjahr 2015 in Düsseldorf und Umgebung

abstrakt, revolutionär, anspruchsvoll und retrospektiv



Das Ausstellungsjahr 2015 rückt näher und hat unglaublich viel zu bieten. Damit Sie den Überblick behalten und nichts verpassen, hat unsere Redakteurin und Kunsthistorikerin Meike Lotz die wichtigsten "Have to see"–Ausstellungen in Düsseldorf und Umgebung für Sie zusammengestellt.


Januar

Wer es im Jahr 2014 nicht mehr schafft, sollte sich in 2015 noch unbedingt die „Katharina Grosse – Inside the Speaker“-Ausstellung im Museum Kunstpalast anschauen, denn am 1.2. endet die Schau und damit verschwindet auch die 800 qm große, begehbare Installation, die die Berliner Künstlerin eigens für das Museum im Ehrenhof entworfen hat auf nimmer wieder sehen. Das authentische Farberlebnis lässt sich auf Fotos jedenfalls nicht nacherleben. Katharina Grosse. Inside the Speaker, bis 1. Februar 2015

Am 23. Januar eröffnet im Museum Folkwang in Essen eine sehenswerte Ausstellung der zeitgenössischen Performancekünstlerin und Malerin Otobong Nkanga. Die 1974 in Nigeria geborene Künstlerin ist bekannt durch ihre performativen Aktionen, die auf detaillierten Recherchen beruhen. Sie stellte bereits u.a. auf den Biennalen von São Paulo, Berlin und Sharjah sowie in der Tate Modern in London aus. Sie lebt und arbeitet in Antwerpen. Ihren künstlerischen Fokus legt die Künstlerin auf soziale und topographische Veränderungen in ihrem Umfeld. Umweltfragen, Lebensweisen und die sich daraus ergebenden Folgen erhalten in ihren medienübergreifenden Arbeiten einen narrativen und emotionalen Moment.

Otobong Nkanga: “Whose Crises is this?”, 2013 ©Courtesy of the Artist and Lumen Travo Gallery, Amsterdam.

Otobong Nkanga: “Whose Crises is this?”, 2013 ©Courtesy of the Artist and Lumen Travo Gallery, Amsterdam.

In der Ausstellung „14 Rooms“ (2014) auf der Art Basel forderte Otobong Nkanga beispielsweise die Besucher auf, einen Blumentopf durch die Ausstellunghalle zu tragen – auf dem Kopf balancierend, wie es in Afrika üblich ist.
2015 in Essen wird die Künstlerin ein zweiteiliges Projekt mit Objekten der Sammlung realisieren. Zum einen wird sie Mitarbeiter des Museums einladen, sich mit ausgewählten Objekten der Sammlung fotografieren zu lassen. Diese Fotografien werden in der Stadt verteilt plakatiert. Wie im Beuy’schen Sinne wird das Museum und seine Schätze sozusagen in den Sozialen Raum der Essener Bürger getragen. Eine Art „Soziale Plastik“?
Zum anderen konzipiert die Künstlerin eine Installation, die die „verschlungenen Geschichten der Dinge sichtbar“ werden lassen. Klingt geheimnisvoll – bleibt spannend und ein Besuch lohnt sich sicher!
Otobong Nkanga, 23. Januar bis 18. Mai 2015, Folkwang Museum Essen


Februar

Im Februar bleibt es zunächst zeitgenössisch: Das K20 am Grabbeplatz zeigt das Werk des Düsseldorfer Künstlers und Mitbegründer der Zero-Kunst Günther Uecker aus heutiger Perspektive. Dabei finden die politischen Aussagen des Künstlers und seine Schriften sowie Filme ebenso Aufmerksamkeit wie seine meditativen Schöpfungen, in der sich der Künstler intensiv mit der Wirkung des Lichts auseinandersetzt. Ziemlich passend, da 2015 auch das „Jahr des Lichts“ ist.

Günther Uecker, New York Dancer III, 1965, Nägel, Tuch, Metall, Elektromotor, 165 x 30 x 30 cm, Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014 Foto: Foto ©: Nic Tenwiggenhorn, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014 © Kunstsammlung NRW

Günther Uecker, New York Dancer III, 1965, Nägel, Tuch, Metall, Elektromotor, 165 x 30 x 30 cm, Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014 Foto: Foto ©: Nic Tenwiggenhorn, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014 © Kunstsammlung NRW

Foto ©: Ingrid von Kruse, Hamburg © Kunstsammlung NRW

Foto ©: Ingrid von Kruse, Hamburg © Kunstsammlung NRW



Uecker, 7. Februar bis 10. Mai 2015, K20 Kunstsammlung Düsseldorf


März

Am 1. März startet dann in der Galerie Ludorff auf der Königsallee die Reihe der Jubiläumsausstellungen anlässlich des 40jähren Bestehens der bekannten und renommierten Düsseldorfer Galerie. Unter dem Titel »Formen der Abstraktion« sind rund 40 Werke international bedeutender Künstler wie Josef Albers, Serge Poliakoff, Ernst Wilhelm Nay, Otto Piene, Gotthard Graubner und Gerhard Richter zusehen. Die zwei grundsätzlichen Richtungen der Abstraktion, die gestisch-malerische sowie die geometrisch-ordnende Form werden in der Ausstellung dabei ebenso dargestellt wie die Einzelpositionen der Künstler und ihre Errungenschaften für die Kunst.

Der 1933 emigrierte Joseph Albers beispielsweise widmete sein Hauptwerk eines einzigen Themas – dem Quadrat. Durch die strenge Wiederholung des Quadrats bei wechselnder Farbgebung, leistete er nicht nur einen erheblichen Beitrag zur modernen Farbenlehre sondern auch zu allem Seriellen in der Malerei.

Josef Albers, Study for Homage to the Square: New Greens, 1963. Öl auf Hartfaser ©The Josef and Anni Albers Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Josef Albers, Study for Homage to the Square: New Greens, 1963. Öl auf Hartfaser ©The Josef and Anni Albers Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2014

George Rickey, der neben Alexander Calder, zu den Hauptmeistern der kinetischen Skulptur zählt, will auf Basis hochqualifizierter Ingenieurskenntnisse, kinetische Plastik in Reinkultur: Schwingen, Schweben, Pendeln, Steigen, Kreisen und Vibrieren – Bewegung als kreatives Prinzip, schlägt auf diese Weise eine Brücke zwischen Kunst und Leben.

George Rickey: One Up One Down Oblique, Var. III, 1975, Edelstahl, 70 x 37 cm ©VG Bild-Kunst, Bonn 2014

George Rickey: One Up One Down Oblique, Var. III, 1975, Edelstahl, 70 x 37 cm
©VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Formen der Abstraktion, 01. März bis 30. Mai 2015, Galerie Ludorff Düsseldorf



Zum Frühlingsbeginn gibt es auch einen Newcomer Geheimtipp:

Jan Albers, DustyDiamondgEEzEr, 2014

Jan Albers, DustyDiamondgEEzEr, 2014

Der Düsseldorfer Künstler Jan Albers zählt zu einer jüngeren Generation konzeptuell arbeitender Künstler, die der Malerei in ihrem Werk unerwartet Neues hinzufügt. Ihm widmet die Kunsthalle in Wuppertal eine umfangreiche Einzelausstellung, die sich überwiegend auf aktuelle Werke aus den vergangenen drei Jahren konzentriert, in denen Albers Arbeiten mehr und mehr die Fläche verlassen, raumgreifend und dreidimensional werden.
Jan Albers – cOlOny cOlOr“, 22. März bis 12.Juli 2015, Kunsthalle Wuppertal


April

Am 18. April ist in Düsseldorf dann die ersehnte „Nacht der Museen“ und davor lohnt sich ein Ausflug nach Neuss, denn die Langen Foundation auf der Raketenstation Hombroich zeigt die Ausstellung „Olafur Eliasson. Werke aus der Sammlung Boros“. Wie der Titel schon verrät, gibt die Schau einen Blick auf Eliassons Arbeit aus der Perspektive des Sammlers. Mit rund 40 Werken, entstanden zwischen 1994 und heute, gibt die Präsentation darüber hinaus einen repräsentativen Überblick über das Œuvre des Künstlers seit seinen Anfängen. Besonders die Arbeit Room for all colours von 1999 wird sicherlich in Korrespondenz zu der kühlen und eleganten Architektur des Japaners Tadao Ando ein visuelles Erlebnis, was man so schnell nicht vergessen wird. Die Ausstellung eröffnet am 18. April 2015, von 12 bis 17 Uhr.

Olafur Eliasson, Negative quasi brick wall, 2003, Stainless steel; 242,5 x 561 cm Photographer: Jens Ziehe © 2003 Olafur Eliasson

Olafur Eliasson, Negative quasi brick wall, 2003, Stainless steel; 242,5 x 561 cm
Photographer: Jens Ziehe © 2003 Olafur Eliasson

Olafur Eliasson. Werke aus der Sammlung Boros, 18. April bis 18. Oktober 2015, Langen Foundation Neuss


Mai

Die Kunsthalle Düsseldorf zeigt ab 9. Mai erstmalig weltweit eine Retrospektive des in Korea geborenen Künstlers Cody Choi (*1961 in Seoul, lebt dort). Choi arbeitet in Malerei, Skulptur, Neon, Installation, Tusche und Computergrafik. Seit den 1980er Jahren nimmt er über die Stationen Los Angeles und New York eine entscheidende Rolle in der internationalen Kunstszene ein und trägt maßgeblich zu einem Dialog der Kulturen bei. In seinen Arbeiten setzt sich der Künstler mit den kulturell produzierten Konflikten westlicher und östlicher Länder sowie der schonungslosen Verwestlichung Asiens auseinander. In Beziehungen zu Auguste Rodin, Mike Kelley oder Gerhard Richter werden Themen der kulturellen Assimilation und der Appropriation Art behandelt.
CODY CHOI. Culture Cuts, 2. Mai bis 2. August 2015, Kunsthalle Düsseldorf


- Sommerpause -


August

Ausstellungsplakat zu "REVOLUTION JUNGSTEINZEIT", Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen.

Ausstellungsplakat zu "REVOLUTION JUNGSTEINZEIT", Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen.

2,5 Millionen Jahre lebte der Mensch als Jäger und Sammler. Abhängig von den Jahreszeiten und den Wanderungen seiner Jagdbeute bewegte er sich durch verschiedene Landschaften und passte sich unterschiedlichsten Klimabedingungen an. Vor 12.000 Jahren, mit dem Ende der letzten Eiszeit, vollzog sich jedoch ein fundamentaler Wandel: Der Mensch wurde sesshaft, errichtete Siedlungen mit festen Gebäuden, begann Getreide anzubauen und Vieh zu züchten. Diese jungsteinzeitliche Revolution ist für die Menschheitsgeschichte noch bedeutender als die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts. Sie steht am Anfang der modernen Zivilisation in Europa und ist zugleich Ausgangspunkt für viele Errungenschaften aber auch Probleme unserer Gegenwart.

Die Ausstellung im LandesMuseum Bonn stellt eine der faszinierendsten Epochen der Menschheitsgeschichte vor und erklärt die Anwendung modernster Methoden in der Archäologie. Sie zeigt ein völlig neues, lebendiges und fesselndes Bild von der Jungsteinzeit und liefert zahlreiche, überraschende Bezüge in unsere heutige Welt. Einzigartige Funde geben ungeahnte Einblicke in das Leben vor Tausenden von Jahren. Abwechslungsreiche Mitmachbereiche und aufwändige Medienstationen machen die Ausstellung zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für Jung und Alt.
REVOLUTION JUNGSTEINZEIT – Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen, 27. August 2015 bis 7. Februar 2016, LandesMuseum Bonn


Oktober

Erstmalig wird dem spanischen Barockmaler Francisco de Zurbarán (1598 – 1664) in Deutschland eine Retrospektive gewidmet. Rund 70 Werke von Zurbarán, der neben Velázquez als einer der bedeutendsten Vertreter des glanzvollen Goldenen Zeitalters in Spanien gilt, zeigt ab 10. Oktober das Museum Kunstpalast hier in Düsseldorf.
Die Schau steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Joachim Gauck und S. M. König Felipe VI.
Seltene und wertvolle Leihgaben aus der National Gallery London und der Alten Pinakothek München sowie die Zusammenarbeit mit dem Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid werden diese Ausstellung zu einer derjenigen Museumspräsentationen machen, die man nicht verpassen sollte. Kunstgenuss pur – da können wir uns schon Ende 2014 auf das Ende 2015 freuen – In der Hoffnung, dass die Besucherschlange vor der Kasse nicht so lang sein mag wie erwartet.

Francisco de Zurbarán, Der hl. Franziskus von Assisi, 1640, Öl auf Leinwand, 124,5 x 163,5 cm, Düsseldorf Museum Kunstpalast, © Stiftung Museum Kunstpalast , Foto: Horst Kolberg /ARTOTHEK

Francisco de Zurbarán, Der hl. Franziskus von Assisi, 1640, Öl auf Leinwand, 124,5 x 163,5 cm, Düsseldorf Museum Kunstpalast, © Stiftung Museum Kunstpalast , Foto: Horst Kolberg /ARTOTHEK

Zurbarán verbrachte den Großteil seines Lebens in Sevilla, wo er eine Vielzahl von religiösen Einzelwerken, aber auch Zyklen für zahlreiche Klostergemeinschaften schuf. Sowohl seine stillen Andachts- und Altarbilder als auch seine Darstellungen von weiblichen Heiligen zeigen ihn als einen Meister der Detailgenauigkeit, dem eine subtile Synthese von Realismus und Mystizismus gelang.
Francisco de Zurbarán, 10.Oktober 2015 bis 31.Januar 2016, Museum Kunstpalast Düsseldorf


November

Das Endes des Jahres 2015 läutet das K20 am Grabbeplatz mit einem ‚Werk der leisen Töne‘ ein: Zu sehen ist eine Retrospektive mit Gemälden und Zeichnungen von Agnes Martin (1912 – 2004), einer der bemerkenswertesten Malerinnen des 20. Jahrhunderts.
Ihre zart gemalten Gemälde schärfen bei genauerer Betrachtung unsere Sehgewohnheit. So kommentiert die Künstlerin treffend: „Meine Bilder haben weder Gegenstand noch Raum noch Linien oder etwas anderes – keine Formen. Sie sind Licht, Lichtheit, sie handeln vom Verschmelzen, von Formlosigkeit, vom Auflösen der Form“

Agnes Martin, The Islands, c.1961, Acryl und Grafit auf Leinwand, 182,9 x 182,9 cm, Privatsammlung, New York, © VG Bild-Kunst 2014 Foto: Foto: Courtesy Pace Gallery © Kunstsammlung NRW

Agnes Martin, The Islands, c.1961, Acryl und Grafit auf Leinwand, 182,9 x 182,9 cm, Privatsammlung, New York, © VG Bild-Kunst 2014 Foto: Foto: Courtesy Pace Gallery © Kunstsammlung NRW

Ihre nicht gegenständlichen Arbeiten erinnern daher an minimalistische Kunst, weisen dann aber doch eher in die Richtung des Abstrakten Expressionismus. Ihren künstlerischen Fokus legt Agnes Martin dabei auf eine Perfektion, die ihre mit der Hand gezeichneten langen, teilweise hauchdünnen Bleistift – Horizontalen niemals selbst verkörpern können. So bekennt Agnes Martin melancholisch „Sie selbst suche die Erinnerung an die Vollkommenheit“

Agnes Martin, Untitled #5, 1998, Acryl und Grafit auf Leinwand, 152,4 x 152,4 cm, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, © VG Bild-Kunst 2014

Agnes Martin, Untitled #5, 1998, Acryl und Grafit auf Leinwand, 152,4 x 152,4 cm, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, © VG Bild-Kunst 2014

Die Ausstellung, die von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit Tate Modern, London, dem LACMA, Los Angeles, und dem Solomon R. Guggenheim Museum, New York organisiert wird, zeigt Arbeiten ihre ersten Experimenten der 1950er Jahre bis hin zum reifen Spätwerk und ermöglicht einen tiefen Einblick in Agnes Martins malerisches Werk.
Agnes Martin. Eine Retrospektive, 07. November 2015 bis Februar 2016; K20 Kunstsammlung Düsseldorf







Museum Folkwang (Essen): Unser Programm im DEZ 2014



Museum Folkwang

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

auch zum Jahresende können wir Ihnen zahlreiche Highlights in unserem Hause präsentieren.

Am 15. November wurde die raumgreifende Installation Helm/Helmet/Yelmo des kubanischen Künstlerduos Los Carpinteros eröffnet, die in den kommenden fünf Jahren einzigartige Objekte der Sammlung des Museum Folkwang dem Publikum zugänglich macht.

Zur Weihnachtszeit bieten wir Ihnen tolle Geschenkaktionen in unserem Ausstellungsshop und ein umfangreiches Programm zu der Ausstellung Monet, Gauguin, van Gogh … Inspiration Japan.

Weitere Tipps und eine erste Vorschau auf 2015 finden Sie hier in diesem Newsletter.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Haus!

Herzlich,
Ihr

Tobia Bezzola 

Los Carpinteros

Helm / Helmet / Yelmo

seit 15. November 2014

Das kubanische Künstlerduo Los Carpinteros (Marco Castillo Valdés und Dagoberto Sánchez (v.l.)) in der raumgreifenden Installation.

We want to gather in this object our ideas of mixing past and present, so the piece would be self-sufficient and we wouldn’t need to create extra objects, in other words we want to concentrate in this very strong and useful structure to hold the collection and nothing else. (Los Carpinteros)

Auf Einladung des Museum Folkwang hat das international bekannte kubanische Künstlerduo Los Carpinteros eine Installation geschaffen, die für die von Karl Ernst Osthaus begonnene Sammlung Archäologie, Weltkunst, Kunstgewerbe eine neue Form der Präsentation bereitstellt.

Die spektakuläre Arbeit ist gleichzeitig Skulptur und Ausstellungsarchitektur.

Die Ausstellung wird unterstützt durch RWE.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Haiku-Wettbewerb

Lassen Sie sich durch die Ausstellung Monet, Gauguin, van Gogh ... Inspiration Japan anregen und verfassen Sie ausgehend von einem Ausstellungsobjekt ein Haiku! Ein farbiger Holzschnitt von Hiroshige, eine Landschaft von Paul Gauguin, ein bemalter Stellschirm von Pierre Bonnard oder eine japanische Teeschale – vieles kann beim Besuch der Ausstellung zum poetischen Impulsgeber werden.

Eine Fachjury wertet alle Einsendungen aus und vergibt Preise.

In Kooperation mit der Deutschen Haiku-Gesellschaft e.V.

Mehr Details zum Wettbewerb und zu den Teilnahmebedingungen erfahren Sie hier.

Besuchen Sie auch die Ausstellungshomepage.

Die Ausstellung wird realisiert in bewährter Partnerschaft mit E.ON.

100 Ansichten von Essen – ein interaktives Zeichenprojekt

Im Begleitprogramm der Ausstellung Monet, Gauguin, van Gogh … Inspiration Japan findet ein interaktives Zeichenprojekt in Essen statt.
An zwei Standorten im Stadtgebiet laden Zeichenkabinen dazu ein, Eindrücke der direkten Umgebung festzuhalten. Ganz, wie es schon die japanischen Künstler Hokusai oder Hiroshige gemacht hatten. In ihren Holzschnitten 36 Ansichten des Berges Fuji oder 100 berühmte Ansichten von Edo spielten natürliche und urbane Landschaften eine große Rolle.
Während der Ausstellungsdauer möchten wir Ihren Blick auf markante Ansichten der Stadt Essen lenken. Sie finden in den Zeichenkabinen Stifte und Papier vor. Sie können Ihre Zeichnungen direkt in den Zeichenkabinen lassen; die Zeichnungen werden gesammelt und in einer Online-Galerie präsentiert.

Mehr erfahren Sie auf der Ausstellungshomepage.

Die Ausstellung wird realisiert in bewährter Partnerschaft mit E.ON.

Geschenkideen im Museum Folkwang

Nutzen Sie die Vorweihnachtszeit für einen Besuch im Museum und Museumsshop! Lassen Sie sich im Shop der Ausstellung in eine bezaubernde Welt entführen. Neben ausgewählten japanischen Artikeln halten wir für Sie eine Reihe von Geschenkideen bereit, darunter:

  • Kalender 2015 Inspiration Japan: 12,90 € (statt 24,90 €)
  • Katalog + 2 Eintrittsgutscheine Inspiration Japan: 49 € (statt 65 €)
  • Katalog + DVD: 45 € (statt 54 €)
  • Katalog + Kalender: 45 € (statt 64 €)

Die Aktion läuft noch bis zum 23.12.2014.

dis order

Muster und Strukturen in der Sammlung

Muster prägen unseren Alltag, unsere Darstellung der Welt und sind zugleich ein zentrales Motiv in der zeitgenössischen Kunst und im Design. Quer durch die Sammlungen des Museum Folkwang folgt die neue Sammlungspräsentation Mustern und Strukturen in ihren vielfältigen Formen und Bedeutungen: von der Gründung des Museums im Kontext der Entwicklung der Abstrakten Malerei, von dem Konzept einer Inspirationssammlung mit textilen Mustern, über die Interpretation in unterschiedlichen Kulturen, die Op-Art und die Subjektive Fotografie bis hin zur Ironie der Postmoderne und gesellschaftskritischen Positionen der Gegenwart.

Gezeigt werden rund 100 Stücke quer durch die Sammlungen des Museum Folkwang: Beispiele aus der Stoffmustersammlung von Osthaus sowie Arbeiten von Andreas Gursky, Peter Halley, Katharina Hinsberg, Peter Keetman, László Moholy-Nagy, François Morellet, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Christian Rohlfs, Michal Rovner, Thomas Schütte, Heidi Specker, Otto Steinert, Terry Winters, u.a.  

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Muster und Strukturen in der Sammlung
29. November 2014 – 1. November 2015

Veranstaltungen

Kuratoren führen!

Fr, 05.12., 18 Uhr
Monet, Gauguin, van Gogh ... Inspiration Japan
mit Sandra Gianfreda, Kuratorin der Ausstellung

Fr, 19.12., 18 Uhr
Der Japonismus und seine Auswirkungen auf die deutschen Expressionisten
mit Mario von Lüttichau, Kurator 19. und 20. Jahrhundert

Kostenfrei mit Eintrittskarte und Teilnahmesticker, der ab einer Stunde
vor Führungsbeginn an der Besucherinformation erhältlich ist.
Begrenzte Teilnehmerzahl. 

Weitere Veranstaltungen – sowie das Programm für Kinder und Jugendliche – finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Vorschau

Otobong Nkanga
23. Januar – 18. Mai 2015
In Kooperation mit der Kunststiftung NRW im Rahmen von "Projekt 25/25/25".

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Fotonachweise
Los Carpinteros, Helm/Helmet/Yelmo, Installation view, 2014 © Los Carpinteros, 2014, Foto: Museum Folkwang, 2014
Los Carpinteros in der Installation Helm/Helmet/Yelmo © Los Carpinteros, 2014, Foto: Museum Folkwang, 2014
Florian Fischer, 100 Ansichten von Essen - Standort Glückauf-Park, 2014
Japan, Maskenbeutel, 18.-19. Jh., Seide, 33 x 21 cm, © Museum Folkwang, Essen
  

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen

T +49 201 8845 000
F +49 201 8891 45000

info@museum-folkwang.essen.de
www.museum-folkwang.de

Museum Folkwang (Essen): Programm APRIL 2014 & Ausstellungsausblick

Museum Folkwang (Essen) -

Programm APRIL 2014 & Ausstellungsausblick




Museum Folkwang Essen - Newsletter


Museum Folkwang

 

KARL LAGERFELD

Parallele Gegensätze

Fotografie – Buchkunst  – Mode

noch bis 11. Mai 2014

Karl Lagerfeld in der Ausstellung Parallele Gegensätze
© Museum Folkwang, Sebastian Drüen, 2014

Mit bisher 50.000 Besuchern herrscht nach wie vor großer Andrang in der KARL LAGERFELD-Ausstellung. Noch bis zum 11. Mai 2014 präsentiert das Museum Folkwang die schier grenzlose Kreativität des Modemachers in all seinen Facetten.

Pressestimmen
„Karl Lagerfeld ist mehr als ein Modedesigner (...) Beinahe alles, was in den vergangenen Jahren Teil der Lagerfeld-Welt war, die unterschiedlichen Dinge, die er erschaffen und geprägt hat, zeigt nun die Ausstellung im Essener Museum Folkwang.“(VOGUE)

„Die hohe Kunst von König Karl“ (Focus)

„Diese Ausstellung (...) ehrt einen Mann, der nicht nur als Modeschöpfer, vielmehr als Gesamtkunstwerk zu betrachten ist.“ (Art Magazin)

„Mode, Fotografie, Buchkunst, Objektdesign – diesem Mann gelingt alles. Das muss man bewundernd anerkennen.“ (titel thesen temperamente, ARD)

 

 

Bild
© Museum Folkwang, Sebastian Drüen, 2014
Aktuelle Ausstellungen

Aktuell präsentieren wir Ihnen – neben KARL LAGERFELD. Parallele Gegensätze – zwei weitere Ausstellungen. Anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Wüstenrot Stiftung zeigt die Ausstellung Was war und was ist – Dokumentarfotografie Förderpreise der Wüstenrot Stiftung einen Einblick in das Spektrum zeitgenössischer dokumentarischer Fotografie. Präsentiert werden Arbeiten von 17 Künstlern; sie setzen sich in ihren Projekten mit den politischen, kulturellen und sozialen Bedingungen unserer gegenwärtigen Welt auseinander. Gleichzeitig widmet sich die Ausstellung Theater für die Straße – Plakate für das Theater der Geschichte des Theaterplakats. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Plakatgeschichte des Essener Aalto-Theaters.

Ebenfalls setzen wir auch im Frühjahr unsere Reihe von Kooperationen mit herausragenden zeitgenössischen Künstlern fort, die wir einladen, die Säle des Hauses zu bespielen: Augenblicklich ist Albert Oehlen mit seiner Sammlung zu Gast im Museum Folkwang. Im Neubau ist eine Auswahl seiner eigenen Werke im Dialog mit Arbeiten anderer Künstler wie Peter Brüning, Willem de Kooning und Rebecca Warren zu sehen.

Zu Ostern freuen wir uns, Sie kostenlos ins Museum Folkwang einladen zu können. Dank der großzügigen Unterstützung der NATIONAL-BANK AG können wir das Museum wieder bei freiem Eintritt für alle öffnen. Wir hoffen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürgern aus Essen, aber auch aus der gesamten Region, von dieser einmaligen Gelegenheit profitieren werden.

Wir wünschen Ihnen schöne Ostertage.

Herzlich,
Ihr
Tobia Bezzola 

 

 

Albert Oehlen und Rebecca Warren, © Museum Folkwang, 2014
Ostern 2014 : Freier Eintritt in KARL LAGERFELD

Am kommenden Osterwochenende, 18. bis 20. April 2014, ist der Eintritt in die aktuelle Sonderausstellung KARL LAGERFELD. Parallele Gegensätze – Fotografie – Buchkunst – Mode kostenfrei. Auch die ständige Sammlung und die weiteren Ausstellungen sind kostenlos zugänglich. Ermöglicht wird dies durch die großzügige Unterstützung der NATIONAL-BANK AG.

Öffnungszeiten an Ostern 2014:
Freitag, 18. April 2014, 10-22 Uhr
Samstag, 19. April 2014, 10-18 Uhr
Sonntag, 20. April 2014, 10-18 Uhr

 

 

© Museum Folkwang, 2014
Einladung : Vortrag mit Lex Drewinski

Poster Demonstration – so lautet der Titel des Vortrags von Prof. Dr. habil. Lex Drewinski, der am Freitag, den 25. April 2014, 19 Uhr im Museum Folkwang stattfindet. Der Gestalter Drewinski nutzt das Plakat als Plattform für die Manifestation seiner persönlichen Meinung zum Weltgeschehen. Als Zeitzeuge des Lebens hinter dem Eisernen Vorhang, der Zerstörung der Berliner Mauer, der Eskalation rechter Gewalt, der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich und der drohenden Rückkehr des Kalten Krieges, pointiert er das alles in seinem stark reduzierten Stil.

Sein Vortrag erzählt die Entstehungsgeschichten seiner Arbeiten und die Beweggründe seines Schaffens anhand von ausgewählten Plakaten.

Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung Theater für die Straße – Plakate für das Theater statt. Ermöglicht durch das Deutsche Plakat Forum e.V.
Teilnahme kostenfrei.
Bitte nutzen Sie den Eingang an der Kahrstraße.

Programmpräsentation der Ruhrtriennale 2014

Heiner Goebbels, künstlerischer Leiter der Ruhrtriennale 2012–14, stellt am 29. April 2014 um 17.30 Uhr das Programm der diesjährigen Ruhrtriennale im Museum Folkwang vor. In ca. 30 Produktionen fokussieren sich internationale Künstlerinnen und Künstler auf den Dialog mit den Räumen der Industriekultur. Gastgeber sind Theater, Museen und Akademien in ganz Deutschland.

2014 ist die Ruhrtriennale mit folgenden Projekten im Museum Folkwang vertreten:

Antje Ehmann / Harun Farocki: Eine Einstellung zur Arbeit

Boris Charmatz / César Vayssié: Levée. Musée de la danse

tumbletalks – Künstlerinnen und Künstler der Ruhrtriennale im Gespräch

Weitere Informationen finden Sie unter www.ruhrtriennale.de
Anmeldungen unter anmeldung@ruhrtriennale.de

 

 

Heiner Goebbels, © Museum Folkwang, 2013
Veranstaltungen im Museum Folkwang

Freitag, 25. April 2014, 19 Uhr
Video Folkwang – Die nächste Generation:
Bewegte Bilder mit Marcel Odenbach aus der Kunstakademie Düsseldorf

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang. Teilnahme kostenfrei.

Freitag, 25. April 2014, 20 Uhr
Literatur im Folkwang: Jaroslav Hašek: Die Abenteuer des guten Soldaten Švejk im Weltkrieg

Vorgestellt vom Übersetzer Antonín Brousek
Die Autorenlesungen werden organisiert von der Zeitschrift für Literatur Schreibheft und der Buchhandlung Proust.

Mit freundlicher Unterstützung der Alfred und Cläre Pott-Stiftung.
Karten sind an der Kasse des Museum Folkwang erhältlich.
Eintritt 8 / 5 €

Mittwoch, 30. April, 18 Uhr
Vortrag: Marke trifft Kunst – Karl Lagerfeld als perfekte Symbiose zweier Welten

Mit Carsten Baumgarth, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang. Teilnahme kostenfrei.

Freitag, 2. Mai, 18 Uhr
Kuratoren führen! – Franz Gertsch – Triptychon Goudeloupe
Mit Mario von Lüttichau, Kurator 19. und 20. Jahrhundert

Kostenfrei mit Eintrittskarte und Teilnahmesticker, der ab einer Stunde
vor Führungsbeginn an der Besucherinformation erhältlich ist.
Begrenzte Teilnehmerzahl.

Samstag, 10. Mai, 15 Uhr
Künstlergespräch: Documentary Style, Revisited

Mit Margret Hoppe, Matthias Koch, Andreas Thein, Frank Breuer und Christian von Steffelin

Im Rahmen der Ausstellung Was war und was ist – Dokumentarfotografie, Förderpreise der Wüstenrot Stiftung, Neue Arbeiten der Preisträger

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang.

Mittwoch, 14. Mai, 18 Uhr
Vortrag: Der Sanitätszug von Walter Kaesbach und Erich Heckel – eine Künstleroase im I. Weltkrieg?
Mit Andreas Hüneke, Freie Universität Berlin im Rahmen der Vortragsreihe 1914

In Kooperation mit dem Kunstring Folkwang e.V., Verein der Freunde des Museum Folkwang. Teilnahme kostenfrei.

Programm für Kinder und Jugendliche

Mittwoch, 23. bis Freitag, 25. April
Ferienakademie – Von der Bühne aufs Plakat

Die diesjährige Osterferienakademie für Kinder von 6 bis 12 Jahren steht ganz im Zeichen des Theaters und seines Plakats. Im Grillo Theater beginnt am Mittwoch, 23. April 2014 die dreitägige Ferienakademie; dort sind die Kinder Gäste des Stücks „Ich hab dich“ aus der Reihe Das versteckte Zimmer. Die Schauspielerinnen Lisa Balzer und Sindy Tscherrig lassen durch ihr Bewegungs- und Objekttheater junge Menschen Theater und – durch das Theater – die Welt entdecken.
Weiter geht es am Donnerstag, 24. und Freitag, 25. April, im Museum Folkwang. In der aktuellen Ausstellung Theater für die Straße – Plakate für das Theater werden Ideen zur Plakatgestaltung gesammelt. Wie lässt sich in nur einem Bild darstellen, worum es in dem Stück geht? Wie kommt Bewegung ins Plakat? Wie kann man zeigen, ob eine Aufführung eher spannend oder eher lustig ist? Die Teilnehmer der Ferienakademie experimentieren mit Bild und Schrift und gestalten in einer einfachen Drucktechnik ein eigenes Theaterplakat.

In Kooperation mit der Theaterpädagogik des Schauspiel Essen. Theaterkarten für die Kinder sind im Teilnahmebeitrag inbegriffen.

Ferienakademie für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Teilnahmebeitrag: 30 € (inkl. Eintritt). Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung im Besucherbüro erforderlich: T +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de

Mittwoch, 23. April, 15 – 16 Uhr im Grillo Theater, Theaterplatz 11, 45127 Essen
Donnerstag, 24. und Freitag, 25. April, 10 – 14 Uhr im Museum Folkwang

Unsere weiteren Angebote für Kinder und Jugendliche entnehmen Sie bitte unserem Veranstaltungskalender.

 

 

© Carsten Behler, 2014
Am 18. Mai ist Familientag im Museum Folkwang

Am 18. Mai 2014 können Familien von 14 – 18 Uhr das Museum Folkwang entdecken. In vielen spannenden Familienführungen lernen Kinder und Erwachsene die Gemälde des Museum Folkwang kennen und werden in den offenen Workshops selbst zu Künstlern. Es darf gebaut, gepuzzelt und gemalt werden.
Der Familientag findet im Rahmen des Internationalen Museumstags 2014 statt.

Die Teilnahme ist für Familien kostenfrei.

Programm

14 – 16.30 Uhr   Workshops für Familien
Vorsicht Baustelle!
Action Drawing – Heftige Zeichnungen
Schichten, Schleier, Schlieren – Farbverläufe
Blickpunkte und Linienspiele

14.30, 15.15, 16 Uhr  Familien sprechen über Kunst
Familienführung: Schwarz…
Familienführung: …und bunt
Familienführung: Ordnung…
Familienführung: …und Chaos

Weitere Informationen im Besucherbüro
T +49 201 8845 444, info@museum-folkwang.essen.de

 

 

© Carsten Behler 2014
Vorschau Ausstellungen

(Mis)Understanding Photography
Werke und Manifeste

14. Juni – 17. August 2014
Eröffnung: Freitag, 13. Juni 2014, 19 Uhr

Mit einer umfangreichen zweiteiligen Ausstellung stellt die Fotografische Sammlung, 175 Jahre nach Erfindung der Fotografie, eine etwas andere Geschichte des Mediums vor: (Mis)Understanding Photography erzählt eine wilde und ironische, bisweilen melancholische Geschichte der Fotografie, die sich nahe am fotografischen Material entspinnt, aber auch die Sehnsüchte und Obsessionen, die die Menschen mit der Fotografie verbinden, in den Blick nimmt. Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich den Manifesten von Fotografinnen und Fotografen.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Kunststiftung NRW. Der Ausstellungsteil Manifeste entsteht in Kooperation mit dem Fotomuseum Winterthur.

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen

T +49 201 8845 000
F +49 201 8891 45000

info@museum-folkwang.essen.de
www.museum-folkwang.de